Verspätete 12 von 12 im Oktober 2013

Wie schon angekündigt habe ich es am Wochenende nicht mehr geschafft, meine 12 von 12 zu posten. Wir waren nämlich relativ spontan in der alten Heimat – also, in meiner:

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Deshalb konnte ich auch beim Frühstück mal wieder Zeitung lesen, hier in Münster haben wir keine abonniert, weil sich das nicht wirklich lohnen würde. Ab und zu holen wir am Wochenende beim Bäcker eine… Aber meistens müssten die Werbeprospekte und Smartphones ausreichen.

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Meine Eltern werden ihr Haus verkaufen. Es ist zu groß und macht zu viel Renovierungsarbeit, der olle Altbau. Das ist ein seltsames Gefühl, auf einmal Bilder vom eigenen Kinderzimmer im Internet zu sehen! Auf jeden Fall muss ich jetzt so langsam alles mitnehmen, was mir gehört und nicht weg soll. Ein erster Rundgang durchs ehemalige Reich zeigte mir direkt, dass ich abends genau das richtige Konzert besuchen würde. Die Toten Hosen waren die erste Band, die ich live gesehen habe – mit 12! – und ich war riesiger Fan. Vor ungefähr 10 Jahren habe ich das ganze etwas aus den Augen verloren, aber höre sie immer noch total gern und kann die alten Lieder Wort für Wort mitsingen.

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Ich bin aber nicht die einzige, die ausmisten muss. Am Wochenende zog meine angeheiratete Großmutter ins betreute Wohnen und so habe ich dieses alte Schätzchen ergattert. Großartige Haushaltstipps aus dem Jahr 1966. Ich freue mich schon, diese mit euch zu teilen! 😀 Da können wir alle noch was lernen!

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Aber viel Zeit hatten wir nicht, es ging schon weiter in die zweite “ehemalige Heimat”.

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Vorbei ging es an der ehemaligen Arbeitsstätte – immer etwas seltsam, das ganze nur noch durch Zäune zu betrachten.

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Dann hieß es Anstehen! Wir hatten unsere Karten ja nun auf Umwegen erhalten und so war ich etwas nervös, ob wohl irgendjemand Fragen stellen würde, warum wir denn Pressekarten hätten. Ich hatte mir schon eine hochprofessionelle Antwort ausgedacht (immerhin ist der Blog auch quasi Presse, und übers Konzert berichten wollte ich auch!), aber es hat dann niemanden auch nur ansatzweise interessiert. 😉 Man beachte übrigens, dass ich unterm Pulli tatsächlich das alte T-Shirt von oben trage. Es saß zwar richtig scheiße, aber hey, es war ein Tour-T-Shirt von 1996! Ich hab mich dann gefragt, ob man wohl cooler ist, wenn man ein aktuelles oder ein richtig altes Bandshirt trägt. Es gab aber kein Ergebnis. 😉

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Drinnen wurden uns dann bunte Armbändchen angebunden, meins trage ich gerade immer noch (es hat sogar das Duschen überstanden, aber lange wird es sicher nicht halten)! Als absolut seltener Konzertbesucher musste ich erst mal nachfragen, wofür das denn nun ist. Die Antwort war ziemlich logisch. Damit kamen wir wieder in den gleichen Innenraum-Abschnitt, wenn wir einmal kurz draußen waren. Da war Lila ganz gut, denn dies war schon der zweite Abschnitt und wir standen im vorderen Drittel der riesigen Arena (und ganz vorn hätte ich auch nicht stehen wollen).

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Wir mussten noch ca. anderthalb Stunden warten, dann gingen die Vorbands los. Als erstes The Computers. Da wurde viel ge-motherfucking-flucht, aber auch ordentlich gerockt. Der Sänger hat sich einen Weg quer durch die Arena gebahnt, so dass er für das Foto fast neben uns stand. Cool. 🙂

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Die nun folgenden Bilder zeigen, dass mein Handy nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, was Konzertfotos betrifft. 😉 Ich habe auch nicht so viele Fotos gemacht, sondern lieber getanzt! Und so weit weg, wie es jetzt hier auf dem Bild der Donots aussieht, waren wir eigentlich auch wieder nicht.

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Die dritte Vorband war Madness, und ich habe mich schon auf Instagram als Ahnungslose geoutet. Dabei kannte ich durchaus einige Lieder von dieser doch ziemlich bekannten Band – und ich fand ihren Auftritt auch absolut großartig. An dieser Stelle fing sogar zum ersten und einzigen Mal der Held ein bisschen an zu tanzen! 😀 Ich sowieso, ich habe die ganze Zeit durchgetanzt. 😉

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Ein bisschen warten mussten wir noch, aber es hielt sich im Rahmen. Dann stürmten Campino & Co. auf die Bühne. Und es war großartig! Alte und neue Lieder bunt gemischt und es waren auch wirklich nur 2-3 Lieder dabei, die ich gar nicht kannte. Der Held und ich mussten uns leider trennen, da er lieber etwas am Rande der großen Menschenmassen steht, ich aber gerne mittendrin mittanze und was erlebe (na gut, GANZ mittendrin im Moshpit auch wieder nicht… Aber am Rand davon geht wohl!).

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Also konnte ich wunderbar mitgrölen, wild tanzen und am nächsten Morgen hatte ich Muskelkater in den Armen. Es war auf jeden Fall ein großartiges Erlebnis!

Mehr 12 von 12 gibt’s wie üblich bei Caro!

(Oktober 2011, Oktober 2012)

7 Antworten

  1. Konzert… wenn ich mal groß bin will ich auch noch mal wieder… 😉
    Ich kann den Helden aber übrigens verstehen, so ganz mittendrin stehe ich auch nie so gerne- am liebsten bin ich aber ganz vorne, am Rand. Direkt an der Absperrung! Da sieht man alles, ist noch mittendrin, aber grade noch nicht im Moshpit- da drin hätte ich nämlich Angst um meine Brille o.O

    Jedenfalls freue ich mich sehr für Dich über diesen Abend- und habe mich schon mitgefreut während Du da warst (Und dem Superpapa währenddessen eine Geschichte über Gebisse erzählt- aber nicht die ganze *ähem* 😉 )

    Liebe Grüße
    Katha

    • Geht ja vielen so, dass sie Menschenmassen nicht so mögen. Aber ich habe ja schon beim Fußball festgestellt, ich will MITMACHEN 😀 und mittendrin sein. Da ist es mir dann auch nicht so wichtig, dass ich gut sehen kann, wichtiger ist mir, dass da ein bisschen Action ist! 🙂 Ich war dann am Rande des Moshpits – quasi in der “Frauenzone”… *lol*

  2. Hört sich wirklich gut an, Dein 12ter. Und dass Euch Madness gut gefallen haben macht Euch noch einen Zacken sympathischer!!!
    Grüße
    Nike
    (Habt Ihr Euch eigentlich den Film angesehen? Ich finde den schon ziemlich aufschlussreich!)

    • Er steht auf der “To-Do-Liste” – aber da stehen so viele Sachen… 🙁

  3. yksi, kaksi, kolme, neljä, viisi, kuusi, seitsemän, kahdeksan, yhdeksän, kymmenen

    Das war… Finnisch 🙂
    Lieben Gruß
    Andrea

    • Und da du das zu den 12 von 12 schreibst, hätte ich es gerne…. BIS ZWÖLF 😀

  4. Wuuuaaa…das Konzert war bestimmt der Hammer! Da bin ich ja ein wenig neidisch 😉

    Liebe Grüße, Jessica

  5. […] ein Konzert besuchen Bericht […]

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