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Mit der Kutsche zur Insel Neuwerk

Im Urlaub waren wir auch in Hamburg. Von Cuxhaven aus ganz ohne Auto und und innerhalb von kürzester Zeit – wie kann das gehen? Ganz einfach: Hamburg hat sich ein kleines Außengebiet gesichert, in Sichtweite von Cuxhaven. Die Insel Neuwerk ist ziemlich klein, hat ganze 44 Einwohner und ist eigentlich 120 km von der Stadt Hamburg entfernt. Doch seit die Hamburger im 13. Jahrhundert einen Leuchtturm auf Neuwerk errichteten, gehört die Insel nun einmal offiziell zur Hansestadt.

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Tatsächlich kann man die kleine Insel vom Festland aus gut sehen und sogar die einzelnen Gebäude ausmachen. Es sieht förmlich aus, als könnte man in zehn Minuten rüberspazieren. Nun ja – rüberspazieren kann man tatsächlich, allerdings dauert das etwas länger und man sollte Vorsicht walten lassen. Bei Ebbe kann man nämlich durchs Watt die Insel besuchen. Entweder zu Fuß – oder mit der Kutsche. Wir haben uns für die “faule” Variante entschieden.

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Neuwerk ist ca. 12 km vom Festland entfernt, und es gibt ein relativ kleines Zeitfenster, in dem man die Insel ohne Schiff besuchen kann. Die Gezeiten geben den Rhythmus vor, und so sind die Abfahrtszeiten jeden Tag anders. In unserer ersten Urlaubswoche hätten wir schon um 7 Uhr aufschlagen müssen. Das wäre sicherlich auch wunderschön gewesen. Wir sind aber nun einmal Langschläfer und so warteten wir eine Woche und schon konnten wir um 11 Uhr losfahren – perfekt!

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Weil das Zeitfenster so klein ist, sind natürlich wirklich viele Menschen unterwegs. Die Kutscher haben ja auch nur diese eine Chance am Tag, ihr Geld zu verdienen! So zogen wir in einer langen Kutschenkarawane los.

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Die Kutschen sind extra hoch gelagert und gefedert. Es holpert nämlich ziemlich hin- und her. Auf dem Weg zur Insel folgt man, wenn man klug ist, den Pricken im Watt. So gerät man nicht vom Weg ab. Es gibt unterwegs aber auch Wegweiser!

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Darauf ist nicht nur Neuwerk ausgeschildert, sondern auch die Rettungsbaken. Wenn man sich doch einmal verirrt oder in der Zeit verschätzt hat, kann man diese Baken hochklettern und ertrinkt wenigstens nicht. Man kann sich dann retten lassen – das kostet ungefähr 400 Euro. Also, wer mal ein bisschen Abenteuer braucht…

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Mit der Kutsche kann man schon etwas eher los als die Wattwanderer und ist natürlich auch schneller. In ungefähr 2 Stunden ist man auf der Insel. Faszinierend, wenn man bedenkt, wie nah es aussieht. Als Wanderer ist man entsprechend länger unterwegs und übernachtet dann entweder auf der Insel, oder man nimmt ein Schiff zurück. Hin- und Rückweg ist direkt hintereinander aufgrund der Gezeiten kaum möglich.

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Die Pferde haben uns übrigens stoisch gezogen und sich von Prielen nicht weiter beeindrucken lassen. Vielleicht war ihnen diese kleine Abkühlung sogar mal ganz recht. Es war nämlich wirklich sonnig. Allerdings wehte dazu auch ein angenehmer Wind. Ich habe mir an dem Tag einen ordentlichen Sonnenbrand eingefangen, da man gar nicht einschätzen konnte, wie warm es tatsächlich ist.

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Auf der Insel hatten wir dann einen kurzen Aufenthalt von ungefähr einer Stunde. Nicht viel Zeit, um die Insel zu erkunden. Wir haben uns daher auf einen Besuch auf dem Leuchtturm beschränkt und danach noch einen kleinen Geocache gefunden.

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Vom Leuchtturm aus hat man natürlich einen guten Überblick über die (niedliche) Insel – hier kann man sehen, wie weitere Kutschen gerade Neuwerk erreichen.

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Ich fand aber etwas anderes viel spannender: Das Dach des Leuchtturms. Der Leuchtturm wurde ja bereits um 1300 errichtet, seit dem 20. Jahrhundert hat er nun ein Kupferdach und dieses Dach eignet sich offenbar ganz hervorrangend, um sich darin zu verewigen! Die älteste Inschrift, die ich entdeckt habe, stammte aus dem Jahr 1956. Faszinierenderweise unterscheiden sich die Kritzeleien aus dem 50ern oder 60ern optisch rein gar nicht von denen aus der aktuellen Zeit. So stand ich die meiste Zeit mit dem Rücken zur Aussicht und habe die Inschriften studiert.

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Inhaltlich hat es sich schon verändert – heute wird wohl niemand mehr seine Adresse einritzen, in der Hoffnung auf einen “Briefwechsel” – im speziellen Fall von Jürgen aber bitteschön nur “mit Mädchen”. Dirk hat zusätzlich seinen Geburtstag eingeritzt – 12. Juli 1940. Ob er sich heute noch daran erinnert? Ob er jemals Post bekommen hat?

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Der Besuch auf dem Leuchtturm hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und die Fahrt zur Insel Neuwerk hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Nächstes Mal würde ich eventuell die Wattwanderung in Betracht ziehen, aber die Kutschfahrt ist eine gute – wenn auch leider nicht ganz günstige – Alternative.

Cuxhaven 2016

Unser Sommerurlaub führte uns dieses Jahr nach Cuxhaven an die Nordsee. Wir wollten gern ans Meer, und tatsächlich empfahl uns Katja auf Twitter eine wunderbare Ferienwohnung. Quasi ein Luxusdomizil samt Sauna, Badewanne und mehrerer (!) Kronleuchter.

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Zehn Tage durften wir dann dort verbringen. Dabei hatten wir erstaunliches Wetterglück, geregnet hat es nämlich meist nur abends und nachts. So habe ich mir sogar zwei Sonnenbrände (an zwei verschiedenen Tagen) eingefangen, einen aus Unachtsamkeit (T-Shirt-Ränder eincremen, ach was…) und einen aus Überraschung (oh, so sonnig war es?). Wir waren in Bremerhaven im Auswandererhaus und im Klimahaus, wir haben eine Tandem-Tour gemacht (bis dem Helden der Popo zu weh tat, der ist das Radfahren ja nicht so gewohnt wie ich), wir haben Geocaches gesucht und Backfisch gegessen. Außerdem sind wir mit einer Kutsche durchs Watt gefahren – aber das ist eine eigene Geschichte.

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Natürlich hatten wir auch faule Tage – wenn man schon mal eine Ferienwohnung mit allem Pipapo hat, will die natürlich auch genutzt werden. Praktisch, dass wir dafür genau einen völlig verregneten Tag hatten. Da konnte man dann in der Badewanne liegen, bis es Schwimmhäute gab. Außerdem kam natürlich jede Menge Fußball.

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Im Urlaub habe ich wahnsinnig viel zu Fuß gemacht. Ich habe jetzt ein Fitnessarmband, das unter anderem meine Schritte zählt – das hat mich sehr motiviert. Die Tatsache, dass ich mich auf dem Weg in die Innenstadt heillos verlaufen habe, hat zu absurd hohen Schrittzahlen geführt. Sogar zum Joggen am Strand hat mich das Armband motivieren können – ich war selbst etwas schockiert!

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In Cuxhaven findet man einen Grünstrand vor, das ist erst mal vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Die Wiese führt bis fast ans Meer, dann kommt in der Regel ein Weg und dann beginnt das Wasser. Oder das Watt, je nachdem. Eigentlich ist das aber gar nicht mal so unangenehm. Vor allem, wenn man keinen Strandkorb mietet, hat man so nicht überall Sand, wenn man wieder nach Hause kommt. Für manche mag das Gefühl dazugehören, ich fand es auch so prima. Und für die, die nicht darauf verzichten mögen, hat Cuxhaven auch einen eigenen Sandstrand. Der ist künstlich und wird jedes Jahr nachgefüllt. Kann man machen.

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Wenn man dann am Strand sitzt, liegt oder verrückterweise joggt, kommen immer wieder riesige Containerschiffe vorbei. Die wollen nach Hamburg. Sie sehen so groß und nah aus, als müsste man nur den Finger ausstrecken, um sie anzustupsen. Stimmt aber gar nicht. Wenn man am Hafen den Anleger “Alte Liebe” besucht und von dort aus die Schiffe ansieht, kann man einer Stimme lauschen, die die Daten jedes Schiffs vorliest. Wo und wann ist es losgefahren? Wann wurde es gebaut? Wo ist der Heimathafen? Wie groß ist es? Das war wirklich sehr interessant und kurzweilig. Dieser Dienst wird übrigens von Freiwilligen übernommen.

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Von mir gibt es sehr wenige Fotos aus diesem Urlaub. Aber bei dieser Serie musste ich sehr lachen. Auf jedem Bild sind meine Haare noch etwas mehr vom Winde verweht. Elegant. Lies sich aber auch nicht verhindern. Überhaupt habe ich nicht viele Fotos gemacht, auch wenn dieser Eintrag anders wirkt. Genossen habe ich den Urlaub trotzdem. Oder gerade deswegen?

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12 von 12 im Oktober 2015

Viele Grüße aus dem Urlaub! Ich habe festgestellt, dass die letzten 12 von 12, die ich hier gepostet habe, immer mit dem Frühstück auf der Terrasse begonnen haben. Doch in den vergangenen 3 Jahren waren wir ja auch immer im September im Ferienhaus. Nun ist es schon Oktober und wirklich nicht mehr Terrassen-Zeit!

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Ich beginne die Foto-Dokumentation erst gegen Mittag, als ich das Haus verlasse. Vorher haben wir nur gefrühstückt und auf dem Sofa rumgelungert. Das war nicht so fotogen (aber entspannt). Umso fotogener dieses Katzentier, das mir auf dem Weg zum Auto begegnete.

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Im Ort begrüßen mich gleich zahlreiche potenzielle Ziele, die ich besuchen könnte. Drususbrunnen? Pfannkuchenhaus? Zur Mühle? Oder doch zum Barfußpfad?

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Ich bleibe aber fokussiert – zumindest fast (einen kleinen Spaziergang habe ich auch gemacht). Ich brauche: Allergietabletten (denn meine Nase meinte nach einer Woche Urlaub urplötzlich, dass es hier zu staubig sei), ein Paket (um den Tausch-Adventskalender, den ich am Abend dem Goldengelchen übergeben will, zu verpacken) und diverse Lebensmittel.

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Unterwegs entdecke ich “Elten hilft”, eine Flüchtlingsinitiative. Schön, dass das ehrenamtliche Engagement selbst in die Dörfer schwappt. Man hat bereits Spendenstopp für Kleider ausgerufen, erfahre ich aus den Aushängen im Fenster. 🙂

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Außerdem treffe ich Hello Kitty.

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Nachdem ich das Auto geparkt habe, bin ich etwas mit den Einkäufen überfordert. Natürlich habe ich nämlich vergessen, eine Einkaufstasche mitzunehmen. Aber ich bin ja clever und so bekommt das Päckchen für den Adventskalender schon mal eine alternative Nutzung.

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Den Nachmittag versüßen der Held und ich uns mit etwas Vla. “Blanke Vla” ist meine Lieblingssorte!

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Anschließend mache ich mich auf den Weg in die Nachbarstadt und fahre dabei über die Golden Gate Bridge (oder auch Emmericher Rheinbrücke)!

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Ich treffe Denise aka das Goldengelchen! 🙂 Wir verbringen einen schönen Abend zusammen, ganz ohne Instagram, aber selbstverständlich mit den Kameras für die 12 von 12. Blogger-Ehre und so. 😉

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Ich habe einen mediterranen Burger und er schmeckt unfassbar gut. Saftiges Fleisch, Mozzarella, Pesto und Rucola. Mjamm. Ich könnte gleich noch mal. 😀

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Als beim Verabschieden bei den Autos unser Blick auf die beleuchtete Schwanenburg fällt, müssen die Kameras noch mal hervorgeholt werden.

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Und wenn ich sowieso schon mal dabei bin, kann ich auch noch kurz an der Rheinbrücke halten und die beleuchtete Brücke sowie die Emmericher Industrie auf der anderen Rheinseite festhalten. Das sorgt allerdings definitiv für eiskalte Finger und das Ergebnis ist auch nicht so ganz, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber nun ja, es ist kalt und ich habe kein Stativ dabei, also probiere ich auch nicht allzu lang.

Heute habe ich mich dann ziemlich lange mit dem mobilen Internet herumgeschlagen und nun bin ich froh, wenn das Posten dieses Beitrags auch klappt! 😉

Mehr 12 von 12 gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen!

(Oktober 2014, Oktober 2013, Oktober 2012, Oktober 2011)

Ostsee-Liebe 2015: Zu Gast im Mittelalter

Musste tatsächlich erst der nächste Urlaub anbrechen, damit ich die Zeit finde, über den letzten Urlaub zu berichten? Es scheint fast so! Immerhin: So kann ich noch etwas in Erinnerungen schwelgen und euch mitnehmen. Heute geht es aber noch viel weiter zurück in der Zeit als nur bis in den Juni. Wir befinden uns heute nämlich im Mittelalter!

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In Oldenburg in Holstein steht das Wallmuseum, das die Geschichte der Slawen in Ostholstein darstellt. In mehreren alten Bauernhäusern (siehe oben) ist dies ganz klassisch zu besichtigen, mit Schautafeln und den üblichen Ausstellungsstücken.

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Das Highlight sind aber nicht diese beiden hübschen Reetdach-Häuser (auch wenn die Geschichte wirklich spannend ist und auch ansprechend umgesetzt wird), sondern das Drumherum. Auf einer künstlichen Insel ist nämlich als kleines Freilichtmuseum ein slawisches Dorf aufgebaut.

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Wir hatten das Glück, an einem Mittwochvormittag bei strahlend blauem Himmel dieses Gelände ganz allein erkunden zu können. Ich mag das ja, wenn nicht so viel los ist.

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Um den See, in dem die Insel liegt, herum befindet sich noch mehr Museumsgelände. Dort hat das Museum im vergangenen Jahr weitere Häuser aufgestellt. Das besondere: Diese Häuser werden von ambitionierten Ehrenamtlichen eingerichtet und bewohnt, teilweise verbringen sie ganze Wochen im mittelalterlichen Ambiente und informieren zwischenzeitlich die Museumsgäste. Bei unserem Besuch waren zwei Hütten bewohnt und wir haben nette Gespräche geführt.

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Solltet ihr mal in der Gegend sein: Es lohnt sich, dem Oldenburger Wallmuseum einen Besuch abzustatten. Gerade unter der Woche und außerhalb der Ferien hat man das Gelände fast für sich und kann sich alle Zeit der Welt lassen, das Gelände zu erforschen und alle Details zu entdecken. Für Kinder gibt es eine kleine Schnitzeljagd, damit die Tour nicht langweilig wird.

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Das war der vorletzte Beitrag aus unserem Ostsee-Urlaub; demnächst möchte ich euch noch auf eine kleine Tour durch den Hafen mitnehmen! 🙂

Unser Urlaub im Scrapbook

Im DIY-Tausch-Adventskalender versteckte sich im vergangenen Jahr etwas besonders tolles: ein Album von der lieben Ja-Sagerin! Ich war wirklich verzückt, denn ich habe schon zwei größere Alben von ihr und mag ihren Stil sehr. Aber was ich mit dem Album machen sollte – da hatte ich noch keine Idee.

Dann kam der Urlaub, und ich machte viele, viele tolle Fotos. Und natürlich kam der Gedanke nach einem Urlaubsalbum auf, aber ich hatte nicht so viel Lust und Zeit, lange daran zu sitzen. Es war ja auch warm und sommerlich. Da fiel mir Binas Album wieder in die Hände!

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Das Titelbild gefällt mir super – das Papier, was Bina gewählt hat, passt aber auch perfekt zum Urlaubsthema. Ich habe einige Instagram-Bilder als “Polaroids” ausgedruckt, einen kleinen Sticker mit den Urlaubsdaten und den Kamera-Aufkleber verwendet, weil der farblich so gut passte. Den Kamera-Aufkleber hätte ich im Nachhinein lieber weggelassen, weil es mir doch etwas “too much” wurde. Aber hey, so sieht es auch schön aus. 🙂

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Zur “Begrüßung” gibt’s gleich auf der ersten Seite ein schönes Strandbild, eines meiner Lieblingsbilder aus dem Urlaub. Auch den tollen Stempel, den es letztes Jahr bei Bloggen mit Herz gab, konnte ich endlich mal wieder einsetzen! Er passt perfekt zu der Möwe auf dem Foto, oder?

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Es fiel mir übrigens echt schwer, die Bilderauswahl für das Album zu treffen. Es hat doch weitaus weniger Seiten als meine üblichen Alben! Aber dafür war ich auch echt schnell fertig, obwohl ich doch sonst immer so lange brauche. Dafür also einen deutlichen Pluspunkt, und letzten Endes sind das nun halt die Highlight-Fotos und das reicht auch. Außerdem kann man ja auch mit kleineren Fotos arbeiten, so wie hier! Meist habe ich auf einer Seite ein großes und auf der gegenüberliegenden Seite kleinere Bilder eingeklebt.

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Oder halt auf einer Seite ein großes Bild, und auf der anderen Seite etwas Deko und Text, alles in allem also eher schlicht. Das ist übrigens das Haus, in dem unsere Ferienwohnung war. Die Wohnung war sooo toll! Und die Häuser fand ich auch superhübsch. Ich überlege jetzt schon, ob wir nächstes Jahr einfach noch einmal dorthin fahren sollen.

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Der Vollständigkeit halber: Das ist die Seite für die Wohnung. Allerdings kann man auf diesem Bild eher wenig erkennen. Fotos fotografieren finde ich häufig etwas schwierig…

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Auch unser Tag in Lübeck musste natürlich festgehalten werden. Die Bilder kennt ihr ja schon. Lustigerweise habe ich die meiste Deko, die ich im Album verwendet habe, sogar in Lübeck gekauft. Im TK Maxx gab es nämlich Scrapbooking-Zubehör! Ich war im siebten Himmel. Unser TK Maxx in Münster hat nur Klamotten. Hier hingegen konnte ich mich gar nicht entscheiden, was ich alles mitnehmen sollte. Normalerweise kaufe ich solche Dinge immer nur im Internet. Es war toll, das alles einmal vorher in der Hand halten zu können.

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Natürlich tauchen auch der Held und ich im Album auf, aber davon zeige ich natürlich nicht alle Bilder. Ein bisschen Privatsphäre muss ja auch noch sein… Aber diese gehen! Hier sitzen wir gerade in einem Lübecker Café und erholen unsere müden Füße.

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Sommer-Impressionen! Hach, ich schwelge schon wieder in Urlaubserinnerungen. Aber so soll es ja auch sein, wenn man so ein Album ansieht.

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Ich bin kein großer “Trickser” beim Scrappen, und so etwas wie eine Tasche, aus der man das Foto ziehen kann, ist bei mir schon ein echtes Highlight. Lustigerweise verstehen die meisten Leute, die sich so ein Album dann ansehen, sowieso nicht, dass sie hier noch etwas tun müssen, damit sie alles zu sehen kriegen. Meist muss ich darauf hinweisen. Also ist es vielleicht gut, dass ich es nicht so oft mache… 🙂

Das war mein Mini-Urlaubs-Scrapbook! Vielleicht mache ich öfter mal so kleine Alben mit wenigen Bildern. Da geht die Lust auch nicht so schnell verloren, weil man so schnell fertig ist! Nur die Bildauswahl ist dann wie gesagt doch extrem schwierig. Ich will doch immer sooo viel zeigen und erzählen! 😉 Aber naja, dafür habe ich ja den Blog.

Ostsee-Liebe 2015: Ein Besuch in Lübeck

Kürzlich habe ich euch ja die schönen Türen präsentiert – aus Lübeck. Aber Lübeck hat noch mehr zu bieten als hübsche, blau-graue Türen! Mal abgesehen davon, dass es hier einen Block House gibt (Wir müssen jedes Mal dort essen gehen, wenn wir in der Nähe eines Block House sind. Steht im Ehevertrag. Oder so.), haben wir auch beeindruckende Bauwerke, tolle Geschäfte und sogar einen Chor gesehen. Aber der Reihe nach.

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Dieser Anblick begrüßte uns nach dem Parken. Ich war direkt verliebt, denn Städte mit Flüssen sind einfach was tolles. Ich muss es wissen, schließlich habe ich in Duisburg, Düsseldorf und Nimwegen gewohnt und hier in Münster haben wir zumindest einen Kanal, an dem man entlangspazieren kann und sogar einen Hafen (ob man es glaubt oder nicht). Wir bewunderten also die tolle Skyline der Stadt – Lübeck wird auch die “Stadt der sieben Türme” genannt, weil es von den Türmen der insgesamt 5 gotischen Kirchen überragt wird. Man kennt die Türme beispielsweise auch vom Schwartau-Firmenlogo – drei davon sieht man auf diesem Bild.

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Wir flanierten ein bisschen an der Trave entlang, zählten die Türme und gelangten schließlich zum nächsten Wahrzeichen Lübecks: dem Holstentor. Das ist massig, vor allem wenn man direkt davor steht. Insgesamt geht es aber in der Umgebung doch etwas unter und ist auf beiden Seiten von Straßen umgeben, die man auf Fotos aber gut ausblenden kann. Übrigens wäre das Holstentor einmal beinahe abgerissen worden – 1863 fiel der Entschluss gegen einen Abriss nur mit einer Stimme Mehrheit in der Lübecker Bürgerschaft.

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Direkt neben dem Holstentor befinden sich die historischen Salzspeicher. Wunderschön (und der wolkenlose Himmel dazu)! Wir schauten uns übrigens heute das meiste nur von außen an, weil das Wetter so toll war.

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Wir gingen also auch am Spielzeugmuseum nur vorbei (und kauften hier lediglich eine Postkarte mit dem Räuber Hotzenplotz für unsere Nichte) und schlenderten durch die Gassen, um Details zu entdecken.

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Als nächstes wollte ich unbedingt das Rathaus sehen, weil ich davon im Reiseführer so tolle Bilder gesehen hatte. Leider war das halbe Gebäude gerade eingerüstet – schade, es sah dadurch leider recht unspektakulär aus.

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Dafür war uns das Vergnügen vergönnt, einem schwedischen Chor zu lauschen, der dort einige Lieder zum Besten gab. Und das war auch irgendwie toll.

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Für zwei Euro Eintritt haben wir uns die Lübecker Marienkirche angesehen. Die war wirklich beeindruckend riesig! Ich bin nicht allzu schnell von Kirchen beeindruckt – der ganze Prunk und Gold und Kitsch schrecken mich einfach ab. Das hat man aber in dieser Kirche eher weniger. Dafür gibt es ein fast 40 Meter hohes Gewölbe, das mich echt zum Staunen brachte. Wenn man sich vorstellt, dass man das bereits im Jahr zwölfhundertirgendwas gebaut hat, kann ich die Steine immer nur ehrfürchtig anstarren. Nun ja, in diesem Fall muss man dazu ausblenden, dass die Kirche im 2. Weltkrieg bei einem Luftangriff zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde.

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Die Glocken, die bei diesem Brand im Jahr 1942 herabstürzten, wurden als Mahnmal liegengelassen. Sehr beeindruckend, diese riesigen Glocken dort liegen zu sehen, beide schon mehrere hundert Jahre alt.

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Nach dem Kirchenbesuch sind wir dann wie gesagt durch die kleinen Gassen flaniert (und haben unter anderem Türen fotografiert).

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Blauer Himmel! Sonnenschein! Kein Wölkchen! Ich möchte Lübeck noch einmal dafür loben.

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Hinter dem nächsten Lübecker Stadttor nach dem Holstentor, nämlich dem Burgtor, fanden wir sogar ein bisschen Hafen-Flair. Und ein paar Wolken. Die haben wir erst später auf den Fotos entdeckt und waren ganz überrascht, weil wir uns gar nicht an sie erinnern konnten.

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Vorbei an den vielen kleinen Gängen und Gässchen ging es zurück Richtung Auto. Diese Gänge sind recht bekannt, allerdings haben wir uns in die meisten nicht reingetraut. Man hatte das Gefühl, den Leuten direkt auf dem Hinterhof oder im Garten zu stehen. Und wie schon bei den Türenfotos will ich ja auch wirklich niemanden belästigen, auch wenn es vielleicht erlaubt ist und andere Touristen es einfach machen. Aber hier konnte ich es mir doch nicht verkneifen, weil es einfach so wunderschön idyllisch aussah (und niemand zu sehen war).

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Auf dem Rückweg gingen wir auf der anderen Seite der Trave entlang und hatten so die Gelegenheit, uns noch ein paar der Schiffe aus der Nähe anzusehen – und schon ging es wieder “nach Hause”, denn ein Stündchen mussten wir schon noch mit dem Auto fahren.

In Lübeck hatten wir einen tollen Tag – ich kann euch allen nur ans Herz legen, die Stadt zu besuchen, solltet ihr einmal in der Nähe sein!

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Im Urlaub waren wir ja nicht nur am Strand, sondern haben auch die Umgebung erkundet. Unter anderem waren wir Lübeck. Eine wirklich schöne Stadt, die uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen hat! Wir hatten keinen großen Plan, sondern spazierten einfach nur durch die Stadt, zwischenzeitlich unterstützt vom GPS-Stadtplan auf dem Smartphone (sehr praktisch), und ließen uns treiben.

So landeten wir in einem Wohnviertel mit vielen kleinen Gassen und Sträßchen. Ich liebe solche verwinkelten Gegenden, und so haben wir einfach nur geschaut und genossen (und fotografiert)!

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Dass mir dabei hauptsächlich Türen vor die Linse geraten sind, war sicher kein Zufall. Türen sind einfach wunderbare Fotomotive, vor allem wenn sie so liebevoll gestaltet und dekoriert sind wie hier. Dass es hingegen ausschließlich blaue und graue Türen waren, ist mir erst heute beim Bearbeiten der Fotos aufgefallen. Blau und Grau scheinen in Lübeck wohl zum guten Türenton zu gehören.

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Ich frage mich bei so etwas ja immer, ob es die Anwohner wohl stört, wenn Touristen Fotos von ihren Haustüren machen. Ich meine – ich bin schon ein bisschen stolz auf unsere eigene Haustür mit ihren coolen Space Invader-Aufklebern, aber ich fände es trotzdem etwas seltsam, wenn ständig Leute stehenblieben, um sie zu fotografieren. Daher spare ich mir Bilder meist, wenn Anwohner gerade in der Nähe des Hauses unterwegs sind. Auch wenn diese das wahrscheinlich schon gewohnt sind.

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Beauty is where you find it ist ein Fotoprojekt von Luzia Pimpinella. Das aktuelle Motto lautete “Türen”. Ein Blick in die Linkliste lohnt sich!

Ostsee-Liebe 2015: Ab an den Strand!

Unser Ostsee-Urlaub im Juni war ja nun eher zufällig dort, wo er nun einmal war, da wir die Wohnung nach ihrer Ausstattung und nicht nach ihrer Lage ausgesucht hatten. Wie bereits erwähnt, war eine der Voraussetzungen WLAN. Unser zweiter Wunsch war eine Badewanne, da wir die zuhause doch vermissen. Dritte Vorgabe: In der Nähe vom Meer, ob Nord- oder Ostsee. Und nach langer Recherche fanden wir tatsächlich unsere Traumwohnung – in Großenbrode! In… Wo?! Großenbrode liegt an der Ostsee, direkt vor Fehmarn (die Fehmarnsundbrücke beginnt in Großenbrode) und neben Heiligenhafen, was sicherlich bekannter ist als das kleine Großenbrode, in dem auch tatsächlich nicht viel los ist. Muss aber auch gar nicht!

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Nun waren wir zehn Tage an der Ostsee, und eine Woche zuvor war meine neue Kamera angekommen. Euch ist schon klar, was das bedeutet, oder? Fotofluten! Ich habe so viele Bilder mitgebracht, dass mir die Auswahl wirklich schwerfällt. Daher gibt es einfach mal wieder eine Reihe: Ostsee-Liebe 2015! Nicht chronologisch sortiert, da das für euch nicht besonders interessant wäre, sondern thematisch sortiert. Und für den Anfang habe ich ein Thema ausgesucht, dass alle Meer-Liebhaber glücklich machen wird. Die schönsten Strandbilder!

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Unsere Ferienwohnung war keine 3 Gehminuten vom Strand entfernt, und dank meinen Eltern hatten wir für eine Woche einen Strandkorb gemietet. Unglaublich praktisch! Wir haben viele Stunden darin verbracht, einfach nur gelesen oder aufs Wasser geschaut. Es war Anfang Juni an den meisten Tagen noch nicht sooo heiß (trotzdem oder gerade deshalb haben wir es direkt am zweiten Tag geschafft, uns einen Sonnenbrand einzufangen), aber wir hatten die erste Woche durchgehend Sonnenschein und blauen Himmel. Der Strandkorb schützt dann vor dem küstentypischen Wind. Was will man mehr?

grossenbrode-seebuhneWie ihr sehen könnt, hatten wir traumhaft blauen Himmel! Wunderschön! Diese Buhnen und die Möwen, die sich darauf um die besten Plätze gezankt haben, waren mein liebstes Motiv für Experimente. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Bilder ich davon gemacht habe. Allerdings sind natürlich nicht alle etwas geworden. Gerade die bewegten Möwen-Zank-Bilder. Aber ich übe ja schließlich noch.

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Der Strand in Großenbrode hat uns gut gefallen. Zu Beginn waren wir fast allein dort, doch je sonniger es wurde und je näher es ans Wochenende rückte, desto mehr füllte es sich mit Familien mit kleinen Kindern (es waren ja noch keine Ferien). Das hat uns gar nichts gemacht, denn so ein bisschen Strandlärm mit Kindergeschrei und Sandburgenstreit gehört ja auch irgendwie dazu. Doch die “leeren” Tage haben wir auch genossen – nur die Schreie der Möwen und das Rauschen der Wellen.

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Der Himmel war meist wolkenlos (ich erwähnte den Sonnenbrand?). Auf diesem Bild gefällt mir das Wolkenspiel aber besonders gut:

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Mit dem Sammeln von Muscheln habe ich mich übrigens nicht wirklich beschäftigt. Aber diese niedliche kleine Muschel hat es dann irgendwie doch noch auf ein Bild geschafft:

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Strandkorb-Beschäftigung Nummer 1: Lesen. Lesen, lesen, lesen. Ich habe 6 Bücher in zehn Tagen gelesen. Hätte es nicht die Kamera-Experimente gegeben, wären es noch mehr geworden. Hier habe ich aber den Helden eingefangen:

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Ach, ich könnte direkt schon wieder losfahren! Großenbrode als Urlaubsort können wir also wirklich empfehlen. Allerdings nur, wenn man mit einem Auto ausgerüstet ist oder sich wirklich damit begnügt, Tag für Tag zum Strand zu gehen. Ansonsten hat der Ort nämlich einen Supermarkt, ein paar Restaurants, und ein-zwei Strandpromenadengeschäfte. Das war’s. Aber so als “Urlaubszentrale” war es perfekt!

Analogliebe #4: Urlaub

Gerade sind wir aus dem Urlaub zurück, und schon gibt’s analoge Fotos? Natürlich nicht, jedenfalls nicht vom aktuellen Urlaub. In dem hatte ich die analoge Kamera nicht einmal mit, denn ich wollte ja das neue Schätzchen auf Herz und Nieren ausprobieren und so hätte ich ohnehin keine Zeit für zwei Kameras gehabt.

Trotzdem finde ich es ganz passend, das Thema “Urlaub” in der Analogliebe jetzt einmal herauszuholen. Was ist wirklich wichtig im Urlaub? Woran möchte ich mich erinnern? Sind das wirklich die Sehenswürdigkeiten, die man sowieso schon tausende von Malen auf Bildern gesehen hat? Oder ist es nicht vielleicht doch irgendwie möglich, das Gefühl eines Urlaubs einzufangen und nicht nur Gebäude und Blumen? Bei meinen analogen Bildern versuche ich, dieses “Ach guck mal so war das damals”-Gefühl heraufzubeschwören, wenn ich sie in zehn Jahren wieder heraushole.

Zum Beispiel, indem ich festhalte, wie das Ferienhaus aussieht, wenn wir im Winter abends heimkommen. Das mag ein Gebäude sein, aber es ist auch ein Gefühl und darüber hinaus verändert es sich auch relativ regelmäßig.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie gemütlich wir es uns machen.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie viele Stunden wir nach dem Frühstück im Schlafanzug auf der Terrasse herumsitzen, Kaffee trinken und auf den See schauen.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie gerne ich auf dem Steg sitze. Einfach nur gucken, die Enten, Blässhühner, Schwäne & Co. beobachten, fotografieren, eventuell die Füße ins Wasser baumeln lassen, den Tag verplempern.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie unser kleines gelbes Ruderboot langsam immer dunkler wird. Wir fahren nicht viel damit, es ist eher ein Highlight, wenn mal Kinder zu Besuch sind. Meist liegt es einfach nur auf dem Steg herum. Macht nichts.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie verliebt wir in das neue Badezimmer sind, solange es noch neu ist.

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Und hier möchte ich mich daran erinnern, dass die Sonnenblende nicht auf dieses Objektiv passt, wie mir scheint. 😉

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Hach, Urlaube! Wer liebt sie nicht? 😉

12 von 12 im Juni 2015

Urlaubsgrüße von der Ostsee! Ein wunderschöner Tag, den ich da heute in den 12 von 12 festhalten darf. Wie üblich gibt’s 12 Bilder vom 12. des Monats, und da unsere Ferienwohnung wie schon erwähnt WLAN hat, steht der monatlichen Tradition nichts im Wege! 🙂

Heute früh wurde ich wach, war halbwegs ausgeschlafen und es war total hell im Schlafzimmer. Ich schaute auf die Uhr: 4:45 Uhr! Das konnte ich wirklich nicht glauben, also bin ich kurzerhand aufgestanden, um in der Küche noch einmal auf eine andere Uhr zu schauen. Es war taghell! Aber Tatsache, es war gerade einmal viertel vor fünf. Nun ja, ich habe mich kurz auf den Balkon gestellt, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Ha ha, da hätte ich auch drauf kommen können, dass der schon längst vorbei ist, so hell wie es war! 😉 Der Himmel war aber immerhin noch zart rosa.

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Ich konnte dann netterweise noch ein bisschen schlafen, und als wir später auf dem Balkon frühstückten, leuchtete der Himmel bereits in einem strahlenden Blau.

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Der Plan stand fest: Heute wollten wir es uns ganz faul im Strandkorb gemütlich machen! Das hatten wir eigentlich gestern schon vor, aber da begann der Tag grau und bedeckt und gar nicht so schön wie versprochen. Heute hingegen zeigte sich das Wetter wirklich von seiner besten Seite. Zunächst musste aber eines her: Sonnenschutz!

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Der Weg von unserer Wohnung zum Strandkorb dauert keine fünf Minuten zu Fuß, und noch war es schön leer. Im Laufe des Tages sollte sich das noch ändern.

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Im Strandkorb haben wir dann gelesen und ich habe mich außerdem mit der neuen Kamera auseinandergesetzt und die ersten Bilder im manuellen Modus geschossen. Naja, üben muss ich das definitiv noch, aber jeder hat mal klein angefangen.

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Heute hatte ich übriges ein weiteres Näh-Ergebnis an, ein maritimes Jersey-Kleid. Es ist allerdings für meinen Geschmack etwas kurz geraten, was daran liegt, dass das obere Brustteil irgendwie viel zu kurz ist. Der Streifen gehört eigentlich weiter unten hin… Aber egal, für den Strand ist es natürlich optimal.

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Zu Mittag gab es Gyros mit Pommes. Und da wir uns dazu im Lokal hinsetzten und das Essen nicht mitnahmen, gab es um 14 Uhr erst mal einen Ouzo vom Haus. Ähm, ja. Ich trinke meinen ja sowieso nie, aber der Held hat zumindest seinen tapfer getrunken. Den zweiten (meinen) hat er sich aber gespart.

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Am Nachmittag war ich ganz mutig sogar einmal im Meer schwimmen, nachdem ich bis dahin nur mit den Beinen im Wasser war. Das war gar nicht vorgesehen, und daher hatten wir nicht einmal ein Handtuch mit! Lediglich ein Geschirrtuch war in unserer Tasche zu finden. Sah doof aus, hat aber auch seine Arbeit erledigt. 😉

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Außerdem habe ich natürlich noch etwas mit meiner Kamera herumgespielt.

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Abends waren wir dann noch in Heiligenhafen, dem Nachbarort von unserem “Heimathafen” Großenbrode. Erst haben wir lecker gegessen, dann wollten wir noch durch den Hafen schlendern. Dazu gab’s ein Softeis. Und weil ich so oft auf Instagram Bilder gesehen hatte von Menschen, die in Dänemark begeistert von Softeis mit Lakritz berichteten, musste ich das auch einmal probieren. Nun ja. Kann man essen. Schlecht ist es nicht. Aber auch nicht wirklich großartig.

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Durch den Hafen sind wir dann natürlich auch noch geschlendert, wie geplant…

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…und haben uns am anderen Ende den Heiligenhafener Strand angesehen, der auch sehr schön ist.

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Das war unser Urlaubsfreitag! Morgen soll es gewittern, mal sehen, was wir dann machen. Wir genießen die Zeit jedenfalls sehr.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.

(Juni 2013, Juni 2011)