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Liebes Christkind…

… Montag wurde ich das erste Mal in diesem Jahr gefragt, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Natürlich ist mir wieder mal nichts eingefallen. Dabei habe ich doch eigentlich genug Wünsche! Falls es euch auch so geht, dass ihr nie wisst, was  ihr dem Christkind auf den Zettel schreiben sollt, kommt hier mein Weihnachtswunschzettel 2013!

Zufällig habe ich sie im Supermarkt entdeckt: Die Flow auf Deutsch! Das Magazin kaufe ich jetzt schon seit Jahren immer wieder, wenn ich in den Niederlanden bin (man munkelt, ich hätte extra für die neue Ausgabe sogar schon Ausflüge ins Nachbarland vorgeschlagen). Ich liebe die Mischung aus wunderschönem Wohlfühldesign und interessanten Artikeln rund ums Leben an sich (“Positive Psychologie, Kreativität, Achtsamkeit und das Schöne am Unperfekten”). Außerdem sind immer tolle Papeterie-Extras dabei. Ein weiterer Pluspunkt: Ich bewahre gelesene Zeitschriften nicht auf, aber die Flow ist so schön gestaltet, dass man die meisten Seiten noch zum Basteln verwenden kann! Es war immer nervig, dass es sie hier nicht gab, außerdem lese ich im Niederländischen mittlerweile unglaublich langsam – daher wünsche ich mir zu Weihnachten ein Jahres-Abo der deutschen Flow, damit ich die Zeitschrift mit jeder Ausgabe pünktlich genießen darf!

Im Winter gehört für mich ein Tee auf dem Sofa abends einfach dazu – das hab ich schon von Zuhause so mitgenommen. An langen Abenden kann man natürlich auch mal mehr als einen Tee trinken, und da ist eine vernünftige Teekanne Gold wert. Ich habe derzeit eine aus Glas, die mir aber nur mäßig gut gefällt, und daher wünsche ich mir eine schöne Teekanne aus Keramik oder Steinzeug (die nicht tropft! Sehr wichtiges Qualitätskriterium!), zum Beispiel diese oder diese.

Eine neue Kamera, die immer mit dabei ist, ist schön und gut. Gerade im Winter ist es aber oft schon dunkel, wenn ich unterwegs bin, und da ist ein Stativ natürlich sehr praktisch. Das Ballpod-Stativ ist klein, kugelrund und für so “kleine” Kameras wie meine optimal geeignet. Es kommt in einem Beutel und würde sich sicher sehr wohl in meiner Handtasche fühlen! Meine Kommentatorinnen haben mich überzeugt, dass das “Gorillapod“-Stativ sogar noch viel toller ist! 🙂

Broschen sind toll. Wieso trage ich eigentlich so selten Broschen? Ach ja, weil ich nur eine besitze. 😉 Tatsächlich habe ich euch die hier schon einmal gezeigt. Bei Dawanda habe ich diese grandiose “Das Leben ist schön”-Porzellanbrosche gefunden. Ist sie nicht toll?! Dadurch wird doch jedes Outfit umgehend aufgewertet!

Ansonsten ist mein Vorsatz fürs neue Jahr: Weniger kaufen, mehr erleben! Mein Geld möchte ich lieber in Zugtickets, Sprit oder Eintrittskarten investieren als in Dinge. Grundsätzlich finde ich Erlebnisgeschenke immer toll. Das kann auch mal in die Hose gehen (als wir kürzlich die Gutscheine für den Hochseilgarten einlösten, die ich dem Helden mal geschenkt hatte, hatte ich zwar viel Spaß, aber er leider kaum – allerdings wusste er vorher auch nicht, dass er ein wenig höhenempfindlich ist), aber meistens erwachsen daraus tolle Erinnerungen. Es sind auch immer tolle Geschenke für Leute, die schon alles haben! Steht nicht rum, staubt nicht ein, ist nicht zu klein oder zu groß – perfekt! Auf meinem Wunschzettel in diesem Jahr: Karten für Guus Meeuwis, Reinhard Mey, Hannes Wader, Kapelle Petra, Käpt’n Peng & Die Tentakel von Delphi* (ja, ich habe einen ungewöhnlichen Musikgeschmack). Zugtickets nach Hamburg, Berlin, oder zu meinen liebsten Bloggerfreundinnen. Einladungen zu Spielewochenenden, Kochabenden, Kinobesuchen, der Doctor-Who-Experience in Cardiff. Zeit. Schenkt mir Zeit! 😀

* Für diesen Musiktipp besten Dank an Juli!

Mein Kamera-Schicksal

Mit meiner kleinen Kompaktkamera, die jetzt zweieinhalb Jahre alt ist, war ich schon länger nicht mehr zufrieden. Sie war mir eigentlich ja immer ein treuer Begleiter – immer in der Handtasche mit dabei, eigentlich funktioniert sie noch prima, aber wenn man auf so vielen Blogs mit so großartigen Fotos unterwegs ist, will man ja doch irgendwann mehr Außerdem war bei diversen Urlauben meiner kleinen Kamera wohl etwas Sand oder Staub ins Getriebe geraten, so dass die Linse nicht immer so aufging, wie ich es mir vorstellte (eine halbe Sevilla-Tour mit nur halb geöffneter Linse gibt zwar nette Effekte, aber hauptsächlich doch Frust, wenn man es endlich feststellt)!

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Allerdings bin ich gar kein Typ für Spiegelreflexkameras. Dieses Format! Diese zusätzlichen Taschen! Nee, die Kamera muss in die Hand-, besser noch in die Hosentasche passen und immer mit dabei sein! Was nützt mir die tollste Kamera, wenn ich jedes Mal abwägen muss, ob ich sie überhaupt tragen kann?

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Zum Glück stehe ich mit dieser Meinung nicht alleine da und ich habe auch dieses Mal wieder nur mäßig viel recherchiert: Ich liebe den Blog und die Fotos von Frau Frische Brise, und die hat netterweise mal irgendwann erzählt, welche Kamera sie verwendet! Der Held hat dann noch mal kurz für mich Testberichte gelesen und mir das technische “Ok” gegeben, und los konnte es gehen. Das Nachfolgemodell von besagter Kamera sollte es werden!

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Es handelt sich die Sony HX50 – und sie war für meine Verhältnisse enorm teuer! Zum Glück wollte ein paar Ebay-Verkäufe und eine unerwartete Nebenkostenrückzahlung unter die Leute gebracht werden. Aber den Vollpreis bezahlen? Hmm… Es gab auch einen Warehouse-Deal bei Amazon (dort werden die Artikel, die zurückgeschickt werden, geprüft und neu verkauft), da war die Kamera gleich 70 Euro günstiger! Zack, zugeschlagen!

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Sehr bald war die Kamera bei mir und ich war glücklich. Nur die passende Tasche fehlte noch – und da hatte ich mich leider in eine viel zu teure verliebt. Nach langem Hin- und Herüberlegen dachte ich mir aber, hey, ich habe doch bei der Kamera schon gespart, dann kann ich mir ja jetzt die Tasche leisten. Zack, zugeschlagen! 😉

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Kurz darauf stellte ich fest, dass die B-Ware-Kamera leider schon Staub in der Linse hatte. Zum Glück hatte ich sie zu dem Zeitpunkt erst 3 Tage, gelobt sei das deutsche Rückgaberecht, also wieder weg damit. Wie ärgerlich! Und jetzt hatte ich doch gerade erst die Tasche bestellt! Die nächste B-Ware kostete gleich wieder 20 Euro mehr und da war der Sprung zur Neuware ja nur noch gering. Hmm, erst mal drüber schlafen.

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Am nächsten Morgen war die Kamera mal eben drastisch reduziert worden. Woah! Zack, zugeschlagen! 😉 Prompt kam eine Email, dass wiederum die Kameratasche nun nicht mehr lieferbar war. Waah, es war förmlich zum Verrücktwerden! Zum Glück konnte eine längere Google-Recherche noch eine andere Quelle für die Tasche auftun – nämlich direkt beim Hersteller für glatt ein Drittel weniger. Zack – zugeschlagen! 😀

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Das war nun wirklich ein langes Hin und Her (gefühlt zumindest – tatsächlich hat es nicht mal eine Woche gedauert)! Beim Erstellen dieses Beitrags habe ich übrigens gesehen, dass die Kamera noch mal reduziert wurde. Naja, darüber möchte ich mich jetzt nicht ärgern! Nun warte ich nur noch auf meine Kameratasche. Die Kamera gefällt mir jedenfalls schon mal super und alle Fotos in diesem Post habe ich in der Mittagspause oder auf dem Heimweg geschossen, alles am selben Tag! (Im Übrigen habe ich offensichtlich ein Faible für Himmelsfotos!)

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Was meint ihr – Spiegelreflex- oder Kompaktkamera? Ich habe beim Ausräumen meines alten Kinderzimmer am Wochenende meine beiden Uralt-Analog-Spiegelreflexkameras wiedergefunden. Vielleicht entstaube ich die mal wieder. Aber analog Fotografieren ist ja nun mal wieder was ganz anderes…

7 Wochen ohne: Fazit

Frohe Ostern euch allen! Ich hoffe, ihr genießt ein wunderbares Wochenende mit euren Lieben und vielleicht ja sogar etwas Sonnenschein? Bei uns ist es Zeit für ein Fastenzeit-Fazit. 7 Wochen ohne Shopping – wie hat das geklappt?

Tja, kann ich da nur sagen, und verlegen hüsteln. Das Resultat von fast 2 Monaten “Shoppingpause”:

  • ein Kleid und ein Anzug
  • ungefähr 12 Paar Schuhe (davon 10 wieder zurückgesendet)
  • jede Menge Bastelkram
  • ein Megapack Kugelschreiber
  • gleich zwei Sets Unterwäsche, weil die Beratung in dem Laden so gut war

Na gut, das läuft ja (fast) alles unter dem Label Hochzeit. Ist ja kein richtiges Shopping. Und sonst so?

  • zwei Bücher
  • zwei Spiele
  • ein Lego Technic-Set
  • eine Warhammer “Paint Station”
  • 3 Eintrittskarten zu einer Lesung

Naaaa gut… DAS läuft ja alles unter dem Label Helden-Geburtstag. Konnte man ja schlecht ausfallen lassen. Und sonst so?

  • die Harry Potter-Komplettbox. Huch, wie ist die denn bei Real in unseren Einkaufswagen gehüpft? Ach ja, da stand ein absoluter Tiefstpreis dran und wir wollten sie schon ewig haben.
  • ein Bikini. Man muss ja schließlich für die Flitterwochen gewappnet sein. Zählt das zu den Hochzeitsposten?
  • ein Stern (die Zeitschrift). Der hat schließlich nur einen Euro gekostet, und so für die Mittagspause…
  • eine Kette. Als Andenken an den Junggesellinnenabschied in Amsterdam.
  • eine “Flow” (niederländische Zeitschrift). Denn wenn man schon mal über die Grenze ist, soll sich das ja lohnen.
  • der Held hat sich noch einen Warhammer-Panzer (?) gekauft. Wir waren ja sowieso gerade in der Stadt und eine Woche später wieder noch mal hinzufahren dafür hätte sich nicht so richtig gelohnt.

Zugegeben: Das klingt nach einem riesigen Misserfolg. War es aber nicht. Denn ich habe wieder nachgedacht übers Kaufen. Und um ehrlich zu sein: Die Shoppingpause hat meinen Alltag leichter gemacht. Auch in den Geschäften war es einfacher, und online sowieso. Denn ich konnte so viele tolle Dinge einfach nur ansehen und mich daran erfreuen, dass es sie gibt – ohne direkt zu überlegen, ob ich sie haben möchte, ob sie mir den Preis wert sind, wo ich sie dann hinstellen soll, und ob ich sie mir überhaupt leisten kann. Ich wusste ja: Ich kaufe sowieso nichts!

Ich habe mir die Unsitte abgewöhnt, morgens erst mal auf meinen Amazon-Wunschzettel zu schauen, um zu checken, ob irgendwas im Preis reduziert wurde (denn das schwankt ja doch enorm). Furchbar, wenn man mal darüber wirklich nachdenkt!

Und ich habe die Freuden des Offline-Kaufens wieder entdeckt. Von den oben erwähnten Sachen wurden nur die Kugelschreiber und die Schuhe online bestellt. Letztere sogar nur, weil wir beide in der Stadt beim besten Willen keine passenden finden konnten. Obwohl das Shoppen trotzdem spannend war. Ich war beispielsweise zum ersten Mal im “ersten Schuhgeschäft am Platze” und war ganz baff von dem dortigen Service. Ich sagte direkt, was ich suche, dann durfte ich mich hinsetzen und die Schuhe wurden für mich gesucht und kamen zu mir. Dann hat die Schuhgeschäft-Lady mir die Schuhe angezogen (!). Ein Träumchen! Allerdings nur der Service, nicht die Schuhe. 😉

Jedenfalls hat mir das Kaufen in richtigen Geschäften, das Reden mit richtigen Verkäufern (die dir dann auch mal eben das passende Hemd in die Umkleidekabine bringen, ein Buch empfehlen, das Geschenk einpacken) erstaunlich viel Freude bereitet. Ich bin zum Beispiel noch nie so gut beraten worden wie in diesem Unterwäsche-Geschäft (deswegen dort auch gleich 2 Käufe. Aber den zweiten BH ziehe ich auch erst in den Flitterwochen an, aus Prinzip jetzt schon)! Mit der Buchhändlerin wäre ich am liebsten direkt einen Kaffee trinken gegangen.

Insofern bereue ich auch nichts, höchtens den “Stern”, denn der ist wirklich unbewusst in den Einkaufswagen geschlüpft. Bei allen anderen Dingen habe ich vorher wirklich nachgedacht. Ich werde daher weiterhin versuchen, einfach bewusster zu konsumieren und nicht blind drauflos zu bestellen. Und außerdem, möglichst viel offline zu kaufen. Nicht nur, um evtl. kleinere Läden und Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch, weil es mir Freude bereitet – obwohl es auf den ersten Blick natürlich hauptsächlich Umstände macht, jedes Mal extra in die Stadt zu fahren.

Zwei Lesetipps habe ich noch für euch: Einmal diesen Artikel übers Konsumieren und Wünschen bei “das kann ja heiter werden”. Und dort empfiehlt sie weiterhin diesen Artikel in der “Zeit”, den ich auch sehr lesenswert fand: ein “Plädoyer für einen bescheideneren Kapitalismus”.

Von wegen

So sieht Konsumruhe im Hause bunt, gestreift und hüpfig aus:

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…ich war heute in der Stadt und habe alle Ausnahmen genutzt, derer ich habhaft werden konnte! 😉 Der Held hat in naher Zukunft Geburtstag, der Geschenkekauf war von der Shopping-Pause natürlich ausgenommen. Ebenfalls erlaubt sind Dinge, die wir für die Hochzeit brauchen, denn damit kann ich nicht bis nach der Fastenzeit warten (dann wären es ja nur noch 3 Wochen bis zur Hochzeit). Und so habe ich heute total entspannt im Spieleladen, in der niedlichen Buchhandlung und im Kinderkaufhaus (Lego Technic für den Helden 😀 ) eingekauft, und war anschließend noch im Bastelgeschäft und habe Papier und was man so braucht für die Deko mitgenommen. Schön war’s, ich habe in jedem Geschäft nett und ausgiebig mit Verkäuferin oder Verkäufer gequatscht und definitiv ganz bewusst eingekauft.

7 Wochen ohne: Shopping

Das Fasten und ich, wir haben unsere ganz eigene Geschichte. Ein paar Mal habe ich auf Süßigkeiten und Kuchen verzichtet. Dann hatte ich die Nase voll, und ich habe aufs Verzichten verzichtet. Dieses Jahr hatte ich aber mal wieder das Bedürfnis, zu fasten. Verzichten will ich dabei nicht auf Süßkram, auf Kaffee, auf Fertigpizza (all das sind Dinge, nach denen ich momentan sowieso kein Bedürfnis habe, dank entzündeter Weisheitszahn-Nachwirkungen) – sondern aufs Shoppen.

Wir sind im November in unsere Wohnung eingezogen. Jetzt sind die Regale voll. Und wenn ich voll sage, dann meine ich voll. So voll, dass ich den Helden strafend anschaue, wenn er ein Buch kauft. Oder mich selbst, wenn eine DVD mal wieder im Angebot war.

Beim Kisten auspacken fing es schon an. Eigentlich waren da schon alle Regale überfüllt. “Man hat ja so viel Kram”, seufzten wir und unsere Eltern dann und dabei entging uns völlig der Gedanke, wo dieser Kram eigentlich herkommt. Denn wir konsumieren und konsumieren und konsumieren, wir jagen Schnäppchen und wir wollen besitzen. Der Held ist da noch fast schlimmer als ich, er muss immer alles besitzen. Das Buch, das er schon kennt, den Film, den er so toll fand, das zwanzigste XBox-Spiel, für das er keine Zeit hat. Einfach, um es ins Regal zu stellen. Ich bin da etwas entspannter und großer Bibliotheks- oder Lovefilm-Freund – aber trotzdem kaufe ich ohne Ende.

In letzter Zeit hat das echt Überhand genommen. Seit wir Amazon Prime-Mitglieder sind, kann man ja sogar mehrmals am Tag dort bestellen (so geschehen zum Beispiel beim Amazon-Adventskalender, bei dem man ja immer schnell zuschlagen musste). In der Weihnachtszeit hatte man ja wenigstens noch eine Ausrede, inzwischen ist es nur noch ein vollkommen unreflektiertes “Will ich haben – kaufe ich”. Oder ein noch viel unreflektierteres “Ist im Angebot – kaufe ich”. Das kann’s doch nicht sein?

Daher jetzt: Konsumfasten, für den Helden und mich (er macht freiwillig mit!). Schon am ersten Tag ertappte ich mich, wie ich morgens auf meiner Lieblingsschnäppchenseite einen Link anklickte und in einem Klamottenladen, bei dem es jede Menge Rabatt gab, stöberte. “Oh, das T-Shirt wäre was für den Helden” und “Die Jeans könnte evtl. passen”. Ohne groß Nachzudenken. Schnell mir selbst auf die Finger gehauen!

Als “Therapie” habe ich eben mal ausgerechnet, was ich letztes Jahr allein bei Amazon gelassen habe. Ähem. Genug. 😉 Und ich habe ja nicht nur dort bestellt. Mal sehen, ob die Konsumpause beim Helden und mir etwas anstoßen kann. Wieder etwas bewusster einzukaufen, würde nicht nur unserem Konto und unserem Zuhause gut tun. Sondern wäre sicherlich auch gut für die Wertschätzung der Dinge, die wir haben.

Shopping für Insel-Fans

Wir unterbrechen unser Programm für eine wichtige Durchsage: Werbung, ganz wie angekündigt! 😉

Ihr habt ja vermutlich mitbekommen, dass ich ein kleiner England-Fan bin. Wenn irgendwo der Union Jack drauf ist, fangen meine Augen schon an zu glitzern. Daher konnte ich auch nicht widerstehen, als mir angeboten wurde, euch den neuen Online-Shop Debenhams vorzustellen. Denn Debenhams mag zwar in Deutschland neu sein – in Großbritannien ist die Kette schon lange bekannt und hat neben dem Onlineshop auch über 150 Filialen. Unter anderem auch eine in Middlesbrough, wo ich ein halbes Jahr gewohnt habe. Da kommen Erinnerungen auf!

Jetzt also auch in Deutschland, wenn auch (vielleicht ja vorerst?) nur online: Debenhams. Ich habe mich im Shop umgeschaut und ich muss sagen, das Sortiment hat sich nicht großartig von dem verändert, woran ich mich erinnern kann. Sprich: Die Mode, schick aber konservativ, ist nach wie vor größtenteils nicht so mein Fall. Dafür könnte ich mich in der Abteilung “Wohnen” einmal durchs Sortiment kaufen! 😉

Absolut verliebt habe ich mich zum Beispiel direkt in die großartigen Buchstaben-Tassen. Zu schade, dass ich sozusagen schon alle Tassen im Schrank habe… Es geht wirklich nicht mehr viel rein. Und Tassen mit den Namensbuchstaben wären beim Held und mir auch irgendwie sinnfrei, die sind nämlich gleich. Seufz, das habe ich schon häufiger bereut. 😉 (In die gleiche Kategorie fallen auch die niedlichen Cupcake-Becher oder der coole “Happiness”-Becher. Ganz zu schweigen von diesem hier für alle England-Fans wie mich!)

Debenhams hat auch viele süße Eigenprodukte, mit denen ich mein Heim ausstaffieren könnte. Diese Teller zum Beispiel (natürlich mit Union Jack-Motiven), oder Bettwäsche, bei der ich mich gar nicht entscheiden könnte: Union Jack oder zauberhafte Schwalben? Und bitte: Wie süß sind die Sachen von Ashley Thomas?

Ich für meinen Teil werde jetzt erst mal bei den reduzierten Weihnachtssachen stöbern. Wann bietet sich das mehr an als jetzt? Ich habe Zeit zum Stöbern, die Deko ist reduziert (ich bewundere gerade diese tollen Schilder…) und ich bin mir ziemlich sicher (da ja nicht einmal ein Weltuntergang angekündigt ist): Das nächste Weihnachten kommt bestimmt! (Dieses Mantra muss ich mir vorbeten, um gelassen zu bleiben, weil meine in den USA bestellte Weihnachtsdeko immer noch nicht da ist. Nicht ärgern – nächstes Jahr ist auch noch Weihnachten! 😉 )

Vom Umgang mit Testberichten

Ich blogge wieder mehr. Ich  möchte sogar noch mehr bloggen, als ich es im Moment schon mache. Ich sprudle gerade förmlich vor Ideen. Woher auch immer die kommen mögen? Jedenfalls hat das Bloggen in Kombination mit dem eine Woche zu früh überwiesenen Gehalt (das möchte jetzt dringend unter Leute!) heute eine Investition erfordert und ich habe mir eine neue, schnuckelige kleine Digitalkamera bestellt.

Dringend nötig war das, denn meine alte ist schon länger außer Dienst gestellt. An sich eine ganz gute, hatte sie einfach ihr Verfallsdatum überschritten. Selbst wenn mich 5 Megapixel noch zufriedengestellt hätten – und die Bilder waren eigentlich gar nicht so schlecht – so war es doch eher hinderlich, dass nach bereits 3-4 Fotos der Akku leer war. Nee, so geht das nicht. Die Kamera vom Helden kann ich mir ja auch nicht immer ausleihen, also war nun eine neue angesagt!

Ich kaufe nicht gern technische Geräte. Na gut, ich kaufe sie gern – aber ich hasse es, sie auszusuchen. Mein Held kann sich tagelang damit beschäftigen, Testberichte zu lesen und zu vergleichen. Er hat definitiv die besten Akkus, das beste Akku-Ladegerät, das perfekte GPS-Gerät, das optimale Handy in seiner Preisklasse und selbstverständlich ist er über den aktuellen Stand der Taschenlampenentwicklung stets auf dem Laufenden (ja – das ist eine Wissenschaft für sich, und ob man jetzt die LED Lenser oder die Fenix nimmt, ist eine Entscheidung von ungeheurer Tragweite).

Ich nicht. Ich hasse nichts mehr als Testberichte, jedenfalls bei Technik. Das höchste der Gefühle sind die Rezensionen bei Amazon. Da versteh ich wenigstens die Sternchen. Aber bei den Kameras haben selbst die Amazon-Bewertungen mich abgeschreckt. So viel Fachsprache! 😉 Ich will doch nur nette Bilder zum netten Preis! Was ich definitiv nicht lesen will ist “Naja, mehr kann man in dieser Preisklasse eben nicht erwarten.” Ich wette, das würden einige noch bei einer 500-Euro-Kamera schreiben, weil die 1000-Euro-Kamera natürlich viiiiel besser ist. Aber das ist doch Äpfel mit Birnen vergleichen! Und überhaupt, wenn der eine Testbericht mir abrät, was soll ich denn dann stattdessen wählen? Zum Glück hab ich ja einen netten Helden, und der hat sich dann tatsächlich gestern damit herumgeschlagen, für mich eine Kamera zu suchen. Zwei hat er vorgeschlagen und ich habe die bessere (und teurere) genommen. Ist aber wirklich nichts dolles: Eine Praktica Luxmedia 12-Z4.

Zum Vergleich die Geschichte, wie ich mein neues Handy ausgesucht habe:

  • Ich brauche Briefmarken und muss zur Post. Da kann ich ja direkt Büchereibücher mitnehmen.
  • Die Post ist am Hauptbahnhof. Da kann ich ja mit den Büchern direkt zur Stadtteilbibliothek fahren, da ist es netter als in der Hauptstelle.
  • Die Stadtteilbibliothek hat noch eine Stunde Mittagspause. Wäre ich mal in die Hauptstelle gefahren…
  • Neben der Stadtteilbibliothek (wie oft kann man eigentlich in einem Artikel das Wort „Stadtteilbibliothek“ tippen, ohne einen Krampf in den Fingern zu kriegen?) ist das Einkaufszentrum. Na, gucken wir halt noch ein Stündchen Schaufenster.
  • Oh, der große rote Elektronikmarkt hat heute Wiedereröffnung nach Renovierung. Gehen wir mal schauen!
  • Huch, hier ist ja ein Handy im Angebot. Das ist ja niedlich. Und günstig. Und ich brauche eh ein neues.
  • Gekauft!

Echt jetzt – mein Held hat mich fast für verrückt erklärt. Ohne einen einzigen Testbericht… Tz!

(Ich lese ganz gerne die Öko Test. Aber ich fürchte, das zählt nicht…)