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Queen of the Fahrradschlüssel

Meine spezielle, geheime Superkraft: Niemand mag mein Fahrrad klauen. Münster, Hauptstadt des Fahrraddiebstahls zumindest in Westdeutschland, will meine Fahrräder offenbar nicht. Das ist ganz gut, denn ich kombiniere diese Superkraft mit einer großen Schwäche: Ich bin nicht in der Lage, mein Fahrrad regelmäßig abzuschließen.

Tatsache ist, dass mein Fahrrad zwar in der Regel abgeschlossen sein sollte, wenn ich mich nicht in seiner Nähe befinde. Doch oft, wenn ich denke, ich hätte das auch getan, entpuppt sich dieses “hätte” als Bestandteil des so passenden “hätte, hätte, Fahrradkette” und somit als Irrglaube meinerseits. Man sollte meinen, als tägliche Radfahrerin hätte ich eine gewisse Routine entwickelt… Schließlich parke ich mein Rad von Montag bis Freitag täglich an der gleichen Stelle. Doch offenbar gibt es da eine Synapse in meinem Gehirn, die ab und zu ausfällt.


Zu Beginn meiner Karriere als Königin der unabgeschlossenen Fahrräder* sorgte das regelmäßig dafür, dass ich in Panik verfiel, wenn ich mein Rad wiederum aufschließen wollte. Wo zum Kuckuck war mein Fahrradschlüssel? Hektisch wurden Taschen durchwühlt, Oberkörper abgetastet (in der Regel nur mein eigener), Schubladen aufgerissen. Das habe ich sogar vor viele, vielen Jahren mal im Blog dokumentiert – das war 2010! Mittlerweile läuft das ungefähr so ab: “Oh, wo ist denn mein Fahrradschlüssel? *wühl* Ach, der steckt sicher noch.”

Und so ist es dann auch: Wenn die Bürotür hinter mir zufällt, wartet mein Fahrrad draußen auf mich, nicht abgeschlossen oder mit geduldig im Schloss wartendem Schlüssel. Kein Problem. Die Menschen sind gar nicht so schlecht, wie man denkt. Oder es fällt ihnen nicht auf. Oder sie wittern eine Falle. Oder: keiner will mein Rad klauen.

Queen of Fahrrad abschließen, I am.

Ein von Nele (@buntgestreifthuepfig) gepostetes Foto am

Gestern jedoch, da war alles anders. Es fing an wie so oft. Ich steckte die Hand in die Tasche (ein großes “Yay!” für Kleider mit Taschen!) – kein Schlüssel. Ich schaute flüchtig in die Handtasche – kein Schlüssel. Nun denn, also auf nach unten, wo das nicht abgeschlossene Fahrrad sicher auf mich warten würde. So war es auch. Fast. Denn unten wartete mein Fahrrad.

Abgeschlossen.

Öhm. Okay. Ich hatte es also offensichtlich doch abgeschlossen. Mist, dann war der Schlüssel wohl in den Untiefen meiner Handtasche verschwunden, wie blöd. Ordentlich wühlen würde da wohl helfen. Also wühlte ich. Und wühlte. Und wühlte noch ein bisschen. Nichts.

Ach so ein Mist, dann lag der Schlüssel doch noch oben auf dem Schreibtisch. Also: Handtasche wieder vom Fahrrad entfernen, Bürotür aufschließen, Treppen hochflitzen, zweite Bürotür aufschließen, Schreibtisch durchsuchen – nichts.

Langsam wurde ich misstrauisch. Aber hey, irgendwo musste der Schlüssel ja sein! Ich räumte meine riesige Tasche komplett aus (und entsorgte ungefähr 34 alte Kassenzettel, Bonbonpapiere und ein “Erfrischungstuch”). Ich öffnete alle Schubladen, in die ich nie etwas lege. Ich nahm meinen Fahrradhelm ab und prüfte, ob ich den Schlüssel dort hineingelegt und dann beim Aufsetzen nicht bemerkt hätte (mache ich manchmal, aber WTF, das hätte sowas von gedrückt). Ich suchte akribisch den Boden meines Büros ab und das Treppenhaus, schaute in allen Büroräumen, in der Küche und auf dem Klo. Nichts.

Dann dämmerte es mir. Und ein erneuter Blick auf das Fahrrad bestätigte: SO schließe ich mein Fahrrad nicht ab. Oder sollte die Betonung sein “So schließe ICH mein Fahrrad nicht ab”? Jemand anders hatte mein Rad abgeschlossen! Als grenzenlose Optimistin war mir klar: Das waren meine Kollegen. Irgendwer war draußen, stellte fest, dass ich mal wieder mein Rad nicht abgeschlossen hatte, war dann so nett, hatte aber vergessen, mir den Schlüssel zu geben. Doch eine kurze Rundnachricht an alle stellte fest: Nööö. Keiner wusste, wovon ich rede, und ich musste fünf Mal erklären, was passiert war (jedem Kollegen einmal – schwer von Begriff sind sie nun auch wieder nicht!).

Tja. Letzten Endes stellte ich das Fahrrad ins Treppenhaus und machte mich auf den Fußweg (immerhin gut für die Schrittstatistik – Pokemon Go war allerdings down). Heute ließ ich mich vom Helden mit dem Auto ins Büro bringen und habe den Ersatzschlüssel eingepackt.

Nur meine geheime Superkraft, die hat sich wieder bestätigt. Keiner, wirklich keiner, möchte mein Fahrrad klauen. Auch wenn ich es auf dem Präsentierteller hinstelle. Das hat ja auch wieder was, oder?

* Kann man als Königin überhaupt Karriere machen? Oder ist man schon automatisch auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen? Höher geht’s ja eigentlich kaum…

“Sicher bin ich nur dahinter?” Gefährliches Radfahren in Münster.

Heute Morgen fuhr ich wieder einmal mit meinem Fahrrad zur Arbeit. Es ist reine Faulheit, dass ich mittlerweile den Weg an den Hauptstraßen entlang gegenüber dem idyllischen Feld-, Wald- und Wiesenweg bevorzuge: Er ist einen Kilometer kürzer, und über die komplette Strecke kann ich einen Radweg benutzen. Heute radelte ich an einem ellenlangen Auto-Stau vorbei, das freut mich ja heimlich immer etwas. An einer Kreuzung regelte die Polizei den Verkehr, obwohl die Ampeln alle funktionierten, und ich wunderte mich etwas.

Später klärte sich dies bei einem Blick in die Polizeimeldungen: Kaum 45 Minuten, bevor ich über die Kreuzung radelte, versuchte dies auch eine 23jährige Münsteranerin. Doch ein LKW-Fahrer, der rechts abbiegen wollte, missachtete die Vorfahrt, erfasste das Fahrrad samt Fahrerin mit seinem LKW und verletzte die junge Frau lebensgefährlich. Ein “klassischer” Abbiege-Unfall – wieder einmal. Nicht nur heute, sondern auch schon vergangene Woche, vor 14 Tagen, vor einem Monat sogar am selben Tag zwei Mal wurden Radfahrer in Münster das Opfer von abbiegenden Kraftfahrzeugen. Und ich könnte sicherlich mehr aufzählen, hätte ich Lust, das Meldungsarchiv weiter als zwei Monate zurückzudurchforsten.

In der Presse liest sich das dann so: “Dabei übersah er eine 53-jährige Fahrradfahrerin”, “Nach ersten Erkenntnissen der Polizei übersah der 56-jährige Schwetzinger die Radlerin”, “Eine 72-jährige Frau ist an der Kanalstraße von einem Lkw-Fahrer übersehen worden”. Der Hinweis auf Verkehrsbehinderungen durch den Unfall darf nie fehlen, und in manchen Fällen wird der Artikel von einer Bilderserie des zermalmten Fahrrads illustriert. Wirklich, liebe Medien? Aber darum soll es heute nicht gehen.

Spuren des heutigen Unfalls.

Spuren des heutigen Unfalls.

 

Polizei warnt Radfahrer

Im Zuge dieser viel zu zahlreichen Unfälle hat die Lokalzeitung kürzlich einen Artikel veröffentlicht, in dem die Polizei erhöhte Aufmerksamkeit fordert. Man solle aufpassen und an den toten Winkel denken. Logisch, denkt man sich, wenn man sich an die Sätze aus den vorangegangenen Artikeln erinnert, in denen das Wort “übersehen” die Hauptrolle spielt. Aber wen warnt die Polizei? Die Radfahrer. Und zwar ausschließlich die Radfahrer.

Ungelogen, ich zitiere diesen Artikel: “Mit einem Blick in die Unfallstatistik rät die Polizei Radfahrern eindringlich zu einer erhöhten Aufmerksamkeit bei abbiegenden Kraftfahrzeugen. So sind im vergangenen Jahr 23 Radler bei sogenannten Abbiege­unfällen schwer verletzt worden, wobei die Zusammenstöße mit Lkw oftmals die folgenschwersten waren. (…) In vielen Fällen wurde der Radfahrer, der zumeist parallel zur Fahrbahn unterwegs war, übersehen.” Der Radfahrer solle sich doch bitteschön darauf besinnen, dass der LKW im Zweifel stärker sei, und im Zweifel “nicht auf sein Recht beharren”.

Fassen wir zusammen: Der Radfahrer verhält sich regelkonform. Der Kraftfahrer biegt ab und hat die Pflicht, zu schauen – Stichwort Schulterblick, zumindest bei Autofahrern. Der Kraftfahrer “übersieht” den schwächeren Verkehrsteilnehmer, fügt ihm in vielen Fällen ernsthaften Schaden zu. Und wer soll besser aufpassen? Der Radfahrer. Liebe Polizei Münster, ist das dein Ernst?

 

Schuldumkehrung: Pass doch auf, wenn dir jemand die Vorfahrt nimmt!

Natürlich verstehe ich diese Warnung. Und ich beherzige sie in meinem Fahrrad-Alltag. Niemals neben Fahrzeuge an der Ampel stellen, lediglich davor oder besser noch dahinter. Was mir herzlich wenig weiterhilft, wenn ich an der Ampel bereits stehe, aber das nachkommende Fahrzeug sich neben mich stellt (fahre bzw. stehe ich weiter mittig, wird oft geschimpft und sogar gehupt). Oder wenn ich auf dem Radweg fahre. Ich gucke vor jeder Kreuzung, ob jemand abbiegt, und fahre nur, wenn ich sicher bin, dass der Fahrer mich gesehen hat – durch Blickkontakt (bei LKW schwierig, so hoch oben) oder wenn er sichtbar verlangsamt. Trotzdem bin ich letztes Jahr von einem Auto angefahren worden, in genau so einer Situation.*

Also, es ist nicht der Punkt, das Radfahrer selbstverständlich aufmerksam sein müssen im Straßenverkehr, da sie im Zweifel der schwächere Verkehrsteilnehmer sind. Niemand will auf seine Vorfahrt bestehen und im festen Glauben, im Recht zu sein, überfahren werden. In solchen Fällen wünsche ich mir übrigens laute Autohupen, damit die Kraftfahrer, die mir gerade die Vorfahrt genommen haben, das wenigstens merken und bei der nächsten Kreuzung aufmerksamer sind. Leider sind laute Hupen für Fahrräder in Deutschland verboten.

Der eigentliche Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle anmerken möchte, ist folgender: Die Reduzierung des Warnhinweises auf die Radfahrer ist eine absolut ungerechtfertigte Schuldumkehrung, die letzten Endes den Radfahrer selbst dafür verantwortlich macht, wenn er überfahren wird. Wäre es nicht sinnvoll, die Kraftfahrer mindestens genauso, eher mehr zu Aufmerksamkeit beim Abbiegevorgang aufzufordern? Das “Übersehen” durch den Kraftfahrer ist ein aktiver Vorgang des Unfallverursachers. Nicht des Radfahrers, der hier passiv übersehen wird und auch überfahren wird. Aber die Polizei erwähnt mit keinem Wort, dass auch Auto- und LKW-Fahrer eine “erhöhte Aufmerksamkeit” walten lassen sollten. Die können ja nichts sehen. Ist ja nicht ihre Schuld. Ist eben so. Das wird nicht gesagt, jedoch eindeutig impliziert. Aber stimmt das?

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Die Unfallkreuzung. Tatsächlich warten Fahrräder hier teilweise sogar etwas vorgelagert zu den Autos.

 

Sicher bin ich nur dahinter

Der tote Winkel bei LKW und Bussen ist sicherlich ein Problem. In Münster wird dies schon seit Jahren mit der Kampagne “Sicher bin ich nur dahinter” angegangen, die Radfahrer dazu auffordert, nicht neben oder vor, sondern eben hinter großen Kraftfahrzeugen zu fahren und zu stehen. Ausgehebelt wird dies allerdings sehr schnell, wenn man von der Fahrbahn separierte Radwege hat, wie es gerade an den Hauptstraßen gängig ist. Auf diesen Wegen fühlen sich die meisten Hobby-Radler sicherer, und auch ich fahre im Grunde lieber dort als auf der Straße. Problematisch wird es auch erst an Kreuzungen, denn klar – hier fährt man als Radfahrer immer bis an die Ampel heran. Man hält ja nicht ernsthaft mitten auf dem Radweg zehn Meter vor der Ampel, weil dort ein LKW steht. Schon ist man – zack! – im toten Winkel, so schnell geht das. Statistisch sind separierte Radwege daher deutlich weniger sicher als das Fahren direkt auf der Straße, auch wenn es sich anders anfühlt. Allerdings ist in vielen Fällen das Benutzen des Radwegs Vorschrift, und selbst wenn nicht, akzeptieren Autofahrer es in der Regel kaum, wenn man trotz Radwegs auf der Straße fährt.

Es ist also ein Problem, wenn man zeitgleich an einer roten Ampel wartet und auf dem Radweg steht. Ein anderes Problem ist es, wenn es evtl. gar keine Ampel gibt oder man schon Grün hat. Meiner Ansicht nach ist es dann die Pflicht eines Kraftfahrers, zu wissen, ob ein Fahrrad auf der Strecke ist. Man hat es schließlich höchstwahrscheinlich gerade erst überholt. Selbst im Video, das die Aktion “Vorsicht Toter Winkel” zur Veranschaulichung auf ihre Webseite gestellt hat (hier ganz unten), sieht man, dass der LKW zunächst am Radfahrer vorbeifährt, um ihn dann im toten Winkel urplötzlich zu übersehen. Ganz ehrlich? Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und weiß, dass ich gleich rechts abbiegen muss, achte ich schon weit vorher auf Radfahrer auf dem Radweg. Als Radfahrer wird man ja nicht plötzlich in den toten Winkel hineingezaubert, man war schon vorher da.

 

Lösungen sind nicht in Sicht – leider

Meiner Meinung nach gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten für das offensichtlich vorhandene Problem:

Sicherlich wichtig sind technische Lösungen. Zum einen gibt es die Black Spot-Spiegel, die in Münster nun schon an diversen Kreuzungen installiert wurden. Auch LKW könnte man mit weiteren Sicherheitssystemen ausstatten – mehr Spiegel, anders gestaltete Kabinen, Computersysteme oder mehr. Vieles ist in Arbeit – allein, es fehlt die Vorschrift und somit wohl auch der Wille der Unternehmen, das Geld zu investieren (der einzelne LKW-Fahrer hat vermutlich wenig dagegen, wenn es ihm das Fahren erleichtert).

Sinnvoller, aber auch erheblich teurer und schwieriger umzusetzen ist eine komplette Umstrukturierung des Verkehrsraums. Radfahrer und Kraftfahrer müssen im Prinzip gleichberechtigt zusammengelegt werden. Raum wird in unserem Verkehr viel zu selbstverständlich von Autos eingenommen.** Es macht im Grunde für jeden Verkehrsteilnehmer wenig Sinn, rechts von Rechtsabbiegern unterwegs zu sein (sehr lesenswert dazu der erste Absatz dieses Kommentars, um zu illustrieren, wie absurd das eigentlich ist). Kreuzungen, bei denen die Radfahrer ihre eigene kleine “Wartebox” eben vor den Autofahrern haben, sind ein guter Anfang. Generell sollte man aber den kompletten Rad- und Autoverkehr zusammenlegen, was ja erwiesenermaßen sicherer ist. Die Frage ist, ob dies nicht wiederum viele Hobby-Radler davon abhält, überhaupt Rad zu fahren, weil es sich eben auf der Straße rein subjektiv unsicherer anfühlt.

Bis dahin hilft eben nur eins: Aufmerksamkeit. Auf beiden Seiten – natürlich muss ein Radfahrer im Eigeninteresse besonders aufpassen. Aber meiner Meinung nach liegt die Verantwortung insbesondere auf Seiten des stärkeren Verkehrsteilnehmers. Wenn ich nicht sehen kann, ob jemand kommt, dann muss ich eben anhalten und genauer gucken. Punkt. Wenn ich einen Radfahrer kurz zuvor noch überholt habe, dann löst er sich nicht einfach in Luft auf, weil er im toten Winkel ist. Die einseitige Ermahnung an Radfahrer, sich an den toten Winkel zu erinnern, halte ich jedenfalls für unverschämt gegenüber den Opfern solcher Unfälle.

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An dieser Kreuzung gibt es einen Spiegel (keinen Black Spot-Mirror) und ein blinkendes Warnlicht, das Autos und LKW vor Radfahrern und Fußgängern warnen soll. Das hat der 23jährigen heute aber leider auch nicht geholfen.

 

Aber die Radfahrer…

Übrigens, weil es an dieser Stelle gern und häufig kommt: Ja, es halten sich nicht alle Radfahrer an die Verkehrsregeln. Aufschrei: Rüpelradler!!! Falls es euch neu sein sollte, das tun auch nicht alle Autofahrer. Das eine wie das andere hat aber überhaupt nichts mit diesem Thema zu tun – und wenn man es doch unbedingt miteinander verknüpfen möchte, dann sollte man diese britische Studie nachlesen. Dort wurde 2007 untersucht, wieso Frauen häufiger als Männer Opfer solcher Abbiegeunfälle wurden, obwohl ihr Gesamtanteil am Radverkehr viel geringer ist (übrigens, dort sind es natürlich Linksabbieger, nicht verwirrt sein). Der Grund: Frauen halten sich eher an die Verkehrsregeln, während Männer häufiger mit dem Fahrrad über rote Ampeln düsen und somit schon lange auf und davon sind, wenn der LKW losfährt. Deal with it.


* Nicht hilfreich ist es übrigens, liebe Autofahrer, wenn ihr mit unverminderter Geschwindigkeit herankommt und erst im letzten Moment recht kräftig bremst. Im Zweifelsfall bremse ich nämlich, und dann darf ich wieder von Null lostreten, und wir beide müssen länger warten.

** Ein Beispiel: “Kurzes Halten” auf dem Radweg ist eine absolute Selbstverständlichkeit für deutsche Autofahrer (in anderen Städten als Münster, beispielsweise Düsseldorf, ersetze “Kurzes Halten” durch “Dauerhaftes Parken”). Beim Abbiegevorgang auf eine größere Straße steht das Auto auf dem Radweg, geht ja auch nicht anders, sonst kann der Fahrer ja nichts sehen. Weicht der Radfahrer auf die Straße aus, weil ein Auto auf dem Radweg steht, wird gehupt und geschimpft. Wie gesagt: selbstverständliche Vereinnahmung des öffentlichen Raums durch Autofahrer.

Dieser Beitrag wird bei der Aktion “Like2Bike” von Bikelovin verlinkt.

Kulinarische Stadtführung durchs Münsteraner Kreuzviertel

Habt ihr schon mal an einer Stadtführung teilgenommen? Ich bin mir eigentlich sicher, dass jeder von euch das schon einmal getan hat. Sich eine Stadt ansehen, Details entdecken, die man sonst übersehen hätte, und das Beste: Jemand ist dabei, der sich wirklich auskennt und dir alles erklärt. Nix mehr mit verzweifeltem Blättern im Reiseführer, welche Kirche das nun ist, dann zwei Seiten langweiligen Text lesen und anschließend ein wenig in der Gegend herumirren, bis man den richtigen Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit entdeckt hat. Stattdessen steht dir eine ausgewiesene Expertin oder ein erfahrener Profi zur Seite, führt dich fachmännisch auf den besten Wegen von Kirche zu Rathaus und erzählt im besten Fall die interessanten Highlights zur Stadt (und lässt die langweiligen Stellen einfach weg). Man kann sich voll und ganz auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

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Stadtführung mit Benefits

Aber habt ihr auch schon mal eine Stadtführung in der eigenen Stadt mitgemacht? Das haben der Held, meine Eltern und ich letztes Jahr im Herbst einmal probiert. Und zwar nicht mit einer gewöhnlichen Führung, sondern viel besser: mit einer kulinarischen Stadtführung! Dabei wird man durch ein Stadtviertel geführt, bekommt einiges erklärt ganz wie bei einer normalen Führung, aber zwischendurch wird Halt gemacht und gefuttert. Klingt nach einer großartigen Idee – war es auch!

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Wir hatten uns für eine Tour durch Münsters Kreuzviertel entschieden – ein Stadtteil in Münsters Mitte mit schönen Häusern, viel Gastronomie und einigem an Geschichte. Natürlich hatten wir vieles schon einmal gehört, aber dennoch war es spannend, und vieles wusste ich auch als Zugezogene noch nicht.

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Fisch, Altbier und süße Köstlichkeiten

Erster kulinarischer Halt war an der Fischbrathalle, wo es seit 1926 Fisch in allen Variationen gibt. Ein Familienbetrieb in der vierten Generation – und ich war noch nie dort! Sollte ich aber bald einmal ausprobieren, denn die Kostprobe, oben auf dem Bild zu sehen, war wirklich gut und hat sogar dem Helden geschmeckt, der zur Fraktion der Fisch-Skeptiker gehört. So wie auf dem Bild gab es übrigens an jedem Stopp kleine Häppchen zum Naschen. Satt wird man aber trotzdem, denn es gibt insgesamt sieben völlig unterschiedliche kulinarische “Haltestellen”.

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Als nächstes ging es zu Pinkus Müller. Die letzte Altbier-Brauerei Münsters! Dieser Name ist wohl auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt – wer mal als Tourist in Münster war, hat zumindest höchstwahrscheinlich auch einmal bei Pinkus gesessen.

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Und bei Pinkus sieht es auch genau so aus, wie es meiner Meinung nach in einer Brauerei einer Studentenstadt auszusehen hat. Urig, gemütlich, mit Geschichte. Nicht elegant und modern. Darum sollen sich die anderen kümmern.

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Wir haben natürlich ein Pinkus-Altbier getrunken. Dabei waren wir ganz erstaunt, dass es helles Altbier gibt. Wir sind ja doch eher das Düsseldorfer Bier gewohnt. Einen typischen Snack gab es natürlich auch wieder. Die Getränke sind übrigens nicht inbegriffen, und an den meisten Stationen ist auch keine Zeit, etwas zu bestellen. Es empfiehlt sich also, eine Flasche Wasser mitzunehmen. Bei Pinkus haben wir uns aber etwas mehr Zeit gelassen und konnten sogar draußen sitzen.

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Weiter ging es über die Promenade (die die Altstadt einmal umschließt, der frühere Befestigungsring um Münster) ins Herz des Kreuzviertels.

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Dort gab es erst einmal etwas Süßes im Café “La Petit Reve”. Ich kann mich zwar nach nun über einem halben Jahr nicht mehr wirklich daran erinnern, was es genau war, aber ich weiß dafür noch genau, dass es für mich das kulinarische Highlight der Tour war – so lecker! Kuchen, eine Kugel Eis und – das weiß ich noch, weil es so außergewöhnlich war) – Walnussöl dazu. Der Besitzer Andreas war dabei übrigens auch sehr sympathisch und hat uns persönlich serviert.

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Das Kreuzviertel zeigte sich derweil so, wie sich ein Münsteraner Vorzeige-Stadtteil nun einmal zu zeigen hat: sonnig, idyllisch, und mit Fahrradreparaturen auf dem Gehweg.

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Ich mag den Stadtteil sehr, die Häuser sind alle wunderschön. Die Mieten entsprechen dem leider aber auch, und einen Parkplatz möchte man dort wirklich auch nicht suchen. 😉

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Im weiteren Verlauf der Tour gab es dann noch Hähnchen, Pizza, Antipasti – alles wild durcheinander, man sollte also einen robusten Magen haben. Aber auch alles ausgesprochen lecker und empfehlenswert!

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Der Abschluss der Tour fand dann am “Nachtisch” statt – ein Dessertcafé (ob das wirklich noch zum Kreuzviertel gehört, darüber lässt sich vortrefflich streiten)! Wenn es das auf der Welt gibt, kann sie so schlecht nicht sein, oder? 🙂 Übrigens: Es war alles sehr lecker und die Touristen, die mit uns unterwegs waren, konnten einfach nicht warten, bis ich alles fürs Blog fotografiert habe. Wie man hier sieht. Unhöflich, oder? Deshalb gibt es auch nicht von jedem Halt Bilder! 😉

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Ich kann euch jedenfalls nur empfehlen, auch mal in der Heimat eine Stadtführung mitzumachen. Wenn sie dazu noch von Leckereien begleitet wird, umso besser. Das Gute ist ja, dass man hinterher weiß, wo man unbedingt noch einmal hingehen muss. Und das nutzt einem daheim schließlich viel mehr als in der Fremde! 😉

12 von 12 im August 2014

Puuh, was bin ich heute müde! Beinahe hätte ich die 12 von 12 sausen lassen und wäre gleich im Bett verschwunden, aber da ich nun schon einmal so fleißig geknipst hatte, schreibe ich auch noch.

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Der heutige Tag begann natürlich im Bad und ein Blick aus dem Fenster verriet schon wechselhaftes Wetter: windig, mit blauem Himmel, aber dunkelgrauen Wolken.

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Fürs Fahrrad habe ich mir meinen liebsten Podcast angeworfen. Ich höre sehr gern auf dem Rad Podcasts oder Hörbücher, da man so den Verkehr noch hören kann (man bekommt ja nur etwas erzählt), aber trotzdem unterhalten wird. Habt ihr noch tolle Podcast-Tipps für mich? Heute kam ich nicht weit, an der Hauptstraße traf ich einen Bekannten und wir fuhren gemeinsam mit dem Rad bis in die Stadt.

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Münster sieht nach dem Unwetter immer noch an vielen Stellen so aus. Die Sperrmüllabfuhr kommt einfach nicht hinterher und es ist wirklich nicht schön. Ich hoffe, es dauert nicht mehr allzu lange, bis alles abgeholt ist.

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Im Laufe der Arbeit zog es sich immer weiter zu. Das war doof, denn wir wollten heute wieder ins Freibad gehen. Ich beobachtete also bange den Himmel.

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Zwischendurch war Zeit für mein persönliches “Oh Captain, my Captain”Foto. Ein kleiner Tribut an einen großen Schauspieler.

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Es regnete mittlerweile in Strömen. Da es auch gewitterte, planten der Held und ich spontan um und fuhren ins Hallenbad. Der Held musste allerdings länger arbeiten und so ging ich schon mal einkaufen.

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Der Einkauf hinter meinem sieht irgendwie viel verlockender aus, oder? Anschließend verstaute ich alles in meiner total tollen Tasche, die immer dabei ist! 🙂

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Im Schwimmbad war es dermaßen voll, dass ich dieses Mal nicht die Bahnen zählte – ich konnte sowieso selten eine komplette schwimmen. Stattdessen zählte ich, wie häufig ich jemanden aus Versehen trat (3 Mal) und wie oft ich getreten wurde (2 Mal). Das war doof und deshalb blieben wir auch nicht so lange wie geplant. Es war aber auch so schon spät genug.

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Auf dem Rückweg war schon wieder Freibadwetter. Tja, nächstes Mal vielleicht.

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Es gab dann zum Abendbrot belegtes Baguette mit Putensteaks und Barbecue-Sauce, während wir eine Folge einer weiteren großartigen Serie ansahen (ihr dürft wieder mal raten!). Anschließen schlug ich vor, den “Club der Toten Dichter” anzusehen, aber der Held mag den Film nicht so (ich glaube, er musste ihn in der Schule sehen), also wurde es doch “nur” eine Folge Breaking Bad. Ich glaube, sonst wäre ich auch nicht mehr zum Blogen gekommen vor lauter Müdigkeit…

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer hier!

(August 2013, August 2012, August 2011)

12tel Blick im Juli 2014

Hachja, ich hänge schon wieder hinterher. Dieses Mal mit dem 12tel Blick. Der stammt nämlich noch aus dem Juli, und jetzt ist doch schon fast seit einer Woche August. Was ist das mit der Zeit, dass sie schneller vorbeigeht, je älter man wird? Hat das schon mal jemand wissenschaftlich untersucht? Gibt es da Statistiken zu? Ist ein Jahr nur noch halb so lang, wenn man 30 ist, im Vergleich zum Jahr eines 5jährigen?!

Wie auch immer, hier ist mein 12tel Blick im Juli:

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Das Bild war natürlich schon längst im Kasten! Ich sehe kaum einen Unterschied zum Juni. Es sind keine Wolken zu sehen, sonst ist es fast gleich. Der Juli war in Münster natürlich eher wechselhaft. Wir hatten das große Unwetter mit dem vielen, vielen Regen, daher bin ich froh, dass nun wieder alles trocken ist. An besagtem Tag war die Straße eher ein reißender Fluss. Hätte ich gewusst, welche Dimensionen das annimmt, hätte ich da mal mein Juli-Foto gemacht. Aber dazu hätte ich das Fenster öffnen müssen, und das wäre auch wieder keine gute Idee gewesen.

Alle 12tel Blicke im Schnelldurchlauf:

Die Juli-Blicke von anderen findet ihr wie üblich hier bei Tabea. Mal sehen, ob ich im August das Posten schneller schaffe. Aber na, ich bin ja schon froh, dass ich immer rechtzeitig das Foto mache! 🙂

12tel Blick im Juni 2014

Juni – der Sommer ist da! Der Monat startete heiß und ließ dann stark nach. Heute war zum Beispiel ein so verregneter Sonntag, dass wir den ganzen Tag im Schlafanzug verbracht haben. Aber schon vor einigen Tagen entstand mein 12tel Blick für den Juni:

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Wie man sieht, sind nun auch tatsächlich endlich alle Bäume richtig dicht grün. Das hat ja doch einige Zeit gedauert. Ab jetzt kann es also nur noch bergab gehen, aber ich hoffe, dass es erst mal noch eine ganze Weile schön bleibt (und die Herbstfarben sind ja normalerweise auch sehr hübsch)!

Alle Monate im Überblick:

Mehr 12tel Blicke findet ihr wie jeden Monat hier bei Tabea.

12tel Blick im Mai 2014

Der Mai brachte ein eher gemischtes Aprilwetter mit sich, und ich hatte auf ein schönes, sommerliches Foto gehofft. Stattdessen habe ich einen der verregnetesten Tage des Jahres erwischt! Ansonsten nervten im Mai die Massen an Wahlplakaten (dank Kommunal- und Europawahl sicherlich die doppelte, gefühlt die dreifache Menge wie sonst)! Auf dem Bild seht ihr eines schon am Boden liegen, es war einen Tag nach den Wahlen.

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Ich weiß nicht, ob es auffällt, aber ich bin ein wenig in meiner Kamera-Positionierung verrutscht. Ich hatte mir eine so schöne unauffällige Markierung gemacht, und nachdem es 4 Monate einwandfrei funktioniert hatte, ereilte mich im Mai offenbar ein geistiger Totalaussetzer und ich wusste plötzlich nicht mehr, wie genau diese Markierung nun gemeint war. Also platzierte ich das Kameraobjektiv an die Stelle, an der eigentlich der Kameragriff sitzen sollte. Eine Gesamtverschiebung von ca. 3-4 Zentimetern, und schon kann man das große Werbeplakat nicht mehr sehen. Vielleicht liegt das aber auch am Baum vor dem Fenster, der gewachsen/belaubter/schwer vom Regen ist. Nächsten Monat werden wir es sehen (da kann ich ja diesen Artikel lesen und weiß wieder, wie meine Markierung zu interpretieren ist). 😉

Die bisherigen Monate im Schnelldurchlauf:

Weitere 12tel-Blicke (einmal im Monat wird das gleiche Motiv fotografiert – ähm, nur für den Fall, dass ihr das noch nicht erraten habt) findet ihr hier bei Tabea.

12tel Blick im April 2014

Es ist April, und die Bäume sind explodiert! Der Frühling hat bei uns nun endgültig Einzug gehalten. Die wenigsten Bäume müssen noch auf ihre Blätter verzichten, und so ergibt sich ein wunderbar grünes Gesamtbild beim Blick aus dem Bürofenster.

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Ich würde ja fast vermuten, dass sich in den nächsten Monaten nicht mehr so viel ändern erst einmal. Na gut, der windschiefe Baum oben links könnte noch Blätter vertragen. Und vielleicht fängt ja auch irgendetwas noch an zu blühen? Wer weiß! Spätestens im Herbst gibt es wieder deutliche Änderungen. Aber ich lasse mich auch gern vom Sommer überraschen.

Tabea sammelt die 12tel-Blicke und hier findet ihr noch viel mehr Teilnehmer!

12tel Blick im März 2014

März! Teilweise schon unglaublich frühlingshaft, an anderen Tagen wieder winterlich kalt. Aber: Das Grün lässt sich blicken! Im 12tel-Blick-Beitrag zeige ich wie üblich ein Motiv, das einmal im Monat aus genau dem gleichen Blickwinkel fotografiert wird. So kann man den Wechsel der Jahreszeiten besonders gut verfolgen!

Mein Motiv zeigt den Ausblick aus dem Bürofenster:

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Und was will man mehr im März als zartes Grün, hellblauen Himmel und das Gefühl, dass es bergauf geht? So kann es ruhig weitergehen. Ich bin gespannt, wann auch die großen Bäume wieder Blätter haben werden und wann der Bewuchs vorn im Bild so groß sein wird, dass man die Plakatwand nicht mehr sehen kann.

Im Vergleich noch mal alle Bilder auf einen Blick (Klick macht jeweils groß):

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Tabea sammelt die 12tel-Blicke und hier findet ihr noch viel mehr Teilnehmer!

12tel Blick im Februar 2014

Besser spät als nie! Tatsächlich habe ich mein zweites 12tel-Blick-Bild ganz pünktlich 4 Wochen nach dem ersten geschossen. Nur zum Posten kam ich bislang nicht. Jetzt wird’s langsam wirklich Zeit.

Ich finde, das Bild hat den Februar genauso typisch eingefangen, wie es letzten Monat mit dem Januar geklappt hat. Die Sonne scheint, aber es ist nass. Es hat nämlich gerade geregnet. Was sage ich – es hat gehagelt! So war der Februar an vielen Tagen sehr wechselhaft, fast wie April. Dabei war es natürlich immer erstaunlich warm – aber beständig war es eigentlich fast nie.

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Im Vergleich beide Bilder nebeneinander (Klick macht jeweils groß):

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Vermutlich können wir das Voranschreiten des Jahres auch an den wechselnden Motiven der Plakatwand beobachten. 😉

Übrigens, wenn ich nicht genau den richtigen Moment abpasse, sieht mein Monatsfoto so aus:

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Ich muss ganz geduldig den richtigen Moment abwarten, wo die Ampeln genau richtig schalten, kein Auto langsam herumschleicht, kein Bus an der Haltestelle pausiert und kein Fahrrad die Szenerie durchquert. Dass auf beiden Bildern gerade niemand an der Haltestelle wartet, ist eher Zufall, es fällt mir gerade erst auf. Vermutlich wäre es fast nett, die Jahreszeiten anhand der Kleidung der Menschen, die auf den Bus warten, zu erleben. 😉 Die Chance ist jetzt wohl vertan.

Tabea sammelt die 12tel-Blicke und hier findet ihr noch viel mehr Teilnehmer!