DIY-Hüpfer

Monster-Einkaufstasche

18. Juni 2011

Das Werk, für das mir kürzlich der Stoff ausging, sollte eine „Magische Einkaufstasche“ aus dem Buch „Nähen mit Cath Kidston“ werden. Ich stellte mir das sehr praktisch vor: Die Tasche wird eingeklappt und kann als kleinere Tasche verwendet werden, wenn man nicht so viel braucht; und für den Großeinkauf klappt man sie auf und kann alles unterbringen.

Tja, so ist es auch. Nur dass ich mir nicht sicher bin, ob ich jemals einen Großeinkauf machen werde, wie Frau Kidston ihn sich vorstellt. Die Tasche ist nämlich wirklich gigantisch-megamonströs-riesig. Gut, dass hätte mir schon bei den Maßen auffallen können. 😉 Aber ich habe mir da offenbar nicht so viele Gedanken gemacht. Das ein Seitenteil fast 80 cm misst, hätte mir zu denken geben können… Wenn ich die große Variante trage, muss ich sie ziemlich hochhalten, damit sie nicht auf dem Boden schleift. Ob ich das könnte, wenn sie voll bepackt ist? Na mal sehen, wofür es noch gut ist.

Jedenfalls war ich heute damit einkaufen (sie gefällt mir nämlich in der kleinen Version außerordentlich gut) und es geht schon in diese Version der gesamte Einkauf rein, inklusive einer Packung Toilettenpapier (!!!) und (auf dem Foto zu sehen) den CDs und Schuhen, die man auf dem Rückweg unten noch eben vom letzten Wochenende aus dem Auto geholt hat. Super!

Beim Nähen hab ich ganz schön geschwitzt und auch nicht alles ganz sauber hinbekommen (Geradeausnähen wird überbewertet). Vor allem habe ich beim besten Willen den letzten Arbeitsschritt der Anleitung nicht verstanden. 20 Mal durchgegangen, nachgelegt mit den Teilen, überlegt, gegrübelt… Keine Chance. Zum Glück schreibt hier die „Queen of Impro“! Meine Güte, ich merke förmlich beim Nähen, wie mein Hirn rattert und rotiert… Das ist teilweise echt anspruchsvoller, als man auf den ersten Blick denkt. Logische Zusammenhänge und so… Fühlt sich (von der Hirnleistung) teilweise echt wie Mathe an! Aber auch wenn ich im Nachhinein Kleinigkeiten anders improvisiert hätte, bin ich zufrieden. Nur bin ich mir nicht so sicher, was die Tasche dann im vollgepackten Zustand wirklich aushält… Versuch macht kluch!

So, was als nächstes? Ich überlege noch. Handtasche aus selbigem Buch wie oben oder ein Rock aus einer alten Jeans und tollem neuen Stoff?

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DIY-Hüpfer | Foto-Hüpfer

Shopping-Anfälle und Aus (Näh-) Fehlern lernt man

16. Juni 2011

Gestern musste ich noch einmal zum Ikea, da ich mich ja so unglaublich clever beim Zuschneiden kürzlich angestellt hatte. Mir fehlte also noch ein Meterchen Stoff und natürlich habe ich auch gleich noch den ein oder anderen Meter mitgenommen, der mir beim letzten Mal noch nicht so aufgefallen war. 😉

Jedenfalls ist ganz in der Nähe des Ikeas, nur etwas (na gut, ein ganz schönes Stück) die Straße runter, einer der besten Supermärkte Deutschlands. Er wirbt sogar mit „Deutschlands bester Supermarkt 2011“, aber wenn man das googlet, kommen auch noch einige andere, die das von sich behaupten. 😉 Ich wollte dort einmal vorbeischauen, so lange ich noch das Auto meiner Eltern hierhabe, denn es ist doch ganz schön weit ab vom Schuss. Aber es hat sich gelohnt! Leider hatte ich natürlich weder Kamera noch Handy dabei (das passiert mir sonst NIE, aber morgens war es sehr, sehr hektisch auf einmal und ich war schon eine halbe Stunde später bei der Arbeit als geplant)… Aber der Laden war ziemlich groß und hatte einen wunderbaren Aufbau. In den Gängen kam man problemlos mit 3 Einkaufswagen aneinander vorbei… Und ich habe mich dort wohlgefühlt (ähm… Ich rede von einem Supermarkt… Egal!).

Ich brauchte eigentlich nur Müsli. Und was ist? Da steh ich vor diesem ungefähr 10 Meter langen Müsli-Regal und…. Sie haben doch tatsächlich meine Lieblingssorte nicht?! Das hätte ich nicht gedacht. Schade, aber es gab dann halt Ersatz. Und neben dem benötigten Müsli ist auch noch das ein oder andere in den Einkaufswagen gehüpft, von dem ich noch gar nicht wusste, dass ich es unbedingt brauche. Dinge, die ich schon länger gesucht habe (der Chaumes-Käse zum Streichen zum Beispiel) oder Dinge, die ich noch nie gesehen hatte und toll fand (weiße Eszet-Schnitten!!!). Ausbeute im Wert von 27 Euro.

Und da die Kräutertöpfe nicht so einsam in ihren Töpfen stehen sollten, bin ich noch mal kreativ geworden und habe genäht. Eine „Einlage“ für das Blumenkästchen auf dem Balkon, in dem bislang immer noch *hüstelhüstel* lang vertrocknete Herbstblumen (!!) vor sich hinsiechten. Leider habe ich mich damit nicht so clever angestellt, obwohl ich dachte, dass es so einfach sein müsste. Ich habe aber nur den Boden des Blumenkastens ausgemessen und nicht bedacht, dass die Wände ja schräg hochgehen und oben somit länger sind. Mein erster Versuch ließ sich dann auch nicht umschlagen… Einen Meter Wachstuch verschwendet, schade, aber immerhin, aus Fehlern lernt man und noch einmal wird mir das wohl nicht passieren. Ich war so sehr im Fluss, dass ich nicht einmal das Abendessen so recht in Ruhe genießen konnte…

Aber es hat sich gelohnt (auch wenn ich um 23 Uhr dann noch eben die Erdbeeren verarbeiten, um 23:30 Uhr Wäsche aufhängen und um 0:00 Uhr Duschen musste, weil das doppelte Nähen ja auch mindestens doppelt so lange gedauert hat)! Es gefällt mir super. Ich habe meinem Helden ein Foto geschickt und sehr große Augen gemacht, als er antwortete: „Das ist ja mal saugeil!“ – Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass er so deko-interessiert wäre! 😉 Aber wo er nun mal Recht hat… (Im Fenster übrigens meine Wimpelkette, auf die ich auch recht stolz bin!)

 

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DIY-Hüpfer

Dumm gelaufen…

8. Juni 2011

…wenn man sich beim Zuschneiden so blöd anstellt, dass hinterher genau 10 cm Stoff fehlen (wohlgemerkt in der Länge, Stoff an sich wäre noch genug da). Naja. So wurde dem ambitionierten Plan, „noch eben schnell“ eine tolle Tasche zu nähen, bevor Pfingsten ist (und das hieße für mich noch heute Abend, da ich morgen direkt nach der Arbeit durchstarte), schon nach zehn Minuten ein Ende gesetzt. Ich bin mir fast sicher, das hat weiteren Frust erspart, da das sowieso nicht geklappt hätte. 😉 Und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und glücklicherweise ist’s nur ein Ikea-Stoff, wo ich nächste Woche noch mal fix ein Meterchen von holen kann (auch wenn’s ärgerlich ist).

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DIY-Hüpfer

Erste Schritte

3. Juni 2011

Meine Nähmaschine und ich, wir kommen uns langsam näher. Mein zweites Werk ist eine Tischdecke fürs Wohnzimmer, da hatte ich nämlich bislang nur eine Weihnachtsdecke für. Etwas unangemessen bei 25 Grad, zumindest in unseren Breitengraden. Daher jetzt: fröhliche Vögelchen. Eins davon hat leider einen Fleck vom Stift, da ich noch keinen tollen Trickmarker habe, der von selbst verschwindet. In der Wäsche würde das sicher rausgehen. Das Dilemma: Ich bin mir nicht sicher, ob die Applikation an sich eine Wäsche übersteht. 😉 Daher muss die Decke jetzt erst einmal ein bisschen mit kleinem blauem Fleck auf dem Tisch liegen, ich kann ja ein Glas draufstellen… Und wenn dann noch mehr Flecken dazugekommen sind, teste ich einen Waschgang. Aber höchstens in der Schonwäsche…

Tischdecke

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DIY-Hüpfer

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

27. Mai 2011

…mit meiner Nähmaschine ist dieses wunderbare Objekt:

Diese Tasche inklusive Futter ist tatsächlich das erste, was ich jemals mit meiner geburtstäglichen Nähmaschine hergestellt habe. Wow. Ich bin gerade ein bisschen beeindruckt von mir selber! 😉 Es war aber auch eine Arbeit von schlappen fünf Stunden.

Dachte ich beim vorherigen Auftrennen von Bettwäsche und Kissenbezügen noch darüber nach, wie meditativ und entspannend doch diese Arbeit sei, sah ich das schon ganz anders, als ich meine eigenen Nähte wieder auftrennen durfte… Tatsächlich besteht die Tasche aus einem Sofakissenbezug (der vorn gestreift und hinten aus Jeansstoff war, und hier die Ober- und Unterkante liefert), einer Ikea-Bettwäsche (die Monster… ich habe sie geliebt, aber es gab sie dann nicht mehr bei Ikea und ich bräuchte doch zwei) und einer alten Tischdecke. Man will ja für die ersten Näh-Schritte keinen guten Stoff verschwenden!

Die Tasche habe ich genäht nach einem Freebook von farbenmix.de. Dabei habe ich mich nicht NUR geschickt angestellt… Ich habe nicht nur die Griffe auf der falschen Seite angenäht, sondern am Ende auch die falschen Seiten zusammengenäht – das sah dann nach dem Wenden sehr ordentlich aus, war nur leider keine Tasche. 😉 Naja, das übt dann eben. Das Futter der Tasche sieht aber nur auf dem Foto so krumpelig aus! Ein bisschen größer könnte das Teil sein, aber das liegt ja nicht an mir.

So, ich vermute, vor mir liegt eine großartige Karriere als … Näherin? Designerin? Hmm, ich glaube, ich bleibe beim Hobbynähen. Und ich glaube, dass ich jetzt ganz dringend ins Bett muss! (Hmm… Ob die Tasche mitmöchte?)

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