DIY-Hüpfer

Weihnachtsstimmung

13. November 2011

Ich komme langsam, aber sicher in Weihnachtsstimmung! Kein Wunder, schließlich singen wir im Chor schon seit September Weihnachtslieder und genauso lange schreibe ich auf der Arbeit Weihnachtstexte. Ich habe sogar schon fast alle Geschenke bestellt (und im Kopf habe ich sogar schon alles beisammen!). Tapfer, wie ich bin, schmeiße ich zuhause noch nicht die Weihnachtsmusik an (aber lange ist das ja nicht mehr). Aber die Weihnachtsdeko muss ja vorbereitet werden!

An kreativen Weihnachtsideen kommt man ja nicht vorbei, wenn man Pinterest kennt. Auch ich habe dort ein bisschen herumgstöbert und eine tolle Idee entdeckt. Die habe ich dann erst verworfen, aber als ich beim Aldi meines Vertrauens das entsprechende Zubehör entdeckte – und das noch heruntergesetzt! – gab es natürlich kein Halten mehr und mein Küchentisch wurde mal wieder komplett zugerödelt und zum Basteltisch umfunktioniert!

Ich gebe zu, mich nervt das Chaos schon ein wenig, weil ich so ein Projekt auch nie, nie, nie an einem Tag schaffe. Aber naja. Da ich am Wochenende flachlag (ja, auch heute wieder Kopfweh, grummel), ist es auch heute nicht fertig geworden. Aber egal – ich hab ja zum Glück früh genug angefangen. Bis Weihnachten ist das locker erledigt! 😉

Einfache Metall-Plätzchenausstecher, darin ein Loch (mit Ahle und Hammer und natürlich einer guten Unterlage) und dann hinten was schönes draufgeklebt. Wenn möglich etwas, das auch von der Rückseite schön ist, denn die Dinger sollen ja aufgehängt werden (auch wenn an diesen noch das Bändchen fehlt) und drehen sich dann auch. Ich habe Zeitschriften und Werbeprospekte geplündert, außerdem ein paar alte Familienfotos und Bastelpapier.

So sieht das dann am Ende aus, wenn man es mit meinen begrenzten Bastelfähigkeiten (und begrenztem, stark begrenztem Perfektionismus!) macht. Es ginge sicher noch deutlich besser: mit vernünftigem Kleber statt Prittstift, mit hübscherem Band statt Geschenkband und mit einem Cutter für akkurates Ausschneiden (statt einer effen Haushaltsschere)! Egal – ich find sie toll und sie werden sich bestimmt gut am Tannenbaum machen.

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DIY-Hüpfer

Kreatives Chaos…

17. Oktober 2011

…meine neuen Hobbys zeigen mir, woher der Begriff kommt! Kreatives Chaos at its best:

Ganz ehrlich – ich war ja noch nie die ordentlichste Person, aber seit ich nähe, an meinem Urlaubsbuch bastle (keine Ahnung, ob man das schon „Scrapbooking“ nennen kann, da kenn ich mich nicht so aus), dekoriere und backe, ist es noch schlimmer geworden! Na gut, die Back-Sachen sind schnell weggeräumt, während die Leckereien im Ofen sind. Aber das Bastelzeug?

Morgens räume ich mir dann ein Stückchen Küchentisch frei, um mein Müslischälchen hinzustellen… 😉 Denn es lohnt sich ja gar nicht, alles wegzuräumen, um es hinterher wieder herauszuholen. Dass das nicht stimmt, zeigt sich spätestens, wenn ich das blaue Stempelkissen nicht finde, die Schere wieder verfluche (weil sie sich versteckt unter unfassbar vielen Zetteln) oder ich versehentlich meinen Arm zu weit nach rechts schiebe und tausend Schnipsel auf dem Küchenboden landen! Aber ich bin einfach zu konzentriert, um die Sachen während des Arbeitens wegzuräumen. Effektiv ist das wahrscheinlich nicht.

Beim Nähen werde ich mir irgendwann noch einmal den Hals brechen, denn ganz ehrlich, Pausen gehen gar nicht! Wenn ich meine Teile zugeschnitten habe, dann müssen sie doch dringend weiter verarbeitet werden? Dazu gehe ich außerdem vom Wohn- ins Schlafzimmer. Also sehe ich es ja nicht mehr. Ich nähe, gehe ins Bett und bin am nächsten Tag schockiert, wenn ich das Wohnzimmer sehe. 😉 Wobei die Dauerpräsenz des Bügelbretts dort vielleicht nicht dekorativ, aber ablagetechnisch durchaus praktisch ist! 😉 Nicht, dass das Schlafzimmer besser aussähe. Ich bin immer ganz verwirrt, wenn ich eure hübschen Nähzimmer sehe. Wie oft ich den Auftrenner gesucht habe (der IST aber auch winzig), will ich gar nicht wissen… 🙄

Vielleicht kann mein aktuelles Entrümpelungs- und Ordnungsbuch mir ja etwas helfen, dauerhaft mehr Ordnung zu halten. Immerhin habe ich heute schon den halben Inhalt meines Kleiderschranks aussortiert. 😉 Ich fürchte aber, das anhaltende Chaos liegt auch daran, dass der Held nicht mehr hier wohnt. Der würde sich über einen zugeräumten Küchentisch oder ein lebensgefährliches Wohnzimmer wohl eher beschweren!

Trotzdem – ich bin ganz begeistert von den vielen neuen Dingen, die ich so mache. Und das ist ja wohl die Hauptsache!

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DIY-Hüpfer

Ich will auch mal kreativ sein!

14. Mai 2011

Wo ich mich hier so durch die zahlreichen Blogs geblättert habe, bin ich doch ziemlich geplättet von so viel Kreativität, Bastelmotivation und tollen Ideen. Ich mache gerade erst erste Schritte mit selbst gemachten Dingen, naja, von Kindergarten und Schule einmal abgesehen. 😉

Jedenfalls wollte ich heute auch mal eines meiner Projekte vorstellen! Das ist eher aus der Not entstanden. Denn dazu muss man wissen: Ich bin zwar eindeutig weiblich, aber viele der Dinge, die eine Frau so toll findet, gehen völlig an mir vorbei. Ich schminke mich nicht. Ich finde Blogeinträge über Nagellack unglaublich öde. Ich kaufe zwar gern Schuhe, aber das sind fast alles Sneakers. UND ich bin kein großer Schmuck-Fan. Ich habe nicht mal Ohrlöcher (na gut, eins hab ich noch aus früheren Zeiten. Ich dachte immer, die wachsen irgendwann wieder zu? Meins leider nicht so richtig). Ringe am Finger machen mich ganz kribbelig und passen mir meist nicht richtig. Ich trage tagein-tagaus die gleiche Armbanduhr, obwohl ich doch sogar grandiose ZWEI davon besitze. ABER es gibt eine große Ausnahme: Ich trage sehr gern Ketten. Daher habe ich davon auch recht viele. Tja, und wohin damit?

Lange hingen die Ketten an der Kante meines Nachttisches herum. Das ging ganz gut, aber je mehr Ketten es wurden, desto häufiger verschwand mal eine hinter dem Bett und außerdem musste man immer alle Ketten in die Hand nehmen, wenn man eine suchte. Auch haben sie sich immer verknotet… Eindeutig keine gute Lösung. Also habe ich lange nach Kettenaufbewahrungen gesucht. Und nichts gefunden. Entweder die Schmuckaufbewahrung hatte noch tausend Fächer für Ohrringe und Co., oder sie war mir zu kitschig. Tja… Schade.

Letzten Endes kam die zündende Idee glaube ich von meiner Schwägerin. Und es war sooo einfach! Sie hat kleine Leinwände genommen, bemalt und unten einfach Häkchen reingedreht. Und da ich gänzlich unbegabt (und unmotiviert) bin, was das Malen betrifft, wurde es bei mir einfach eine Collage! Und es gefällt mir richtig, richtig gut. Und es war so unglaublich einfach! Einfach zwei Leinwände im Baumarkt gekauft, alte Zeitschriften durchwühlt (der Einfachheit halber habe ich als Thema einfach Farben genommen: grün und blau) und ausgeschnitten, geklebt und anschließend mit Klarlack besprüht (hätte ich mir aber auch schenken können, der matte Klarlack macht so gut wie keinen Unterschied). Unten noch ein paar Haken reingedreht – fertig ist die individuelle und praktische Kettenaufbewahrung! (Langsam kommt sie allerding an ihre Grenzen – ob ich noch „rot“ in die Reihe mit aufnehmen sollte?)



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