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December Daily 2013

6. Januar 2014

Ich habe fertig!!! So früh war ich bislang noch in keinem Jahr dran. Auch wenn es natürlich erst mein drittes „December Daily“ überhaupt ist. Ich nenne das ganze ja lieber Adventstagebuch – so können erstens auch Außenstehende sofort verstehen, warum ich jetzt gerade unbedingt ein Foto machen muss, ohne das ich es erklären muss; und zweitens wird bei mir ja auch gar nicht der ganze Dezember dokumentiert, sondern nur der 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Mein erstes Adventstagebuch begann sogar schon im November, weil wir da schon weihnachtliche Aktivitäten hatten!

DSC00927Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Smash Book verwendet, und war absolut begeistert! Smash Books haben schon vorgestaltete Seiten und „smashen“ ist generell etwas unordentlich, was mir ganz entgegen kommt. 😉 Da ich keine Bücher selber mache, hatte ich die letzten zwei Jahre immer Blanko-Bücher als Vorlage. Mit den (natürlich thematischen passenden) vorgedruckten Seiten ging es definitiv um Längen schneller und ich bin froh, dass ich es schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes vom Tisch habe! Da ich immer sehr gern die Bücher von anderen bewundere (z.B. von Bina), wollte ich hier auch einmal ein paar Seiten zeigen.

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Das Smash Book hat hier „vorgeschlagen“, einen Wunschzettel zu gestalten. Ich habe einfach meinen Blogeintrag dazu ausgedruckt und ein paar Bilder dazu geklebt. Die rechte Seite zeigt unser Abendbrot, was wir zugegeben häufig vor dem Fernseher einnehmen. Das ist nichts spektakuläres (also weder das Abendbrot noch der Fernseher), aber ich will ja auch den ganz normalen Alltag festhalten. Gerade an den normalen Wochentagen passiert einfach so wenig, dass ich gar nicht jeden Tag etwas weihnachtliches dokumentieren könnte.

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Das Smash Book hat ganz schön viele Seiten. Wenn ich jeden Tag nur eine Seite gestalten würde, könnte ich es mehrere Jahre lang verwenden. So bleibt aber auch Platz für mehrere Seiten an einem Tag (wenn viel los war), oder wie hier thematische Seiten: Better be good geek mit einem kleinen Bericht zu unserer aktuellen Serie. Sehr schlicht, aber eine meiner Lieblingsseiten.

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Am 10. Dezember war ich beim Frisör und habe doch tatsächlich die Frisörin gefragt, ob ich ein Foto währenddessen machen kann. 😀 (Hier war es zum Beispiel mal wieder zu erklären, worum es geht!) Ich gehe jetzt schon länger zu meiner Frisörin und daher nahm sie es, wie ich erwartet hatte, mit Humor. Ich habe dann noch die Quittung und die Visitenkarte mit dazugeklebt. Rechts unser Hobbit-Kinobesuch

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…von dem ich euch ja schon in den darauf folgenden 12 von 12 die Ohren vollgejammert habe. 😉 Die Fotos von 12 von 12 kommen jedes Jahr mit ins Adventstagebuch, an dem Tag habe ich eh keine Lust, noch mehr Bilder zu machen und es passt ja auch gut.

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Ich habe bei weitem nicht jeden Tag Fotos verarbeitet, wie gesagt gibt es auch nicht jeden Tag etwas zu sehen, was fotografierenswert ist. An Montagen passiert immer das gleiche: Wir essen „Miracoli“ (bzw. das, was wir so nennen…) und danach bekommt der Held XBox-Besuch und ich habe Chorprobe. Das wollte ich ja nun nicht jede Woche dokumentieren, daher dieses Mal das Essen und zufälligerweise passte auch das Seitendesign recht gut dazu!

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Im Dezember bin ich aus den verschiedensten Gründen – Regen, Termine, Krankheit – häufig mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Dazu muss ich dann erst mal den Held ins Büro bringen und dann über die Landstraßen zurück nach Münster fahren. Psst, Mama, nicht weiterlesen: Das Foto hab ich während der Fahrt gemacht, weil das Licht so schön war… Rechts unser weihnachtlicher Spieleabend, wir haben Meisterwerke gespielt und Glühwein getrunken. Beides sehr empfehlenswert.

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Diese Seite bot sich ja förmlich an für den Adventskalender! Leider waren es keine 24 kleinen Felder, andererseits hatte ich auch ein paar Mal das Fotografieren vergessen. Muss reichen so… 😉 Falls jemand seinen Beitrag fehlen sieht: Nicht persönlich nehmen! Mir haben alle Beiträge super gefallen, aber irgendwelche musste ich da ja aussuchen.

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Am Nikolaustag (ja, die Bilder sind nun etwas durcheinander) war ich mit einer Freundin auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt. Wir haben Kakao getrunken und heiße Maronen gegessen. Die Tüte von den Maronen habe ich mit eingeklebt und noch eine kleine Karte mit Text hineingesteckt. Ich habe mich dabei hervorragend kreativ gefühlt! 😀

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Dann war auch schon Weihnachten. Rechts habe ich unser Menü an Heiligabend fotografiert. Links kann man eine von 4 Plastikhüllen für Fotos sehen, mit denen ich leider nicht so richtig klarkomme bislang. Ich weiß nicht, was ich da so tun soll. 😉 Also haben wir hier eine Weihnachtskarte von einer gewissen Bloggerin und unten noch ein Foto… Das mit den Karten fand ich eine ganz gute Idee für die Hüllen, leider waren die meisten erstens zu groß und zweitens im Hochformat. Nike, alles richtig gemacht, so hat deine Karte einen Ehrenplatz bekommen! 😀

DSC00951Das erste Weihnachtsfest unseres Patenkindes hatte eine Extra-Seite verdient! Auf dem großen Foto freut er sich mit seinem Patenonkel über unser Geschenk (Yeah! Gibt es was besseres, als einem Kind was zu schenken und als Belohnung ein absolutes Strahlen im Gesicht zu bekommen?).

Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder das Weihnachts-Smashbook haben. Es war einfach sooo viel einfacher! Die nächsten Tage werden wir aber erst mal den Tannenbaum rauswerfen und die Deko einsammeln – mir reicht’s. Um Weihnachten kümmere ich mich dann erst in 10-11 Monaten wieder! 🙂

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Last-Minute-Weihnachts-DIY

14. Dezember 2013

Wow, was für ein Titel! Und so viel Denglisch! 😉

Nur noch 10 Tage bis Weihnachten – habt ihr schon alle Geschenke? Mir fehlen nur noch Kleinigkeiten. Und natürlich ist noch nichts eingepackt. Ich hasse Geschenke einpacken! Aber darum soll es heute ja auch gar nicht gehen, zum Glück.

Wenn ihr noch eine Kleinigkeit braucht, die ihr dem Lieblingskollegen, der besten Tante von allen oder der Schwiegermama schenken könnt, hätte ich hier einen kleinen Tipp für euch. Es ist wirklich nicht schwierig und kann perfekt individualisiert werden!

Ich hatte schon vor längerer Zeit einen Porzellanmaler gekauft, und auch 2 schlichte, weiße Becher (die gibt’s bei Ikea, wahrscheinlich kennt sie jeder). Aber ich kann nicht besonders gut zeichnen, meine Handschrift ist häufig eine Sauklaue (vorzugsweise, wenn ich mir besonders viel Mühe gebe!). Deshalb wusste ich lange nicht, wie ich die Becher gestalten sollte. Bis ich diesen Blogpost mit hervorragender Anleitung von Ganz und Garn las! (Ihre Anleitung ist perfekt und super bebildert, daher eine absolute Klick-Empfehlung.)

Schnell wusste ich, was es werden sollte: Eine geekige Doctor-Who-Tasse für den Helden zu Nikolaus. Und für die auswandernde Freundin eine Tasse zur Erinnerung an die vielen Orte, wo wir Kaffee getrunken haben (bzw. es noch tun werden!). Beide Becher sind mittlerweile überreicht, daher kann ich sie hier endlich zeigen.

Zunächst sucht man sich ein Motiv nach Wahl aus. Ich hatte nur einen schwarzen Porzellanmaler, daher konnte ich auch nur einfarbige Motive nehmen. Für beide hatte ich schnell eine Idee, hier die erste Skizze für die Heldentasse – man sieht, dass ich besser eine Vorlage nehme und keinen Dalek frei Hand zeichne… 😉

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Dann wird die das Motiv ausgedruckt und die Rückseite wird mit Bleistift bemalt. Möglichst weich, möglichst dick (ich hatte aber nur einen Bleistift, weder besonders hart noch weich, und es klappte hervorragend!). Dies hinterlässt übrigens auch Spuren auf dem Untergrund, die zwar leicht wieder abgehen, die man aber vor dem Eintreffen der zu Beschenkenden besser entfernen sollte. Man kann nämlich da schon das Motiv gut erkennen… 😉

Das ganze wird dann auf die Tasse geklebt und mit einem Stift wird jede Linie nachgezeichnet. Das geht ganz schön in die Hand, da man etwas Druck ausüben sollte.

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Nach dem Entfernen der Vorlage hat man das Motiv mit Bleistift auf der Tasse und braucht nur noch nachzuzeichnen!

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Je nach Stift darf es nicht allzu filigran werden (ich hatte mit den Feinheiten beim Dalek schon echte Probleme, und bei der Schrift auf der zweiten Tasse teilweise auch), aber es geht erstaunlich gut. Vom Ergebnis bin ich wirklich begeistert! Den Schriftzug auf der Rückseite der Doctor-Who-Tasse habe ich sogar tatsächlich frei Hand geschrieben. Concentrate! Concentrate!*

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Mein Stift ist übrigens angeblich nach 3 Tagen gewöhnlichen Trocknens (also ohne Einbrennen) sogar spülmaschinenfest. Trotzdem habe ich die Dalek-Tasse nach dem ersten Gebrauch lieber per Hand gespült und die Farbe ist direkt ein kleines bisschen abgegangen (beim Abtrocknen)! Vielleicht solltet ihr euch also vorher besser ein bisschen informieren, welche Stifte qualitativ gut sind. Ich habe meinen einfach im Bastelladen eingepackt und jetzt ärgere ich mich etwas.

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*für alle Nicht-Whovians: Das Ding auf der Tasse ist ein Dalek, der Erzfeind des Doctors. Er will immer alles umbringen und ruft normalerweise „Exterminate! Exterminate!“ – was natürlich zu zahlreichen Wortspielen führt! 🙂

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Adventskalender im Dezember…

10. Dezember 2013

…wünsch ich mir so sehr! *träller* Kennt außer mir überhaupt jemand dieses Lied? 🙂 Meinen DIY-Adventskalender vom Goldengelchen habe ich ja hier schon präsentiert – mittlerweile durfte ich schon 10 Päckchen auspacken und war jedes Mal aufs Neue begeistert! Und da Päckchen Nummer Zehn von mir gepackt wurde, dachte ich, es wird Zeit für einen kleinen Adventskalenderbericht.

Die Ansage von Denise war, dass es am besten Sachen sein sollen, die man benutzen oder sogar verbrauchen kann, da man sicher schon genug rumstehen hätte. Ich muss zugeben, ich steh total auf Weihnachtsdeko und diese „Vorgabe“ hat mich etwas ins Schwimmen gebracht. Allerdings war im letzten Jahr tatsächlich das eine oder andere Teil dabei, was meinen Geschmack so gar nicht getroffen hat. Zunächst dachte ich also an etwas Essbares, aber das ganze wurde ja schon im Oktober vorbereitet und musste entsprechend lange frisch bleiben!

Also doch etwas „Praktisches“, aber ich wollte es auch weihnachtlich gestalten. Und dann bin ich über die Idee mit den Handtüchern gestolpert… In diesem Buch, das ich praktischerweise schon relativ früh für den Geburtstag meiner Freundin gekauft hatte, so dass ich selbst noch etwas drin stöbern konnte! Man muss ja wissen, was man verschenkt… 😀 Also auf zu Ikea – Geschirrtücher kaufen. Die, die ich eigentlich haben wollte – in rot-weiß – waren leider aus, aber ich dachte mir, blau-weiß muss halt auch gehen!

Darauf sollten dann Weihnachtsmotive gemalt und Sprüche gestempelt werden. Praktisch: Kann man gebrauchen (hoffe ich, dass es noch geht trotz Farbe), sieht hübsch aus und kann man nach der Weihnachtszeit in die Weihnachtskiste packen (haha, doch irgendwie Deko). Schwiegermuttern war direkt ganz begeistert und hat als Überraschung eines zum Nikolaus bekommen, und für den Adventskalender meiner Freundin habe ich auch noch eines gemacht. Also 26 x malen und stempeln! Ich war sehr froh, dass ich gelernt hatte, dass man so eine Freezer Paper-Vorlage durchaus 4-5 Mal verwenden kann. Gerade die Schneeflocke war kein Spaß auszuschneiden! 😉

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Leider habe ich nur sehr wenige Fotos von meiner Aktion, denn ich hatte ja noch gar nicht die tolle neue Kamera, die auch ohne Tageslicht tolle Fotos machen kann. Also gibt es nur wirklich scheußliche Blitzbilder… Aber ihr könnt hier einige fertige Exemplare bewundern, nämlich bei Instagram: bei Nike, Denise (ich glaube, das ist genau das vom Foto oben!), Ms. 101Things und Silke von Seifenblasenbeats!

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Der Held und ich haben dann an einem Sonntagnachmittag die große Einpack-Orgie gestartet – von der hab ich nicht EIN Foto! Unglaublich… Zum Glück hat Ms. 101Things auch hier ein Bild für euch. Ein Hoch auf die vernetzte Social Media-Welt! 😉

Und weil ich so begeistert bin, hier eine kleine Collage der bisherigen Füllungen! Goldengelchen hat über jedes einzeln gebloggt und mir ist irgendwie ein Foto abhanden gekommen. 😉 Aber ihr könnt sehen, dass lauter tolle Menschen lauter tolle Sachen für andere gemacht haben und jeden Morgen bin ich aufs Neue begeistert! Heute früh, als ich das Päckchen von Denise ausgepackt habe, habe ich sehr laut gequietscht vor Freude! 🙂 Natürlich darf ich hier nicht sagen, was es war…

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Ansonsten bin ich hier gerade gut beschäftigt mit meinem December Daily und diversen Terminen (Beispiel diese Woche: Chorprobe, Frisörtermin, Hobbit-Doppelfeature im Kino, Weihnachtsmarktbesuch mit den Kollegen und am Wochenende ein Heimattrip zu den Eltern). Aber noch macht alles Spaß! 🙂

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Es weihnachtet sehr

2. Dezember 2013

Eva hat ja schon lääängst davon berichtet: Nach unserer gemeinsamen Fahrt nach Hamburg im Sommer sollte es ja quasi ein Kinderspiel werden, uns auch einmal hier zusammen zum Kreativsein zu treffen. Trotzdem haben wir es erst im November geschafft. Unser Basteltag stand dann auch gleich unter einem schlechten Stern: Morgens musste ich den Helden ins Krankenhaus bringen, und war entsprechend durch den Wind. Daher habe ich auch Evas Nachricht, ob ich sie vom Bahnhof abholen könnte, erst eine halbe Stunde nach ihrer Ankunftszeit überhaupt gelesen! Ähem.

Also direkt ins Auto gesprungen und sie zum Glück auch schnell gefunden. Sorry noch mal, das war mir wirklich unangenehm! Danach ging es aber zum Glück steil bergauf. Wir hatten uns viele Projekte vorgenommen: Weihnachtsdeko, Weihnachtskarten, Weihnachtsgeschenke… So gut wie Steffi mit ihren Craftnights waren wir aber nicht vorbereitet und so hat alles länger gedauert als erwartet. Im Grunde haben wir die ganze Zeit an unserem ersten Projekt, nämlich Weihnachtsbäumen aus Tonkarton, gebastelt und dabei gequatscht. Was aber trotzdem wunderbar war!  Und dafür gesorgt hat, dass ich so gut wie keine Fotos gemacht habe. 😉

Inzwischen sind die Bäume auch fertig – das hat nur noch so 2 Wochen gedauert nach dem Basteltag… 😉 Ich habe sie zusammen mit den kleinen Hütten aus diesem Postkartenbuch auf der bewatteten (ich glaube, ich habe soeben ein neues Wort kreiert) Fensterbank am Esstisch aufgestellt. Eigentlich soll noch Licht in die Tannenbäume, aber ich habe keine elektrischen Teelichter, die dafür optimal geeignet wären… Eigentlich wollten wir ja auch noch Anhänger basteln, die ich ins Fenster hängen wollte. Da das nicht geklappt hatte, hängte ich unseren großen Leuchtstern über die Fensterbank. Tja, nach 2 Tagen gab er seinen Geist auf… Die Alternative gefällt mir aber fast noch besser, denn nach einigem Schnibbeln vor dem Fernseher ist das nun das endgültige Gesamtbild:

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Die kleinen Weihnachtsmarkthütten finde ich unglaublich niedlich! Man musste sie nur noch ausschneiden und zusammenkleben. Das Heftchen hatte ich schon wirklich ewig und als Schwiegermutter gestern kurz hier war, entdeckte sie sie ebenfalls und wir stellten fest, dass sie das Büchlein vor ca. 5 Jahren in unseren Adventskalender gesteckt hatte. 😉

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Ich möchte direkt über diesen tief verschneiten Weihnachtsmarkt wandeln! 🙂 Die Schneeflocken bewegen sich übrigens sanft in der Heizungsluft… Die perfekte Winteridylle! 😉

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Nach der Hochzeit

26. Oktober 2013

Mittlerweile sind der Held und ich schon seit einem halben Jahr verheiratet. Ich habe fast überall meinen Namen geändert und mich daran so gut wie gewöhnt, und es ist auch fast normal geworden, „mein Mann“ zu sagen. Die Hochzeit selbst ist zu einer schönen Erinnerung geworden. Und damit wir nichts davon vergessen, habe ich gleich mehrere Alben und Bücher, die ich hier einmal kurz zeigen wollte!

Zum einen ist da natürlich das Fotoalbum. Das ist für meine Verhältnisse außergewöhnlich groß, aber für die vielen Fotos war das genau das richtige!

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Hier ein paar Einblicke – Klick macht groß!

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Erst kürzlich habe ich es geschafft, endlich für einen Ordner zu sorgen, in dem wir unsere Gästebuchzettel unterbringen können. Diesen hat die liebe Ja-Sagerin nach meinen Wünschen angefertigt und er passt super zum Album:

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Wir hatten nämlich kein klassisches Gästebuch, sondern auf den Tischen einzelne Zettel mit „Lückentext“ vorbereitet. Das hatte viele Gründe: Zum einen halten wir auf solchen Veranstaltungen selbst oft genug ein Gästebuch in der Hand und fragen uns, was um alles in der Welt wir jetzt hier schreiben sollen. Unsere persönlichen Grüße und Wünsche haben wir doch eigentlich schon in der Glückwunschkarte niedergeschrieben, und außerdem erschlägt mich die Kreativität der Leute, die schon vor mir reingeschrieben haben und so wird es doch wieder was langweiliges, ähnliches. Zum anderen komme ich bei ebenso vielen Veranstaltungen gar nicht erst dazu, auch nur zu überlegen, denn zu Beginn ist das Gästebuch von allen Seiten umlagert und später wird es von aller Welt vergessen. Also: Zettel, die sowohl ernst (meist von Familienmitgliedern) als auch spaßig (von Freunden) ausgefüllt wurden! (Es überrascht wenig, dass mit fortgeschrittener Uhrzeit und steigendem Pegel die Schrift krakeliger und die Antworten alberner wurden. Dazu haben einige Gäste auch mehrere Zettel ausgefüllt. Es scheint also gefallen zu haben, und wir haben uns bei der Lektüre gleich am nächsten Tag köstlich amüsiert!)

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Zu guter Letzt wollte ich die vielen Karten, die wir bekommen haben, natürlich ebenfalls aufbewahren. Dazu habe ich einfach eine Vorder- und Rückseite aus Pappe sowie ein bisschen Hochzeitsdeko gebastelt (die bunten Zettel hingen als Girlanden auf der Party, der Schnurrbart war ein Foto-Accessoire) und die Karten gelocht. So konnte ich mit Buchringen alles zusammenhalten. Es passt so gerade eben, bei den Unmengen an Karten! Es ist nicht perfekt geworden (weshalb ich für die Hochzeitszettel doch lieber den Profi rangelassen habe), aber für diesen Zweck völlig ausreichend:

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Eine letzte „buchige“ Erinnerung habe ich nicht selbst gemacht, sondern es war ein Geschenk von meiner Trauzeugin. Die Idee des Hochzeitskochbuchs ist dabei sicherlich nicht revolutionär neu, aber dieses ist etwas ganz besonderes! Denn erstens sieht es großartig aus und zweitens ist es unseres! 😉 Und drittens ist es der erste Versuch meiner Trauzeugin, so etwas zu erstellen – was man gar nicht glauben mag, wenn man es in der Hand hält.

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Die Rezepte sind von (fast) allen Gästen zusammengesammelt, aber danach noch wunderschön aufbereitet. Neben der Rezepte, von denen wir schon einige ausprobiert haben, mag ich ganz besonders die Anekdoten, die viele Gäste ebenfalls beigesteuert haben. Zum Beispiel in der Mitte von meinen Eltern:

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So, jetzt habe ich aber das Thema Hochzeit wirklich abgehakt! 😉 Die Alben wollte ich aber unbedingt noch zeigen (der Held fand, das sei viiiel zu spät) und vielleicht kann es ja die eine oder andere Heiratende noch inspirieren.

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British at heart

5. September 2013

Mein Herz schlägt für Great Britain – das war schon immer so. Spätestens seit meinem Austauschjahr in England in der 11. Klasse, aber eigentlich schon vorher, zumindest habe ich mich vehement dagegen gewehrt, als mein damaliger Englischlehrer vorschlug, ich könnte doch auch ein Jahr USA stattdessen machen. Auf gar keinen Fall – ich wollte nach England.

Jahrelang hing der Union Jack an meiner Wand, inzwischen passt das leider nicht mehr so in die Wohnung und so ist die Flagge zusammen mit der niederländischen (dort habe ich ja ebenfalls ein Jahr gelebt) in der Schublade verschwunden. Aber britischer Kram kann mich immer noch begeistern. Von den großartigen BBC-Serien über englische Bücher und eine Union-Jack-Tablethülle bis hin zu einer großen Sehnsucht, die Insel endlich mal wieder zu besuchen. Mit dem Helden nach London, das wäre doch was… *träum*

Stattdessen habe ich nun erst mal eine Idee aus einer Zeitschrift nachgemacht (welche das war, hab ich leider vergessen, denn ich hatte nur kurz im Laden darin geblättert, hüstel):

unionjack-chucks1Meine blauen Chucks aufgehübscht! Das ganze war natürlich sehr einfach, der etwas unordentliche Look ist ja so gewollt und passt finde ich auch ganz großartig. Das Logo an der Seite ließ sich nicht so hundertprozentig überdecken – ich bin mal gespannt, ob die Farbe dort überhaupt auf Dauer hält. Leider ist es seither aber viel zu warm, um die Schuhe auch zu tragen! 😉 Und so warten sie noch auf ihren ersten Einsatz. Ich bin mir sicher, sie werden sich großartig schlagen (wahrscheinlich sieht man meistens gar nicht viel vom Union Jack… Aber auf dem Fahrrad vielleicht?)!

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Und weil ich meine Union-Jack-Chucks nie wieder hergebe, landen sie heute auch bei RUMS! 😀

Übrigens ist heute unser erster Urlaubstag, den wir schon gut genutzt haben – wir waren im Outlet-Center shoppen. Das heißt, ich habe geshoppt und der Held hat gespart, er will sich nämlich im November die neue XBox kaufen. Morgen geht es für uns dann los, wir fahren erst zu meinen Eltern und dann ins Ferienhaus. Also mal sehen, wann ich wieder zum Schreiben oder zum Kommentieren eurer Beiträge komme!

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Farbe für die Füße

19. August 2013

Das Wochenende ist schon wieder vorbei, aber es war wunderbar. Am Samstag waren wir auf dem mittelalterlichen Spektakulum in Telgte – wie üblich ein wirklich schöner Tag, den wir ganz entspannt bei perfektem Wetter genießen durften. Allerdings wurden dabei natürlich wieder einmal Unmengen an Fotos geschossen, die ich noch nicht gesichtet habe.

Sonntag war ein enorm fauler Tag. Eigentlich wollten wir Cachen gehen, aber schon beim Frühstück regnete es und es blieb den ganzen Tag nass und grau. Also haben wir uns – ich war sowieso nicht so fit, blöde Blase blöde! – einen richtigen Gammeltag auf dem Sofa gegönnt. Inklusive Doctor Who, Wolldecke und Tee um 12 Uhr mittags. Tatsächlich haben wir es geschafft, eine Maschine Wäsche zu waschen, ein wenig die Wohnung aufzuräumen und ansonsten nichts weiter zu tun als um 15 Uhr vom Schlaf- in den Jogginganzug zu wechseln. Hüstel. 😉

Ansonsten habe ich endlich wieder die Nähmaschine ausgepackt, nachdem das Hochzeitsalbum ja nun endlich fertig ist. Zum „Aufwärmen“ habe ich ein einfaches Projekt gewählt, bevor ich inzwischen schon meinen ersten Hoodie zugeschnitten habe:

schnuersenkel1Die bunten Schnürsenkel standen schon auf meiner 101-Dinge-Liste und sind sooo einfach zu nähen, dass es die Anleitung gar nicht gebraucht hätte (natürlich verlinke ich die Inspiration so oder so trotzdem)! Und die grauen Schuhe, die sonst fast nur im Schrank standen, haben auf einmal neuen Glanz gewonnen. Vorher waren sie mir nämlich meist etwas zu langweilig (zugegeben… Etwas unbequem sind sie auch, aber sie haben „Mami“ zu mir gesagt im Geschäft und waren ein unschlagbar günstiges Restexemplar!). Heute habe ich sie schon mit Freuden getragen – natürlich sind die bunten Schnürsenkel niemandem aufgefallen, aber mir selbst haben sie einfach gute Laune bereitet, kaum dass ich den Blick nach unten warf. Und tatsächlich trage ich sie gerade, während ich diese Zeilen tippe (und mich frage, wieso ich überhaupt gerade Schuhe anhabe)!

schnuersenkel2Also, als nächstes dann das Projekt „Hoodie“, denn mit dem Geradeaus-Nähen klappt es ja offenbar noch, wie ich hier unter Beweis stellen durfte. 🙂 Vor dem Kapuzenpulli habe ich da schon deutlich mehr Respekt… Ich werde berichten!

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RUMS: Neue T-Shirt-Liebe

13. Juni 2013

Ich kann’s nicht lassen. Nach dem ersten und dem zweiten T-Shirt dachte ich eigentlich, jetzt hätte ich keine überflüssigen, einfarbigen Shirts mehr im Schrank. Aber nachdem Katha so fleißig weiter-freezerte (unter dem Label „Kreativ“ die letzten 6 Posts! Wow!), juckte es mich auch in den Fingern. So wurde der Kleiderschrank auch mal wieder gründlich aufgeräumt – kann ja auch nicht schaden. 😉 Ich fand gleich noch eine Handvoll an T-Shirts, denen etwas „pimpen“ nicht schaden würde! Und als erstes wollte ich mein neues Lieblings-Fan-Objekt umsetzen.

Also machte ich mich daran und schnitt die komplizierteste Vorlage, die ich so finden konnte, aus! 😉 Was für ein Fitzelkram. Ich erklärte mich zwischendurch echt ein bisschen für verrückt. Zum Glück besitze ich neuerdings eine Silhouettenschere, mit der ich besser klarkam als mit dem Skalpell.

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Dann kam das ganze aufs T-Shirt. Und ich musste warten. Uaaargh, ich hasse warten! Und ich war wirklich neugierig, ob es wohl etwas geworden wäre. Bei dem ganzen Fitzelkram! Aber: Es klappte!

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Erkennt ihr ihn? Also… Abgesehen davon, dass es Dr. Horrible ist! Neben dem Kopf gab es dann noch ein kleines, feines Filmzitat in einer Schrift, die mir so wirklich gut gefällt:

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Ich habe dann versucht, ein Foto von mir im Shirt zu machen. Und habe feststellen dürfen, dass das viel schwieriger ist, als es aussieht, ein Foto von etwas zu machen, was man gerade trägt!

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Zum Glück kam mir der Held zur Hilfe. Allerdings konnte ich mich nicht zurückhalten und musste euch mein tolles Schild zeigen, und so ist das Shirt nicht unbedingt perfekt zu sehen. Egal, die Details habt ihr ja schon gesehen!

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Während dieses „Fotoshootings“ kam mir nämlich der Gedanke, dass ich noch gar nicht gezeigt habe, was ich auf dem Crafternoon in Hamburg so fabriziert hatte! Zum Beispiel nämlich dieses absolut tolle Schild, was jetzt auf unserem Balkon hängt:

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Ich liebe diesen Spruch so! Neben dem Schild habe ich unter anderem niedliche Mini-Pinnwände gemacht.

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Total süß und total easy! Ins Gesamtbild im Nähzimmer fügen sie sich ganz ausgezeichnet ein.

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Und hier schließt sich der Kreis: An der Pinnwand hängt nämlich die Vorlage fürs T-Shirt! 😉

Meine selbstgemachten Dinge möchte ich heute auch zum ersten Mal bei RUMS auflisten! Dort zeigen donnerstags jede Menge bloggender Ladies die Dinge, die sie so für sich gewerkelt haben. Einzige Bedingung: Es muss für sie selbst sein! Ich hole mir dort gerne Inspiration. Nächste Woche will ich dort mein neuestes T-Shirt zeigen, was ich am Wochenende genäht habe. Allerdings sind die Fotos, die der Held heute gemacht hat, leider nichts geworden. Hmm, ich brauche offenbar doch einen Profi-Fotografen.

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Neues Pinterest-Experiment

22. Mai 2013

Ich habe ja eine Schwäche für spontane Kreativität. Wenn ich, sagen wir, abends um 20 Uhr noch einen Haufen Bügelwäsche vor mir habe, bevor wir am nächsten Morgen ins Pfingstwochenende starten können, kommt diese Experimentierfreude besonders zur Geltung. Und wenn ich eine tolle Idee sehe und dafür auch noch zufällig alles im Haus habe – dann muss es auch sofort umgesetzt werden, schlafen kann man schließlich, wenn man tot ist.

Schon länger hatte ich eigentlich diesen Pin auf meiner Pinnwand, aber der letzte Funke zum Ausprobieren war noch nicht so ganz übergesprungen. Bis ich dann beim Stöbern dieses Bild entdeckte. Und dank meiner Vorliebe für besonders einfache Vorlagen *hüstel hüstel* (ich denke da an die R2D2-Schneeflocken, die ich auch spontan abends nachmachen musste und eeewig dafür brauchte) durfte ich dann ein bisschen Freezer Paper ausschneiden… Man denkt immer, so Silhouetten wären gar nicht viel Arbeit, aber das ist ein Irrtum! 😉

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„Bleach“ steht in der Vorlage, also Bleiche. Ich habe mir mal eine meiner Lieblingsjacken mit Schimmelentferner versaut, die hellblaue Jacke hat seither einen weißen Fleck am Ärmel. Die Reinigungsflasche stand noch immer im Schrank, und an die musste ich jetzt auch denken. Zack, ein dunkles T-Shirt aus dem Schrank, was ich nie trage, weil es so langweilig ist… Und los.

Wie man schnell sieht, wurde das Shirt nicht weiß oder hell, sondern ziemlich rot. Was ich jetzt an sich nicht so tragisch finde. Viel tragischer war, dass das Freezer Paper die ganze Flüssigkeit nicht ausgehalten hat. Entweder ich habe es nicht heiß/lange genug aufgebügelt, oder (was ich eher vermute) es ist einfach so durchweicht, dass das Reinigungsmittel „durchgesuppt“ ist. Jetzt habe ich nicht die fliegende Tardis… Sondern eine brennende, was irgendwie auch cool ist, aber mich dann doch etwas ärgert – vor allem, weil ich mir doch das eine oder andere Detail beim Ausschneiden hätte sparen können, zum Beispiel einen Großteil der frickeligen Schrift!

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Fazit? Eigentlich finde ich es immer noch sehr cool. Leider war das Mittel in der Sprühflasche wohl nicht so gut zu dosieren. Nächstes Mal würde ich es versuchen, an den Stellen mit dem Freezer Paper anders aufzutragen. Den Sprüh-Effekt drumherum muss man aber schon haben, sonst sieht’s glaube ich nicht aus. In jedem Fall ist es ein schnelles Projekt – naja, je nach Vorlage 😉 – und das Shirt hat die erste Wäsche schon überstanden (hier ein mäßig gelungenes Beweisfoto). Ich schätze mal, dass das Mittel auf jedem Stoff anders wirkt, einen Versuch ist es also auf alle Fälle wert. Ich werde es definitiv öfter tragen als vorher, und das ist doch auf jeden Fall ein Erfolg! 🙂

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Noch 21 Tage: Der DIY-Brautstrauß

30. März 2013

In den letzten Monaten habe ich gefaltet. Ich habe vor dem Fernseher gefaltet, ich habe beim Hörbuch hören gefaltet, ich habe bei unserem wöchentlichen Bastelabend gefaltet. Danach habe ich geklebt. Vor dem Fernseher, beim Hörbuch hören, beim Bastelabend. Es gab viel zu falten, und noch mehr zu kleben. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt, ich habe jetzt nämlich einen bunten, fröhlichen und selbstgemachten Origami-Brautstraß!

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Nach dieser Anleitung ist er entstanden, und jede der Blüten, die man dort auf den Bildern sieht, besteht aus 5 dieser kleinen Dreiecke auf dem Bild rechts in der Mitte. Stecken durfte dann der Held, er konnte das irgendwie ordentlicher als ich. Dazu mache ich nun noch eine Mini-Variante zum Werfen (denn mit diesem Ding würde ich wohl eher einen meiner Gäste erschlagen, außerdem möchte ich ihn glaube ich behalten). Nur der Held kann nichts passendes am Revers tragen. Oder hat da jemand einen Vorschlag? Die Blüten sind zu groß dafür.

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