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Schreibt mehr Weihnachtspost!

In den letzten Jahren hat die Weihnachtskarten-Anzahl in unserem Briefkasten erheblich zugenommen. Das ist wunderbar! Ich habe den Eindruck, es ist wieder “in”, analoge Grüße zu verschicken und an Menschen, die man gern hat, zu denken. Dabei ist es dann auch egal, ob es sich um handgebastelte oder gekaufte, um ausführliche oder kurze Karten handelt. Man freut sich einfach, wenn man den Briefkasten öffnet und ein womöglich noch hübsch verzierter Briefumschlag herauspurzelt!

Weihnachtskarten ersetzen bei uns dann nach und nach den Adventskalender, der an einem Band unterm Regal hängt. Naturgemäß werden es Tag für Tag weniger Päckchen, aber wenn man dann den einen oder anderen Kartengruß dazuhängen kann, sieht es schon nicht mehr so trostlos aus.

An genau diese Grüße dachte ich jedenfalls, als ich (bereits im August) mit den Vorbereitungen für den diesjährigen Adventskalendertausch begann. Ich stellte mir hübsch geschmückte Umschläge und bunt gestaltete Weihnachtskarten vor – und wollte den Teilnehmerinnen am Tausch ein kleines Hilfsmittel dafür mitgeben! Da traf es sich auch gut, dass Denise mir eine sehr frühe Zahl im Monat zuloste: die vier, so dass noch genügend Zeit sein sollte, um die Post dann auch vorzubereiten und abzusenden!

adventskalender-anhänger

Kleine, weihnachtliche Stempel sollten entstehen! Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war ich total vorbildlich und habe den Entstehungsprozess akribisch in Fotos festgehalten. Leider ergab es sich, dass ich die meisten Bilder nicht mehr wiederfinde! Ich fürchte, ich habe sie versehentlich gelöscht. Einige habe ich glücklicherweise jedoch noch und auf Instagram gibt es dann ein paar mehr Einblicke.

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Ich habe mich dieses Mal weder auf Moosgummi noch auf Radiergummis verlassen, sondern hochprofessionell 😉 auf Stempelgummi zurückgegriffen. Das ließ sich hervorragend verarbeiten, ich war sehr zufrieden! Dabei habe ich mit einem Bastelmesser und Linol-Schnitzwerkzeug gearbeitet. Das Messer kam für die äußeren Kanten zum Einsatz, das Linolwerkzeug für alle inneren Stellen. Der leicht unordentliche Look ist dabei natürlich so gewollt – so sieht man, dass es Handarbeit ist, und jeder Stempel sieht etwas anders aus! (Auch sonst kommt es mir sehr entgegen, hüstel, aber das würde ich natürlich niemals zugeben.)

Im gleichen Shop wie das Stempelgummi gab es dann auch noch die passenden Holzklötze, was ich großartig finde, denn so wirkt es gleich etwas professioneller! Und teuer war es auch nicht. Den gesamten Onlineshop, den ich neu entdeckt habe auf der Suche nach Stempelzubehör, kann ich wirklich empfehlen.

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Jede Teilnehmerin bekam einen großen Geschenk-Stempel und einen kleinen Stempel mit unterschiedlichen Motiven. Ich hoffe, sie können in jedem Weihnachtspostamt auch verwendet werden!

Falls ihr jetzt noch überlegt, wen ihr auf keinen Fall vergessen dürft beim Schreiben der Weihnachtskarten (oder wenn ihr dank neuer Stempel einfach nicht genug bekommen könnt und deswegen verzweifelt noch grübelt, wem ihr noch schreiben könntet), dann habe ich hier eine kleine Liste für euch.

 

Wer in diesem Jahr eine Weihnachtskarte verdient hat

  • Mama und Papa. Egal, ob man sich zu Weihnachten sieht oder nicht!
  • die nettesten Nachbarn, die du hast
  • eine alte Freundin, zu der der Kontakt eigentlich eingeschlafen ist
  • ein Lehrer oder eine Lehrerin, an die du dich gern erinnerst (einfach an die Adresse der Schule schicken)
  • eine Person, die dich in deinem Leben inspiriert hat, der du das aber noch nie gesagt hast (ich habe beispielsweise vor, dieses Jahr eine Karte an meinen allerersten Chorleiter zu schicken)
  • ich 😀 und andere Bloggerinnen, bei denen du gern mitliest – die Adresse gibt’s in der Regel im Impressum
  • Kleine Kinder in der Familie? Schreibe eine Karte, in der einzelne Worte mit Bildern ersetzt werden!
  • Bonus, falls du nicht genug kriegen kannst: eine zufällige Person aus dem Telefonbuch deiner Stadt – oder einer völlig anderen?

Ich selbst habe übrigens noch nicht eine einzige Weihnachtskarte geschrieben in diesem Jahr. Upps! Aber das kommt noch, vielleicht schaffe ich es am Wochenende. Wie sieht das bei euch aus? Selbstgebastelte oder gekaufte Karten? Rundumschlag oder nur an ausgewählte Lieblingsmenschen? Oder seid ihr etwa Weihnachtskartenverweigerer?

Unser Urlaub im Scrapbook

Im DIY-Tausch-Adventskalender versteckte sich im vergangenen Jahr etwas besonders tolles: ein Album von der lieben Ja-Sagerin! Ich war wirklich verzückt, denn ich habe schon zwei größere Alben von ihr und mag ihren Stil sehr. Aber was ich mit dem Album machen sollte – da hatte ich noch keine Idee.

Dann kam der Urlaub, und ich machte viele, viele tolle Fotos. Und natürlich kam der Gedanke nach einem Urlaubsalbum auf, aber ich hatte nicht so viel Lust und Zeit, lange daran zu sitzen. Es war ja auch warm und sommerlich. Da fiel mir Binas Album wieder in die Hände!

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Das Titelbild gefällt mir super – das Papier, was Bina gewählt hat, passt aber auch perfekt zum Urlaubsthema. Ich habe einige Instagram-Bilder als “Polaroids” ausgedruckt, einen kleinen Sticker mit den Urlaubsdaten und den Kamera-Aufkleber verwendet, weil der farblich so gut passte. Den Kamera-Aufkleber hätte ich im Nachhinein lieber weggelassen, weil es mir doch etwas “too much” wurde. Aber hey, so sieht es auch schön aus. 🙂

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Zur “Begrüßung” gibt’s gleich auf der ersten Seite ein schönes Strandbild, eines meiner Lieblingsbilder aus dem Urlaub. Auch den tollen Stempel, den es letztes Jahr bei Bloggen mit Herz gab, konnte ich endlich mal wieder einsetzen! Er passt perfekt zu der Möwe auf dem Foto, oder?

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Es fiel mir übrigens echt schwer, die Bilderauswahl für das Album zu treffen. Es hat doch weitaus weniger Seiten als meine üblichen Alben! Aber dafür war ich auch echt schnell fertig, obwohl ich doch sonst immer so lange brauche. Dafür also einen deutlichen Pluspunkt, und letzten Endes sind das nun halt die Highlight-Fotos und das reicht auch. Außerdem kann man ja auch mit kleineren Fotos arbeiten, so wie hier! Meist habe ich auf einer Seite ein großes und auf der gegenüberliegenden Seite kleinere Bilder eingeklebt.

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Oder halt auf einer Seite ein großes Bild, und auf der anderen Seite etwas Deko und Text, alles in allem also eher schlicht. Das ist übrigens das Haus, in dem unsere Ferienwohnung war. Die Wohnung war sooo toll! Und die Häuser fand ich auch superhübsch. Ich überlege jetzt schon, ob wir nächstes Jahr einfach noch einmal dorthin fahren sollen.

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Der Vollständigkeit halber: Das ist die Seite für die Wohnung. Allerdings kann man auf diesem Bild eher wenig erkennen. Fotos fotografieren finde ich häufig etwas schwierig…

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Auch unser Tag in Lübeck musste natürlich festgehalten werden. Die Bilder kennt ihr ja schon. Lustigerweise habe ich die meiste Deko, die ich im Album verwendet habe, sogar in Lübeck gekauft. Im TK Maxx gab es nämlich Scrapbooking-Zubehör! Ich war im siebten Himmel. Unser TK Maxx in Münster hat nur Klamotten. Hier hingegen konnte ich mich gar nicht entscheiden, was ich alles mitnehmen sollte. Normalerweise kaufe ich solche Dinge immer nur im Internet. Es war toll, das alles einmal vorher in der Hand halten zu können.

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Natürlich tauchen auch der Held und ich im Album auf, aber davon zeige ich natürlich nicht alle Bilder. Ein bisschen Privatsphäre muss ja auch noch sein… Aber diese gehen! Hier sitzen wir gerade in einem Lübecker Café und erholen unsere müden Füße.

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Sommer-Impressionen! Hach, ich schwelge schon wieder in Urlaubserinnerungen. Aber so soll es ja auch sein, wenn man so ein Album ansieht.

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Ich bin kein großer “Trickser” beim Scrappen, und so etwas wie eine Tasche, aus der man das Foto ziehen kann, ist bei mir schon ein echtes Highlight. Lustigerweise verstehen die meisten Leute, die sich so ein Album dann ansehen, sowieso nicht, dass sie hier noch etwas tun müssen, damit sie alles zu sehen kriegen. Meist muss ich darauf hinweisen. Also ist es vielleicht gut, dass ich es nicht so oft mache… 🙂

Das war mein Mini-Urlaubs-Scrapbook! Vielleicht mache ich öfter mal so kleine Alben mit wenigen Bildern. Da geht die Lust auch nicht so schnell verloren, weil man so schnell fertig ist! Nur die Bildauswahl ist dann wie gesagt doch extrem schwierig. Ich will doch immer sooo viel zeigen und erzählen! 😉 Aber naja, dafür habe ich ja den Blog.

Unfall im Lego-Labor oder: Ein Stempel-Workshop bei Binedoro

Es war ein ganz gewöhnlicher Tag im Labor, der Frau Professor Doktor Knudstorp bevorstand. Ein ganz normaler Tag im Lego-Klonlabor, denn bekanntermaßen können Lego-Männchen sich nicht selbst reproduzieren (es fehlen ihnen jegliche biologischen Voraussetzungen dazu). Ihr Job war es also, neue kleine Lego-Männchen herzustellen, damit alle Kinderzimmer genauso wie die Wohnzimmer von jung gebliebenen Erwachsenen jederzeit mit den gelbhäutigen Wesen bevölkert werden könnten.

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Doch heute war etwas anders. In Gedanken war Frau Professor Doktor Knudstorp noch bei ihrer Nachbarin, die sich heute Morgen darüber beschwert hatte, sie würde das Treppenhaus nicht häufig genug putzen. Pff! Sie, als Wissenschaftlerin, wusste genau, wie häufig und gründlich man etwas reinigen musste, damit es einwandfrei war. Doch diese Lego-Kreise (der Fachbegriff war Nupsis) waren zwar rutschfest, aber wahnsinnig schwer zu reinigen.

Da passierte es. Frau Professor Doktor Knudstorp stolperte über einen dieser dämlichen Nupsis! Die Gefäße für mindestens 23 Lego-Klone rutschten ihr aus der Hand und vermischten sich auf dem Fußboden.

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Was geschah nun?! Frau Professor Doktor Knudstorp war entsetzt. Statt 23 einzelner Lego-Klone entstand… ein einzelner Riesenklon! Schnell rief sie die Werkspolizei. Kriminaltechnikerin Abby war schnell zur Stelle. Gemeinsam begutachteten sie das Problem.

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“Meine Lupe hätte ich wohl nicht mitbringen müssen”, staunte Abby fasziniert. Frau Professor Doktor Knudstorp war immer noch außer sich. “Das kann gar nicht sein! Das darf gar nicht sein! Was tun wir denn nun?!” Abby überlegte einen Moment. “Ich muss das näher untersuchen.” Sie rief den Hausmeister, Herrn Gelbkopf, für eine kleine Vergleichsanalyse herbei.

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“Es ist eindeutig”, konstatierte Abby. “Er ist genau wie einer von uns, aber viel, viel größer. Irgendwann wird er versuchen, die Macht über Legotham an sich zu reißen. Das ist eine Nummer zu groß für uns. Wir brauchen professionelle Hilfe.” Gesagt, getan. Herr Gelbkopf schloss ihnen die Tür zum Dach des Laborgebäudes auf. Frau Professor Doktor Knudstorp richtete den Signalstrahler aus, und Abby schaltete das Licht ein. Und es dauerte nicht lange – da war der schwarze Rächer schon herbeigeeilt!

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“Ein überdimensionierter Lego-Klon?”, durchdrang Batmans heisere, tiefe Stimme das Labor. “Gar kein Problem. Lasst mich damit kurz allein, und ich regle das.” Die Frauen verließen den Raum, und nach nur zehn Minuten kam Batman zurück. “Das ist erledigt. Kein Problem. Doch sollten sich die Kräfte des Bösen irgendwann wieder erheben, und ihren Schatten auf das Herz dieser Stadt werfen, so ruft mich.”

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Und so blieb nur noch für Herrn Gelbkopf die nicht ganz so glorreiche Aufgabe übrig, das Labor sauberzufegen, bevor Frau Professor Doktor Knudstorp sich wieder in Ruhe an die ganz normale Klon-Arbeit machen konnte.


In einer alternativen Welt war es Bine, die uns vor einiger Zeit zum DIY-Workshop einlud, und ich, die Lego-Männchen klonte stempelte. Stempel aus Moosgummi waren das Thema. Und so trafen wir uns eines Samstag Nachmittags in ihrer wirklich schnuckelig-gemütlichen Wohnung und waren auf einen Tag voller Basteln eingestellt!

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Bine hatte nicht nur ein hervorragendes Kuchenbuffet vorbereitet, sondern uns allen auch total großartige Bastelmaterialien bereitgelegt. Alles, um Stempel zu basteln, natürlich – aber auch alles, um sie zu verwenden. Kissenhüllen, Stofftaschen, und sogar das Rohmaterial für ein kleines Täschchen, das wir bestempeln durften, und das Bine anschließend für jeden von uns zusammengenäht und per Post zugeschickt hat! Meines beinhaltet nun Legosteine (denn der Lego-Stempel wollte nun einmal benutzt werden):

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Es war ein wirklich lustiger Tag – ich wiederhole mich vielleicht, wenn ich sage, dass Kreativität gemeinsam unglaublich viel Spaß macht, und die Damen an diesem Tag bildeten eine fröhliche, gesellige und natürlich kreative Runde! 🙂 Vertreten waren neben Bine noch Sabine von LiebesSeelig, Janine von Schnins Kitchen, Monika von Mo’Beads und Janine von JOs Creativ.

Mein erster Gedanke war – ihr mögt es schon erraten haben – ein Lego-Männchen. Das war filigran und durchaus etwas Fummelarbeit, aber es hat sich gelohnt. Glücklicherweise habe ich damit gleich auch noch Monika inspiriert, die dann aus mehreren größeren Stempeln das Riesen-Legomännchen gebastelt hat. So konnten wir uns wunderbar austauschen und unsere Designs ergänzen. Auf dem Sofa darf das Kissen nun manchmal mit der Mega-Seite und manchmal mit der Mini-Seite vorn glänzen – natürlich neben meinem liebsten Original-Binedoro-Kissen:

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Außerdem habe ich gleich zwei Stofftaschen gestaltet. Die Punkte auf der Hurra-Tasche habe ich einfach mit Wattestäbchen gestempelt (der Schriftzug ist frei Hand gepinselt), für Pacman und seinen Geisterkumpel in eleganter Kupferfarbe durfte ich wieder Stempel basteln.

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Liebe Bine, vielen Dank noch einmal für einen wirklich spaßigen Nachmittag! Und allen anderen, die bis zum Ende dieses Mega-Artikels durchgehalten haben: Respekt! 😉 Was würdet ihr auf euer Kissen stempeln?

December Daily: Adventstagebuch 2014

Ja, es ist schon Februar. Aber immerhin: Es ist kalt. Es liegt Schnee (gelegentlich). Immer noch die richtige Jahreszeit, um sich gemütlich aufs Sofa zu kuscheln und daheim zu bleiben. Fast wie Weihnachten, oder?

Und wo wir gerade beim Thema sind (habt ihr diesen wahnsinnig eleganten Bogen gesehen!?): Ich habe euch immer noch nicht mein Adventstagebuch gezeigt! Schon das vierte Jahr in Folge habe ich nun den Dezember in einem Scrapbook festgehalten. Einige nennen das “December Daily”, ich bevorzuge den Begriff “Adventstagebuch”. Der Inhalt ist aber im großen und ganzen gleich: Ein Fotoalbum vom Advent, und zwar nicht nur von den weihnachtlichen Dingen, sondern generell vom Alltag (zumindest bei mir).

Jedes Jahr, wenn der Advent beginnt, hole ich die bisherigen Alben heraus und schaue sie mir an. Je mehr ich habe, desto länger dauert das – und desto toller ist das, wenn man sich zurückerinnern kann.

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Dieses Jahr habe ich wieder ein Smash Book benutzt. Der Vorteil dieser Bücher ist, dass die Seiten schon ein Design haben, an dem man sich orientieren kann. Es geht damit für mich sehr viel schneller, das Album zu gestalten. Manchmal passt das Seitendesign auch nicht so sehr, dann klebe ich einfach etwas darüber. Der Nachteil der Bücher ist, dass sie sehr viele Seiten haben. Für einen Dezember eigentlich zu viele. Aber da ich viel zu zeigen und zu erzählen habe, habe ich das bisher immer geschafft.

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Dieses Jahr habe ich unter anderem auch viele Instagram-Bilder verwendet. Zwar fotografiere ich im Dezember schon wie verrückt, aber manche Kleinigkeiten hat man eben doch nur mit dem Handy festgehalten. Die kleinen Quadrate habe ich manchmal als kleinen Zusatz eingeklebt, und manchmal als Hauptmotiv, so wie oben.

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Manchmal hatte ich auch noch thematisch zur Seite passende Bilder übrig, für die kein Platz mehr war. Den Trick mit den Büroklammern habe ich einmal auf Pinterest entdeckt, und habe ihn nun das eine oder andere mal genutzt.

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Manchmal passt der Hintergrund im Smash Book auch perfekt, so wie hier. Die einzigen kalten Tage hatten wir Anfang Dezember, als es tatsächlich mal Minusgrade gab. Der Rest des Monats war ja eher warm und regnerisch…

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Wie gesagt: Ich halte im Advents-Fotobuch nicht nur Weihnachtliches fest (wie das Nikolauspaket links), sondern auch den Alltag. Wie zum Beispiel den absolut unspektakulären Samstag, an dem wir Großputz betrieben haben. Muss ja auch mal sein, so vor Weihnachten…

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Ich sagte ja: Das Smash Book hat sehr viele Seiten. Da kann man ruhigen Gewissens mal etwas überkleben. Das Motiv links habe ich mit der Silhouette Portrait geschnitten. Auf der rechten Seite unsere Sonntagsbeschäftigung: Lego!

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Im Dezember waren wir gleich drei Mal im Kino! Natürlich gibt es von so einem Ereignis nicht wirklich viele Fotos, daher habe ich das Filmplakat gegooglet und ausgedruckt. (Das kleine Bild ist ein Instagram-Bild, das ich tatsächlich im Kino gemacht habe. Das Bild war schon auf Instagram sehr dunkel, wurde beim Ausdrucken noch dunkler und ist jetzt beim Abfotografieren gar nicht mehr zu erkennen. Man kann nicht alles haben!) Rechts ein Bild vom Skype-Date mit der besten Freundin in Kanada. Das war schön und musste daher festgehalten werden!

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Meine Eltern hatten uns zu Weihnachten einen Überraschungs-Trip geschenkt – ein Wochenende, bei dem wir nur den Termin, aber nicht das Ziel kannten. Faszinierenderweise hatte das Smash Book für so einen rätselhaften Ausflug genau die richtige Seite parat! Und ja, es ging nach Hamburg.

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Dort ging es unter anderem ins Miniatur Wunderland. Ich habe die Eintrittskarten und eine Seite aus dem Prospekt eingeklebt, dazu einige Bilder.

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So ein Wochenende ist ja ziemlich schnell vorbei… Es war aber auch schon der 22. Dezember. Rechts habe ich festgehalten, wie ich es endlich geschafft habe, “Tatsächlich Liebe” zu schauen. Meinen liebsten Weihnachtsfilm! Seht ihr die Überschrift? Ich werde irgendwann eine Petition starten, auf die Bögen mit den Buchstabenstickern die Vokale in zwanzigfacher Ausführung zu drucken. Die “E”s gehen mir immer als erstes aus, und so musste ich auch hier auf eine andere Farbe zurückgreifen. Grr!

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Auch eure Weihnachtskarten (und die von allen anderen) haben einen Platz im Buch gefunden. Ich sag ja: Sehr viele Seiten. 😉 Am besten geht das natürlich mit Klappkarten, die kann man einfach aufkleben, aber immer noch lesen. Karten, bei denen der Text auf der Rückseite steht, habe ich in das kleine Fach gelegt, das bei Smash Books immer die innere Rückseite geklebt ist.

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Die letzte Seite meines Adventstagebuchs ist traditionell eine Silvester-Seite. Ich dokumentiere normalerweise den 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Psst: Dieses Jahr habe ich etwas geschummelt. Die Fotos sind schon am Tag vor Silvester entstanden… Aber ich fand sie so schön und in fünf Jahren kräht da kein Hahn mehr nach. 😉 Ihr seht, ich muss das Buch schon aufhalten, weil es so dick ist. Die Seite wäre sonst äußerst foto-ungünstig abgestanden! 😉

Die Fotos habe ich wie immer gedruckt mit meinem wunderbaren Canon Selphy, den ich nie wieder hergebe. Das Smash Book und das meiste Zubehör habe ich bei Dani Peuss bestellt.

Adventskalender aus Zeitungspapier – es weihnachtet sehr!

It’s beginning to look a lot like Christmas! Nach und nach füllt sich unser Haus mit Weihnachtsdeko, ich dudle meine Weihnachtsplaylist rauf und runter (ich liebe Weihnachtslieder!) und gestern zog hier sogar Plätzchenduft durch die Luft. Sagte ich nicht, ich backe nicht? Tja, wenn man Krankenbesuch von Mama bekommt, braucht man das auch nicht und am Ende gibt es trotzdem Weihnachtsgebäck!

Letztes Jahr dachte ich ja schon, das Eheleben raubt tatsächlich sämtliche Romantik. Zum ersten Mal in fast zehn Jahren Beziehung hatten wir nämlich keine selbstgemachten Adventskalender, sondern teilten uns einen Rubbellos-Kalender! Dieses Jahr habe ich das aber definitiv wieder gut gemacht, denn der Helden-Adventskalender ist ein echtes Highlight geworden. Er dient praktischerweise direkt als Fenster-Dekoration. Nur doof, dass die Deko dann jeden Tag ein bisschen weniger wird, je näher Weihnachten rückt!

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Jeder Tag besteht aus zwei Teilen: einem Stern und einem kleinen “Tütchen”, das an den Girlanden hängt. Im Laufe der Zeit kann ich euch sicherlich auch erzählen, weshalb das so ist, aber noch ist das ein Geheimnis. 😉

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Die Tütchen bestehen aus den Seiten eines alten Buchs (bevor mir jemand Buchzerstörung vorwirft: Es ist ein ganz tolles Buch – so toll, dass ich es noch einmal neu gekauft habe, weil das alte auseinanderfiel! Letzteres bekam also nur ein zweites Leben, und im Regal blieb alles gleich). Einfach aufeinandergelegt, zugenäht (Inhalt nicht vergessen!) und mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten.

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Mit den Sternen funktioniert es ganz ähnlich, nur dass ich dafür Zeitungspapier genommen habe. Dieses ließ sich übrigens sehr viel schlechter vernähen und vor allem ausschneiden als das festere Buchpapier! Ich war froh, als ich alle 24 fertig hatte…

Die tollen Zahlen stammen übrigens als Freebie von Kerstin und sind dieses Jahr vermutlich in dem einen oder anderen Blogger-Haushalt zu finden, zumindest habe ich auf Instagram schon mehrere Bilder erspäht, auf denen die Nummern ebenfalls zu sehen waren. Sie sind aber auch wirklich schön!

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Die Schneeflocken sind das erste Ergebnis meiner neuesten Errungenschaft. Nach zahlreichen Berichten und tollen Bildern in anderen Blogs habe ich mir nun nämlich tatsächlich eine Silhouette Portrait zugelegt! Die Flocken sind wirklich total schön geworden, leider hatte ich ansonsten bisher nur Ärger mit dem Teil. Ich gehe aber fest davon aus, dass das an mir liegt, wenn es nicht klappt, und übe fleißig weiter.

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Für mich hängt bereits der Tausch-Adventskalender von Goldengelchen mit 24 Päckchen von tollen Bloggerinnen! Ich bin schon sooo gespannt, jedes einzelne Päckchen sieht einfach so toll aus! Zum Glück ist bald der 1. Dezember. Habt ihr auch schon die Adventskalender aufgestellt? Oder gibt es bei euch gar keinen mehr?

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P.S.: Habt ihr schon euer Hausfrauen-Diplom beantragt? Noch bis morgen Abend könnt ihr hier teilnehmen und tolle Pakete gewinnen!

Kreativtag in Münster / Machen, nicht pinnen

Heute ist wieder der 15. des Monats, und bei Geschwister Gezwitscher heißt es daher: Pinnst du noch, oder machst du schon? Vor kurzem hatte ich ganz tollen Besuch bei mir zuhause, und gemeinsam haben wir gleich mehrere Projekte umgesetzt, die wir auf Pinterest entdeckt hatten!

Eva, Jutta und Claudia waren hier – wir hatten nämlich einen Kreativtag nach Steffis Vorbild geplant. Eva hatte lecker gebacken, und wir hatten einen wunderbaren, gemütlichen, verquatschten und natürlich kreativen Tag miteinander – meine Damen, schön, dass ihr da wart!

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Unser erstes Projekt: Stempel schnitzen aus Radiergummis (Pin). Haben sicherlich viele von euch schon gemacht, für uns alle war es Neuland. Und es ging viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten! Wir hatten nämlich ordentlich Respekt vor den scharfen Messern. Aber alle Finger blieben dran und wir haben durchaus respektable Ergebnisse erzielt – das kann wiederholt werden! Kleiner Tipp: Mit einem ordentlichen Bastelmesser geht es doch noch mal eine ganze Ecke einfacher als mit einem billigen Cutter.

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Bei unserem zweiten Projekt konnten wir die neuen Stempel teilweise schon direkt einsetzen! “Stempeln mit Bleiche” (Pin) war an der Reihe. Guter Tipp: Macht es draußen oder öffnet die Fenster! 😉 Wir hatten Stoffservietten, die wir bestempelten. Das Motiv aus der Anleitung war sehr schön, zusätzlich haben wir Buchstabenstempel verwendet und natürlich den einen oder anderen Radiergummistempel.

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Das Stempeln mit Bleiche ist etwas tricky, da unterschiedliche Stoffe höchst unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Vorher weiß man einfach nicht, ob das Gestempelte nun rosa, gelb, weiß oder ganz anders wird. Gelegentlich verläuft sich die Bleiche auch ziemlich in den Textilfasern, so dass kein klares Stempelbild möglich ist. Aber wir haben trotzdem einige schöne Ergebnisse zustande gebracht und hatten Spaß an der Sache – also, alles gut! 🙂

Außerdem haben wir an diesem Tag noch Bilder auf Holz transferiert, die Anleitung dazu findet ihr hier. Da wir dies aber nicht zum ersten Mal gemacht haben, war es kein “Machen statt pinnen” – schön war es trotzdem!

Und, welches Pinterest-Projekt könnt ihr mir für den nächsten Monat empfehlen?

Luv und Lee im Logbuch / #bloggenmitherz

Na, habe ich euch schon überzeugt, dass der nächste Bloggen mit Herz-Workshop unbedingt in euren Kalender gehört? Wir hatten Strand, Watt, tolle Menschen, ein bewegendes Konzert UND Blog-Knowhow. Da fehlt nur noch ein Teil des Wochenendes, von dem ich euch berichten muss: das Logbuch!

Das Logbuch? Na gut, vielleicht kennt ihr es eher unter dem Begriff “Memory Book”. Die wunderbare Ja-Sagerin hat sich nämlich die wahnsinnige Arbeit gemacht, für jeden von uns ein Memory-Book zur Verfügung zu stellen! Dazu addiere man Massen an Bastelmaterial von der Scrapbook-Werkstatt und Ikea sowie zwei supertolle Fotodrucker von Canon.

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Da wir Blogger bekanntermaßen allzeit begeistert fotografieren, bietet sich so ein Erinnerungsbuch im Grunde genommen an. Und so nutzten wir (fast) alle die großartige Gelegenheit, nicht nur zusammen zu quatschen und zu lernen, sondern auch gemeinsam zu basteln. Für mich war das mal wieder die Erfahrung, dass das Basteln in der Gruppe einfach total viel Spaß macht. Man inspiriert sich gegenseitig, vergisst die Zeit, und es ist einfach noch viel schöner als daheim im stillen Kämmerlein. Deshalb habe ich auch bald nach dem Workshop einen Kreativtag bei mir ins Leben gerufen, auf den ich mich schon sehr freue.

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Wir nutzten also fast jede freie Minute zum Basteln, und mein Memory Book ist nun schon ordentlich gefüllt, obwohl es nur um ein Wochenende ging, was festgehalten wurde!

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Ihr seht: Teilweise waren die Tische nicht ausreichend, so wild wurde geklebt, gestempelt, geschnitten und gemalt. Und wer keine Lust hatte oder eine Pause brauchte, konnte in der Zeit einfach an seinem Blog schrauben, jemanden um Hilfe oder Input bitten, einfach mit den anderen quatschen oder bei der Musik mitsingen (was wir sehr gern und manchmal schief getan haben)!

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Aber genug drumherum geredet: Hier kommen ein paar Einblicke in mein Memory Book Logbuch! Schon auf der Fähre konnte ich nicht umhin, den Himmel und das Meer zu fotografieren. Blau in blau, wunderschön! Quasi der Startschuss für das Borkum-Abenteuer:

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Natürlich musste auch unser singender Wattführer Bertus festgehalten werden – genau wie die schon erwähnte Tatsache, dass Blogger immer alles fotografieren müssen (nicht, dass ich besser wäre – ich habe die Blogger beim Fotografieren fotografiert!):

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Aber zunächst gehörte unser erster Abend am Strand ins Logbuch. Inklusive Sonnenuntergang, Vorstellungsrunde, und natürlich Meerblick.

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Eine Challenge hatten uns Sandra und Katja auch noch aufgetragen. “Luv und Lee” sollten wir fotografisch festhalten, oder auf Nicht-Seemanns-Deutsch: Gegensätze. Dabei kamen viele kreative Ideen zustande, und so war ich auch nicht die einzige, die von der Wattwanderung inspiriert wurde! Trotzdem gefällt mir mein Beitrag immer noch sehr gut:

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Diese süße Möwe war übrigens das Logo des Workshops und wurde von der Binenschmiede entworfen! Total niedlich, oder? Ihren Dawanda-Shop kann ich daher nur empfehlen – die Buttons, hach, zauberhaft! Genauso toll wie auch die Postkarten vom Cosmic Shop – diese Karte habe ich auf die Rückseite eines Fotos geklebt und beides zusammen dann einfach als kleine Zwischenseite eingeklebt:

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Chris, der auf Borkum lebt und somit stetig als Experte herangezogen wurde (ob er wollte oder nicht), hatte Bine und mir eine kleine Exklusiv-Tour durch Borkums Hafen gegeben – vielen Dank dafür! Natürlich wurde auch dieser Ausflug ins Logbuch aufgenommen. Inklusive Analog-Hashtags, die hiermit wieder digitalisiert wurden – Hashtagception!

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Wenn ich das so sehe, bin ich wieder versucht, tatsächlich mal ein regelmäßiges Memory Book zu führen. Aber das scheitert bei mir an mehreren Faktoren. Erstens kann ich mich, wie man hier schon sieht, nicht kurz fassen. Wenn ich an einem Wochenende schon so viele Seiten (und ich habe nicht einmal alle gezeigt) fabriziere, ist das Buch wahrscheinlich nach einem Monat voll. Zweitens bin ich ein riesiger Bastelmessi. Wenn ich anfange, das Scrapmaterial rauszuholen, ist der Tisch belegt. Komplett und zwar bis ich fertig bin. Ich habe auch das ungeschlagene Talent, die Schere neben mich zu legen und dann verschwindet sie innerhalb eines Augenschlags (das ähnelt dem Wurmloch auf meinem Sofa, nur dass dort die Zeit verschwindet, gell Heiterwerden-Steffi? 😉 )! Also, Chaos und Zeit. Aber ich bin ja inzwischen wieder totaler Fan von analogen Fotos und diese klebe ich dann auch ein. Bislang noch in ein Notizbuch und ganz einfach, aber vielleicht steige ich ja irgendwann auf zum Memory Book.

Lego in der Küche / Machen, nicht pinnen

“Pinnst du noch oder machst du schon?”, fragt uns Geschwister Gezwitscher. Anne und Eva geht es wie mir: Sie scrollen sich durch Pinterest & Co., finden jede Menge tolle Ideen, “pinnen” sie und vergessen sie dann wieder. Schade, oder? Deshalb wollen sie in der Aktion “Machen, nicht pinnen” ab sofort jeden Monat ein Pinterest-Projekt umsetzen und zeigen – da bin ich doch sofort dabei!

Für den Anfang habe ich mir ein sehr einfaches Projekt ausgesucht. Davon habe ich jede Menge auf meinen Pinnwänden. Ich denke beim Pinnen dann “Ach wie nett, das ist ja schnell gemacht!” – und dann versauert es doch auf der Pinnwand. Aber damit ist jetzt Schluss! Diesen Monat gibt es ein kleines Projekt, um unsere Küche aufzupimpen.

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Ihr seht: unsere Küche. Und zwar in einem außergewöhnlich ordentlichen Zustand. 😉 Rechts seht ihr einen roten Blumentopf. Darin befindet sich alles, was man in der Küche so braucht. Scheren, Suppenkelle, Spaghettilöffel, Kartoffelstampfer und unsere Salatbestecke, von denen wir aus nicht näher bekannten Gründen gleich drei haben. Man könnte sagen: Alles in Ordnung. Aber eigentlich ist der Topf zu groß. Und langweilig ist er auch ein bisschen. Daher sollte mein erstes Projekt dieses hier werden: eine Aufbewahrungsbox aus Lego!

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Also schnappte ich mir letztes Wochenende meine alte Lego-Kiste aus dem Keller und setzte mich an den Esstisch, wo ich erstaunlich lange wühlte und suchte, um die perfekten Steine für meine neue Küchenaufbewahrung zu finden. Ich war ganz fasziniert, was ich alles in der Kiste fand. Ich muss damals vor allem Häuser gebaut haben – gefühlt die Hälfte der Kiste war gefüllt mit Dachziegel-Steinen!

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Anders als im Original-Pin habe ich nicht eine große Box gebaut, sondern die Aufbewahrung in mehrere kleinere Fächer unterteilt. So konnte ich mit unterschiedlichen Höhen spielen (eigentlich sollte das Fach ganz rechts noch höher werden – aber mir gingen tatsächlich die Steine aus) und die einzelnen Teile fallen nicht um, sondern stehen halbwegs aufrecht. Die hässliche Spüli-Flasche habe ich direkt auch versteckt, und links gibt es ein kleines “Gärtchen” für unsere Schwämme, die sonst einfach lose herumlagen.

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Der kleine Mann hilft uns in Zukunft beim Sauberhalten der Küche – seinen Besen hat er immer dabei. Und natürlich konnte ich außerdem nicht widerstehen, ein Reflektionsbild zu machen. Der Salatlöffel lächelte mich förmlich an. Ich mag das Bild sehr, weil sich unten sogar noch die Legosteine spiegeln.

Wie haltet ihr es mit Pinterest? Sammelt ihr nur, oder setzt ihr auch um? Ich überlege schon jetzt, welches Projekt ich mir als nächstes aussuche! Vielen Dank an Geschwister Gezwitscher für die Inspiration, einfach mal zu machen. Mehr Projekte findet ihr hier – ich freue mich schon aufs Stöbern!

Kreisrund und gepunktet: Ein Platz für Ohrringe

Bevor ich mich dazu entschloss, mir die Haare kurz schneiden zu lassen, habe ich darüber nachgedacht. Lange nachgedacht. SEHR lange nachgedacht. Und festgestellt: Wenn man kurze Haare hat, sieht man einiges mehr. Vor allem von den Ohren.

Nun hatte ich mal ein Ohrloch – das gab es, als ich ungefähr 12 war und es noch cool war, nur einen Ohrring zu tragen. Damals, in den Neunzigern. (Vielleicht war es auch damals schon nicht cool, wer weiß. Ich gehörte nie zu den coolen Kids. Aber mein großer Cousin hatte es auch, von daher fand ich es super.) Das Loch war schon längst wieder zugewachsen (wenn auch immer noch sichtbar) und so beschloss ich, in Vorbereitung auf einen eventuellen Kurzhaarschnitt, mir Ohrlöcher stechen zu lassen.

Langer Rede kurzer Sinn: Seit einigen Monaten bin ich nicht nur im Besitz von Ohrlöchern, sondern auch zahlreichen Ohrsteckern und einigen (viel zu wenigen) Ohrhängern. Die wollen natürlich untergebracht werden! Und weil ich mit meiner Kettenaufbewahrung immer noch sehr zufrieden war und eine Google-Suche wenig Hübsches zum Thema auftat, wurde ich wieder kreativ:

ohrring-aufbewahrung

So einfach und dabei so praktisch! Ich habe den Stoff hinten am Stickrahmen festgeklebt, weil durch das Befestigen und Entfernen der Ohrstecker doch einiges an Druck auf den Stoff kommt. Die Hänger werden an einem Stück Webband aufgehängt. So liegt nicht mehr alles herum (zumindest meistens nicht) und ich sehe auf den ersten Blick, was ich habe. Und wie man sieht ist für zahlreiche Neuanschaffungen auch noch Platz!

ohrringe

Da der Held meine Begeisterung für Ohrschmuck aus ominösen Gründen nicht teilt, ist diese blitzschnell gezauberte Aufbewahrung nur für mich und wandert somit zum RUMS!

December Daily 2013

Ich habe fertig!!! So früh war ich bislang noch in keinem Jahr dran. Auch wenn es natürlich erst mein drittes “December Daily” überhaupt ist. Ich nenne das ganze ja lieber Adventstagebuch – so können erstens auch Außenstehende sofort verstehen, warum ich jetzt gerade unbedingt ein Foto machen muss, ohne das ich es erklären muss; und zweitens wird bei mir ja auch gar nicht der ganze Dezember dokumentiert, sondern nur der 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Mein erstes Adventstagebuch begann sogar schon im November, weil wir da schon weihnachtliche Aktivitäten hatten!

DSC00927Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Smash Book verwendet, und war absolut begeistert! Smash Books haben schon vorgestaltete Seiten und “smashen” ist generell etwas unordentlich, was mir ganz entgegen kommt. 😉 Da ich keine Bücher selber mache, hatte ich die letzten zwei Jahre immer Blanko-Bücher als Vorlage. Mit den (natürlich thematischen passenden) vorgedruckten Seiten ging es definitiv um Längen schneller und ich bin froh, dass ich es schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes vom Tisch habe! Da ich immer sehr gern die Bücher von anderen bewundere (z.B. von Bina), wollte ich hier auch einmal ein paar Seiten zeigen.

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Das Smash Book hat hier “vorgeschlagen”, einen Wunschzettel zu gestalten. Ich habe einfach meinen Blogeintrag dazu ausgedruckt und ein paar Bilder dazu geklebt. Die rechte Seite zeigt unser Abendbrot, was wir zugegeben häufig vor dem Fernseher einnehmen. Das ist nichts spektakuläres (also weder das Abendbrot noch der Fernseher), aber ich will ja auch den ganz normalen Alltag festhalten. Gerade an den normalen Wochentagen passiert einfach so wenig, dass ich gar nicht jeden Tag etwas weihnachtliches dokumentieren könnte.

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Das Smash Book hat ganz schön viele Seiten. Wenn ich jeden Tag nur eine Seite gestalten würde, könnte ich es mehrere Jahre lang verwenden. So bleibt aber auch Platz für mehrere Seiten an einem Tag (wenn viel los war), oder wie hier thematische Seiten: Better be good geek mit einem kleinen Bericht zu unserer aktuellen Serie. Sehr schlicht, aber eine meiner Lieblingsseiten.

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Am 10. Dezember war ich beim Frisör und habe doch tatsächlich die Frisörin gefragt, ob ich ein Foto währenddessen machen kann. 😀 (Hier war es zum Beispiel mal wieder zu erklären, worum es geht!) Ich gehe jetzt schon länger zu meiner Frisörin und daher nahm sie es, wie ich erwartet hatte, mit Humor. Ich habe dann noch die Quittung und die Visitenkarte mit dazugeklebt. Rechts unser Hobbit-Kinobesuch

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…von dem ich euch ja schon in den darauf folgenden 12 von 12 die Ohren vollgejammert habe. 😉 Die Fotos von 12 von 12 kommen jedes Jahr mit ins Adventstagebuch, an dem Tag habe ich eh keine Lust, noch mehr Bilder zu machen und es passt ja auch gut.

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Ich habe bei weitem nicht jeden Tag Fotos verarbeitet, wie gesagt gibt es auch nicht jeden Tag etwas zu sehen, was fotografierenswert ist. An Montagen passiert immer das gleiche: Wir essen “Miracoli” (bzw. das, was wir so nennen…) und danach bekommt der Held XBox-Besuch und ich habe Chorprobe. Das wollte ich ja nun nicht jede Woche dokumentieren, daher dieses Mal das Essen und zufälligerweise passte auch das Seitendesign recht gut dazu!

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Im Dezember bin ich aus den verschiedensten Gründen – Regen, Termine, Krankheit – häufig mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Dazu muss ich dann erst mal den Held ins Büro bringen und dann über die Landstraßen zurück nach Münster fahren. Psst, Mama, nicht weiterlesen: Das Foto hab ich während der Fahrt gemacht, weil das Licht so schön war… Rechts unser weihnachtlicher Spieleabend, wir haben Meisterwerke gespielt und Glühwein getrunken. Beides sehr empfehlenswert.

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Diese Seite bot sich ja förmlich an für den Adventskalender! Leider waren es keine 24 kleinen Felder, andererseits hatte ich auch ein paar Mal das Fotografieren vergessen. Muss reichen so… 😉 Falls jemand seinen Beitrag fehlen sieht: Nicht persönlich nehmen! Mir haben alle Beiträge super gefallen, aber irgendwelche musste ich da ja aussuchen.

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Am Nikolaustag (ja, die Bilder sind nun etwas durcheinander) war ich mit einer Freundin auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt. Wir haben Kakao getrunken und heiße Maronen gegessen. Die Tüte von den Maronen habe ich mit eingeklebt und noch eine kleine Karte mit Text hineingesteckt. Ich habe mich dabei hervorragend kreativ gefühlt! 😀

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Dann war auch schon Weihnachten. Rechts habe ich unser Menü an Heiligabend fotografiert. Links kann man eine von 4 Plastikhüllen für Fotos sehen, mit denen ich leider nicht so richtig klarkomme bislang. Ich weiß nicht, was ich da so tun soll. 😉 Also haben wir hier eine Weihnachtskarte von einer gewissen Bloggerin und unten noch ein Foto… Das mit den Karten fand ich eine ganz gute Idee für die Hüllen, leider waren die meisten erstens zu groß und zweitens im Hochformat. Nike, alles richtig gemacht, so hat deine Karte einen Ehrenplatz bekommen! 😀

DSC00951Das erste Weihnachtsfest unseres Patenkindes hatte eine Extra-Seite verdient! Auf dem großen Foto freut er sich mit seinem Patenonkel über unser Geschenk (Yeah! Gibt es was besseres, als einem Kind was zu schenken und als Belohnung ein absolutes Strahlen im Gesicht zu bekommen?).

Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder das Weihnachts-Smashbook haben. Es war einfach sooo viel einfacher! Die nächsten Tage werden wir aber erst mal den Tannenbaum rauswerfen und die Deko einsammeln – mir reicht’s. Um Weihnachten kümmere ich mich dann erst in 10-11 Monaten wieder! 🙂