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Viertes Advents-Wochenende

Jetzt ist der vierte Advent schon wieder vorbei. In einer Woche ist Weihnachten. Mein Vorhaben, möglichst wenig Pläne und Termine in der Weihnachtszeit zu haben, ist erwartungsgemäß gescheitert. Aber das ist gar nicht so schlimm, irgendwie. Plätzchen habe ich dennoch keine gebacken, und auch keine Weihnachtskarten versendet. Nächstes Jahr wieder. Vielleicht.

Das vierte Advents-Wochenende begann mit einem Besuch des Weihnachtsmarkts auf dem Gelände des Freilichtsmuseums Mühlenhof. Julia und ich schlenderten über das Gelände – es war super entspannt und schön, denn es war noch sehr leer. Es gab einige wenige, ausgewählte Stände mit wirklich anderen Dingen, als man sie sonst auf allen Weihnachtsmärkten Deutschlands zu sehen bekommt. Dazu die stimmungsvolle Beleuchtung und ein echter Nikolaus! Ich futterte mich über den Markt, wir hatten noch eine spannende Unterhaltung am Waffelstand mit einer älteren Münsteranerin, die uns aus der Nachkriegszeit erzählte, und später wärmten wir uns die Hände am Glühwein und die Füße an einer der zahlreichen Feuerschalen. Das hat nicht so gut geklappt, als ich wieder daheim war, kribbelten meine Zehen, als sie langsam wieder auftauten.

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Am Samstag gab es Weihnachtsmarkt-Kontrastprogramm, denn ich war mit meinen Eltern auf dem Weihnachtsmarkt in Essen verabredet. Ich fuhr mit dem Zug dorthin und war etwas schockiert über die Preise. Für eine Strecke von rund einer Stunde erwartet die Bahn, dass ich zwanzig Euro bezahle. ZWANZIG EURO! Immerhin gab es ein Tagesticket, so dass ich mit dreißig Euro für die Hin- und Rückfahrt auskam, aber ich war froh, nicht über Nacht zu bleiben. Für den Preis hätte ich auch mit dem Auto fahren können. Andererseits war die Zugfahrt recht entspannt, ich konnte schön lesen und aus dem Fenster sehen.

In Essen war es voll und ich mag Bahnhöfe einfach nicht (so viele hektische, gereizte, aggressive Menschen). Aber auf dem Weihnachtsmarkt ging es dann sogar, zumal wir nur ein bisschen vor uns hin schlenderten und die meisten Stände links liegen ließen. Nur unsere peruanischen Kartoffeln, die musste natürlich sein. Die gibt es traditionell nur auf dem Essener Weihnachtsmarkt. Ein Rezept habe ich jetzt mal gegoogelt, aber ob ich das ausprobiere, weiß ich noch nicht. So hat man etwas, auf das man sich das ganze Jahr freut und es bleibt etwas besonderes.

Nach dem Weihnachtsmarkt und etwas Shopping (yeah, passende Schuhe zum Weihnachtskleid!) machten wir uns dann auf zur Erlöserkirche. Wie jedes Jahr sahen wir das Weihnachtsoratorium. Eine Tradition, auf die ich nicht verzichten möchte. Es war eine schöne Aufführung und jetzt kann Weihnachten ruhig kommen!

 

Nach dem Konzert scheiterten wir daran, noch etwas zu Essen zu bekommen (am letzten Adventssonntag um 20 Uhr vielleicht nicht so überraschend, dass kein Tisch mehr frei ist), also setzten wir uns in unsere jeweiligen Züge und trennten uns wieder. Kein Problem – in einer Woche sehen wir uns ja schon wieder.

Der vierte Adventssonntag war dann nicht so erfreulich für mich. Ich hatte mir so viel vorgenommen – das Adventstagebuch weiterbasteln, Hausarbeit, schon mal die Geschenke einpacken und was man halt so macht, eine Woche vor Weihnachten. Stattdessen schoss meine Temperatur urplötzlich auf 39 Grad hoch und Schüttelfrost und Gliederschmerzen hatten mich fest im Griff. WTF? Ich befürchtete schon eine veritable Grippe, und das gerade jetzt!

Joah. Und euer vierter Advent so? #dasbrauchtdochjetztkeinmensch

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Glücklicherweise ist der Held ein exzellenter Krankenpfleger, und so verbrachte ich den Sonntag mit kuscheliger Bettdecke auf dem Sofa, trank Tee und schaute DVDs, während der Held den Haushalt schmiss. Geschenke einpacken und Adventstagebuch mussten halt warten. Und heute, einen Tag später, ist der Spuk plötzlich auch schon wieder vorbei. Ein-Tages-Grippe, wer kennt es nicht. Aber da will ich mich natürlich nicht beschweren (und meine Arbeitskollegen sicher auch nicht)! Ich glaube fest daran, dass die Pflege des Helden (und meine absolute Schonung auf dem Sofa) der Genesung geholfen haben. 🙂

Die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr hat nun angefangen. Für Weihnachten ist eigentlich alles vorbereitet, nur die Geschenke müssen noch eingepackt werden und fürs Weihnachtsessen müssen wir auch noch einkaufen. Ich freue mich auf die freie Zeit!

Erstes Advents-Wochenende

Was für ein entspanntes, schönes erstes Advents-Wochenende! Ich war ja vorher schon ein bisschen in Weihnachtsstimmung und habe meine Weihnachts-Playlist rauf- und runtergehört, aber jetzt bin ich voll und ganz im Adventsrausch angekommen.

Freitagabend hatte der Held eine Weihnachtsfeier – ohne mich. Das hat mich mal so was von gar nicht gestört, denn so hatte ich genug Zeit, zurück nach Stars Hollow zu reisen! Ich hatte eigentlich vor, alle vier neuen Folgen Gilmore Girls direkt am ersten Abend zu schauen. Dann stellte sich allerdings heraus, dass eine Folge anderthalb Stunden dauert und das habe ich dann doch nicht hinbekommen. Aber zwei habe ich geschafft und auch wenn es nicht perfekt war, fühlte es sich doch sehr nach Heimkommen an.

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Am Samstag haben wir das Geburtstagsgeschenk für die große Nichte eingelöst. (“Lieblingsnichte” darf ich jetzt nicht mehr sagen, denn seit einigen Wochen haben wir tatsächlich noch eine zweite Nichte und da gibt es jetzt keine Lieblinge mehr… 😉 ) Wir hatten ihr nämlich zum 6. Geburtstag einen “Kinonachmittag” bei uns zu Hause geschenkt, inklusive Popcorn, Fanta, und natürlich einem spannenden Film. Und das ausnahmsweise mal ganz ohne den nervigen kleinen Bruder! 😉

Vorbereitung auf den Kinonachmittag mit der #lieblingsnichte! 💚😊

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Und natürlich blieb es nicht nur beim Film. Erst haben wir gemeinsam Muffins gebacken, und nach dem Film haben wir noch ein bisschen Lego gebaut, bis sie abgeholt wurde. Es war so faszinierend zu sehen, wie sich ihre Lego-Fähigkeiten in den letzten Monaten, seit wir zuletzt gemeinsam gebaut haben, verbessert haben! Beim letzten Mal mussten wir noch jeden Schritt der Anleitung erklären und zeigen – dieses Mal waren wir eigentlich nur noch zum Raussuchen der Steine nützlich. Mein Tantenherz ging auf! (Und ihre Suche nach Sechsern, “Zweirern” und “Einrern” werde ich niemals korrigieren! <3 ) Außerdem war sie fasziniert von meiner Schreibmaschine und übte ein bisschen Tippen.

Nichten-Tag! 💚

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Als die Nichte weg war, kamen dann noch gute Freunde zu Besuch. Sie wohnen nicht mehr in Münster, aber lustigerweise sind wir in die Straße gezogen, in der auch die Mutter des Freundes wohnt. So können sie Besuche im Elternhaus gleich mit einem Treffen mit uns verbinden. Ein Traum! Wir haben Gesellschaftsspiele gespielt und viel geredet und gelacht.

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Der Sonntag war ein ganz entspannter erster Advent. Morgens habe ich zum ersten Mal das Weihnachtsoratorium in den CD-Player geworfen und das Wohnzimmer beschallt. Herrlich! Und die erste Kerze am Adventsgesteck wurde natürlich zum Frühstück auch angezündet. Wir haben dieses Jahr einen Lego-Adventskranz. Das hat sich irgendwie so ergeben und sieht ja auch eigentlich ganz niedlich aus, und außerdem haben wir anderswo ohnehin keinen Platz für unser Weihnachtslego.

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Außerdem war für mich Zeit, die fehlenden zwei Gilmore Girls-Folgen zu schauen, und der Held konnte beim Formel 1-Saisonfinale mitfiebern. Währenddessen habe ich dann ein bisschen weihnachtlich dekoriert und auch den Tausch-Adventskalender vom Goldengelchen endlich aufgestellt. Jetzt bin ich schon richtig gespannt und freue mich auf den 1. Dezember! Der Held hat in diesem Jahr einen Marzipan-Kalender von mir bekommen. Sonst haben wir uns oft einen gemeinsamen Kalender selbst gemacht, aber im Zuge der Stressreduzierung haben wir uns das dieses Jahr einfach gespart. Zum Glück waren wir uns da einig.

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Außerdem habe ich unsere Fenster mit einem Kreidestift bemalt! Nachdem ich den Dreh raushatte, war es ganz einfach und es gefällt mir sehr gut. Von außen sieht es auch sehr hübsch aus, wenn drinnen das Licht an ist. Mal sehen, ob ich davon noch mal ein Foto hinkriege.

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Abends ließen wir den Sonntag dann nach einem leckeren Malzbier-Gulasch mit Knödeln bei einem spannenden Polizeiruf ausklingen. Und nur die Tatsache, dass mein Fotodrucker dann noch den Geist aufgegeben hat und ich somit nicht mit dem Adventstagebuch anfangen konnte, trübte den Sonntag noch ein kleines bisschen. So kann die Weihnachtszeit ruhig weitergehen!

Schreibt mehr Weihnachtspost!

In den letzten Jahren hat die Weihnachtskarten-Anzahl in unserem Briefkasten erheblich zugenommen. Das ist wunderbar! Ich habe den Eindruck, es ist wieder “in”, analoge Grüße zu verschicken und an Menschen, die man gern hat, zu denken. Dabei ist es dann auch egal, ob es sich um handgebastelte oder gekaufte, um ausführliche oder kurze Karten handelt. Man freut sich einfach, wenn man den Briefkasten öffnet und ein womöglich noch hübsch verzierter Briefumschlag herauspurzelt!

Weihnachtskarten ersetzen bei uns dann nach und nach den Adventskalender, der an einem Band unterm Regal hängt. Naturgemäß werden es Tag für Tag weniger Päckchen, aber wenn man dann den einen oder anderen Kartengruß dazuhängen kann, sieht es schon nicht mehr so trostlos aus.

An genau diese Grüße dachte ich jedenfalls, als ich (bereits im August) mit den Vorbereitungen für den diesjährigen Adventskalendertausch begann. Ich stellte mir hübsch geschmückte Umschläge und bunt gestaltete Weihnachtskarten vor – und wollte den Teilnehmerinnen am Tausch ein kleines Hilfsmittel dafür mitgeben! Da traf es sich auch gut, dass Denise mir eine sehr frühe Zahl im Monat zuloste: die vier, so dass noch genügend Zeit sein sollte, um die Post dann auch vorzubereiten und abzusenden!

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Kleine, weihnachtliche Stempel sollten entstehen! Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war ich total vorbildlich und habe den Entstehungsprozess akribisch in Fotos festgehalten. Leider ergab es sich, dass ich die meisten Bilder nicht mehr wiederfinde! Ich fürchte, ich habe sie versehentlich gelöscht. Einige habe ich glücklicherweise jedoch noch und auf Instagram gibt es dann ein paar mehr Einblicke.

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Ich habe mich dieses Mal weder auf Moosgummi noch auf Radiergummis verlassen, sondern hochprofessionell 😉 auf Stempelgummi zurückgegriffen. Das ließ sich hervorragend verarbeiten, ich war sehr zufrieden! Dabei habe ich mit einem Bastelmesser und Linol-Schnitzwerkzeug gearbeitet. Das Messer kam für die äußeren Kanten zum Einsatz, das Linolwerkzeug für alle inneren Stellen. Der leicht unordentliche Look ist dabei natürlich so gewollt – so sieht man, dass es Handarbeit ist, und jeder Stempel sieht etwas anders aus! (Auch sonst kommt es mir sehr entgegen, hüstel, aber das würde ich natürlich niemals zugeben.)

Im gleichen Shop wie das Stempelgummi gab es dann auch noch die passenden Holzklötze, was ich großartig finde, denn so wirkt es gleich etwas professioneller! Und teuer war es auch nicht. Den gesamten Onlineshop, den ich neu entdeckt habe auf der Suche nach Stempelzubehör, kann ich wirklich empfehlen.

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Jede Teilnehmerin bekam einen großen Geschenk-Stempel und einen kleinen Stempel mit unterschiedlichen Motiven. Ich hoffe, sie können in jedem Weihnachtspostamt auch verwendet werden!

Falls ihr jetzt noch überlegt, wen ihr auf keinen Fall vergessen dürft beim Schreiben der Weihnachtskarten (oder wenn ihr dank neuer Stempel einfach nicht genug bekommen könnt und deswegen verzweifelt noch grübelt, wem ihr noch schreiben könntet), dann habe ich hier eine kleine Liste für euch.

 

Wer in diesem Jahr eine Weihnachtskarte verdient hat

  • Mama und Papa. Egal, ob man sich zu Weihnachten sieht oder nicht!
  • die nettesten Nachbarn, die du hast
  • eine alte Freundin, zu der der Kontakt eigentlich eingeschlafen ist
  • ein Lehrer oder eine Lehrerin, an die du dich gern erinnerst (einfach an die Adresse der Schule schicken)
  • eine Person, die dich in deinem Leben inspiriert hat, der du das aber noch nie gesagt hast (ich habe beispielsweise vor, dieses Jahr eine Karte an meinen allerersten Chorleiter zu schicken)
  • ich 😀 und andere Bloggerinnen, bei denen du gern mitliest – die Adresse gibt’s in der Regel im Impressum
  • Kleine Kinder in der Familie? Schreibe eine Karte, in der einzelne Worte mit Bildern ersetzt werden!
  • Bonus, falls du nicht genug kriegen kannst: eine zufällige Person aus dem Telefonbuch deiner Stadt – oder einer völlig anderen?

Ich selbst habe übrigens noch nicht eine einzige Weihnachtskarte geschrieben in diesem Jahr. Upps! Aber das kommt noch, vielleicht schaffe ich es am Wochenende. Wie sieht das bei euch aus? Selbstgebastelte oder gekaufte Karten? Rundumschlag oder nur an ausgewählte Lieblingsmenschen? Oder seid ihr etwa Weihnachtskartenverweigerer?

December Daily: Adventstagebuch 2014

Ja, es ist schon Februar. Aber immerhin: Es ist kalt. Es liegt Schnee (gelegentlich). Immer noch die richtige Jahreszeit, um sich gemütlich aufs Sofa zu kuscheln und daheim zu bleiben. Fast wie Weihnachten, oder?

Und wo wir gerade beim Thema sind (habt ihr diesen wahnsinnig eleganten Bogen gesehen!?): Ich habe euch immer noch nicht mein Adventstagebuch gezeigt! Schon das vierte Jahr in Folge habe ich nun den Dezember in einem Scrapbook festgehalten. Einige nennen das “December Daily”, ich bevorzuge den Begriff “Adventstagebuch”. Der Inhalt ist aber im großen und ganzen gleich: Ein Fotoalbum vom Advent, und zwar nicht nur von den weihnachtlichen Dingen, sondern generell vom Alltag (zumindest bei mir).

Jedes Jahr, wenn der Advent beginnt, hole ich die bisherigen Alben heraus und schaue sie mir an. Je mehr ich habe, desto länger dauert das – und desto toller ist das, wenn man sich zurückerinnern kann.

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Dieses Jahr habe ich wieder ein Smash Book benutzt. Der Vorteil dieser Bücher ist, dass die Seiten schon ein Design haben, an dem man sich orientieren kann. Es geht damit für mich sehr viel schneller, das Album zu gestalten. Manchmal passt das Seitendesign auch nicht so sehr, dann klebe ich einfach etwas darüber. Der Nachteil der Bücher ist, dass sie sehr viele Seiten haben. Für einen Dezember eigentlich zu viele. Aber da ich viel zu zeigen und zu erzählen habe, habe ich das bisher immer geschafft.

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Dieses Jahr habe ich unter anderem auch viele Instagram-Bilder verwendet. Zwar fotografiere ich im Dezember schon wie verrückt, aber manche Kleinigkeiten hat man eben doch nur mit dem Handy festgehalten. Die kleinen Quadrate habe ich manchmal als kleinen Zusatz eingeklebt, und manchmal als Hauptmotiv, so wie oben.

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Manchmal hatte ich auch noch thematisch zur Seite passende Bilder übrig, für die kein Platz mehr war. Den Trick mit den Büroklammern habe ich einmal auf Pinterest entdeckt, und habe ihn nun das eine oder andere mal genutzt.

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Manchmal passt der Hintergrund im Smash Book auch perfekt, so wie hier. Die einzigen kalten Tage hatten wir Anfang Dezember, als es tatsächlich mal Minusgrade gab. Der Rest des Monats war ja eher warm und regnerisch…

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Wie gesagt: Ich halte im Advents-Fotobuch nicht nur Weihnachtliches fest (wie das Nikolauspaket links), sondern auch den Alltag. Wie zum Beispiel den absolut unspektakulären Samstag, an dem wir Großputz betrieben haben. Muss ja auch mal sein, so vor Weihnachten…

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Ich sagte ja: Das Smash Book hat sehr viele Seiten. Da kann man ruhigen Gewissens mal etwas überkleben. Das Motiv links habe ich mit der Silhouette Portrait geschnitten. Auf der rechten Seite unsere Sonntagsbeschäftigung: Lego!

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Im Dezember waren wir gleich drei Mal im Kino! Natürlich gibt es von so einem Ereignis nicht wirklich viele Fotos, daher habe ich das Filmplakat gegooglet und ausgedruckt. (Das kleine Bild ist ein Instagram-Bild, das ich tatsächlich im Kino gemacht habe. Das Bild war schon auf Instagram sehr dunkel, wurde beim Ausdrucken noch dunkler und ist jetzt beim Abfotografieren gar nicht mehr zu erkennen. Man kann nicht alles haben!) Rechts ein Bild vom Skype-Date mit der besten Freundin in Kanada. Das war schön und musste daher festgehalten werden!

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Meine Eltern hatten uns zu Weihnachten einen Überraschungs-Trip geschenkt – ein Wochenende, bei dem wir nur den Termin, aber nicht das Ziel kannten. Faszinierenderweise hatte das Smash Book für so einen rätselhaften Ausflug genau die richtige Seite parat! Und ja, es ging nach Hamburg.

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Dort ging es unter anderem ins Miniatur Wunderland. Ich habe die Eintrittskarten und eine Seite aus dem Prospekt eingeklebt, dazu einige Bilder.

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So ein Wochenende ist ja ziemlich schnell vorbei… Es war aber auch schon der 22. Dezember. Rechts habe ich festgehalten, wie ich es endlich geschafft habe, “Tatsächlich Liebe” zu schauen. Meinen liebsten Weihnachtsfilm! Seht ihr die Überschrift? Ich werde irgendwann eine Petition starten, auf die Bögen mit den Buchstabenstickern die Vokale in zwanzigfacher Ausführung zu drucken. Die “E”s gehen mir immer als erstes aus, und so musste ich auch hier auf eine andere Farbe zurückgreifen. Grr!

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Auch eure Weihnachtskarten (und die von allen anderen) haben einen Platz im Buch gefunden. Ich sag ja: Sehr viele Seiten. 😉 Am besten geht das natürlich mit Klappkarten, die kann man einfach aufkleben, aber immer noch lesen. Karten, bei denen der Text auf der Rückseite steht, habe ich in das kleine Fach gelegt, das bei Smash Books immer die innere Rückseite geklebt ist.

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Die letzte Seite meines Adventstagebuchs ist traditionell eine Silvester-Seite. Ich dokumentiere normalerweise den 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Psst: Dieses Jahr habe ich etwas geschummelt. Die Fotos sind schon am Tag vor Silvester entstanden… Aber ich fand sie so schön und in fünf Jahren kräht da kein Hahn mehr nach. 😉 Ihr seht, ich muss das Buch schon aufhalten, weil es so dick ist. Die Seite wäre sonst äußerst foto-ungünstig abgestanden! 😉

Die Fotos habe ich wie immer gedruckt mit meinem wunderbaren Canon Selphy, den ich nie wieder hergebe. Das Smash Book und das meiste Zubehör habe ich bei Dani Peuss bestellt.

Gedanken zum Weihnachtsfest, zum Glauben und zu Pegida

Es ist ja so: Weihnachten ist ein christliches Fest. Ich liebe Weihnachten. Aber ich bin keine Christin.

Tatsächlich bin ich nicht getauft, und ich habe eigentlich auch niemals ernsthaft darüber nachgedacht, mich taufen zu lassen. Vermutlich bin ich am ehesten Agnostikerin, oder Skeptikerin (aber normalerweise versuche ich nicht, mich in Kategorien einzusortieren). Wie Fee bin ich auch manchmal etwas traurig, dass ich nicht glauben kann – und ich habe es versucht. Und ja, ich schicke in schwierigen Momenten trotzdem Stoßgebete gen Himmel und verhandle gelegentlich in meinem Kopf mit einem Gott, an den ich eigentlich gar nicht glaube (und der ansonsten vermutlich auch nicht mit sich verhandeln ließe).

“Konsequenterweise dürfte ich Weihnachten also auch gar nicht feiern”, schreibt Fee in ihrem Blogpost weiterhin. Tja, das stimmt wohl. Aber wir tun es trotzdem. Wobei ich vermutlich mehr über Weihnachten weiß als so mancher getaufte Christ. Immerhin kann ich dank Weihnachtsoratorium das halbe Lukas-Evangelium auswendig und ich bestehe auch darauf, dass wir Weihnachten in die Kirche gehen. Weil ich die Atmosphäre mag, weil ich total gern Weihnachtslieder singe, weil mich eine gute (!) Predigt zu Tränen rühren, zum Nachdenken oder zur Dankbarkeit anregen kann. Weil es Tradition ist. Weil die Weihnachtsgeschichte dazugehört. Weil es feierlich ist und einfach schön.

Weihnachten ist die Zeit der Lichter, der Gemütlichkeit, von Glühwein und Weihnachtsfilmen, vom Zusammentreffen lieber Menschen , die Zeit leuchtender Kinderaugen und süßer Leckereien. Die Zeit, in der man an Menschen denkt, die man gern hat, und ihnen eine Freude machen möchte. Tim Minchin, australischer Komiker und bekennender Atheist, hat ein schönes Lied dazu geschrieben. Den Text findet ihr hier, mit einigen Erläuterungen, die ich sehr interessant fand.

Ich mag aber auch viele der christlicheren Gedanken hinter Weihnachten. Es ist eben nicht nur Glühwein, Konsumterror und Glitzerkugeln. Es ist auch “Nun soll es werden Frieden auf Erden, den Menschen allen ein Wohlgefallen”. Die Quintessenz von Weihnachten ist für mich, an andere Menschen zu denken. Im Kleinen umzusetzen, was an christlichen Werten eine Selbstverständlichkeit sein sollte: Nächstenliebe. Verzeihen. Helfen. Und ja, natürlich sollte man das nicht nur an Weihnachten tun, aber es ist schön, einmal im Jahr besonders daran erinnert zu werden.

Nicht alle, die sich als gläubige Christen bezeichnen (und für die das Weihnachtsfest damit sicherlich auch dazugehört), haben derzeit einen angemessenen Bezug zu diesen Werten. Zehntausende gehen gegen die “Islamisierung des Abendlandes” auf die Straßen. Sicherlich sind das nicht alles Christen, aber höchst wahrscheinlich feiern sie alle Weihnachten. Denn das wollen sie ja unter anderem retten. Ich möchte dazu keine längeren Ausführungen niederschreiben, sondern empfehle das, was andere dazu schon gesagt haben:

  • Lotte Fuchs wohnt in Leipzig und studiert in Dresden. Sie beschreibt hier ihre Gedanken zu “Pegida”.
  • Nils Bokelberg schreibt hier: “Pegida, ihr mögt ein Querschnitt aus dem Volk sein, aber ihr seid nicht das Volk. Ihr seid die Gefahr.”
  • Und diesen Beitrag, in dem Tobi Schlegl als gläubiger Moslem verkleidet auf einer Pegida-Demo Leute interviewt, habt ihr wahrscheinlich schon gesehen.

Nicht nur in der Weihnachtszeit finde ich diese “Bewegung” absolut unerträglich. Aber gerade jetzt finde ich es zynisch, auf der einen Seite die Geburt Jesu zu feiern, der nun einmal wie kein anderer nicht nur für Nächstenliebe, sondern sogar für Feindesliebe und Gewaltfreiheit steht; und im nächsten Moment “Das Boot ist voll”-Sprüche zu klopfen. “Ich bin ja kein Rassist, aber…” Dass die ersten brennenden Asylantenheime leerstanden, kann man da fast schon Glück nennen. Und was heißt eigentlich “die ersten”? “23 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte habe es in diesem Jahr deutschlandweit gegeben”, so der Artikel in der taz. Da dreht sich mir der Magen um. Und nicht, weil ich zu viele Weihnachtsplätzchen hatte.

Fazit? So richtig gibt es keins, denn der Artikel hat sich irgendwie in eine andere Richtung entwickelt, als ich das eigentlich vorhatte. Vielleicht lest ihr euch bei einem Weihnachtsplätzchen die oben verlinkten Artikel durch und bildet euch eine eigene Meinung. Vielleicht denkt ihr an eure Lieben, aber auch an Menschen, denen es nicht so gut geht. Vielleicht denkt ihr noch mal kritisch über eure Meinung nach, bevor euch ein “Das wird man ja noch sagen dürfen” rausrutscht. Vielleicht schweigen wir nicht, sondern sagen unsere Meinung, wenn wir wieder mal irgendwo blöde Sprüche hören, ob vom Kollegen oder von der Schwiegermutter – auch wenn schweigen und sich seinen Teil denken einfacher wäre.

Und natürlich dürfen wir auch weiterhin Glühwein, Kekse und Weihnachtsfilme genießen. Schließlich ist Weihnachtszeit. Und da gilt nun einmal:

Mein Beitrag zum Adventskalendertausch 2014

Dieses Jahr nehme ich bereits zum dritten Mal an einem DIY-Adventskalendertausch ein – zum zweiten Mal an dem vom lieben Goldengelchen organisierten! Wer noch nicht weiß, worum es geht: 25 Damen (Herren dürfen auch, ich habe aber noch keine gesehen) tun sich zusammen, um einen gemeinsamen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Jede bereitet 24 kleine Geschenke vor, handgemachte Kleinigkeiten, und sendet sie an Person Nummer 25. Diese Person nun packt jedem die 23 anderen Päckchen ein, zusätzlich eines, das sie selber gefüllt hat – dieses kommt an die jeweilige Nummer, die man selbst gepackt hat. Ähm. Vielleicht verständlicher: Ich habe die 8 zugelost bekommen, und 24 Päckchen mit einer 8 drauf gepackt. Heute haben also 24 Menschen irgendwo in Deutschland meine Nummer 8 ausgepackt. Ich für meinen Teil habe aber Goldengelchens Nummer 8 ausgepackt. Denn ihr Päckchen packt jeden Tag die Person aus, die für alle anderen das Türchen des Tages gefüllt hat.

Ich hoffe, es war jetzt verständlich. Jedenfalls hatte ich nun einmal die Nummer 8 und die Tradition will es, dass ich heute ein bisschen zeige, was ich gemacht habe. Die Tradition will es aber auch, dass ich beim Entstehungsprozess wenig fotografiere. 😉 Das war letztes Jahr schon so, und es ist dieses Jahr nicht viel anders. Die Geschenke entstanden bei mir nun einmal im August und September – da war der heutige Blogpost noch ganz weit weg!

Aber zu meinem Glück war das die Zeit, in der ich meine analoge Kamera wieder herausgekramt habe. Und inzwischen sind die Fotos ja auch fertig – das dauert ja ungewohnt lange, daran sind wir im digitalen Zeitalter gar nicht mehr gewohnt! Also kommt ihr heute in den Genuss, ein paar teils unscharfe, teils rauschige, aber dafür total original analoge Bilder zu sehen (auch wenn ich es immer etwas irritierend finde, analoge Bilder digital zu präsentieren) – die ziemlich offensichtlich noch etwas aus meiner Übungsphase stammen, aber ich mag sie trotzdem sehr!

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Auf diesem Bild seht ihr die Grundidee: Tassen! Ich habe Tassen mit Porzellanmaler gestaltet. Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Grunddesigns: Die Wimpelketten-Tasse mit einem fröhlichen Spruch, oder die etwas elegantere Variante mit einem abstrakten (leicht floral angehauchten) Motiv und eher inspirierendem Spruch!

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Wochenlang stand unser Wohnzimmer voller Tassen! Tassen im Regal, Tassen auf dem Tisch, Tassen auf dem Kaminsims. 24 klingt ja nicht viel, aber erstens verzähle ich mich grundsätzlich, zweitens gab es die Tassen nur im 30er Paket und drittens brauchte ich ja auch ein paar Übungstassen! Den Beweis seht ihr übrigens hier, da hatte der Held sich mal die Kamera geschnappt (das Scharfstellen muss er zwar noch mal üben, aber so liegt der Fokus wunderbar auf den Tassen auf dem Kaminsims hinter mir, während ich Xbox spiele – für diesen Zweck ja gar nicht schlecht 😉 ):

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So beschriftete ich also fast 30 Tassen, ganz ohne weihnachtliche Motive. Erstens, weil wir nun einmal August hatten. Zweitens, damit man die Tassen ganzjährlich verwenden kann! Dann ging es ans Einpacken. Oh Mann! Hätte ich da mal vorher drüber nachgedacht, dann hätte ich mir etwas anderes überlegt. Es gibt doch nichts, was blöder zu verpacken ist als Tassen. Kleine Kartons wären ein Traum gewesen, aber die hatte ich natürlich nicht. Also gab es eine mäßig hübsche, aber zweckmäßige Verpackung aus Papierservietten. Und natürlich Luftpolsterfolie, denn sie sollten ja noch mehrfach quer durch Deutschland reisen!

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Übrigens lagen den Tassen natürlich auch 24 kleine Zettel bei, auf denen ich vermerkte, dass die Tassen nicht spülmaschinenfest sind. Darauf hatte ich auch meine Blog-URL vermerkt. Und vor knapp 2 Wochen fiel es mir siedend heiß ein: Die neue Blog-URL! In meinen Gedanken war ich zu diesem Zeitpunkt nämlich schon lääängst umgezogen mit dem Blog. Im wahren Leben war das nun nicht der Fall. Also habe ich das zum Anlass genommen, den Umzug tatsächlich endlich durchzuziehen. Gut so!

Von den fertigen Tassen habe ich natürlich kein ordentliches Foto, typisch. Großstadtprinzessin hat aber auf Instagram sogar ein Video gedreht!

Für die Adventskalender-Teilnehmer: Ich hoffe sehr, dass die Tassen haltbar sind. Also, die Motive auf den Tassen. Leider habe ich zu spät gesehen, dass die Tassen aus Steingut und nicht aus Porzellan sind. Auf meinen Testobjekten hat der Porzellanmarker trotzdem gehalten, aber beim Spülen und vor allem auch Abtrocknen sollte man etwas vorsichtig sein und nicht zu doll reiben. Die Tassen, die ich hier in Gebrauch halte, sehen noch gut aus, einen Besuch in der Spülmaschine haben sie leider nicht so gut überstanden.


Noch mal in eigener Sache: Mein RSS-Feed macht Fortschritte! Ihr könnt ihn jetzt mit einem Klick aufs RSS-Symbol in der Seitenleiste abonnieren! Nur Bloglovin will noch nicht so wie ich. Aber ich gebe nicht auf! (Es gab wohl einen Konflikt mit einem Plugin, falls es irgendwen interessiert…) Ihr könnt mir weiterhin gern Rückmeldung geben, ob es funktioniert. Und was ihr von der Bildergröße im Blog haltet. Sind die Fotos zu groß? (Wie in diesem Beitrag die Querformat-Bilder, meine ich.)

Jauchzet, frohlocket! {short stories 2014: Traditionen}

Kalt war es in der Kirche. Wir saßen in unseren Jacken auf den Bänken, nur die Handschuhe hatte ich ausgezogen, damit ich besser im Programmheftchen blättern konnte. Meine kleinen Füße standen auf diesem schmalen Bänkchen, das an der Rückseite der Vorderbank angebracht war. Das Heftchen hatte ich jetzt schon von Anfang bis Ende durchgelesen, stattdessen bewunderte ich nun diese wunderbaren, riesengroßen, leuchtenden Sternen, die von der Decke hingen. Wie gerne hätte ich so einen gehabt! Und natürlich die Gesichter: Die Konzentration der Chorsängerinnen und Chorsänger, der Blick in die Ferne bei den Solisten. Das Orchester: Pauken und Trompeten, im wahrsten Sinne des Wortes! Der wild tobende oder fast still stehende Dirigent. Und natürlich: Die Musik, die durch die Kirche hallte und die wie keine andere nach Weihnachten klang.

Ich kann mich nicht erinnern, wie lange ich nun schon mit meiner Mama jeden Dezember in einer Kirche sitze und dem Weihnachtsoratorium von Bach lausche (und ich bin mir auch sicher, dass es zwischendurch öfter mal ausgefallen ist – aber in meiner Erinnerung waren wir jedes Jahr dort). Es hat sich zu einer meiner liebsten Weihnachtstraditionen entwickelt. Umso schöner, dass in den letzten Jahren auch mein Vater Interesse entwickelt hat und mitkommt. (Den Helden bearbeiten wir noch… 😉 ) (mehr …)

Adventskalender aus Zeitungspapier – es weihnachtet sehr!

It’s beginning to look a lot like Christmas! Nach und nach füllt sich unser Haus mit Weihnachtsdeko, ich dudle meine Weihnachtsplaylist rauf und runter (ich liebe Weihnachtslieder!) und gestern zog hier sogar Plätzchenduft durch die Luft. Sagte ich nicht, ich backe nicht? Tja, wenn man Krankenbesuch von Mama bekommt, braucht man das auch nicht und am Ende gibt es trotzdem Weihnachtsgebäck!

Letztes Jahr dachte ich ja schon, das Eheleben raubt tatsächlich sämtliche Romantik. Zum ersten Mal in fast zehn Jahren Beziehung hatten wir nämlich keine selbstgemachten Adventskalender, sondern teilten uns einen Rubbellos-Kalender! Dieses Jahr habe ich das aber definitiv wieder gut gemacht, denn der Helden-Adventskalender ist ein echtes Highlight geworden. Er dient praktischerweise direkt als Fenster-Dekoration. Nur doof, dass die Deko dann jeden Tag ein bisschen weniger wird, je näher Weihnachten rückt!

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Jeder Tag besteht aus zwei Teilen: einem Stern und einem kleinen “Tütchen”, das an den Girlanden hängt. Im Laufe der Zeit kann ich euch sicherlich auch erzählen, weshalb das so ist, aber noch ist das ein Geheimnis. 😉

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Die Tütchen bestehen aus den Seiten eines alten Buchs (bevor mir jemand Buchzerstörung vorwirft: Es ist ein ganz tolles Buch – so toll, dass ich es noch einmal neu gekauft habe, weil das alte auseinanderfiel! Letzteres bekam also nur ein zweites Leben, und im Regal blieb alles gleich). Einfach aufeinandergelegt, zugenäht (Inhalt nicht vergessen!) und mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten.

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Mit den Sternen funktioniert es ganz ähnlich, nur dass ich dafür Zeitungspapier genommen habe. Dieses ließ sich übrigens sehr viel schlechter vernähen und vor allem ausschneiden als das festere Buchpapier! Ich war froh, als ich alle 24 fertig hatte…

Die tollen Zahlen stammen übrigens als Freebie von Kerstin und sind dieses Jahr vermutlich in dem einen oder anderen Blogger-Haushalt zu finden, zumindest habe ich auf Instagram schon mehrere Bilder erspäht, auf denen die Nummern ebenfalls zu sehen waren. Sie sind aber auch wirklich schön!

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Die Schneeflocken sind das erste Ergebnis meiner neuesten Errungenschaft. Nach zahlreichen Berichten und tollen Bildern in anderen Blogs habe ich mir nun nämlich tatsächlich eine Silhouette Portrait zugelegt! Die Flocken sind wirklich total schön geworden, leider hatte ich ansonsten bisher nur Ärger mit dem Teil. Ich gehe aber fest davon aus, dass das an mir liegt, wenn es nicht klappt, und übe fleißig weiter.

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Für mich hängt bereits der Tausch-Adventskalender von Goldengelchen mit 24 Päckchen von tollen Bloggerinnen! Ich bin schon sooo gespannt, jedes einzelne Päckchen sieht einfach so toll aus! Zum Glück ist bald der 1. Dezember. Habt ihr auch schon die Adventskalender aufgestellt? Oder gibt es bei euch gar keinen mehr?

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P.S.: Habt ihr schon euer Hausfrauen-Diplom beantragt? Noch bis morgen Abend könnt ihr hier teilnehmen und tolle Pakete gewinnen!

December Daily 2013

Ich habe fertig!!! So früh war ich bislang noch in keinem Jahr dran. Auch wenn es natürlich erst mein drittes “December Daily” überhaupt ist. Ich nenne das ganze ja lieber Adventstagebuch – so können erstens auch Außenstehende sofort verstehen, warum ich jetzt gerade unbedingt ein Foto machen muss, ohne das ich es erklären muss; und zweitens wird bei mir ja auch gar nicht der ganze Dezember dokumentiert, sondern nur der 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Mein erstes Adventstagebuch begann sogar schon im November, weil wir da schon weihnachtliche Aktivitäten hatten!

DSC00927Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal ein Smash Book verwendet, und war absolut begeistert! Smash Books haben schon vorgestaltete Seiten und “smashen” ist generell etwas unordentlich, was mir ganz entgegen kommt. 😉 Da ich keine Bücher selber mache, hatte ich die letzten zwei Jahre immer Blanko-Bücher als Vorlage. Mit den (natürlich thematischen passenden) vorgedruckten Seiten ging es definitiv um Längen schneller und ich bin froh, dass ich es schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes vom Tisch habe! Da ich immer sehr gern die Bücher von anderen bewundere (z.B. von Bina), wollte ich hier auch einmal ein paar Seiten zeigen.

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Das Smash Book hat hier “vorgeschlagen”, einen Wunschzettel zu gestalten. Ich habe einfach meinen Blogeintrag dazu ausgedruckt und ein paar Bilder dazu geklebt. Die rechte Seite zeigt unser Abendbrot, was wir zugegeben häufig vor dem Fernseher einnehmen. Das ist nichts spektakuläres (also weder das Abendbrot noch der Fernseher), aber ich will ja auch den ganz normalen Alltag festhalten. Gerade an den normalen Wochentagen passiert einfach so wenig, dass ich gar nicht jeden Tag etwas weihnachtliches dokumentieren könnte.

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Das Smash Book hat ganz schön viele Seiten. Wenn ich jeden Tag nur eine Seite gestalten würde, könnte ich es mehrere Jahre lang verwenden. So bleibt aber auch Platz für mehrere Seiten an einem Tag (wenn viel los war), oder wie hier thematische Seiten: Better be good geek mit einem kleinen Bericht zu unserer aktuellen Serie. Sehr schlicht, aber eine meiner Lieblingsseiten.

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Am 10. Dezember war ich beim Frisör und habe doch tatsächlich die Frisörin gefragt, ob ich ein Foto währenddessen machen kann. 😀 (Hier war es zum Beispiel mal wieder zu erklären, worum es geht!) Ich gehe jetzt schon länger zu meiner Frisörin und daher nahm sie es, wie ich erwartet hatte, mit Humor. Ich habe dann noch die Quittung und die Visitenkarte mit dazugeklebt. Rechts unser Hobbit-Kinobesuch

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…von dem ich euch ja schon in den darauf folgenden 12 von 12 die Ohren vollgejammert habe. 😉 Die Fotos von 12 von 12 kommen jedes Jahr mit ins Adventstagebuch, an dem Tag habe ich eh keine Lust, noch mehr Bilder zu machen und es passt ja auch gut.

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Ich habe bei weitem nicht jeden Tag Fotos verarbeitet, wie gesagt gibt es auch nicht jeden Tag etwas zu sehen, was fotografierenswert ist. An Montagen passiert immer das gleiche: Wir essen “Miracoli” (bzw. das, was wir so nennen…) und danach bekommt der Held XBox-Besuch und ich habe Chorprobe. Das wollte ich ja nun nicht jede Woche dokumentieren, daher dieses Mal das Essen und zufälligerweise passte auch das Seitendesign recht gut dazu!

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Im Dezember bin ich aus den verschiedensten Gründen – Regen, Termine, Krankheit – häufig mit dem Auto statt mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Dazu muss ich dann erst mal den Held ins Büro bringen und dann über die Landstraßen zurück nach Münster fahren. Psst, Mama, nicht weiterlesen: Das Foto hab ich während der Fahrt gemacht, weil das Licht so schön war… Rechts unser weihnachtlicher Spieleabend, wir haben Meisterwerke gespielt und Glühwein getrunken. Beides sehr empfehlenswert.

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Diese Seite bot sich ja förmlich an für den Adventskalender! Leider waren es keine 24 kleinen Felder, andererseits hatte ich auch ein paar Mal das Fotografieren vergessen. Muss reichen so… 😉 Falls jemand seinen Beitrag fehlen sieht: Nicht persönlich nehmen! Mir haben alle Beiträge super gefallen, aber irgendwelche musste ich da ja aussuchen.

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Am Nikolaustag (ja, die Bilder sind nun etwas durcheinander) war ich mit einer Freundin auf dem Münsteraner Weihnachtsmarkt. Wir haben Kakao getrunken und heiße Maronen gegessen. Die Tüte von den Maronen habe ich mit eingeklebt und noch eine kleine Karte mit Text hineingesteckt. Ich habe mich dabei hervorragend kreativ gefühlt! 😀

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Dann war auch schon Weihnachten. Rechts habe ich unser Menü an Heiligabend fotografiert. Links kann man eine von 4 Plastikhüllen für Fotos sehen, mit denen ich leider nicht so richtig klarkomme bislang. Ich weiß nicht, was ich da so tun soll. 😉 Also haben wir hier eine Weihnachtskarte von einer gewissen Bloggerin und unten noch ein Foto… Das mit den Karten fand ich eine ganz gute Idee für die Hüllen, leider waren die meisten erstens zu groß und zweitens im Hochformat. Nike, alles richtig gemacht, so hat deine Karte einen Ehrenplatz bekommen! 😀

DSC00951Das erste Weihnachtsfest unseres Patenkindes hatte eine Extra-Seite verdient! Auf dem großen Foto freut er sich mit seinem Patenonkel über unser Geschenk (Yeah! Gibt es was besseres, als einem Kind was zu schenken und als Belohnung ein absolutes Strahlen im Gesicht zu bekommen?).

Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder das Weihnachts-Smashbook haben. Es war einfach sooo viel einfacher! Die nächsten Tage werden wir aber erst mal den Tannenbaum rauswerfen und die Deko einsammeln – mir reicht’s. Um Weihnachten kümmere ich mich dann erst in 10-11 Monaten wieder! 🙂

Weihnachts-Schnipsel

Ihr Lieben! Weihnachten ist schon wieder vorbei. Und was soll ich sagen, ich bin nicht böse drum. Es waren drei wunderbare Tage, aber es war schon echt viel Programm. Normalerweise haben der Held und ich immer den Heiligabend allein verbracht, aber dieses Jahr hat das aus verschiedenen Termingründen nicht geklappt. Und so hatten wir vom Heiligabend bis heute Mittag Action. Lauter wunderbare, tolle Action, nur mit unseren liebsten Menschen von allen, aber eben doch jede Menge davon! Daher freue ich mich jetzt auf ein ruhiges und entspanntes Wochenende. Heute Abend habe ich es bereits eingeläutet und mit einer großen Kanne Tee auf dem Sofa ein paar Folgen “Downton Abbey” geschaut.

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Weihnachten 2013 in Schnipseln und Bildern:

  • Allein auf meiner Kamera fanden sich heute 225 Fotos (!!!).
  • Unser erster selbstgemachter Weihnachtsbraten wäre beinahe beim Metzger liegengeblieben, da die Dame die zweite Tüte des vorbestellten Fleischs vergessen hatte. Zum Glück fiel mir noch auf, dass die Tüte recht klein war und tatsächlich, sie enthielt nur das Fonduefleisch für den 2. Feiertag.
  • Mama macht die besten Kuchen.

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  • Blogs sind toll, und wenn man ein Foodblog gefunden hat, dessen Autorin offenbar den gleichen Geschmack hat wie man selbst, kann man guten Gewissens ein ungetestetes Rezept für Weihnachten verwenden.

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  • Katholische Messen sind anstrengend, weil man die halbe Zeit nur rumsteht. Aber auch schön, wenn gesungen wird.
  • Blog-Wunschzettel sind unfassbar effizient. Zumindest, wenn der Ehemann, die beste Freundin UND die Eltern den eigenen Blog lesen.
  • Allerdings kann es bei manchen Geschenken von Vorteil sein, wenn man sich nicht nur grob (“Für welchen Künstler schenkst du ihr Tickets?”), sondern etwas genauer (“Und für welchen Termin?”) abstimmt. Möchte jemand gern Ende März zu Hannes Wader in Düsseldorf?

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  • Wenn man mit Mama in die Christmette geht, räumen der Mann und der Papa währenddessen die Küche auf und der Herd sieht hinterher besser aus als vorher. Empfehlenswert!
  • Das letzte Weihnachtsgeschenk kam dann übrigens heute an. An mir lag’s nicht, ich hatte es schon am 12.12. bestellt.
  • Meine Weihnachts-Playlist hat eine Laufzeit von über 4 Stunden und ich habe sie in den letzten Tagen gefühlte 100x gehört. Und auch jetzt höre ich sie gerade.
  • Unsere Nichte H. (3 Jahre) war so von ihrem Weihnachtsgeschenk, einem selbst gebauten Kaufladen, begeistert, dass sie beinahe hyperventiliert hat. Sie konnte es gar nicht glauben, dass der jetzt tatsächlich für SIE sein sollte!
  • Unseren Paten-Neffen M. (8 Monate) könnte ich auch einfach mal klauen. So lieb!
  • Überhaupt waren die Kinder großartig, alle Geschenke waren der absolute Hit und es hat richtig Spaß gemacht mit den beiden.

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  • Der Knödel-Ess-Wettkampf zwischen Brüdern hört auch mit 33 bzw. 31 Jahren noch nicht auf. Oh je… 😉
  • Echte Kerzen am Weihnachtsbaum sind toll.

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  • Wenn man Fondue macht, hat man hinterher die Hälfte übrig. Und: Falafel im Fondue fallen auseinander, schmecken aber auch in der Pfanne gebraten hervorragend.
  • Reste vom Fondue sorgen dafür, dass man auch am “dritten Weihnachtstag” gut versorgt ist.

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  • Kanadischen Gästen muss man wichtige deutsche Vokabeln und Sprichwörter beibringen. Zum Beispiel “Vokuhila” oder “Sleep well in your Bettgestell”.
  • Außerdem: Endlich konnte ich mal den ganzen Abend mit gutem Grund Englisch sprechen, und es hat richtig Spaß gemacht! Thanks, Patrick!
  • Zu zweit auf dem Luftbett im Wohnzimmer schlafen ist doof (zu viel wibbly-wobbly). Allein auf dem Luftbett im Wohnzimmer schlafen ist total gemütlich.
  • Wenn man am Freitagmorgen den Müllwagen vor der Tür hört, während man auf dem Luftbett im Wohnzimmer liegt, ist es schon zu spät, die Mülltonnen rauszustellen. Da kann man besser direkt liegenbleiben.
  • Jenga (das ich nur von zuhause mitgenommen hatte, um es vor dem Wegwerfen zu bewahren und um zu sehen, ob es schon was für die Nichte ist) ist eigentlich ein richtig nettes Spiel, bei dem man auch nicht so viel nachdenken muss nach dem ganzen Essen.
  • Das Zeitgefühl geht an solchen Tagen völlig verloren. Macht aber nix. Man hat ja nichts mehr vor.

Jetzt kann Silvester kommen. Wir haben noch keine Pläne. Vielleicht gehen wir ja wieder Cachen wie vor 2 Jahren, das war eigentlich sehr schön!