Kleine Glückshüpfer

Großes Glück

8. Oktober 2009

Draußen regnet es. Drinnen ist es warm, gemütlich, sanftes Licht, leise Jazz-Musik (live). Die Kellnerin ist freundlich und lustig, das Essen schmeckt. Tapas – Champignons mit Knoblauch, mit Frischkäse gefüllte Spitzpaprika, Chorizo, Spinat mit Pinienkernen, Brot mit Aioli, kleine Fleischspieße und mehr. Cuba Libre in großen Gläsern. Und mir gegenüber sitzt mein Held.

Was braucht man mehr im Leben?

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Alltagshüpfer

Montagsmittwoch

7. Oktober 2009

Heute hätte auch gut Montag sein können, vom Start in den Tag her betrachtet. Der Wecker riss mich aus dem tiefsten Tiefschlaf, den man sich nur vorstellen kann. Da ich aber auch ganz dringend wohin musste, bin ich fix aufgestanden und ins Bad – wo ich beinahe wieder umgefallen wäre, weil mein Kreislauf einen ganz so schnellen Start dann doch nicht mochte. Eine halbe Stunde konnte ich mich noch wieder hinlegen, aber genießen konnte ich das nicht mehr.

Dann habe ich festgestellt, dass ich gestern meinen Büroschlüssel in der Tür vom Fahrradraum habe steckenlassen. Doof. Später durfte ich mir den abholen und wurde dabei noch ausgiebig verhört, da vor kurzem aus diesem Raum ein Fahrrad gestohlen wurde. Habe mich gefühlt wie auf der Polizeiwache. Mäh.

Meinen mp3-Player hatte ich auch im Büro vergessen, so dass ich ohne Untermalung durch das beste Hörbuch der Welt zur Arbeit radeln durfte. Grummel.

Seitdem ist die Welt langsam wieder netter zu mir geworden, und ich bin sogar halbwegs fit. Ich freue mich auf den Abend, denn mein Held und ich haben Fünfjähriges und gehen zum Spanier essen. Ich bin gespannt, denn in diesem Restaurant waren wir noch nie. Und ich bin eingeladen! 😀

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Linkliebe

Langeweile?

5. Oktober 2009
BoxSpin3
BoxSpin3

…ein ausgezeichneter Zeittotschläger: Alle Kreise müssen die gleiche Farbe bekommen. Durch Klick werden sie gedreht, wenn die Linien sich treffen, bekommt der „getroffene“ Kreis die Farbe des „treffenden“ Kreises. Na, ihr werdet’s schon verstehen, wenn ihr’s ausprobiert! 😉 Mein Rekord liegt bei 29 Klicks. Das geht aber deutlich besser, schätze ich!

Kaum gesagt, schon geschlagen – jetzt liegt mein Rekord bei 17 Klicks, hahaha!!! 😈

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Alltagshüpfer

Nudelstöckchen! *yammi*

2. Oktober 2009

Bei der Olsenbande lag ein Nudelholz einfach so rum… Das konnte doch da nicht liegenbleiben, so allein und einsam!?  😀 Und da ich Nudeln liebe, in meinem Leben vielleicht drei Mal Kartoffeln gekauft habe, seit ich nicht mehr bei den Eltern wohne (also 3x in 6 Jahren!) und Reis eher eine Notlösung ist, betrachte ich mich als qualifiziert!  😉  Und weiterwerfen tu ich es an Sylvia und Annetta – wenn sie denn wollen.  🙂

1. Welche Pastavariante magst du am liebsten?

Ich mag sehr gern Farfalle, aber meistens gibt es die nicht. Ansonsten bin ich da sehr unempfindlich. Mein Held schwört ja darauf, dass z.B. Spaghetti anders schmecken als Makkaroni. Ich finde nicht, dass es da einen Unterschied gibt…

2. Und welche Sauce oder Zubereitungsart?

Nudeln mit Tomatensauce und hartgekochten EiernZutaten für 2 Personen:
2 Zwiebeln
50g Speck
3-4 EL Tomatenmark
1 Paket passierte Tomaten (500g)
1 TL Klare Brühe
2 EL Sahne
1 Spritzer Zitrone (fertig)
4 Eier
250g Nudeln
Zucker, Salz, Pfeffer
nach Belieben: geriebener Käse

Zubereitung:
Zwiebeln und Speck fein würfeln und in Fett glasig dünsten. Tomatenmark hinzufügen und verrühren. Danach passierte Tomaten zugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen, auf kleiner Flamme zugedeckt 10-15 Minuten köcheln lassen.
Eier hart kochen (geht am besten im Nudelwasser mit) und Nudeln kochen.
Zum Schluss Sauce mit Sahne, Zitrone und Zucker abschmecken und pürieren. Eier schneiden und hineingeben. Mit geriebenem Käse bestreut servieren.

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Kleine Glückshüpfer

Was mich glücklich macht #2

Es gibt jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann – und die einen glücklich machen, obwohl sie nur klein und scheinbar unwichtig sind. Die gute Laune machen, wenn man darüber nachdenkt, obwohl der Tag eigentlich grau und irgendwie doof ist. Etwas, worauf man stolz ist, etwas, das jemand anders zu dir sagt oder einfach nur ein Gegenstand, der gute Laune in dir hervorruft. Diese kleinen Dinge möchte ich in unregelmäßigen Abständen aufschreiben, um mich daran zu erinnern und mich auch im Nachhinein noch darüber freuen zu können!

Die Stars der Tages:

  • Eichhörchen im Garten beobachten, wie sie flitzen und klettern und hüpfen und sich auf die Hinterbeine stellen
  • krank zuhause bleiben können – obwohl man gar nicht so richtig krank ist, sondern nur ein bisschen
  • Guten-Abend-Tee
  • abends kuscheln mit meinem Helden
  • Gilmore Girls!
  • Linsensuppe mit Mettwürstchen an kalten Tagen

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Kleine Glückshüpfer

Was mich glücklich macht #1

30. September 2009

Es gibt jeden Tag Dinge, für die man dankbar sein kann – und die einen glücklich machen, obwohl sie nur klein und scheinbar unwichtig sind. Die gute Laune machen, wenn man darüber nachdenkt, obwohl der Tag eigentlich grau und irgendwie doof ist. Etwas, worauf man stolz ist, etwas, das jemand anders zu dir sagt oder einfach nur ein Gegenstand, der gute Laune in dir hervorruft. Diese kleinen Dinge möchte ich in unregelmäßigen Abständen aufschreiben, um mich daran zu erinnern und mich auch im Nachhinein noch darüber freuen zu können!

Die Stars des Tages:

  • meine neuen Klamotten, die ich heute zum ersten Mal trage – herbstlich, schön und neu! 😀
  • heißer Tee an kalten Tagen
  • auf dem Nichtraucherkalender meines Helden schon die 19 zu sehen – das sind fast drei Wochen!
  • morgen ist Oktober – neues Geld ist auf dem Konto 😉
  • ein kleines Schwätzchen mit der Kollegin, dabei einen leckeren Kaffee in der Hand
  • eigentlich bin ich zufrieden mit meiner Arbeit
  • endlich die lang vor mir hergeschobene E-Mail geschrieben!
  • bei Gewinnspielen gewinnen 😀

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Gedankenhüpfer

Autsch.

28. September 2009

Das war dann die Wahl. Es ist so gekommen, wie ich es befürchtet hatte, und noch ein bisschen schlimmer.

Als ich vor dem Fernseher saß, um 15 Sekunden vor 18 Uhr, merkte ich richtig, wie aufgeregt ich war. Mein Bauch zog sich richtig zusammen – als wenn ich ein Referat halten müsste oder zum Chef zitiert würde. Dann kam die CDU, und mein Gesicht wurde lang. Doch danach kam die SPD – und mein Gesicht wurde noch länger (und mit dem langen Gesicht das leicht schlechte Gewissen, dieses Mal nicht SPD gewählt zu haben, jedenfalls nicht mit der Zweitstimme – Blödsinn, ich weiß ja, aber trotzdem, das ist anerzogen).

Steinmeiers Reaktion fand ich sympathisch und ehrlich, und jetzt warte ich geduldig darauf, wann und wogegen wohl meine erste Demo unter der neuen Regierung sein wird… 🙄 Atom? Kündigungsschutz? Steuern? Zuletzt war ich gegen den Irakkrieg demonstrieren, aber selbst das nur halbherzig (weil mitten im Abistress).

Immerhin haben die Grünen sich steigern können – mal sehen, ob’s hilft. Dass die Linke so stark war, finde ich mal wieder erschreckend…

Ich bin gespannt, was kommt.

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Gedankenhüpfer

Entscheidungen: Taktik oder Herz?

21. September 2009

Ich habe noch nie soviel über eine Wahl geredet wie in den letzten Tagen. Ich denke, dass das daran liegt, dass es im Moment vielen Leuten schwer fällt, sich zu einer Entscheidung durchzuringen. Mir auch. Soll ich taktisch wählen, oder soll ich das wählen, was mein Herz mir sagt? Meine Wünsche und Vorstellungen? Soll ich „chancenlos“ wählen? Soll ich das kleinere Übel wählen? Ich weiß es einfach nicht.

Das ist meine erste Bundestagswahl, bei der ich nicht möchte, dass die bisherige Regierung fortgesetzt wird. Ich darf ja noch nicht sooo lange wählen, und so oft wird der Bundestag ja dann auch wieder nicht gewählt – es ist jetzt meine dritte Bundestagswahl. Wie erreiche ich, dass die Koalition an die Macht kommt, die ich mir wünsche? Vermutlich gar nicht. Aber man hat ja als Wähler doch das Gefühl, die Entscheidung liege in deiner Hand. Muss man ja haben. Sonst wäre man völlig desillusioniert und würde gar nicht mehr wählen gehen… Und das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Eigentlich ist mir schon klar, dass es jetzt keine wahlentscheidende Rolle spielt, ob ich Rot oder Grün wähle. Zumal ich mir bei der Erststimme schon sicher bin – da wird taktisch gewählt, es gibt gar keine andere Wahl, sonst könnte ich die Erststimme auch einfach weglassen.

Nun ja, worauf will ich eigentlich hinaus? Es gibt zwei Möglichkeiten: Ich wähle SPD. Ich wähle das kleinere Übel, ich versuche, Schwarz-Gelb zu verhindern, ich riskiere die Fortsetzung der großen Koalition, aber immerhin eine rote Regierungsbeteiligung. Das wäre meine taktische Wahl: Schwarz-Gelb darf nicht kommen, ein Wiedereinstieg bzw. Nicht-Ausstieg aus der Atompolitik wäre für mich untragbar. Oder: Ich wähle die Grünen. Ich stärke die umweltpolitische Stimme, ich gebe Rot-Grün den Hauch einer Chance, aber es ist doch sehr unwahrscheinlich. Dennoch ist ja auch eine starke grüne Opposition viel wert. Das wäre meine Herzenswahl. Vielleicht wird die SPD dann ebenfalls in die Opposition geraten und bei der nächsten Wahl wieder mehr Chancen haben. Hmm.

Aufschreiben bringt häufig Klarheit und auch ich bin mir jetzt deutlicher darüber im Klaren, was ich wählen sollte. Oder doch nicht? Ich bin hin- und hergerissen. Außerdem fällt mir auf, dass ich fast nur Umweltthemen zur Argumentation gebraucht habe. Nur zur Info: Andere Themen spielen natürlich auch noch eine Rolle. Bei denen kann ich mich aber mit beiden Parteien halbwegs anfreunden, sie taugen daher nicht großartig als Entscheidungshilfe.

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Alltagshüpfer

Schon wieder ein Stöckchen

17. September 2009

Das geht hier jetzt aber ratz-fatz mit den Stöckchen!  😆  Da ich ein braver Blogger sein will, fülle ich natürlich auch dieses aus…

Es kommt von Sylvia und ihrer Rasselbande (na gut, vielleicht doch eher nur von Sylvia persönlich :lol:) und besteht erneut aus drei Fragen. Die Regeln sind wieder die gleichen: Man beantwortet die 3 gestellten Fragen und stellt danach 3 neue Fragen, das Stöckchen wirft man dann an 3 weitere Blogger. Erneut werde ich nicht werfen, sondern liegenlassen… Vielleicht findet’s ja jemand. Ich mache trotzdem mit, weil ich so gerne Fragebögen beantworte! 🙂

1.) Wenn du noch mal „von vorne anfangen könntest“ … was würdest du anders machen?
Hmm, gute Frage. Die meisten Dinge würde ich wieder genau so machen. Allerdings würde ich die Trennung von meinem Ex schneller durchziehen und mich (und ihn – und meinen Neuen, der immer noch der aktuelle ist) nicht mehr so lange rumquälen.

2.) Angenommen es gibt die „Wiedergeburt“ … als was würdest du gerne noch einmal auf diese Welt kommen?
Als eine geliebte und etwas (aber nicht zu) verwöhnte Hauskatze, die faul rumliegen kann, wenn sie will, aber auch durch die Umgebung streunen kann, wenn ihr danach mehr ist!

3.) Glaubst du, daß Tiere ähnliche Gefühle empfinden wie wir? (sorry, aber die Frage musste einfach sein!)
Da habe ich mir, wenn ich ganz ehrlich sein soll, noch nie so große Gedanken drüber gemacht… Ich vermute aber doch, dass es so ist. Vielleicht nicht bei allen Tieren (ich würde jetzt einer Fliege oder Wespe eher weniger Gefühlswelt unterstellen), aber bei Säugetieren schon.

Soo, hier drei neue Fragen:
1) Könntest du auf dein Handy verzichten? Wie lange? 😉
2) Wirst du am 27. September wählen gehen – und warum / warum nicht?
3) Schickst du Postkarten in die Heimat, wenn du im Urlaub bist?

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Alltagshüpfer

Schleifenlegastheniker

16. September 2009

Wo war ich eigentlich, als das Talent fürs Schuhe zubinden verteilt wurde? Ich meine, das ist doch wirklich nichts besonders schwieriges. Wir müssen es zwar erst lernen, wenn wir klein sind, aber wer hat schon im Erwachsenenalter noch Ärger mit dem Schuhe zubinden!?

Ich oute mich: ICH! Ich hasse das Zubinden von Schuhen. Naja, nicht das Zubinden an sich. Das ist ja easy und schnell erledigt. Nur, dass meine Schuhe grundsätzlich drei Schritte später wieder auf sind. Erst der eine. Dann bleibe ich stehen und sage zu meiner Begleitung „Wart mal kurz, mein Schuh ist auf“. Dann gehen wir weiter, und der andere Schuh geht zwei Meter später auf. Ich sage „Moment, jetzt noch der andere“. Soweit, so gut. Doch wenn wir dann weitergehen und wenige Meter später schon wieder mein Schuh auf ist, wird es langsam peinlich… Ich schieb’s dann gerne auf die Schnürsenkel („An den Schuhen halten die aber auch immer schlecht…“) – aber eigentlich ist es immer so.

Ich habe mal von einer Bekannten einen Trick beim Schuhzubinden gelernt. Den benutzen Körperbehinderte, bzw. sie hat ihn bei ihrem behinderten Sohn benutzt. Mit dem kann der Schuh nicht mehr aufgehen, hieß es. Aber trotzdem kriegt man ihn leichter wieder auf als eine Doppelschleife… Tja. Geht bei mir trotzdem auf. Mitten auf dem Laufband – lebensgefährlich. Was mach ich falsch? 😉

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