Unser Urlaub steht kurz vor der Tür! Heute geht es auf zum Arbeitsendspurt. Aber natürlich lasse ich euch nicht einfach so zurück! Da ich keine Zeit für ausgiebige Texte und spannende Geschichten habe, lasse ich heute wieder einmal einfach andere sprechen:

Mark Manson ist 30 Jahre alt, Amerikaner und veröffentlicht auf seiner Website viele wunderbare „Coaching-Texte“ (in Ermangelung eines besseren Worts und nicht abfällig gemeint). So hat er zu seinem 30. Geburtstag er seine älteren Leser gefragt, welche Lektionen sie in ihren 30ern gelernt hatten (mein Favorit ist Punkt 8). Jüngere Leser lesen vielleicht zunächst „10 Life Lessons I learned from surviving my 20s“ (einer Liste, der ich vorbehaltlos zustimmen kann, insbesondere der Feststellung im letzten Punkt).

Den Blog von Frau Haessy habe ich erst erschreckend spät entdeckt. Dabei schreibt sie ganz wunderbar und ich musste mich erst mal laut lachend und kopfnickend durch ihr halbes Archiv wühlen, nachdem ich auf die Seite gestoßen war. Besonders wiedergefunden habe ich mich in diesem Text (zum Glück ist unser Urlaub noch relativ am Anfang des Monats). Und bei diesem Artikel musste ich daran denken, wie wir neulich zu dritt einen Pizzadienst auswählen wollten. Hüstel.

Ich glaube, ich habe im Leben noch nicht die „Zeit“ gelesen. (Darf man das zugeben?) Aber glücklicherweise gibt es die Seite „Zeit der Leser“ auch als Blog. Für eine kleine Portion Glück: Leser schreiben, was ihr Leben reicher macht, zeigen alte Erinnerungen oder teilen ihre „Wort-Schätze“. Es gibt auch ein Buch dazu, welches unbedingt auf meiner Wunschliste steht!

Kennt ihr schon den Blog von Streifenliebe? Nicole schreibt unter anderem die großartige Serie „Bugfixing“ – um sie selbst zu zitieren: „Die Lebensqualität steigern, indem ich alte, verstaubte Denk- und Verhaltensmuster (Stichwort BUGS) loslasse und durch neue, positivere ersetze.“ Illustriert mit absolut niedlichen Sketchnotes (kleinen Zeichnungen), die mich immer neidisch machen, weil ich auch gern so zeichnen könnte. Lese-Empfehlung!

Und abschließend: Zu einem der besten deutschsprachigen Lieder der letzten Zeit gibt es jetzt auch ein Video. Das ist zwar nicht so ganz mein Fall (ich bin irgendwie kein Fan von Videos, die jede Zeile des Textes unbedingt visualisieren müssen – aber das ist Geschmackssache), aber ich nehme es gern zum Anlass, euch das Lied noch mal zu zeigen. Ich möchte dabei immer am liebsten alle Fenster aufreißen und es ganz, ganz laut aufdrehen. Nur eine (weitere) Hoffnung bleibt nach dem Ansehen des Videos: Dass auch der Tag kommen wird, an dem beim Fußballspielen im Park ganz selbstverständlich auch Mädchen mitmachen:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-qOg8E4Tzto] So, jetzt seid ihr hoffentlich für meinen Urlaub lesetechnisch ausgestattet! Wobei ich mich, siehe Link 2, sicherlich melden werde. Schließlich fallen unter anderem die 12 von 12 in die Urlaubswoche!

Post Author: Nele

9 Replies to “Links und rechts vom Blog #3”

  1. Uiuiui, da hast du ja ganz schön viele tolle Sachen verlinkt! Kannte ich alles noch nicht! Und woher nehme ich jetzt die Zeit, das auch in Ruhe durchzulesen?
    Liebe Grüße, Goldengelchen
    P.S.: Und bzgl. online sein und Datenvolumen… Da an eurem Urlaubsort habt ihr doch nicht wirklich super tolles mobiles Internet, oder? Würde mal so ganz frech auf G tippen ;-P Wenn nicht gar holländisches Netz 😉

    1. Es hat sich stark gesteigert mit dem mobilen Internet, tatsächlich. Zuerst war es eine Katastrophe und auch ständig im NL-Netz, aber mittlerweile geht es. Keine Sorge. 😉

      Tja, wann du das alles lesen willst, kann ich dir auch nicht sagen… Aber ich kann dir versprechen, dass nichts davon wegläuft 😉

  2. Huhu 🙂

    Das Video ist ja auch eigentlich gar nicht das Video zum Song, sondern der Kurzfilm zum Song! Und dann macht das ja mit der Bebilderung auch wieder Sinn, oder? 😀

    Das eigentliche Video zum Song ist ganz schlicht und zeigt nur den Text auf schwarz/weiß. https://www.youtube.com/watch?v=t1xMKUY3g1E

    Aber ja… es ist das wichtigste/beste/großartigste was es so in letzter Zeit gibt. Ich hoffe sehr, dass der Tag kommen wird. Bald.

    1. Es ist ein Video, das Bilder zeigt, während das Lied läuft. Für mich die Definition eines Musikvideos. 😉 So oder so fehlen mir die kleinen fußballspielenden Mädchen – das ist mir direkt aufgefallen. Dass sie nicht in der Fußballmannschaft sind, klaro, aber im Park?

      Das „eigentliche Video“ habe ich immer nur so als „Notlösung“ gesehen. Wie wenn man auf Youtube ein Lied anhören will und es gibt kein Video dazu, sondern nur Bilder, und man minimiert dann das Fenster, damit man während des Anhörens andere Dinge machen kann. 😉

      Aber immerhin sind wir uns einig, dass es ein tolles Lied ist. 😀

    2. Ich habe es mir gerade noch mal angesehen und bleibe dabei. Als Kurzfilm ohne Lied ist der Clip komplett ohne Aussage, da man nicht versteht, worum es geht (wenn man den Film ohne Ton guckt). Mir gefällt das Video eigentlich erst ab der Stelle, wo man die Fans sieht und wo alle den Text mit“singen“.

      Aber hey – das Lied ist und bleibt trotzdem der Hammer! 🙂

  3. Wann soll ich das denn alles lesen? Allein den Blog von Frau Haessy hab ich nur mal eben angelesen und konnte mich kaum bremsen, einfach genial! Und das Problem mit dem Datenvolumen kenne ich nur zu gut^^

    Liebe Grüße und ich wünsch dir einen schönen, entspannten Urlaub 😉

  4. Liebe Nele,

    ich bin sprachlos (und das passiert mir eigentlich nie!). Vielen herzlichen Dank, dass Du Streifenliebe in diese Reihe von großartigen „Link-Tipps“ aufgenommen hast. Ich bin echt rot geworden und seh‘ jetzt noch aus wie ein Hummer.

    DANKE!!!

    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Urlaub. Erhol‘ Dich gut – und ich freue mich jetzt schon auf Deine Rückkehr und die neuen Posts.

    Liebe Grüße von der hummerroten
    Nicole

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