Der frühe Vogel oder Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

Bei meinen letzten 12 von 12 erwähnte ich es, und sicher habe ich es hier öfter schon mal anklingen lassen: Ich bin schlecht darin, morgens aufzustehen. Morgens ist das Bett einfach zehnmal kuscheliger als abends; und die Decke ist so schön warm; und der Traum so entspannt; und es gibt einfach kaum ein besseres Gefühl, als sich einfach noch mal umdrehen zu können.

aufsteh-challenge

Wenn ich dann einmal wach bin, ist es aber auch nicht wirklich besser. Ich stehe nicht auf, nein! Ich nehme das Smartphone zur Hand. “Kurz mal eben” Twitter, Instagram, Facebook checken. Das kann dann durchaus eine halbe Stunde dauern. Und obwohl ich es mir jeden Morgen vornehme, komme ich nur schwer davon los. Nun könnte man hier natürlich auf die Smartphones schimpfen. Aber wenn ich ehrlich bin: Früher habe ich Radio gehört und mir gedacht “Nur noch eben den Beitrag zu Ende hören… Nur noch eben das eine Lied…” – das war auch nicht besser!

Nun kommt mir meine Gleitzeit bei dieser Geschichte nicht unbedingt entgegen, im Gegenteil. Denn wenn ich wirklich früh aufstehen muss, weil ich einen Termin habe, dann geht das auch. Nicht unbedingt ohne Quengeln und Brummen und Müdigkeit, aber es geht. Aber das Wissen: Ach, ob ich nun fünf  Minuten später im Büro bin, ist ja auch irgendwie egal? Das führt dazu, dass ich regelmäßig länger arbeiten muss, als ich das gern hätte, und immer die letzte morgens im Büro bin. Und das ist ja auch doof.

Nun habe ich bei Was Eigenes diesen tollen Artikel gelesen und fühle mich wieder etwas ertappt und motiviert. Das muss doch auch anders gehen! Ich will nicht unbedingt um 5 Uhr aufstehen. Aber um 7 Uhr sollte doch wirklich machbar sein. Ich weiß, viele von euch werden jetzt lachen. Viele Leute sind um diese Zeit schon bei der Arbeit! Aber da ich nicht muss, klappt es eben nicht. Während ich in vielerlei Hinsicht ein sehr disziplinierter Mensch bin, ist hier wohl meine Achillesferse.

 

Der aktuelle Ablauf

Hier stelle ich mich jetzt etwas bloß: Um 6:45 Uhr klingelt der Wecker. Ich drehe mein Smartphone um, was den Schlummermodus aktiviert. Das mache ich dann bis 7:50 Uhr. Zu der Zeit habe ich dem Wecker gesagt, dass jetzt Schluss ist mit Schlummern. Ich muss eine kleine Aufgabe lösen, um den Wecker auszuschalten. Ich mache mir Musik an und versuche, nicht wieder einzuschlafen. Ich lese meinen Twitter-Feed, scrolle durch die Instagram-Timeline oder schaue, was auf Facebook so passiert ist. Irgendwann zwischen 8:15 und 8:30 Uhr (!!!) stehe ich auf. Eigentlich möchte ich um 8:30 Uhr das Haus verlassen!

Ich brauche morgens tatsächlich nicht lange – ich gehe ins Bad, dann ziehe ich mich an. Wenn es ein Tag ist, an dem unser Staubsaugerroboter Dustin die Wohnung saugen soll, während wir unterwegs sind, räume ich noch schnell ein paar Dinge zur Seite. Dann bin ich im Prinzip schon bereit, mich aufs Fahrrad zu schwingen. Ich frühstücke im Büro. Vielleicht schon ein Fehler?

 

Die Aufsteh-Challenge

So, jetzt gelobe ich hiermit feierlich vor der Blog-Leserschaft: Ich werde mich bessern! Ab sofort werde ich um 7 Uhr aufstehen! Jawollja! (Stellt euch mich bitte an dieser Stelle mit stolzgeschwellter Brust und optimistischem Gesichtsausdruck vor.)

Nun weiß ich ja, dass die meisten Experten empfehlen, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen. Also… JEDEN TAG. Auch am Wochenende. Wenn ich das dem Helden vorschlage, erklärt er mich für verrückt! Also werde ich mich der zusätzlichen Herausforderung eines unregelmäßigen Schlafrhythmus stellen… Nicht, dass ich das bisher nicht sowieso gemacht hätte. 😉

aufstehhaare

Denn natürlich habe ich mich umgesehen nach den besten Tipps, zum Frühaufsteher zu werden. Leider haben mich die meisten nicht weitergebracht, da es bei mir ja nicht daran liegt, dass ich zu müde bin. Da bringen mir Tipps dazu, wie ich besser einschlafe, herzlich wenig. Am hilfreichsten fand ich noch diese Liste mit 22 Tipps.

Mein Schlachtplan sieht folgendermaßen aus:

  1. Ich lege am Vorabend meine Kleidung für den nächsten Tag heraus.
  2. Ich stelle meinen Wecker auf 7 Uhr. Nicht auf 6:45 Uhr wie bisher.
  3. Ich installiere eine neue Wecker-App oder schalte die Schlummerfunktion bei meiner bisherigen App aus.
  4. Wenn der Wecker klingelt, öffne ich keine Social Media-App. Keine einzige!
  5. Ich stehe auf und gehe duschen. Das mache ich normalerweise abends, weil ich ja morgens keine Zeit habe. Meine Haare sehen dann aber immer schrecklich aus.
  6. Und schon kann ich mich fertigmachen und losfahren!

Ich muss zugeben: Ich freue mich fast ein bisschen drauf! Zumindest jetzt. Morgen früh um 7 sieht das schon ganz anders aus, schätze ich. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Wie ist das bei euch so? Von einigen weiß ich ja schon, dass es ähnlich ist. Macht ihr mit? 😉

24 Antworten

  1. Das mag jetzt von mir etwas merkwürdig klingen, weil ich ja eigentlich gar nicht aufstehen muss… Aber mir geht es da genauso wie dir… Ich snooze einfach auch viel zu lange… und lese dann auch erst mal die Tweets… obwohl es – auch für mich – viel sinnvoller wäre, wenn ich zumindest schon mal aufstehen und Kaffee kochen würde… die Tweets könnte ich genauso gut am Rechner nachlesen.. nachdem ich angezogen bin… Frühstück vor mir habe… und anfange wach zu werden… So zögert sich das richtig wach werden ja endlos raus… weil ich eben erst Tweets lese… dann aufstehe… dann Kaffee mache.. mich vielleicht dann irgendwann anziehe… und so weiter…

    Und deswegen *trommelwirbel* mach ich mit. Allerdings beschränke ich mich mal auf 10 Uhr 😀 Das sind immerhin 2-4 Stunden früher als die letzten Wochen. Direkt mal an der App rumbasteln… Rätsel einstellen… und so 🙂 Mein Plan wäre dann aufstehen – Kaffee kochen und lesen statt snoozen. Das ist zwar auch noch weit weg von aufspringen und den Haushalt schmeißen aber schon sinnvoller als 2 Stunden snoozen (Ja leider… ) und sich unproduktiv fühlen.

    Also.. ich erwarte Rückmeldung morgen früh 😛

    • Nele

      Yeah, willkommen in der Challenge. 🙂 Du musst zwar nicht aufstehen, aber genau das ist ja auch das Problem irgendwie. Ist bei mir ja auch so. Na gut, ich MUSS schon aufstehen, aber ob ich das jetzt um 7 oder 8 oder 8:30 Uhr mache, ist schnuppe. Als ich angefangen habe, in Münster zu arbeiten, war ich um 8.30 Uhr im Büro. Mittlerweile ist es 9:05, obwohl ich 9:00 anpeile, aber selten schaffe. Das nervt mich kolossal! Und aus Studienzeiten kann ich auch dein Problem völlig nachvollziehen. 😉
      Tschakka, jetzt geht’s los! 😀

  2. Ich kenne das Problem des irgendwo hängen bleiben nur zu gut. Aufstehen ist nicht das Problem, ich wache ( wenn ich es schaffe vor 23 Uhr zu schlafen) ohnehin um kurz vor 6 auf. Dann mach ich erstmal Kaffee und setze mich auf’s Sofa. Und damit fängt das Elend an, Twitter und Instagram sind schnell durch aber regelmäßig mache ich den Fehler zu denken “Ach eine Runde Candy Crush geht noch” und bis ich dann unter der Dusche bin, ist es halb acht und ich gerate in Stress. Deinstalliert habe ich auch schon aber am Wochenende…..
    Okay, ich mach mit und werf die Spiele raus. Viel Erfolg und liebe Grüße.

    • Nele

      Ja, das “eine Runde noch” geht mir ja so ähnlich mit Twitter und Co.! Dieses “nur noch eben” ist glaube ich der Bösewicht. Ab sofort nur noch sinnvolles am Morgen! 😉

  3. Ich habe mal versucht, ohne snoozen aufzustehen. Geht nicht, dann ist mein Kreislauf im Eimer und der ganze Tag dann auch. Ich MUSS eine halbe Stunde lang langsam wach werden, denn wenn ich sofort aufspringe, wie Superpapa das tut, kann ich mich eigentlich auch gleich wieder hinlegen.
    Da ist es auch egal um wieviel Uhr der Wecker geht, um acht müsste ich genau so snoozen wie um 5.50, wenn mein erster Wecker geht.

    Ich guck Dir bei Deiner Challenge mal sachte zurückgelehnt zu… denn ich MUSS ja aufstehen (Und der arme große Sohn muss um 7 aus dem Haus o.O )
    Viel Erfolg wünsche ich Dir !

    Und Herzlichen Glückwunsch zu diesem WUNDERVOLLEN Exemplar eines Beadheads ^^ Sieht klasse aus <3 ^^

    Liebe Grüße
    Katha

    • Nele

      Ja super der Bedhead, oder? 😀 Das ist zur Illustration: So sehe ich morgens aus, wenn ich abends dusche. 😉

      Mal gucken, ob ich es ohne Snoozen schaffe, ich weiß es nicht. Vielleicht werde ich auch ein-zwei Mal snoozen. Dann bin ich aber immer noch eine gute Stunde eher auf, wenn ich danach direkt aufstehe, als sonst! Wenn man weiß, dass man eine halbe Stunde snoozen will, ist das ja kein Problem. Nur dieses Dauersnoozen… Ätzend!

  4. Ich muss auch aufstehen, sonst kommen die Kinder zu spät zur Schule. Gleitzeit kennen sie da irgendwie nicht. Ansonsten bin ich tatsachlich eine Nachteule: abends spät ins Bett und am liebsten morgens etwas später aufstehen. Geht nicht. Dafür kann ich das Zeit vertrödeln gut, wenn ich den kompletten Morgen Zeit zum Studieren hätte. Aufgestanden bin ich dann schon, einem draußen auch gewesen, aber dann lockt auch manchmal das Sofa und das Smartphone oder das Tablet. Mal eben kurz achauen, was so los ist. Ein Foto auf Instagram, ggf. noch einen Blogbeitrag schreiben. Klassisches Prokrastinieren eben.
    Manchmal brauche ich das eben, manchmal nervt es und häufig gerate ich so doch unter Zeitdruck.
    Mir helfen klare Regelnund To-Do-Listen.
    Am Wochenende dann käme es mir dann aber nie in den Kram den Wecker ebenso auf 6:15 Uhr zustellen und vermutlich wurde der Mann es mir auch verbieten oder ich diesen schlichtweg überhören (egal welch krasser Klingelton ever). Ich schlafe einfach weiter.
    An frühes Aufstehen werde ich mich nie gewöhnen und gesnozzt wird auch täglich. Aber morgens unter die Dusche ist prima und ich ich habe mir jetzt nach cem Wegbringen der Kinder vorgenommen eine Runde Sportprogrammchen für 15 Minuten, dann starte ich in meine Studiermorgende einfach motivierter.
    Viel Glück beim Aufstehen.

    • Nele

      Danke, heute hat’s schon mal geklappt! 🙂
      Ja, Gleitzeit in der Schule, das könnte kompliziert werden… 😉
      Man sieht, wir haben alle unsere kleinen Prokrastinationslaster… Ich drücke die Daumen, dass es mit dem Sportviertelstündchen (das klingt doch gleich ganz sympathisch, so mit einem -chen am Ende, oder?) gut klappt!

  5. *grins* das kommt mir sooo bekannt vor

    Zumindest das Aufstehen selbst (6:15 h) bekomme ich schon länger wie folgt gut hin (da muss aber auch der Held mitspielen):
    *** Lichtwecker (nicht erreichbar ohne aufzustehen) beginnt ca. 5:45 h damit, Helligkeit zu verbreiten (glaube ich zumindest, habe ich noch nie miterlebt)
    *** Standardwecker (neben dem Bett) klingelt um 6:14 h
    *** Lichtwecker macht ab 6:15 h ein Weckgeräusch, dass zwar dezent ist, aber mit der Zeit so zunimmt, dass man es nicht ignorieren kann und aufstehen muss

    Dann bin ich auf jeden Fall auf und gehe unter die Dusche.
    Dass ich aber trotzdem kein richtiger Frühaufsteher bin, merke ich aber daran, dass ich zwar geduscht, angezogen etc bin, aber für alles wahnsinnig lange brauche, mich gerne ablenken lasse und dann doch erst nach 9 Uhr auf der Arbeit aufschlage (und ich arbeite gerne). Der eigentliche positive Aspekt, den ich merke, ist es, dass das für einen geregelten Tagesablauf sorgt und ich sowohl “Für-mich-Zeit” als auch Aufräumen, Wäsche waschen etc. schon vor der Arbeit erledigen kann.

    Bin auf jeden Fall gespannt, wie es bei dir läuft.
    Viel Erfolg!
    Andrea

    • Nele

      Liebe Andrea, danke für deinen ausführlichen Kommentar! Über einen Lichtwecker habe ich schon mal nachgedacht, aber die sind ja doch immer noch recht teuer. Was hast du denn für einen, und ist das wirklich so viel besser? Mit dem Helden ginge das vermutlich sogar, da er auch um viertel vor sieben aufsteht (auch schon vor meiner Challenge), das würde also ganz gut passen.

      • Den Medisana WL450 (schon etwas alter), gibts aktuell für etwas über 50 Euro bei Amazon.
        Leider ist das Leuchtmittel nicht austauschbar, aber er tut bei mir jetzt schon fast 3 Jahre problemlos seinen Dienst. In einigen Bewertungen steht, das Display ware zu hell. – Die Helligkeit lässt sich aber problemlos regulieren bzw. komplett das Display ausschalten. Etwas nervig ist es, die Uhrzeit/Weckzeit zu verstellen, er hat aber standardmäßig 2 Weckzeiten und eine “Nickerchen”funktion für Wecken in 15 Minuten bis 2 Stunden.
        Das mit den Lichtfarben ist m. E. Schnickschnack, weil für das Wecken selbst nur weißes Licht verwendet wird.

        Hoffe das hilft
        Andrea

        • Nele

          Danke für deinen Erfahrungsbericht, liebe Andrea! 🙂 Ich werde noch etwas abwarten und mich dann entscheiden.

  6. Ich wünsche dir viel Erfolg. Seit Anfang des Jahres (gute Vorsätze und so) frühstücke ich zu für mich ungewohnter Stunde zu Hause. Nebenbei gestatte ich mir ein bisschen Smartphone 😉 Das funktioniert recht gut….ich bin viel energiegeladener und wenn ich dann auf meiner Arbeitsstelle gelandet bin, bin ich auch schon im Arbeitsmodus und nicht noch “bedürftig”.

    Berichte mal 🙂

    • Nele

      Gute Vorsätze, yay! (Ich halte meinen guten Vorsatz auch immer noch durch, aber das war ein anderer.)

  7. Ich finde das ja mega interessant muss ich sagen. Kann mich da zwar gar nicht reindenken – ich hasse es Zeit zu verbummeln wenn ich so viel vor hab am Tag 😀 Ich hätte noch eine Idee, ich persönlich schalte mein Handy immer ganz aus und lasse es auch in einem anderen Raum. So hättest du nichtmal die Möglichkeit, morgens da rumzudaddeln 😀
    Ich bin gespannt, wie es klappt und hoffe, dass es dir so gut gefällt, dass du dich damit anfreundest. Aber wenn nicht, dann nicht, es gibt eben in allem unterschiedliche Typen.
    Ich kann übrigens immer gut aufstehen, egal welche Schicht. 😉 Ist bestimmt nicht soooo wichtig, jeden Tag gleich.

    • Nele

      Aber das Handy ist doch mein Wecker! 😉 Ich könnte natürlich über einen “normalen” Wecker nachdenke, wenn es nicht klappen sollte. Aber bisher geht’s ganz gut. 🙂

  8. Da bin ich mal gespannt wie es dir gefällt und vor allem ob es klappt! Ich würde ja lieber um 5 Uhr morgens aufstehen als keine Zeit mehr für meinen heißgeliebten Kaffee zu haben. Ich stell mein Handy übrigens nachts immer in den Flugmodus – so hab ich morgens auf keinen Fall irgendwelche blinkenden Push Nachrichten die gleich Aufmerksamkeit wollen.

    • Nele

      Ich habe die Benachrichtigungs-LED von meinem Handy komplett ausgeschaltet, da blinkt nie irgendwas. 😉 Aber ich will morgens gar keinen Kaffee trinken direkt, ich will morgens gar nichts. Das trifft sich ganz gut mit meiner Schilddrüsentablette, die eine halbe Stunde Verzehrverbot (auch von Kaffee, zumindest mit Milch) mit sich bringt. Im Büro genieße ich dann die erste Tasse umso mehr.

  9. Ich musste ja prä-Kinder immer pünktlich um 4:15 aufstehen *hüstel*. Nicht lustig. Aber ich hatte ja überhaupt noch nie Gleitzeit und kann vermutlich genau deshalb egal mit wieviel Stunden schlaf in so einer Art “gesichertem Modus” aufstehen. Bis ich dann richtig wach bin laufe ich halt auf Autopilot, aber das reicht ja auch meistens für die ersten Stunden des Tages. Falls es das ist wo Du hin willst, könntest Du auch mal folgendes versuchen: leg das Smartphone (oder gar den Wecker) weit weg vom Bett, so dass Du gezwungen bist aufzustehen um ran zu kommen. Ist fies, aber no pain, no gain 😉
    Liebe Grüße,
    Nike (die jetzt auch immer erst um sieben aufsteht, voll gut)

    • Nele

      Uäääh, 4:15 klingt wirklich widerlich! Wobei, wenn man so müde ist, ist es einem vermutlich auch egal, ob man jetzt um 4, 5 oder 6 Uhr aus den Träumen gerissen wird und aufstehen muss. Den Unterschied würde ich dann wahrscheinlich erst am Abend merken, ist jetzt auch schon so. Morgens bin ich so oder so erst mal müde, aber wann ich abends müde werde, ist abhängig davon, wann ich aufgestanden bin.
      Wecker auf die Fensterbank legen wäre meine Notlösung, aber bisher geht es auch so. Das fände ich wirklich Quälerei und einmal snooze ich eigentlich doch noch.

  10. Ah…offenbar gehts vielen so. Ich bastele auch schon seit Monaten am früheren Aufstehen rum. Es ist schon viel besser als früher, aber ich hab immer mal wieder vorrübergehende Rückfälle. Ich stelle fest, dass es mir im Winter am schlechtesten gelingt.
    Ich könnte allerdings nicht mehr ohne Frühstück los. Früher hab ich das gemacht, aber heute merk ich, dass der ganze Tag besser ist, wenn ich mir in Ruhe Zeit nehme lecker zu frühstücken.
    Was Handy und Internet angeht bin ich streng mit mir. Da werfe ich morgens nur kurz einen Blick drauf um evtl. Anrufe oder sowas nicht übersehen zu haben, die für den Vormittag wichtig wären. Nach 2 min kommt es wieder weg und dann beachte ich alles erst in der Mittagspause wieder. Dafür mach ich aber dann am Wochenende morgens ein ausgiebiges stundenlanges Rumdaddeln… 🙂

    • Nele

      Ich kriege so früh nichts runter. Daher frühstücke ich im Büro immer erst, wenn ich schon so eine Stunde da bin. Das passt für mich einfach besser. Mit dem Handy bist du natürlich sehr tapfer. Aber ich denke, das ist auch viel Gewöhnungssache! Ich gewöhne mich jetzt halt daran! 🙂

  11. Ja, da muss ich im ersten Moment lachen….7 Uhr! Das ist ja schon voll spät. Obwohl: das ist die letzte Zeit zum Aufstehen, bei der wir noch alle rechtzeitig und stresslos aus dem Haus bringen. Wenn ich aber an kinderlose Zeiten zurückdenke: Ja, kenn ich. Da war dann 9 Uhr morgens total früh. Immer im Blickwinkel des Betrachters eben. Ich glaube, dass du keine *Belohnung* drin hast in deinem Morgen. Also die halbe Stunde social media mit Frühstück und nem Kaffee wären doch ein guter Grund, fertig angezogen auf dem Sofa zu sitzen. Wenn du um 7 Uhr aufstehst und um 7.30 auf dem Sofa mit nem Kaffee sitzt, dann schaffst du locker entspannt um 8 Uhr das Haus zu verlassen. Klingt doch nach nem traumhaften Morgen.

    • Nele

      Hmm, wäre eine Überlegung. Momentan ist es für mich die Belohnung, mit dem Fahrrad aufs Büro zuzufahren und auf der großen Uhr an der Bushaltestelle zu sehen: 8:05 Uhr. 😉

  12. […] nervte mich das ganz enorm und ich rief – nur für mich allein – im April die Aufsteh-Challenge ins Leben. Anfangs war ich hochmotiviert und hielt euch tagesgenau auf dem Laufenden. Das hat nicht […]

  13. […] vor der Arbeit Sport. Das klingt erst einmal sehr widersprüchlich, weil ich doch morgens bekanntermaßen schlecht aus dem Bett komme. Allerdings habe ich festgestellt, dass es doch durchaus geht, wenn ich […]

Einen Kommentar schreiben