Linkliebe

Links und rechts vom Blog #8 – Video-Edition

24. August 2015

Ihr Lieben, heute gibt es meine Lieblings-Links der letzten Zeit mal in einer reinen Video-Ausgabe! Ich habe nämlich so viele tolle Videos gesehen, dass ich am liebsten alle mit euch teilen würde. Die besten habe ich herausgesucht und möchte sie euch heute vorstellen. Allerdings sind sie ausnahmslos auf Englisch… Aber bis auf eines alle mit Untertiteln!

Ihr kennt ja alle Google Translate, nicht wahr? Vor langer Zeit habe ich schon mal über den „Bad Translator“ geschrieben, der damals noch Google Translate sowie den Bing-Übersetzer nutzte, um Sätze von einer Sprache in zahlreiche andere zu übersetzen und anschließend wieder zurück in die Ausgangssprache zu kommen – natürlich meist ziemlich sinnentstellt. Der „Bad Translator“ funktioniert heute leider nicht mehr so gut, aber das Prinzip gilt immer noch. Malinda Kathleen Reese hat das Ganze mit Songtexten ausprobiert, und was herauskommt, ist ziemlich lustig! Mein Favorit ist „Bohemian Rhapsody“ (weil: Queen geht immer), aber auch „Somewhere over the Rainbow“ oder noch besser „One Day More“ aus Les Miserables sind zum Schießen! Oben seht ihr den Originaltext, singen tut sie die Übersetzung, die zusätzlich auch noch unten eingeblendet wird. Und singen kann sie auch noch ziemlich gut:

 

Tipps, wie man würdevoll älter wird. Von der Siebenjährigen bis… das verrate ich nicht, seht selbst. 😉 Mein Favorit sind ja der Achtjährige („Stay weird!“) und die 62jährigen („If Paul Newman could do it, why can’t I?“). Und natürlich „Nobody knows what the hell they’re doing“, denn es ist die reine Wahrheit:

 

Immer wieder lustig sind die „Kids react to…“-Videos. Darin bekommen Kinder irgendetwas in die Hand, oder sie bekommen ein Video gezeigt, und reagieren dann darauf, bekommen Fragen gestellt, sagen ihre Meinung dazu und so weiter. Hier haben wir Kinder, die zum ersten Mal eine analoge Kamera in der Hand haben. „Who knew taking a picture could be such hard work?“ ist da eine völlig legitime Frage. Und natürlich das große Rätsel, wie man sich denn die Fotos nun anschauen kann? Schön auch die Tatsache, dass der große Teil der Kinder als erstes „Testbild“ ein Selfie macht. Das Fazit der Kleinen: „So when did REAL cameras come out?“ Bei diesem Video kann man übrigens die Untertitel anschalten mit einem Klick auf das kleine Viereck in der unteren Leiste.

 

Musikvideos kann man herrlich verhunzen, ihr habt es ja oben schon gesehen. Genauso genial wie die schlecht übersetzten Songtexte sind „Literal-Videos“. Dabei wird ein Song oder ein Filmtrailer so umgedichtet, dass der Text nun beschreibt, was das Video zeigt („literal“ bedeutet schließlich „wörtlich“). Da gibt es viele, viele Highlights. Ein absoluter Klassiker, den sicher viele schon kennen, ist „Total Eclipse of the Heart“. Ich zeige ihn trotzdem, weil ich auch beim zehnten oder zwanzigsten Mal immer noch so lachen muss, wenn ich ihn sehe:

 

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Linkliebe

Zu Gast bei Münstermama

5. Juni 2015

Sicherlich kennt ihr die liebe Münstermama. Und wenn das so ist, dann wisst ihr sicher auch, dass sie vor kurzem ihr zweites Kind bekommen hat – das Münsterbaby, der kleine Bruder vom kleinen Münsteraner, den man jetzt vielleicht besser den großen Münsteraner nennen sollte?

Ob klein oder groß, für die Wochenbettvertretung ihres Blogs habe ich heute ein Rezept beigesteuert, das allen schmeckt. Hier geht’s entlang für ein kindertaugliches Familienessen!

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #7

6. April 2015

Frohe Ostern, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet schöne und entspannte Feiertage. Hier war es sehr ruhig, aber so habe ich es mir auch gewünscht. Ich kann daher über nicht besonders viel berichten – da lasse ich doch gern andere sprechen und teile wieder einmal einige Links mit euch, die mich in der letzten Zeit beschäftigt, inspiriert, begeistert haben.

Zum Beispiel dieser Artikel auf Kleinerdrei: Es gibt kein virtuelles Leben im realen„. Der Text ist zwar schon älter, aber ich fand mich sehr verstanden darin – trotz völlig anderer Grundvoraussetzungen. Schön auch, in der eigenen Computer-Historie zu schwelgen, wie es hier auch Katja tut.

Einen tollen Post zum Thema Blog-Kooperationen findet ihr hier bei der Kamikazefliege. Das eine oder andere dieser unseriösen Angebote ist mir auch schon in die Mailbox geflattert, und ich kann der Autorin nur uneingeschränkt zustimmen. (Darf man eigentlich die Firma nennen, die mit diesen Angeboten um sich wirft?)

Sandra von Wortkonfetti hat diesen Artikel auf Facebook geteilt und ich war sehr bewegt: Ein Bremer Taxifahrer erzählt von einer ganz besonderen „Fehlfahrt“.

Immer ein wichtiges Thema: Internet-Sicherheit. Bei Offbeat Home findet ihr Tipps für sichere Passwörter und Co. (englisch). Vor allem den Hinweis mit den Sicherheitsfragen fand ich bedenkenswert, wobei ich mich daran bisher nicht gehalten habe. Das würde das Leben doch sehr kompliziert machen. Andererseits… Ich bin unentschlossen!

Ansonsten müssen wir wohl leider umziehen, denn wir haben nicht genügend freie Wände in unserer Wohnung. Und ohne diese schwebende Bücherwand kann ich nicht mehr leben. Das versteht ihr doch auch, oder?

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #6

20. Februar 2015

Heute habe ich mal wieder einige Links für euch. Artikel, die mich zum Lachen brachten genauso wie Projekte, die mich beeindruckten und Texte, bei denen mir die Tränen kamen oder über die ich erst einmal nachdenken musste. Eine wilde Mischung also – viel Spaß damit!

Jan von „Tough Bananas“ hat festgestellt, dass Kleinkinder die perfekten Superschurken sind (englisch). Was den Verdacht bestätigt, dass Eltern Superhelden sind. Sonst hätten die Kleinkinder längst die Weltherrschaft übernommen, statt nur in ihren Familien Chef zu sein.

Über Frische Brise habe ich das Fotografie-Projekt von Martin Gommel entdeckt. Er lebt in Karlsruhe und besucht mit seiner Kamera regelmäßig Flüchtlinge. Auf seiner Website zeigt er die Fotos und erzählt Geschichten – manchmal zur Herkunft der Flüchtlinge, manchmal zu ihrer jetzigen Situation, manchmal ganz andere. Was eben in kurzen Gesprächen mit Menschen, die man nicht kennt, herauskommt. Beeindruckend und interessant!

Etwa 25% aller Schwangerschaften enden in den ersten 12 Wochen. Auch Alicia de los Reyes hat ihr Baby verloren und beschreibt, wie es ihr damit ging (englisch) – ein bewegender Text.

Bauer Willi regt sich auf. Über uns – die Verbraucher. Weil wir nicht handeln, wie wir reden. Weil wir billig wollen und schön, aber trotzdem bio und von glücklichen Kühen. Regt zum Nachdenken an – auch der Nachfolge-Artikel „Was ich verstanden habe“ und die Diskussionen in den Kommentaren sind lesenswert.

Was bleibt, wenn wir nicht mehr sind? Woran erinnern wir uns bei anderen Menschen? Ulrike hat sich Gedanken gemacht und festgestellt: Es sind die kleinen Dinge.

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Linkliebe

Weil’s mit Dir einfach schöner ist: Interview mit Anne von „Beste Freundin gesucht“

7. Februar 2015

Kennt ihr die folgende Situation? Als ich nach dem Studium in eine neue Stadt zog, war ich erst einmal ziemlich zufrieden. Ich hatte bald eine wunderbare Wohnung gefunden, der neue Job machte Spaß und die Kollegen waren nett. Ich genoss es, nach Jahren in WGs und Studentenwohnheimen allein zu wohnen. Das einzige Problem: Ich kannte keinen Menschen in dieser Stadt. Nun hatte ich es noch relativ gut, da ich meine Eltern in der Nähe hatte und auch den Helden und einige Freundinnen nicht allzu weit weg. Aber einfach mal abends jemanden treffen, spontan so zum Quatschen? Oder einen Spieleabend, oder einen Film gucken?

Die Kollegen waren keine große Hilfe: Die meisten wohnten gar nicht in Düsseldorf, sondern arbeiteten nur dort. Außerdem sieht man sich ja schon den ganzen Tag – irgendwann ist auch gut. Es war wohl eine klassische Situation. Was an der Uni noch relativ leicht fällt – schließlich sind hier irgendwie alle neu – ist viel schwieriger, wenn man plötzlich erwachsen ist. Glücklicherweise lernte ich aber auch in Düsseldorf irgendwann Leute kennen, mit denen ich gern meine Zeit verbrachte. Und dann zog ich zurück nach Münster – und alles ging wieder von vorn los! Tatsächlich schaltete ich irgendwann sogar eine „Kontaktanzeige“ in unserem lokalen Blättchen.

Das wäre nicht nötig gewesen, wenn es damals schon Marie und ihr neues Projekt gegeben hätte. „Beste Freundin gesucht“ – unter diesem Motto hat Marie am 1. Januar ein Projekt gestartet, dass allen helfen soll, die das gleiche Problem haben wie ich. Heute möchte ich Marie und ihre Seite kurz vorstellen, weil ich die Idee ganz großartig finde. Die Seite ist übrigens 100% privat und kostenlos – und nur für Frauen. Marie möchte keine Gewinne machen, sondern Freundschaften vermitteln – wunderbar!

Beste-Freundin-gesucht-screenshotLiebe Marie, stelle dich doch bitte kurz vor!

Hallo, ich bin Marie, bin 31 Jahre alt und komme der Nähe von Stuttgart. Ich bin das Gesicht hinter „Beste Freundin gesucht“ und möchte alle Mädels und Frauen unterstützen, die eine liebe Person suchen, mit der man shoppen, ausgehen, Sport treiben, reisen oder einfach quatschen kann.

Erkläre doch einmal kurz, wie du auf die Idee einer Freundinnen-Seite gekommen bist. Gab es einen speziellen Anlass?

Die Idee zu „Beste Freundin gesucht“ enstand aus meiner eigenen Situation: Vor über 5 Jahren bin ich, der Liebe wegen, umgezogen und musste feststellen, dass sich wirklich enge Freundschaften über große Distanzen auf Dauer nicht aufrecht erhalten lassen. Neue Freunde finden ist dann nicht immer leicht und vor allem die beste Freundin, die eine, die alles versteht und immer für einen da ist, findet man nicht einfach so auf der Straße.

Da es vielen anderen Mädels und Frauen ähnlich geht wie mir, entstand die Idee, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, in dem man kostenlos nach einer guten Freundin im Umkreis suchen kann.

Mal ganz neugierig gefragt: Wie bist du die Sache angegangen? Du kommst ja nicht aus der „IT-Ecke“, hast du die Seite selbst programmiert? Haben sich unerwartete Probleme aufgetan?

Bevor ich Vollzeitmama wurde, habe ich in einer Werbeagentur gearbeitet. Aber ich bin kein Kreativling oder so, sondern habe mich ums Office Management gekümmert. Aber da mich drumherum auch alles interessiert hat, habe ich ganz oft den Mädels in der Grafikabteilung zugearbeitet und das hilft mir jetzt sehr.

Außerdem habe ich noch Hilfe von meinem Mann und der kommt tatsächlich aus der „IT-Ecke“. Seit September opfert er regelmäßig seine Feierabende, um mein Projekt zu unterstützen. Mir war bisher nicht bewusst, wie aufwendig es ist, eine Seite zu programmieren. Aber jetzt weiß ich es und ich werde seine Arbeiten zukünftig mehr zu würdigen wissen! 😉

Wirkliche Probleme gab es nicht, aber die Umkreissuche war etwas kniffelig und hat ein paar Abende in Anspruch genommen.

Besonders viel Spass hatte ich an den Illustrationen, die ich alle von Hand gezeichnet habe. Hier war es mir besonders wichtig, dass die Seite dadurch persönlich und sympathisch wird.

Beste-Freundin-Gesucht-1

Wie ist die Seite aufgebaut?

Mit der Suchfunktion auf der Startseite findest du Mädels und Frauen in deiner Region. Hier sind alle gelistet, die in ihrem Profil eine Suchanzeige aktiviert haben. Da wir die Kontaktdaten der Mitglieder nirgends zeigen wollen, musst du dich registrieren, um jemanden direkt anschreiben zu können. Die E-Mail-Adresse, mit der du dich registrierst, taucht nirgends auf. Du musst bei der Registierung nicht zwingend eine Suchanzeige erstellen, wenn du aber eine schalten möchtest, ist das natürlich auch komplett kostenfrei. Alles geht sehr einfach und eine Anzeige ist mit wenigen Klicks gestaltet.

Tipps für gemeinsame Aktivitäten und ein Forenbereich zum Quatschen findest du unter dem Punkt Themen.

Ein weiterer Bereich ist der Menüpunkt Gruppen: Hier findest du Mädels und Frauen, die sich zu Frauenstammtischen und Mädelsabenden verabreden.

Was sind das für Frauen, die sich bei dir anmelden?

Frauen wie du und ich. Viele schreiben, dass sie umgezogen sind, teilweise hat sich der Freundeskreis auseinander gelebt. Oder die Freundinnen sind in einer Partnerschaft oder haben jetzt Kinder und plötzlich ganz andere Interessen. Ich war überrascht, wie viele ältere Frauen (also 50+) Freundinnen suchen. Teilweise Rentnerinnen, die jetzt viel Zeit, aber keine Freizeitpartnerin haben oder auch geschiedene Frauen, die sich ein wenig einsam fühlen und eine liebe Freundin oder Gleichgesinnte zum Reden suchen. Es suchen auch ganz viele Mamis oder werdende Mamis nach einer lieben Freundin.

Immer wieder lese ich in Anzeigen, dass es ja ungewöhnlich und komisch sei, im Internet eine gute Freundin zu suchen. Wenn man einen Lebenspartner sucht, ist es ganz selbstverständlich auch im Internet zu schauen. Warum nicht auch nach einer beste Freundin? Das ist auch so ein bisschen mein Ziel: Die Hemmschwelle dafür zu nehmen.

Männer sind übrigens keine erlaubt, da „Beste Freundin gesucht“ keine Singlebörse ist.

beste-freundin-gesucht

Gibt es vielleicht bereits erste „Erfolgsberichte“?

Bisher habe ich noch keine Erfolgsgeschichte gemeldet bekommen, aber nach einem Monat seit dem Start der Seite, ist es auch noch ein wenig früh. Freundschaften müssen sich ja auch erst entwickeln.
Für mich persönlich ist es aber eine Erfolgsgeschichte. Ich bekomme so viel liebes Feedback von den Userinnen und stehe mit einigen in regelmäßigem Kontakt. Das hätte ich so nicht erwartet und macht mich sehr stolz und glücklich. Es begeistert mich, wie toll die Seite bis jetzt angenommen wird, schon im ersten Monat haben sich 150 Mitglieder registriert.

Hast du schon Zukunftspläne für „Beste Freundin gesucht“? Was sind deine Wünsche, Pläne, Träume für die weitere Entwicklung der Seite?
Ein Traum, wäre natürlich, dass sich „Beste Freundin gesucht“ zu einem bekannten Netzwerk entwickelt und Frauen miteinander verbindet und zusammen bringt. Wenn es sogar so bekannt wird, dass es auch von Mädels und Frauen gefunden wird, die nicht auf die Idee kommen, im Internet nach einer Freundin zu suchen, wäre das ein riesiger Erfolg. Bis dahin muss aber noch viel passieren. Mein aktuelles Ziel ist, dass es in der Nähe von jedem Ort in Deutschland einige Suchanzeigen gibt. Und na klar, dass ich eine Freundin für mich finde! 🙂

Liebe Marie, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg für dein Projekt! Die Website findet ihr übrigens unter www.beste-freundin-gesucht.de.

Standet ihr auch schon mal vor dem „Freundinnen-Problem“? Wie habt ihr es gelöst?

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #5

23. November 2014

Ihr Lieben, es mag euch aufgefallen sein: Ich komme gerade nicht zum Bloggen. Und nun, da meine Hausfrauen-Reihe abgeschlossen ist, habe ich nicht einmal einen vorbereiteten Sonntags-Beitrag. Ich bin gerade einfach nicht besonders fit.

Damit es trotzdem etwas zu Lesen für euch gibt, öffne ich wieder mal meine Link-Schatztruhe und lasse euch an meinen gesammelten Netz-Highlights der letzten Wochen teilhaben!

Ganz frisch: Sandra schreibt über die ach-so-besinnliche Weihnachtszeit, die viel zu oft in Stress ausartet. Ich muss zugeben, dass ich bestimmt seit 2 Jahren keine Weihnachtsplätzchen mehr gebacken habe. Es ist mir einfach zu viel Aufwand und es macht mir nicht unbedingt viel Spaß. Darf man das als Bloggerin überhaupt sagen?

Vielleicht ebenfalls gerade zur Weihnachtszeit ganz passend: David Pfeifer hat ein Jahr lang nichts gekauft. Nicht unbedingt etwas Neues, aber sein Artikel darüber gefiel mir besonders gut.

Andrea Harmonika schreibt sehr lustige Texte – und sie backt, im Gegensatz zu mir. Aber sie hat auch einen guten Grund dafür, denn sie hat einen Traum: „Stellen wir an dieser Stelle, statt mein Konzept in Frage, uns einmal eine futuristische Fußballkneipe vor, wo die Zapfhähne durch Muffin-Etageren ersetzt werden. Pöbelnde Hooligans, die sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nur noch mit abgebrochenen Cake-Pops drohen. Oder Fußballfans, die mit nichts als Sieg trunken aus dem Stadion strömen und “Kuchen her, Kuchen her, oder ich fall um!” singen.“ Den Text zum Thema „Suchtprävention durch Blechkuchen“ empfehle ich zur Lektüre während der nächsten Tasse Kaffee mit einem leckeren Stück Gebäck (es muss ja auch nicht selbst gebacken sein)!

In der New York Times ist dieser spannende Artikel über das Altern erschienen: „What if Age is Nothing but a Mindset?“, wird gefragt. Nicht nur der Text ist spannend, sondern auch die illustrierenden Bilder von Kindern, verkleidet als alte Menschen, finde ich absolut niedlich.

Auf Neontrauma.de wird jeden Monat ein „Blog des Monats“ gekürt, immer wieder zu einem anderen Thema. Diesen Monat geht es um Alltagsblogs – und ich bin nominiert, hurra! Aber auch die anderen Nominierten sind sehr empfehlenswert, also schaut doch mal rüber, stöbert und stimmt ab.

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #4

23. Oktober 2014

Fast ist schon Wochenende! Ich freue mich schon, denn ich werde mit meiner Mama an einem Chor-Workshop teilnehmen. Ich werde also trällern und tanzen, während der Held daheim sturmfreie Bude hat. Und für euch habe ich mal wieder ein kleines Alternativ-Leseprogramm zusammengestellt!

Glücklicherweise lesen meine Eltern hier ja ebenfalls mit, so dass ich kein großes Problem haben werde, wenn ich am Wochenende mal etwas bei Instagram posten möchte oder mit der Kamera unbedingt festhalten muss. Ulli diskutiert auf ihrem Blog Purplemint die Frage, wie das Umfeld so reagiert, wenn es vom Bloggen erfährt – ein interessanter Artikel, der einige Denkanstöße bietet!

Ich liebe die Comics von Lunarbaboon! Chris Grady verarbeitet sein Leben mit Ehefrau und Sohn – ursprünglich als Hilfe im Kampf gegen seine Depressionen und Ängste. Dabei bildet er das Vatersein so liebevoll wie humorvoll ab. Laut lachen musste ich neulich bei diesem Comicstrip, und bald werden seine Comics auch als Buch erscheinen – wer sich eine Erstausgabe sichern möchte, kann noch schnell den Kickstarter unterstützen, der sein Ziel schon übererfüllt hat (ich habe es schon getan)!

Eher was zum Nachdenken ist dieser Artikel im Tagesspiegel: „Es ist ein Kampf, sagt Herr Allenstein“. Herr Allenstein und seine Frau betreiben einen kleinen Zeitschriftenkiosk in Berlin und haben massiv mit den rückläufigen Verkaufszahlen von Printprodukten zu kämpfen.

„Ich habe nichts zu verbergen!“ Den Satz hört man oft, wenn es um Überwachung, Vorratsdatenspeicherung und Co. geht. Das Nuf Advanced, im Allgemeinen sowieso ein ausgesprochen empfehlenswerter Blog, hat sich des Themas einmal aus der Elternperspektive angenähert.

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #3

9. September 2014

Unser Urlaub steht kurz vor der Tür! Heute geht es auf zum Arbeitsendspurt. Aber natürlich lasse ich euch nicht einfach so zurück! Da ich keine Zeit für ausgiebige Texte und spannende Geschichten habe, lasse ich heute wieder einmal einfach andere sprechen:

Mark Manson ist 30 Jahre alt, Amerikaner und veröffentlicht auf seiner Website viele wunderbare „Coaching-Texte“ (in Ermangelung eines besseren Worts und nicht abfällig gemeint). So hat er zu seinem 30. Geburtstag er seine älteren Leser gefragt, welche Lektionen sie in ihren 30ern gelernt hatten (mein Favorit ist Punkt 8). Jüngere Leser lesen vielleicht zunächst „10 Life Lessons I learned from surviving my 20s“ (einer Liste, der ich vorbehaltlos zustimmen kann, insbesondere der Feststellung im letzten Punkt).

Den Blog von Frau Haessy habe ich erst erschreckend spät entdeckt. Dabei schreibt sie ganz wunderbar und ich musste mich erst mal laut lachend und kopfnickend durch ihr halbes Archiv wühlen, nachdem ich auf die Seite gestoßen war. Besonders wiedergefunden habe ich mich in diesem Text (zum Glück ist unser Urlaub noch relativ am Anfang des Monats). Und bei diesem Artikel musste ich daran denken, wie wir neulich zu dritt einen Pizzadienst auswählen wollten. Hüstel.

Ich glaube, ich habe im Leben noch nicht die „Zeit“ gelesen. (Darf man das zugeben?) Aber glücklicherweise gibt es die Seite „Zeit der Leser“ auch als Blog. Für eine kleine Portion Glück: Leser schreiben, was ihr Leben reicher macht, zeigen alte Erinnerungen oder teilen ihre „Wort-Schätze“. Es gibt auch ein Buch dazu, welches unbedingt auf meiner Wunschliste steht!

Kennt ihr schon den Blog von Streifenliebe? Nicole schreibt unter anderem die großartige Serie „Bugfixing“ – um sie selbst zu zitieren: „Die Lebensqualität steigern, indem ich alte, verstaubte Denk- und Verhaltensmuster (Stichwort BUGS) loslasse und durch neue, positivere ersetze.“ Illustriert mit absolut niedlichen Sketchnotes (kleinen Zeichnungen), die mich immer neidisch machen, weil ich auch gern so zeichnen könnte. Lese-Empfehlung!

Und abschließend: Zu einem der besten deutschsprachigen Lieder der letzten Zeit gibt es jetzt auch ein Video. Das ist zwar nicht so ganz mein Fall (ich bin irgendwie kein Fan von Videos, die jede Zeile des Textes unbedingt visualisieren müssen – aber das ist Geschmackssache), aber ich nehme es gern zum Anlass, euch das Lied noch mal zu zeigen. Ich möchte dabei immer am liebsten alle Fenster aufreißen und es ganz, ganz laut aufdrehen. Nur eine (weitere) Hoffnung bleibt nach dem Ansehen des Videos: Dass auch der Tag kommen wird, an dem beim Fußballspielen im Park ganz selbstverständlich auch Mädchen mitmachen:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=-qOg8E4Tzto] So, jetzt seid ihr hoffentlich für meinen Urlaub lesetechnisch ausgestattet! Wobei ich mich, siehe Link 2, sicherlich melden werde. Schließlich fallen unter anderem die 12 von 12 in die Urlaubswoche!

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog #2

21. Juli 2014

Mangels Zeit, Motivation und Kreativität ist es hier momentan sehr still. Wir genießen derzeit die heißen Tage genauso wie die Abkühlungen dazwischen und der Computer bleibt meistens aus. Da vom Smartphone Bloggen keinen Spaß macht, gibt es hier einfach mal ein kleines Lebenszeichen und ein paar Links zu dem, was andere fleißige Menschen so schreiben!

Dieser Artikel von Mamagie ist zwar schon zwei Jahre alt, aber nichtsdestotrotz im Sommer hochaktuell und sollte zur Pflichtlektüre gehören: Ertrinken sieht nicht wie Ertrinken aus!

Die Fotos in diesem Artikel verursachen bei mir akutes Fernweh. Ich möchte unbedingt noch mal nach Finnland, irgendwann!

Lottes Blog lese ich sehr gern. Die Geschichte ihres Urgroßvaters, der 1944 von den Nazis ermordet wurde, hat mich heute besonders berührt.

Schnappatmungs-Alarm! Bei dieser Liste von Buzzfeed weiß ich gar nicht, welchen Punkt ich besonders hervorheben soll: Clevere Geschenkideen für Buch-Liebhaber! Die „sprechenden Lesezeichen“ (Nr. 6)? Die Lampe in Buchform, die man ins Regal stellen kann? Das Parfum mit Bücherduft?! Oder doch das kopfstehende Regal?

Übrigens, wer mehr von mir lesen möchte, obwohl ich gerade nicht blogge, kann hier auf Twitter bei mir vorbeischauen. Ich probiere es jetzt zum ungefähr 3. Mal, aber ich bin zuversichtlich, dass es mir dieses Mal dort gefällt und ich dabei bleibe!

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Linkliebe

Links und rechts vom Blog

22. Juni 2014

Eine kurze Pause in der London-Berichterstattung! Ich liebe es, eure Link-Tipps zu lesen. Dadurch habe ich schon viele Ideen entdeckt, Blogs gefunden und überhaupt bin ich immer begeistert, zu sehen, wo ihr euch im Netz so rumtreibt. Daher wollte ich auch mal ein paar Links mit euch teilen!

Auf die Idee gebracht hat mich dieser Artikel von Mädchen mit Herz, deren Blog ich ausgesprochen schätze. Die ganze Reihe zum Thema „Bloggen mit Herz“ ist ausgesprochen lesenswert!

Im Moment ist „Shred“ ja in aller (Blogger-) Munde. Ich persönlich spiele auch mit dem Gedanken, aber wenn ich dann das hier sehe, frage ich mich, ob sich das wirklich lohnt. 😉

Seid ihr auch so fasziniert von „Lost Places“, also verlassenen und vergessenen Orten? Beim Geocaching ist das immer ein absolutes Highlight für uns, so dass wir sogar schon einen ganzen Urlaub danach ausgerichtet haben. Aber wenn ich es nicht in der Realität haben kann, dann schaue ich mir wenigstens schöne Fotos davon an. Eine meiner Lieblingsseiten ist diese Facebook-Seite, auf der es auch viele weiterführende Links gibt.

Könnte ich besser von Hand sticken, hätte ich diesen niedlichen Topflappen in Notebook-Form schon längst nachgenäht!

Und definitiv noch in unseren Haushalt einziehen werden diese großartigen Kräutertöpfe, die Vera von Nicest Things hier in ihrem Küchen-Post recht weit unten zeigt. Bei unserem „braunen Daumen“ könnte ich auch jegliche andere Pflanze in so einen Topf stellen.

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