DIY-Hüpfer | Foto-Hüpfer

Shopping-Anfälle und Aus (Näh-) Fehlern lernt man

16. Juni 2011

Gestern musste ich noch einmal zum Ikea, da ich mich ja so unglaublich clever beim Zuschneiden kürzlich angestellt hatte. Mir fehlte also noch ein Meterchen Stoff und natürlich habe ich auch gleich noch den ein oder anderen Meter mitgenommen, der mir beim letzten Mal noch nicht so aufgefallen war. 😉

Jedenfalls ist ganz in der Nähe des Ikeas, nur etwas (na gut, ein ganz schönes Stück) die Straße runter, einer der besten Supermärkte Deutschlands. Er wirbt sogar mit „Deutschlands bester Supermarkt 2011“, aber wenn man das googlet, kommen auch noch einige andere, die das von sich behaupten. 😉 Ich wollte dort einmal vorbeischauen, so lange ich noch das Auto meiner Eltern hierhabe, denn es ist doch ganz schön weit ab vom Schuss. Aber es hat sich gelohnt! Leider hatte ich natürlich weder Kamera noch Handy dabei (das passiert mir sonst NIE, aber morgens war es sehr, sehr hektisch auf einmal und ich war schon eine halbe Stunde später bei der Arbeit als geplant)… Aber der Laden war ziemlich groß und hatte einen wunderbaren Aufbau. In den Gängen kam man problemlos mit 3 Einkaufswagen aneinander vorbei… Und ich habe mich dort wohlgefühlt (ähm… Ich rede von einem Supermarkt… Egal!).

Ich brauchte eigentlich nur Müsli. Und was ist? Da steh ich vor diesem ungefähr 10 Meter langen Müsli-Regal und…. Sie haben doch tatsächlich meine Lieblingssorte nicht?! Das hätte ich nicht gedacht. Schade, aber es gab dann halt Ersatz. Und neben dem benötigten Müsli ist auch noch das ein oder andere in den Einkaufswagen gehüpft, von dem ich noch gar nicht wusste, dass ich es unbedingt brauche. Dinge, die ich schon länger gesucht habe (der Chaumes-Käse zum Streichen zum Beispiel) oder Dinge, die ich noch nie gesehen hatte und toll fand (weiße Eszet-Schnitten!!!). Ausbeute im Wert von 27 Euro.

Und da die Kräutertöpfe nicht so einsam in ihren Töpfen stehen sollten, bin ich noch mal kreativ geworden und habe genäht. Eine „Einlage“ für das Blumenkästchen auf dem Balkon, in dem bislang immer noch *hüstelhüstel* lang vertrocknete Herbstblumen (!!) vor sich hinsiechten. Leider habe ich mich damit nicht so clever angestellt, obwohl ich dachte, dass es so einfach sein müsste. Ich habe aber nur den Boden des Blumenkastens ausgemessen und nicht bedacht, dass die Wände ja schräg hochgehen und oben somit länger sind. Mein erster Versuch ließ sich dann auch nicht umschlagen… Einen Meter Wachstuch verschwendet, schade, aber immerhin, aus Fehlern lernt man und noch einmal wird mir das wohl nicht passieren. Ich war so sehr im Fluss, dass ich nicht einmal das Abendessen so recht in Ruhe genießen konnte…

Aber es hat sich gelohnt (auch wenn ich um 23 Uhr dann noch eben die Erdbeeren verarbeiten, um 23:30 Uhr Wäsche aufhängen und um 0:00 Uhr Duschen musste, weil das doppelte Nähen ja auch mindestens doppelt so lange gedauert hat)! Es gefällt mir super. Ich habe meinem Helden ein Foto geschickt und sehr große Augen gemacht, als er antwortete: „Das ist ja mal saugeil!“ – Ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass er so deko-interessiert wäre! 😉 Aber wo er nun mal Recht hat… (Im Fenster übrigens meine Wimpelkette, auf die ich auch recht stolz bin!)

 

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Dumm gelaufen…

8. Juni 2011

…wenn man sich beim Zuschneiden so blöd anstellt, dass hinterher genau 10 cm Stoff fehlen (wohlgemerkt in der Länge, Stoff an sich wäre noch genug da). Naja. So wurde dem ambitionierten Plan, „noch eben schnell“ eine tolle Tasche zu nähen, bevor Pfingsten ist (und das hieße für mich noch heute Abend, da ich morgen direkt nach der Arbeit durchstarte), schon nach zehn Minuten ein Ende gesetzt. Ich bin mir fast sicher, das hat weiteren Frust erspart, da das sowieso nicht geklappt hätte. 😉 Und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und glücklicherweise ist’s nur ein Ikea-Stoff, wo ich nächste Woche noch mal fix ein Meterchen von holen kann (auch wenn’s ärgerlich ist).

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Erste Schritte

3. Juni 2011

Meine Nähmaschine und ich, wir kommen uns langsam näher. Mein zweites Werk ist eine Tischdecke fürs Wohnzimmer, da hatte ich nämlich bislang nur eine Weihnachtsdecke für. Etwas unangemessen bei 25 Grad, zumindest in unseren Breitengraden. Daher jetzt: fröhliche Vögelchen. Eins davon hat leider einen Fleck vom Stift, da ich noch keinen tollen Trickmarker habe, der von selbst verschwindet. In der Wäsche würde das sicher rausgehen. Das Dilemma: Ich bin mir nicht sicher, ob die Applikation an sich eine Wäsche übersteht. 😉 Daher muss die Decke jetzt erst einmal ein bisschen mit kleinem blauem Fleck auf dem Tisch liegen, ich kann ja ein Glas draufstellen… Und wenn dann noch mehr Flecken dazugekommen sind, teste ich einen Waschgang. Aber höchstens in der Schonwäsche…

Tischdecke

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Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

27. Mai 2011

…mit meiner Nähmaschine ist dieses wunderbare Objekt:

Diese Tasche inklusive Futter ist tatsächlich das erste, was ich jemals mit meiner geburtstäglichen Nähmaschine hergestellt habe. Wow. Ich bin gerade ein bisschen beeindruckt von mir selber! 😉 Es war aber auch eine Arbeit von schlappen fünf Stunden.

Dachte ich beim vorherigen Auftrennen von Bettwäsche und Kissenbezügen noch darüber nach, wie meditativ und entspannend doch diese Arbeit sei, sah ich das schon ganz anders, als ich meine eigenen Nähte wieder auftrennen durfte… Tatsächlich besteht die Tasche aus einem Sofakissenbezug (der vorn gestreift und hinten aus Jeansstoff war, und hier die Ober- und Unterkante liefert), einer Ikea-Bettwäsche (die Monster… ich habe sie geliebt, aber es gab sie dann nicht mehr bei Ikea und ich bräuchte doch zwei) und einer alten Tischdecke. Man will ja für die ersten Näh-Schritte keinen guten Stoff verschwenden!

Die Tasche habe ich genäht nach einem Freebook von farbenmix.de. Dabei habe ich mich nicht NUR geschickt angestellt… Ich habe nicht nur die Griffe auf der falschen Seite angenäht, sondern am Ende auch die falschen Seiten zusammengenäht – das sah dann nach dem Wenden sehr ordentlich aus, war nur leider keine Tasche. 😉 Naja, das übt dann eben. Das Futter der Tasche sieht aber nur auf dem Foto so krumpelig aus! Ein bisschen größer könnte das Teil sein, aber das liegt ja nicht an mir.

So, ich vermute, vor mir liegt eine großartige Karriere als … Näherin? Designerin? Hmm, ich glaube, ich bleibe beim Hobbynähen. Und ich glaube, dass ich jetzt ganz dringend ins Bett muss! (Hmm… Ob die Tasche mitmöchte?)

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Ich will auch mal kreativ sein!

14. Mai 2011

Wo ich mich hier so durch die zahlreichen Blogs geblättert habe, bin ich doch ziemlich geplättet von so viel Kreativität, Bastelmotivation und tollen Ideen. Ich mache gerade erst erste Schritte mit selbst gemachten Dingen, naja, von Kindergarten und Schule einmal abgesehen. 😉

Jedenfalls wollte ich heute auch mal eines meiner Projekte vorstellen! Das ist eher aus der Not entstanden. Denn dazu muss man wissen: Ich bin zwar eindeutig weiblich, aber viele der Dinge, die eine Frau so toll findet, gehen völlig an mir vorbei. Ich schminke mich nicht. Ich finde Blogeinträge über Nagellack unglaublich öde. Ich kaufe zwar gern Schuhe, aber das sind fast alles Sneakers. UND ich bin kein großer Schmuck-Fan. Ich habe nicht mal Ohrlöcher (na gut, eins hab ich noch aus früheren Zeiten. Ich dachte immer, die wachsen irgendwann wieder zu? Meins leider nicht so richtig). Ringe am Finger machen mich ganz kribbelig und passen mir meist nicht richtig. Ich trage tagein-tagaus die gleiche Armbanduhr, obwohl ich doch sogar grandiose ZWEI davon besitze. ABER es gibt eine große Ausnahme: Ich trage sehr gern Ketten. Daher habe ich davon auch recht viele. Tja, und wohin damit?

Lange hingen die Ketten an der Kante meines Nachttisches herum. Das ging ganz gut, aber je mehr Ketten es wurden, desto häufiger verschwand mal eine hinter dem Bett und außerdem musste man immer alle Ketten in die Hand nehmen, wenn man eine suchte. Auch haben sie sich immer verknotet… Eindeutig keine gute Lösung. Also habe ich lange nach Kettenaufbewahrungen gesucht. Und nichts gefunden. Entweder die Schmuckaufbewahrung hatte noch tausend Fächer für Ohrringe und Co., oder sie war mir zu kitschig. Tja… Schade.

Letzten Endes kam die zündende Idee glaube ich von meiner Schwägerin. Und es war sooo einfach! Sie hat kleine Leinwände genommen, bemalt und unten einfach Häkchen reingedreht. Und da ich gänzlich unbegabt (und unmotiviert) bin, was das Malen betrifft, wurde es bei mir einfach eine Collage! Und es gefällt mir richtig, richtig gut. Und es war so unglaublich einfach! Einfach zwei Leinwände im Baumarkt gekauft, alte Zeitschriften durchwühlt (der Einfachheit halber habe ich als Thema einfach Farben genommen: grün und blau) und ausgeschnitten, geklebt und anschließend mit Klarlack besprüht (hätte ich mir aber auch schenken können, der matte Klarlack macht so gut wie keinen Unterschied). Unten noch ein paar Haken reingedreht – fertig ist die individuelle und praktische Kettenaufbewahrung! (Langsam kommt sie allerding an ihre Grenzen – ob ich noch „rot“ in die Reihe mit aufnehmen sollte?)



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