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December Daily: Adventstagebuch 2014

9. Februar 2015

Ja, es ist schon Februar. Aber immerhin: Es ist kalt. Es liegt Schnee (gelegentlich). Immer noch die richtige Jahreszeit, um sich gemütlich aufs Sofa zu kuscheln und daheim zu bleiben. Fast wie Weihnachten, oder?

Und wo wir gerade beim Thema sind (habt ihr diesen wahnsinnig eleganten Bogen gesehen!?): Ich habe euch immer noch nicht mein Adventstagebuch gezeigt! Schon das vierte Jahr in Folge habe ich nun den Dezember in einem Scrapbook festgehalten. Einige nennen das „December Daily“, ich bevorzuge den Begriff „Adventstagebuch“. Der Inhalt ist aber im großen und ganzen gleich: Ein Fotoalbum vom Advent, und zwar nicht nur von den weihnachtlichen Dingen, sondern generell vom Alltag (zumindest bei mir).

Jedes Jahr, wenn der Advent beginnt, hole ich die bisherigen Alben heraus und schaue sie mir an. Je mehr ich habe, desto länger dauert das – und desto toller ist das, wenn man sich zurückerinnern kann.

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Dieses Jahr habe ich wieder ein Smash Book benutzt. Der Vorteil dieser Bücher ist, dass die Seiten schon ein Design haben, an dem man sich orientieren kann. Es geht damit für mich sehr viel schneller, das Album zu gestalten. Manchmal passt das Seitendesign auch nicht so sehr, dann klebe ich einfach etwas darüber. Der Nachteil der Bücher ist, dass sie sehr viele Seiten haben. Für einen Dezember eigentlich zu viele. Aber da ich viel zu zeigen und zu erzählen habe, habe ich das bisher immer geschafft.

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Dieses Jahr habe ich unter anderem auch viele Instagram-Bilder verwendet. Zwar fotografiere ich im Dezember schon wie verrückt, aber manche Kleinigkeiten hat man eben doch nur mit dem Handy festgehalten. Die kleinen Quadrate habe ich manchmal als kleinen Zusatz eingeklebt, und manchmal als Hauptmotiv, so wie oben.

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Manchmal hatte ich auch noch thematisch zur Seite passende Bilder übrig, für die kein Platz mehr war. Den Trick mit den Büroklammern habe ich einmal auf Pinterest entdeckt, und habe ihn nun das eine oder andere mal genutzt.

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Manchmal passt der Hintergrund im Smash Book auch perfekt, so wie hier. Die einzigen kalten Tage hatten wir Anfang Dezember, als es tatsächlich mal Minusgrade gab. Der Rest des Monats war ja eher warm und regnerisch…

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Wie gesagt: Ich halte im Advents-Fotobuch nicht nur Weihnachtliches fest (wie das Nikolauspaket links), sondern auch den Alltag. Wie zum Beispiel den absolut unspektakulären Samstag, an dem wir Großputz betrieben haben. Muss ja auch mal sein, so vor Weihnachten…

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Ich sagte ja: Das Smash Book hat sehr viele Seiten. Da kann man ruhigen Gewissens mal etwas überkleben. Das Motiv links habe ich mit der Silhouette Portrait geschnitten. Auf der rechten Seite unsere Sonntagsbeschäftigung: Lego!

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Im Dezember waren wir gleich drei Mal im Kino! Natürlich gibt es von so einem Ereignis nicht wirklich viele Fotos, daher habe ich das Filmplakat gegooglet und ausgedruckt. (Das kleine Bild ist ein Instagram-Bild, das ich tatsächlich im Kino gemacht habe. Das Bild war schon auf Instagram sehr dunkel, wurde beim Ausdrucken noch dunkler und ist jetzt beim Abfotografieren gar nicht mehr zu erkennen. Man kann nicht alles haben!) Rechts ein Bild vom Skype-Date mit der besten Freundin in Kanada. Das war schön und musste daher festgehalten werden!

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Meine Eltern hatten uns zu Weihnachten einen Überraschungs-Trip geschenkt – ein Wochenende, bei dem wir nur den Termin, aber nicht das Ziel kannten. Faszinierenderweise hatte das Smash Book für so einen rätselhaften Ausflug genau die richtige Seite parat! Und ja, es ging nach Hamburg.

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Dort ging es unter anderem ins Miniatur Wunderland. Ich habe die Eintrittskarten und eine Seite aus dem Prospekt eingeklebt, dazu einige Bilder.

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So ein Wochenende ist ja ziemlich schnell vorbei… Es war aber auch schon der 22. Dezember. Rechts habe ich festgehalten, wie ich es endlich geschafft habe, „Tatsächlich Liebe“ zu schauen. Meinen liebsten Weihnachtsfilm! Seht ihr die Überschrift? Ich werde irgendwann eine Petition starten, auf die Bögen mit den Buchstabenstickern die Vokale in zwanzigfacher Ausführung zu drucken. Die „E“s gehen mir immer als erstes aus, und so musste ich auch hier auf eine andere Farbe zurückgreifen. Grr!

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Auch eure Weihnachtskarten (und die von allen anderen) haben einen Platz im Buch gefunden. Ich sag ja: Sehr viele Seiten. 😉 Am besten geht das natürlich mit Klappkarten, die kann man einfach aufkleben, aber immer noch lesen. Karten, bei denen der Text auf der Rückseite steht, habe ich in das kleine Fach gelegt, das bei Smash Books immer die innere Rückseite geklebt ist.

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Die letzte Seite meines Adventstagebuchs ist traditionell eine Silvester-Seite. Ich dokumentiere normalerweise den 1.-26. Dezember und dann noch Silvester. Psst: Dieses Jahr habe ich etwas geschummelt. Die Fotos sind schon am Tag vor Silvester entstanden… Aber ich fand sie so schön und in fünf Jahren kräht da kein Hahn mehr nach. 😉 Ihr seht, ich muss das Buch schon aufhalten, weil es so dick ist. Die Seite wäre sonst äußerst foto-ungünstig abgestanden! 😉

Die Fotos habe ich wie immer gedruckt mit meinem wunderbaren Canon Selphy, den ich nie wieder hergebe. Das Smash Book und das meiste Zubehör habe ich bei Dani Peuss bestellt.

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Mein Beitrag zum Adventskalendertausch 2014

8. Dezember 2014

Dieses Jahr nehme ich bereits zum dritten Mal an einem DIY-Adventskalendertausch ein – zum zweiten Mal an dem vom lieben Goldengelchen organisierten! Wer noch nicht weiß, worum es geht: 25 Damen (Herren dürfen auch, ich habe aber noch keine gesehen) tun sich zusammen, um einen gemeinsamen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Jede bereitet 24 kleine Geschenke vor, handgemachte Kleinigkeiten, und sendet sie an Person Nummer 25. Diese Person nun packt jedem die 23 anderen Päckchen ein, zusätzlich eines, das sie selber gefüllt hat – dieses kommt an die jeweilige Nummer, die man selbst gepackt hat. Ähm. Vielleicht verständlicher: Ich habe die 8 zugelost bekommen, und 24 Päckchen mit einer 8 drauf gepackt. Heute haben also 24 Menschen irgendwo in Deutschland meine Nummer 8 ausgepackt. Ich für meinen Teil habe aber Goldengelchens Nummer 8 ausgepackt. Denn ihr Päckchen packt jeden Tag die Person aus, die für alle anderen das Türchen des Tages gefüllt hat.

Ich hoffe, es war jetzt verständlich. Jedenfalls hatte ich nun einmal die Nummer 8 und die Tradition will es, dass ich heute ein bisschen zeige, was ich gemacht habe. Die Tradition will es aber auch, dass ich beim Entstehungsprozess wenig fotografiere. 😉 Das war letztes Jahr schon so, und es ist dieses Jahr nicht viel anders. Die Geschenke entstanden bei mir nun einmal im August und September – da war der heutige Blogpost noch ganz weit weg!

Aber zu meinem Glück war das die Zeit, in der ich meine analoge Kamera wieder herausgekramt habe. Und inzwischen sind die Fotos ja auch fertig – das dauert ja ungewohnt lange, daran sind wir im digitalen Zeitalter gar nicht mehr gewohnt! Also kommt ihr heute in den Genuss, ein paar teils unscharfe, teils rauschige, aber dafür total original analoge Bilder zu sehen (auch wenn ich es immer etwas irritierend finde, analoge Bilder digital zu präsentieren) – die ziemlich offensichtlich noch etwas aus meiner Übungsphase stammen, aber ich mag sie trotzdem sehr!

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Auf diesem Bild seht ihr die Grundidee: Tassen! Ich habe Tassen mit Porzellanmaler gestaltet. Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Grunddesigns: Die Wimpelketten-Tasse mit einem fröhlichen Spruch, oder die etwas elegantere Variante mit einem abstrakten (leicht floral angehauchten) Motiv und eher inspirierendem Spruch!

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Wochenlang stand unser Wohnzimmer voller Tassen! Tassen im Regal, Tassen auf dem Tisch, Tassen auf dem Kaminsims. 24 klingt ja nicht viel, aber erstens verzähle ich mich grundsätzlich, zweitens gab es die Tassen nur im 30er Paket und drittens brauchte ich ja auch ein paar Übungstassen! Den Beweis seht ihr übrigens hier, da hatte der Held sich mal die Kamera geschnappt (das Scharfstellen muss er zwar noch mal üben, aber so liegt der Fokus wunderbar auf den Tassen auf dem Kaminsims hinter mir, während ich Xbox spiele – für diesen Zweck ja gar nicht schlecht 😉 ):

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So beschriftete ich also fast 30 Tassen, ganz ohne weihnachtliche Motive. Erstens, weil wir nun einmal August hatten. Zweitens, damit man die Tassen ganzjährlich verwenden kann! Dann ging es ans Einpacken. Oh Mann! Hätte ich da mal vorher drüber nachgedacht, dann hätte ich mir etwas anderes überlegt. Es gibt doch nichts, was blöder zu verpacken ist als Tassen. Kleine Kartons wären ein Traum gewesen, aber die hatte ich natürlich nicht. Also gab es eine mäßig hübsche, aber zweckmäßige Verpackung aus Papierservietten. Und natürlich Luftpolsterfolie, denn sie sollten ja noch mehrfach quer durch Deutschland reisen!

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Übrigens lagen den Tassen natürlich auch 24 kleine Zettel bei, auf denen ich vermerkte, dass die Tassen nicht spülmaschinenfest sind. Darauf hatte ich auch meine Blog-URL vermerkt. Und vor knapp 2 Wochen fiel es mir siedend heiß ein: Die neue Blog-URL! In meinen Gedanken war ich zu diesem Zeitpunkt nämlich schon lääängst umgezogen mit dem Blog. Im wahren Leben war das nun nicht der Fall. Also habe ich das zum Anlass genommen, den Umzug tatsächlich endlich durchzuziehen. Gut so!

Von den fertigen Tassen habe ich natürlich kein ordentliches Foto, typisch. Großstadtprinzessin hat aber auf Instagram sogar ein Video gedreht!

Für die Adventskalender-Teilnehmer: Ich hoffe sehr, dass die Tassen haltbar sind. Also, die Motive auf den Tassen. Leider habe ich zu spät gesehen, dass die Tassen aus Steingut und nicht aus Porzellan sind. Auf meinen Testobjekten hat der Porzellanmarker trotzdem gehalten, aber beim Spülen und vor allem auch Abtrocknen sollte man etwas vorsichtig sein und nicht zu doll reiben. Die Tassen, die ich hier in Gebrauch halte, sehen noch gut aus, einen Besuch in der Spülmaschine haben sie leider nicht so gut überstanden.


Noch mal in eigener Sache: Mein RSS-Feed macht Fortschritte! Ihr könnt ihn jetzt mit einem Klick aufs RSS-Symbol in der Seitenleiste abonnieren! Nur Bloglovin will noch nicht so wie ich. Aber ich gebe nicht auf! (Es gab wohl einen Konflikt mit einem Plugin, falls es irgendwen interessiert…) Ihr könnt mir weiterhin gern Rückmeldung geben, ob es funktioniert. Und was ihr von der Bildergröße im Blog haltet. Sind die Fotos zu groß? (Wie in diesem Beitrag die Querformat-Bilder, meine ich.)

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DIY-Hüpfer

Adventskalender aus Zeitungspapier – es weihnachtet sehr!

28. November 2014

It’s beginning to look a lot like Christmas! Nach und nach füllt sich unser Haus mit Weihnachtsdeko, ich dudle meine Weihnachtsplaylist rauf und runter (ich liebe Weihnachtslieder!) und gestern zog hier sogar Plätzchenduft durch die Luft. Sagte ich nicht, ich backe nicht? Tja, wenn man Krankenbesuch von Mama bekommt, braucht man das auch nicht und am Ende gibt es trotzdem Weihnachtsgebäck!

Letztes Jahr dachte ich ja schon, das Eheleben raubt tatsächlich sämtliche Romantik. Zum ersten Mal in fast zehn Jahren Beziehung hatten wir nämlich keine selbstgemachten Adventskalender, sondern teilten uns einen Rubbellos-Kalender! Dieses Jahr habe ich das aber definitiv wieder gut gemacht, denn der Helden-Adventskalender ist ein echtes Highlight geworden. Er dient praktischerweise direkt als Fenster-Dekoration. Nur doof, dass die Deko dann jeden Tag ein bisschen weniger wird, je näher Weihnachten rückt!

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Jeder Tag besteht aus zwei Teilen: einem Stern und einem kleinen „Tütchen“, das an den Girlanden hängt. Im Laufe der Zeit kann ich euch sicherlich auch erzählen, weshalb das so ist, aber noch ist das ein Geheimnis. 😉

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Die Tütchen bestehen aus den Seiten eines alten Buchs (bevor mir jemand Buchzerstörung vorwirft: Es ist ein ganz tolles Buch – so toll, dass ich es noch einmal neu gekauft habe, weil das alte auseinanderfiel! Letzteres bekam also nur ein zweites Leben, und im Regal blieb alles gleich). Einfach aufeinandergelegt, zugenäht (Inhalt nicht vergessen!) und mit der Zickzack-Schere ausgeschnitten.

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Mit den Sternen funktioniert es ganz ähnlich, nur dass ich dafür Zeitungspapier genommen habe. Dieses ließ sich übrigens sehr viel schlechter vernähen und vor allem ausschneiden als das festere Buchpapier! Ich war froh, als ich alle 24 fertig hatte…

Die tollen Zahlen stammen übrigens als Freebie von Kerstin und sind dieses Jahr vermutlich in dem einen oder anderen Blogger-Haushalt zu finden, zumindest habe ich auf Instagram schon mehrere Bilder erspäht, auf denen die Nummern ebenfalls zu sehen waren. Sie sind aber auch wirklich schön!

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Die Schneeflocken sind das erste Ergebnis meiner neuesten Errungenschaft. Nach zahlreichen Berichten und tollen Bildern in anderen Blogs habe ich mir nun nämlich tatsächlich eine Silhouette Portrait zugelegt! Die Flocken sind wirklich total schön geworden, leider hatte ich ansonsten bisher nur Ärger mit dem Teil. Ich gehe aber fest davon aus, dass das an mir liegt, wenn es nicht klappt, und übe fleißig weiter.

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Für mich hängt bereits der Tausch-Adventskalender von Goldengelchen mit 24 Päckchen von tollen Bloggerinnen! Ich bin schon sooo gespannt, jedes einzelne Päckchen sieht einfach so toll aus! Zum Glück ist bald der 1. Dezember. Habt ihr auch schon die Adventskalender aufgestellt? Oder gibt es bei euch gar keinen mehr?

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P.S.: Habt ihr schon euer Hausfrauen-Diplom beantragt? Noch bis morgen Abend könnt ihr hier teilnehmen und tolle Pakete gewinnen!

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Kreativtag in Münster / Machen, nicht pinnen

15. November 2014

Heute ist wieder der 15. des Monats, und bei Geschwister Gezwitscher heißt es daher: Pinnst du noch, oder machst du schon? Vor kurzem hatte ich ganz tollen Besuch bei mir zuhause, und gemeinsam haben wir gleich mehrere Projekte umgesetzt, die wir auf Pinterest entdeckt hatten!

Eva, Jutta und Claudia waren hier – wir hatten nämlich einen Kreativtag nach Steffis Vorbild geplant. Eva hatte lecker gebacken, und wir hatten einen wunderbaren, gemütlichen, verquatschten und natürlich kreativen Tag miteinander – meine Damen, schön, dass ihr da wart!

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Unser erstes Projekt: Stempel schnitzen aus Radiergummis (Pin). Haben sicherlich viele von euch schon gemacht, für uns alle war es Neuland. Und es ging viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten! Wir hatten nämlich ordentlich Respekt vor den scharfen Messern. Aber alle Finger blieben dran und wir haben durchaus respektable Ergebnisse erzielt – das kann wiederholt werden! Kleiner Tipp: Mit einem ordentlichen Bastelmesser geht es doch noch mal eine ganze Ecke einfacher als mit einem billigen Cutter.

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Bei unserem zweiten Projekt konnten wir die neuen Stempel teilweise schon direkt einsetzen! „Stempeln mit Bleiche“ (Pin) war an der Reihe. Guter Tipp: Macht es draußen oder öffnet die Fenster! 😉 Wir hatten Stoffservietten, die wir bestempelten. Das Motiv aus der Anleitung war sehr schön, zusätzlich haben wir Buchstabenstempel verwendet und natürlich den einen oder anderen Radiergummistempel.

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Das Stempeln mit Bleiche ist etwas tricky, da unterschiedliche Stoffe höchst unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Vorher weiß man einfach nicht, ob das Gestempelte nun rosa, gelb, weiß oder ganz anders wird. Gelegentlich verläuft sich die Bleiche auch ziemlich in den Textilfasern, so dass kein klares Stempelbild möglich ist. Aber wir haben trotzdem einige schöne Ergebnisse zustande gebracht und hatten Spaß an der Sache – also, alles gut! 🙂

Außerdem haben wir an diesem Tag noch Bilder auf Holz transferiert, die Anleitung dazu findet ihr hier. Da wir dies aber nicht zum ersten Mal gemacht haben, war es kein „Machen statt pinnen“ – schön war es trotzdem!

Und, welches Pinterest-Projekt könnt ihr mir für den nächsten Monat empfehlen?

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Luv und Lee im Logbuch / #bloggenmitherz

17. Oktober 2014

Na, habe ich euch schon überzeugt, dass der nächste Bloggen mit Herz-Workshop unbedingt in euren Kalender gehört? Wir hatten Strand, Watt, tolle Menschen, ein bewegendes Konzert UND Blog-Knowhow. Da fehlt nur noch ein Teil des Wochenendes, von dem ich euch berichten muss: das Logbuch!

Das Logbuch? Na gut, vielleicht kennt ihr es eher unter dem Begriff „Memory Book“. Die wunderbare Ja-Sagerin hat sich nämlich die wahnsinnige Arbeit gemacht, für jeden von uns ein Memory-Book zur Verfügung zu stellen! Dazu addiere man Massen an Bastelmaterial von der Scrapbook-Werkstatt und Ikea sowie zwei supertolle Fotodrucker von Canon.

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Da wir Blogger bekanntermaßen allzeit begeistert fotografieren, bietet sich so ein Erinnerungsbuch im Grunde genommen an. Und so nutzten wir (fast) alle die großartige Gelegenheit, nicht nur zusammen zu quatschen und zu lernen, sondern auch gemeinsam zu basteln. Für mich war das mal wieder die Erfahrung, dass das Basteln in der Gruppe einfach total viel Spaß macht. Man inspiriert sich gegenseitig, vergisst die Zeit, und es ist einfach noch viel schöner als daheim im stillen Kämmerlein. Deshalb habe ich auch bald nach dem Workshop einen Kreativtag bei mir ins Leben gerufen, auf den ich mich schon sehr freue.

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Wir nutzten also fast jede freie Minute zum Basteln, und mein Memory Book ist nun schon ordentlich gefüllt, obwohl es nur um ein Wochenende ging, was festgehalten wurde!

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Ihr seht: Teilweise waren die Tische nicht ausreichend, so wild wurde geklebt, gestempelt, geschnitten und gemalt. Und wer keine Lust hatte oder eine Pause brauchte, konnte in der Zeit einfach an seinem Blog schrauben, jemanden um Hilfe oder Input bitten, einfach mit den anderen quatschen oder bei der Musik mitsingen (was wir sehr gern und manchmal schief getan haben)!

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Aber genug drumherum geredet: Hier kommen ein paar Einblicke in mein Memory Book Logbuch! Schon auf der Fähre konnte ich nicht umhin, den Himmel und das Meer zu fotografieren. Blau in blau, wunderschön! Quasi der Startschuss für das Borkum-Abenteuer:

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Natürlich musste auch unser singender Wattführer Bertus festgehalten werden – genau wie die schon erwähnte Tatsache, dass Blogger immer alles fotografieren müssen (nicht, dass ich besser wäre – ich habe die Blogger beim Fotografieren fotografiert!):

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Aber zunächst gehörte unser erster Abend am Strand ins Logbuch. Inklusive Sonnenuntergang, Vorstellungsrunde, und natürlich Meerblick.

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Eine Challenge hatten uns Sandra und Katja auch noch aufgetragen. „Luv und Lee“ sollten wir fotografisch festhalten, oder auf Nicht-Seemanns-Deutsch: Gegensätze. Dabei kamen viele kreative Ideen zustande, und so war ich auch nicht die einzige, die von der Wattwanderung inspiriert wurde! Trotzdem gefällt mir mein Beitrag immer noch sehr gut:

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Diese süße Möwe war übrigens das Logo des Workshops und wurde von der Binenschmiede entworfen! Total niedlich, oder? Ihren Dawanda-Shop kann ich daher nur empfehlen – die Buttons, hach, zauberhaft! Genauso toll wie auch die Postkarten vom Cosmic Shop – diese Karte habe ich auf die Rückseite eines Fotos geklebt und beides zusammen dann einfach als kleine Zwischenseite eingeklebt:

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Chris, der auf Borkum lebt und somit stetig als Experte herangezogen wurde (ob er wollte oder nicht), hatte Bine und mir eine kleine Exklusiv-Tour durch Borkums Hafen gegeben – vielen Dank dafür! Natürlich wurde auch dieser Ausflug ins Logbuch aufgenommen. Inklusive Analog-Hashtags, die hiermit wieder digitalisiert wurden – Hashtagception!

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Wenn ich das so sehe, bin ich wieder versucht, tatsächlich mal ein regelmäßiges Memory Book zu führen. Aber das scheitert bei mir an mehreren Faktoren. Erstens kann ich mich, wie man hier schon sieht, nicht kurz fassen. Wenn ich an einem Wochenende schon so viele Seiten (und ich habe nicht einmal alle gezeigt) fabriziere, ist das Buch wahrscheinlich nach einem Monat voll. Zweitens bin ich ein riesiger Bastelmessi. Wenn ich anfange, das Scrapmaterial rauszuholen, ist der Tisch belegt. Komplett und zwar bis ich fertig bin. Ich habe auch das ungeschlagene Talent, die Schere neben mich zu legen und dann verschwindet sie innerhalb eines Augenschlags (das ähnelt dem Wurmloch auf meinem Sofa, nur dass dort die Zeit verschwindet, gell Heiterwerden-Steffi? 😉 )! Also, Chaos und Zeit. Aber ich bin ja inzwischen wieder totaler Fan von analogen Fotos und diese klebe ich dann auch ein. Bislang noch in ein Notizbuch und ganz einfach, aber vielleicht steige ich ja irgendwann auf zum Memory Book.

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Lego in der Küche / Machen, nicht pinnen

15. Oktober 2014

„Pinnst du noch oder machst du schon?“, fragt uns Geschwister Gezwitscher. Anne und Eva geht es wie mir: Sie scrollen sich durch Pinterest & Co., finden jede Menge tolle Ideen, „pinnen“ sie und vergessen sie dann wieder. Schade, oder? Deshalb wollen sie in der Aktion „Machen, nicht pinnen“ ab sofort jeden Monat ein Pinterest-Projekt umsetzen und zeigen – da bin ich doch sofort dabei!

Für den Anfang habe ich mir ein sehr einfaches Projekt ausgesucht. Davon habe ich jede Menge auf meinen Pinnwänden. Ich denke beim Pinnen dann „Ach wie nett, das ist ja schnell gemacht!“ – und dann versauert es doch auf der Pinnwand. Aber damit ist jetzt Schluss! Diesen Monat gibt es ein kleines Projekt, um unsere Küche aufzupimpen.

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Ihr seht: unsere Küche. Und zwar in einem außergewöhnlich ordentlichen Zustand. 😉 Rechts seht ihr einen roten Blumentopf. Darin befindet sich alles, was man in der Küche so braucht. Scheren, Suppenkelle, Spaghettilöffel, Kartoffelstampfer und unsere Salatbestecke, von denen wir aus nicht näher bekannten Gründen gleich drei haben. Man könnte sagen: Alles in Ordnung. Aber eigentlich ist der Topf zu groß. Und langweilig ist er auch ein bisschen. Daher sollte mein erstes Projekt dieses hier werden: eine Aufbewahrungsbox aus Lego!

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Also schnappte ich mir letztes Wochenende meine alte Lego-Kiste aus dem Keller und setzte mich an den Esstisch, wo ich erstaunlich lange wühlte und suchte, um die perfekten Steine für meine neue Küchenaufbewahrung zu finden. Ich war ganz fasziniert, was ich alles in der Kiste fand. Ich muss damals vor allem Häuser gebaut haben – gefühlt die Hälfte der Kiste war gefüllt mit Dachziegel-Steinen!

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Anders als im Original-Pin habe ich nicht eine große Box gebaut, sondern die Aufbewahrung in mehrere kleinere Fächer unterteilt. So konnte ich mit unterschiedlichen Höhen spielen (eigentlich sollte das Fach ganz rechts noch höher werden – aber mir gingen tatsächlich die Steine aus) und die einzelnen Teile fallen nicht um, sondern stehen halbwegs aufrecht. Die hässliche Spüli-Flasche habe ich direkt auch versteckt, und links gibt es ein kleines „Gärtchen“ für unsere Schwämme, die sonst einfach lose herumlagen.

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Der kleine Mann hilft uns in Zukunft beim Sauberhalten der Küche – seinen Besen hat er immer dabei. Und natürlich konnte ich außerdem nicht widerstehen, ein Reflektionsbild zu machen. Der Salatlöffel lächelte mich förmlich an. Ich mag das Bild sehr, weil sich unten sogar noch die Legosteine spiegeln.

Wie haltet ihr es mit Pinterest? Sammelt ihr nur, oder setzt ihr auch um? Ich überlege schon jetzt, welches Projekt ich mir als nächstes aussuche! Vielen Dank an Geschwister Gezwitscher für die Inspiration, einfach mal zu machen. Mehr Projekte findet ihr hier – ich freue mich schon aufs Stöbern!

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Kreisrund und gepunktet: Ein Platz für Ohrringe

14. August 2014

Bevor ich mich dazu entschloss, mir die Haare kurz schneiden zu lassen, habe ich darüber nachgedacht. Lange nachgedacht. SEHR lange nachgedacht. Und festgestellt: Wenn man kurze Haare hat, sieht man einiges mehr. Vor allem von den Ohren.

Nun hatte ich mal ein Ohrloch – das gab es, als ich ungefähr 12 war und es noch cool war, nur einen Ohrring zu tragen. Damals, in den Neunzigern. (Vielleicht war es auch damals schon nicht cool, wer weiß. Ich gehörte nie zu den coolen Kids. Aber mein großer Cousin hatte es auch, von daher fand ich es super.) Das Loch war schon längst wieder zugewachsen (wenn auch immer noch sichtbar) und so beschloss ich, in Vorbereitung auf einen eventuellen Kurzhaarschnitt, mir Ohrlöcher stechen zu lassen.

Langer Rede kurzer Sinn: Seit einigen Monaten bin ich nicht nur im Besitz von Ohrlöchern, sondern auch zahlreichen Ohrsteckern und einigen (viel zu wenigen) Ohrhängern. Die wollen natürlich untergebracht werden! Und weil ich mit meiner Kettenaufbewahrung immer noch sehr zufrieden war und eine Google-Suche wenig Hübsches zum Thema auftat, wurde ich wieder kreativ:

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So einfach und dabei so praktisch! Ich habe den Stoff hinten am Stickrahmen festgeklebt, weil durch das Befestigen und Entfernen der Ohrstecker doch einiges an Druck auf den Stoff kommt. Die Hänger werden an einem Stück Webband aufgehängt. So liegt nicht mehr alles herum (zumindest meistens nicht) und ich sehe auf den ersten Blick, was ich habe. Und wie man sieht ist für zahlreiche Neuanschaffungen auch noch Platz!

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Da der Held meine Begeisterung für Ohrschmuck aus ominösen Gründen nicht teilt, ist diese blitzschnell gezauberte Aufbewahrung nur für mich und wandert somit zum RUMS!

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Pimp my Balkon mit Vorher-Nachher-Bildern

9. August 2014

Unseren Balkon wollten wir eigentlich schon aufhübschen, seit wir eingezogen sind. Mittlerweile wohnen wir schon fast zwei Jahre hier, es wurde also wirklich langsam Zeit! Das Geländer unseres Balkons ist von innen mit zusätzlichen Holzbrettern verkleidet, die – einer lang vergangenen Mode gehorchend – in einem sehr dunklen Flaschengrün gestrichen waren. Weil das erstens schon aus Prinzip nicht besonders hübsch ist und zweitens auch die Bretter selbst nicht mehr wirklich gut aussahen, wurden sie hinter einem Bambus-Vorhang versteckt. Leider hatte aber auch dieser seine besten Tage schon länger hinter sich, war dreckig und hing auf Halbacht.

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Dieses Wochenende hatten wir endlich Zeit und Lust! Der Plan besagte, den Bambus zu entfernen, die Bretter zu erneuern und in einer schöneren, helleren Farbe zu streichen. Außerdem wollten wir den Balkon auch von außen streichen – das war nicht ganz so dringend nötig, aber es geht ja auch besser, wenn es noch nicht zu spät ist! So sah es noch heute Morgen aus:

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Die oberen Querlatten fielen fast alle schon von selbst ab. Es stellte sich aber heraus, dass die unteren Bretter noch vollkommen in Ordnung waren (abgesehen von der Tatsache, dass sie, nun ja, grün waren). Das hat uns die Arbeit erheblich erleichtert! So mussten wir viel weniger messen und sägen und schrauben…

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…und konnten uns viel mehr aufs Streichen konzentrieren! Außen war es gar kein Problem (ich habe auch nicht ein einziges Foto davon gemacht), aber innen brauchten wir zwei dieser Dosen:

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Aber es war natürlich vorn auch einfacher, Weiß auf dreckiges Weiß zu malern, als innen Blau auf dunkles Grün. Jedenfalls machte uns nach ungefähr einem halben Tag dieses Bild glücklich:

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Und ich erfreue mich immer noch an diesem wunderschönen, maritimen Kontrast, den das Geländer nun von oben präsentiert:

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Eigentlich war es erstaunlich, wie schnell alles ging. Wenn man sich einmal aufrafft! Wir hatten es schon so lange vor uns hergeschoben, und heute brauchte es nur ein bisschen Einsatz. Nun sieht es um Längen besser aus! Die Farbe ist zwar etwas dunkler geworden, als ich es mir vorgestellt hatte (ich dachte an ein zartes, helles Pastellblau), aber dem Helden gefällt es so viel besser und auch ich finde es sehr schön.

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Dieses Foto ist natürlich absolut ungestellt, ich so in meinem Maler-Shirt. 😉 Jetzt fehlen nur noch vielleicht ein paar Blumenkästen, oder eine größere Pflanze in der Ecke. Allerdings kenne ich uns und unsere braunen Daumen, man weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Vielleicht nähe ich stattdessen eine Wimpelkette? Die Bank könnte vielleicht auch noch etwas Farbe vertragen, sie ist mittlerweile ordentlich angegraut. Aber erst einmal macht mich dieses Ergebnis außerordentlich glücklich! Eben habe ich tatsächlich noch auf dem Balkon gelesen und jedes Mal, wenn ich aufgeschaut habe, musste ich grinsen über dieses strahlende Blau!

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…lass uns das am Wochenende machen!

27. April 2014

Den obigen Satz gab es hier in den letzten Tagen häufig zu hören. Die Wäscheberge wachsen in die Höhe? Ach, ich kann ja am Wochenende bügeln. Dringende Grundreinigung der Küche? Können wir doch am Wochenende machen. Betten frisch beziehen? Am Wochenende haben wir da Zeit für! Das Auto zum Reifenwechsel bringen? Lass uns das am Wochenende machen!

So kam es, dass die To-Do-Liste, die ich gestern beim Frühstück aufstellte, erstaunlich lang wurde (auf dem Foto fehlen sogar noch Punkte). Aber mittlerweile kann ich vermelden: Bis auf einen Punkt ist alles erledigt! Wir konnten keine Steine kaufen, weil das Geschäft am Samstag schon um 12 Uhr geschlossen hat (was wir telefonisch um 11.30 Uhr erfragten). Aber ansonsten haben wir: die Betten frisch bezogen, Wäsche gewaschen, in der Stadt umgetauscht, gebügelt, eingekauft, das Auto abgeholt und die Winterreifen in den Keller gebracht, die Zahnarztrechnung bezahlt und bei der Zusatzversicherung eingereicht, die Küche grundgereinigt. Und: Wir hatten endlich Zeit, uns um das Kabelchaos unter den Schränken zu kümmern!

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Kürzlich hatte ich über den hässlichen Kabelsalat nämlich laut gejammert, was mir einige gute Tipps von euch einbrachte. Am besten fand ich Nikes Idee, doch übrig gebliebenes Laminat für eine Abdeckung zu verwenden. Vielen Dank euch allen! Nach einigem Gegrübel, wie wir das denn am cleversten anstellen, kann ich nun berichten: Es ist vollbracht!

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Im direkten Vergleich:

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Es war erstaunlich wenig Aufwand! Natürlich ist es weit davon entfernt, perfekt oder auch nur professionell zu sein. 😉 Bei uns ist eigentlich fast alles selbst gebaute eher improvisiert. „Mal gucken, ob es so geht – hält halbwegs – na dann kann man das jetzt so machen!“ ist unser handwerkliches Vorgehen! Erst haben wir überlegt, die Laminatbretter einfach unter das Regal zu klemmen. Aber da muss man schon recht genau sägen, und hinterher kriegt man es auch nicht mehr so super wieder gelöst, wenn man mal ein Kabel wechseln muss zum Beispiel.

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Also haben wir einfach hinten an die Bretter kleine Winkel geklebt (ja, geklebt, mit doppelseitigem Klebeband – nicht geschraubt. Pssst – sieht ja keiner). Schon standen die Bretter wie eine Eins unterm Schrank und präsentierten sich von ihrer hübschesten Seite! Es sei denn, man kam irgendwie kurz mit dem Staubsauger, dem Fuß oder sonstigem dran. Schon verschob man das erste Brett, das zweite fiel um und so weiter.

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Aber unser Improvisationstalent war ja noch nicht eingeschlafen. Also haben wir einfach an die Winkel sowie auf die entsprechenden Stellen des Fußbodens Klettband geklebt. Schon hält alles bombenfest, aber wenn man mal ein Kabel wechseln möchte, ist es schnell wieder gelöst. Und man muss auch nicht gleich alle Bretter auf einmal rausholen, es reicht, eines der drei Bretter zu bewegen – die anderen stört das nicht.

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Alles in allem war das ein Aufwand von vielleicht einer Stunde (zuzüglich: Winkel kaufen fahren, die Stichsäge vom Schwiegerpapa ausleihen, auf dem Weg etwas mit der Nichte spielen, einen Kaffee mit der Schwiegermama trinken, den Boden unterm Regal erst mal staubfrei bekommen. Aber das gehört sicherlich nicht zwangsläufig bei jedem dazu 😉 ). Wie gesagt, es ist nicht perfekt – ich bin ganz erstaunt, wie wellig unser Boden ist, so dass die Bretter nicht überall ganz glatt aufliegen. An den Seiten ist es offen, wie oben zu sehen. Das absolute Kabelgewirr dahinter (eigentlich unglaublich!) sieht man aber nur, wenn man sich wie ich auf den Boden legt! Aber das alles stört nur bei genauerem Hinsehen und ansonsten bin ich absolut zufrieden.

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So sehe ich übrigens aus, wenn ich auf dem Fußboden liege, um für euch Fotos von unserem Kabelversteck zu machen! 😉 Als Belohnung werden wir uns einen Staubsauger-Roboter bestellen, der sich nun nicht mehr im Kabelsalat verirren kann – sehr aufregend, ich denke schon seit Tagen über einen Namen für unseren kleinen Robi nach!

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DIY-Hüpfer

RUMS: Meine Frühlings-Kanga

6. März 2014

Mit den Schnitten von Jolijou hatte ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Daher, und weil ich mit meiner letzten Anleitung für einen Hoodie nicht so zufrieden war, wollte ich gerne auch einmal eine Kanga nähen. Der Stoff lag schon lange bereit und so nutzte ich einen „freien Abend“ zuhause, um das Schnittmuster vorzubereiten und den Stoff zuzuschneiden.

Dunkelblau mit nur ein bisschen Hamburger Liebe sollte es werden. Keine Ahnung, welcher Teufel mich im letzten Sommer bei der Stoffbestellung geritten hat, aber von dem dunkelblauen Stoff hatte ich nur ungefähr halb so viel, wie ich benötigen sollte. Natürlich war auch ausgerechnet genau dieser Stoff nicht mehr lieferbar und so musste ich kombinieren. Das Ergebnis: Eine deutlich frischere Variante als die, die mir vorschwebte. Ich will mich also nicht beschweren, es ist nun weniger elegant und mehr frühlingshaft geworden. Naja, soweit ein Hoodie elegant sein kann…

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Mit dem Schnittmuster war ich schon zufriedener als bei meinem anderen Hoodie, aber die eine oder andere Anfängerfalle war trotzdem eingebaut. Ja, ich bin immer noch Anfänger mit meinen 5-6 selbst genähten Kleidungsstücken. Und gerade weil die Farbenmix-Ebooks sonst sowas von idiotensicher sind, stellt man schon mal ab und zu sein Hirn aus und verpeilt völlig, dass man beispielsweise gewisse Teile vielleicht gegengleich zuschneiden sollte. In meinem Fall zum Beispiel die Taschen. Vor den Ärmeln habe ich zum Glück noch mal gegooglet. Dann war ich so verunsichert, dass mir das Zuschneiden der Kapuze einen halben Knoten ins Gehirn gemacht hat und ich lieber erst mal eine Nacht drüber geschlafen habe. 😉

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Als der Pulli fertig war, sah die große hellblaue Fläche ganz schön leer aus… Ich habe nämlich die mittlere Variante von Kanga genäht (es gibt kurz, mittellang und lang), nächstes Mal würde ich eher zu kurz tendieren, da es unten doch etwas sackartig aussieht… Jedenfalls hat meine Schwiegermutter mit ihrer tollen Stickmaschine kurzerhand noch ein Blümchen für die Brust gestickt und so kann ich als Tulpenfrau glänzen!

An den Armen habe ich Daumenlöcher nach diesem tollen Tutorial eingearbeitet, die so vom Schnittmuster nicht vorgesehen waren. Aber da ich grundsätzlich zu doof bin, Ärmelbündchen zu nähen (ich klappe die Teile immer verkehrt herum zusammen und habe dann lange, schmale Bündchen statt kurzer breiter – und außerdem verkehrt herum im Fadenlauf), passte das ganz gut. Ich musste dann nur auch noch total Freestyle am eigentlich schon fertig genähten Pulli die Ärmel verschmälern, weil sonst die schmalen Bündchen nicht gepasst hätten. Der Hoodie ist also ein Unikat, das ich so nie wieder hinbekommen werde! 😉

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Mit diesem Wissen werde ich Kanga bestimmt noch mal nähen, in einer etwas anderen Variante. Der passende Stoff liegt schon bereit. Genauso gerne würde ich übrigens auch mal ein Kleid oder eine Hose nähen, wie ich sie so oft und so toll beim RUMS oder beim Me Made Mittwoch sehe. Aber an diese ganzen „normalen“ Schnittmuster traue ich mich irgendwie nicht ran… Ich fürchte, ich bin für solche Arbeiten nicht gewissenhaft und ordentlich genug. Habt ihr Einsteigertipps, z.B. für ein schönes Kleid?

Mehr RUMS findet ihr heute übrigens hier!

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