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Ostsee-Liebe 2015: Ein Besuch in Lübeck

23. Juli 2015

Kürzlich habe ich euch ja die schönen Türen präsentiert – aus Lübeck. Aber Lübeck hat noch mehr zu bieten als hübsche, blau-graue Türen! Mal abgesehen davon, dass es hier einen Block House gibt (Wir müssen jedes Mal dort essen gehen, wenn wir in der Nähe eines Block House sind. Steht im Ehevertrag. Oder so.), haben wir auch beeindruckende Bauwerke, tolle Geschäfte und sogar einen Chor gesehen. Aber der Reihe nach.

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Dieser Anblick begrüßte uns nach dem Parken. Ich war direkt verliebt, denn Städte mit Flüssen sind einfach was tolles. Ich muss es wissen, schließlich habe ich in Duisburg, Düsseldorf und Nimwegen gewohnt und hier in Münster haben wir zumindest einen Kanal, an dem man entlangspazieren kann und sogar einen Hafen (ob man es glaubt oder nicht). Wir bewunderten also die tolle Skyline der Stadt – Lübeck wird auch die „Stadt der sieben Türme“ genannt, weil es von den Türmen der insgesamt 5 gotischen Kirchen überragt wird. Man kennt die Türme beispielsweise auch vom Schwartau-Firmenlogo – drei davon sieht man auf diesem Bild.

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Wir flanierten ein bisschen an der Trave entlang, zählten die Türme und gelangten schließlich zum nächsten Wahrzeichen Lübecks: dem Holstentor. Das ist massig, vor allem wenn man direkt davor steht. Insgesamt geht es aber in der Umgebung doch etwas unter und ist auf beiden Seiten von Straßen umgeben, die man auf Fotos aber gut ausblenden kann. Übrigens wäre das Holstentor einmal beinahe abgerissen worden – 1863 fiel der Entschluss gegen einen Abriss nur mit einer Stimme Mehrheit in der Lübecker Bürgerschaft.

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Direkt neben dem Holstentor befinden sich die historischen Salzspeicher. Wunderschön (und der wolkenlose Himmel dazu)! Wir schauten uns übrigens heute das meiste nur von außen an, weil das Wetter so toll war.

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Wir gingen also auch am Spielzeugmuseum nur vorbei (und kauften hier lediglich eine Postkarte mit dem Räuber Hotzenplotz für unsere Nichte) und schlenderten durch die Gassen, um Details zu entdecken.

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Als nächstes wollte ich unbedingt das Rathaus sehen, weil ich davon im Reiseführer so tolle Bilder gesehen hatte. Leider war das halbe Gebäude gerade eingerüstet – schade, es sah dadurch leider recht unspektakulär aus.

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Dafür war uns das Vergnügen vergönnt, einem schwedischen Chor zu lauschen, der dort einige Lieder zum Besten gab. Und das war auch irgendwie toll.

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Für zwei Euro Eintritt haben wir uns die Lübecker Marienkirche angesehen. Die war wirklich beeindruckend riesig! Ich bin nicht allzu schnell von Kirchen beeindruckt – der ganze Prunk und Gold und Kitsch schrecken mich einfach ab. Das hat man aber in dieser Kirche eher weniger. Dafür gibt es ein fast 40 Meter hohes Gewölbe, das mich echt zum Staunen brachte. Wenn man sich vorstellt, dass man das bereits im Jahr zwölfhundertirgendwas gebaut hat, kann ich die Steine immer nur ehrfürchtig anstarren. Nun ja, in diesem Fall muss man dazu ausblenden, dass die Kirche im 2. Weltkrieg bei einem Luftangriff zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde.

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Die Glocken, die bei diesem Brand im Jahr 1942 herabstürzten, wurden als Mahnmal liegengelassen. Sehr beeindruckend, diese riesigen Glocken dort liegen zu sehen, beide schon mehrere hundert Jahre alt.

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Nach dem Kirchenbesuch sind wir dann wie gesagt durch die kleinen Gassen flaniert (und haben unter anderem Türen fotografiert).

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Blauer Himmel! Sonnenschein! Kein Wölkchen! Ich möchte Lübeck noch einmal dafür loben.

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Hinter dem nächsten Lübecker Stadttor nach dem Holstentor, nämlich dem Burgtor, fanden wir sogar ein bisschen Hafen-Flair. Und ein paar Wolken. Die haben wir erst später auf den Fotos entdeckt und waren ganz überrascht, weil wir uns gar nicht an sie erinnern konnten.

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Vorbei an den vielen kleinen Gängen und Gässchen ging es zurück Richtung Auto. Diese Gänge sind recht bekannt, allerdings haben wir uns in die meisten nicht reingetraut. Man hatte das Gefühl, den Leuten direkt auf dem Hinterhof oder im Garten zu stehen. Und wie schon bei den Türenfotos will ich ja auch wirklich niemanden belästigen, auch wenn es vielleicht erlaubt ist und andere Touristen es einfach machen. Aber hier konnte ich es mir doch nicht verkneifen, weil es einfach so wunderschön idyllisch aussah (und niemand zu sehen war).

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Auf dem Rückweg gingen wir auf der anderen Seite der Trave entlang und hatten so die Gelegenheit, uns noch ein paar der Schiffe aus der Nähe anzusehen – und schon ging es wieder „nach Hause“, denn ein Stündchen mussten wir schon noch mit dem Auto fahren.

In Lübeck hatten wir einen tollen Tag – ich kann euch allen nur ans Herz legen, die Stadt zu besuchen, solltet ihr einmal in der Nähe sein!

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Türen {Beauty is where you find it}

19. Juli 2015

Im Urlaub waren wir ja nicht nur am Strand, sondern haben auch die Umgebung erkundet. Unter anderem waren wir Lübeck. Eine wirklich schöne Stadt, die uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen hat! Wir hatten keinen großen Plan, sondern spazierten einfach nur durch die Stadt, zwischenzeitlich unterstützt vom GPS-Stadtplan auf dem Smartphone (sehr praktisch), und ließen uns treiben.

So landeten wir in einem Wohnviertel mit vielen kleinen Gassen und Sträßchen. Ich liebe solche verwinkelten Gegenden, und so haben wir einfach nur geschaut und genossen (und fotografiert)!

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Dass mir dabei hauptsächlich Türen vor die Linse geraten sind, war sicher kein Zufall. Türen sind einfach wunderbare Fotomotive, vor allem wenn sie so liebevoll gestaltet und dekoriert sind wie hier. Dass es hingegen ausschließlich blaue und graue Türen waren, ist mir erst heute beim Bearbeiten der Fotos aufgefallen. Blau und Grau scheinen in Lübeck wohl zum guten Türenton zu gehören.

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Ich frage mich bei so etwas ja immer, ob es die Anwohner wohl stört, wenn Touristen Fotos von ihren Haustüren machen. Ich meine – ich bin schon ein bisschen stolz auf unsere eigene Haustür mit ihren coolen Space Invader-Aufklebern, aber ich fände es trotzdem etwas seltsam, wenn ständig Leute stehenblieben, um sie zu fotografieren. Daher spare ich mir Bilder meist, wenn Anwohner gerade in der Nähe des Hauses unterwegs sind. Auch wenn diese das wahrscheinlich schon gewohnt sind.

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Beauty is where you find it ist ein Fotoprojekt von Luzia Pimpinella. Das aktuelle Motto lautete „Türen“. Ein Blick in die Linkliste lohnt sich!

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12 von 12 im Juli 2015

12. Juli 2015

Sehr verehrte Damen und Herren, die heutigen 12 von 12 werden Ihnen präsentiert von… meiner neuen großen Liebe, dem 50mm Festbrenn-Objektiv für meine Kamera! Gestern bin ich in die Stadt gefahren und habe mir dieses schmucke Teil zugelegt, denn als brave Bloggerin höre ich natürlich darauf, was andere Blogger mir empfehlen. Seither laufe ich glückselig grinsend durch die Gegend und fotografiere alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die heutigen Motive konnten sich nicht wehren und landen somit nun alle hier im Blog, hurra!

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Erste Amtshandlung des Tages: Den Eierkocher auf „AN!“ stellen. Die beiden Symbole auf dem Schalter fand ich nie sonderlich aussagekräftig, und so ist es mir einmal zu oft passiert, dass ich in die falsche Richtung gedrückt habe und wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit fragten, wann denn wohl die Eier endlich fertig wären. Rechts ist nämlich nur die Warmhalte-Funktion (braucht kein Mensch), so dass man warme rohe Eier bekommt – köstlich. Daher habe ich vor kurzem zum Edding gegriffen und hässlich, aber funktional markiert, was Sache ist. Hat funktioniert:

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Das sieht man hier! Naja, eigentlich sieht man es nicht wirklich, es könnten ja auch rohe Eier in den Eierbechern sein. Aber sie sind gekocht, versprochen. Ich wollte im Prinzip ja auch nur unsere niedlichen Eierbecher präsentieren.

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Außerdem gab es Mettbrötchen zum Frühstück, ein Luxus, den wir uns gelegentlich mal gönnen. Natürlich mit Zwiebeln, sonst kann man es sich auch gleich sparen.

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Dazu habe ich in der Neon gelesen. Das Magazin habe ich seit einem Angebot im Abo, und eigentlich wollte ich es schon kündigen, als die Zeitschrift vor wenigen Ausgaben plötzlich komplett umgestellt hat. Neues Layout, neues Papier, und gefühlt (ich weiß nicht, ob das offiziell ist) auch neue Themen. Seither freue ich mich wieder über jede neue Ausgabe. Dieses Mal mit einem interessanten Artikel über junge Menschen in Italien sowie dem abgebildeten Text über einen Grenzzaun zwischen Bulgarien und der Türkei (den ich noch nicht zu Ende geschafft habe, daher an dieser Stelle keine weiteren Informationen, auch wenn der bisher gelesene Teil schockierend war).

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Der Plan war gewesen, heute einen actionreichen Sonntag zu präsentieren. Wir wollten aufs Stadtfest und ich hatte der kleinen Nichte versprochen, endlich mal ihre Kaninchen zu besuchen. Tatsächlich haben wir all das aber dann schon gestern gemacht, als weitaus besseres Wetter war. Zum Glück, denn heute hat es dann die meiste Zeit geregnet. Stattdessen durften wir uns also der Hausarbeit widmen, für die gestern keine Zeit war… Ich war mit der Küche dran.

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Nach einer Weile sah es dann so aus und ich war zufrieden. Der Held hatte sich derweil das Badezimmer vorgeknöpft.

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Zeit für eine Pause! Wir spielten Lego Batman, und später noch ein bisschen Witcher 3 (ich bin ein bisschen verliebt in Geralt von Riva).

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Zwischenzeitlich musste dann noch Wäsche aufgehängt werden…

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…und zum Abendbrot gab es dann Falafel mit Hummus und Salat. Ja, Falafel aus der Packung, ich bin eben kein Foodblogger. 😉

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Abends in der Tagesschau gab es (fast) nur ein Thema: die Griechenlandkrise. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickelt, und ich bin gespannt, wie die Schlagzeilen beim nächsten 12 von 12 im Juli aussehen.

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Es ist Tatort-Sommerpause! Stattdessen habe ich heute überlegt, dass wir jeden Sonntag einen Film schauen und abwechselnd der Held und ich einen aussuchen dürfen. Heute war ich dran (da der Held gestern schon etwas ausgesucht hatte) und weil meine erste Wahl nicht verfügbar war, klickte ich mich kurz durch Netflix und wählte The Road„. Das Buch hatten wir beide bereits gelesen und waren sehr beeindruckt gewesen. Der Film war ebenfalls sehr krass, die Bilder waren noch mal etwas anderes, als es zu lesen. Aber insgesamt hat mir das Buch trotzdem besser gefallen, weil es die beklemmende Atmosphäre noch intensiver darstellen konnte. Alles in allem kein Gute-Laune-Kino, und so war ich auch enorm irritiert, als am Ende des Films der Abspann mit seiner äußerst ruhigen Musik von Netflix abrupt mit Serienreklame unterbrochen wurde. Man war noch ganz im Nachdenk-Modus. Das ist etwas, was mir an Netflix nicht so gut gefällt (ich bin ein großer Abspann-Fan), aber im Fernsehen ist das auch nicht anders.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen!

(Juli 2014, Juli 2013, Juli 2012, Juli 2011)

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Ostsee-Liebe 2015: Ab an den Strand!

9. Juli 2015

Unser Ostsee-Urlaub im Juni war ja nun eher zufällig dort, wo er nun einmal war, da wir die Wohnung nach ihrer Ausstattung und nicht nach ihrer Lage ausgesucht hatten. Wie bereits erwähnt, war eine der Voraussetzungen WLAN. Unser zweiter Wunsch war eine Badewanne, da wir die zuhause doch vermissen. Dritte Vorgabe: In der Nähe vom Meer, ob Nord- oder Ostsee. Und nach langer Recherche fanden wir tatsächlich unsere Traumwohnung – in Großenbrode! In… Wo?! Großenbrode liegt an der Ostsee, direkt vor Fehmarn (die Fehmarnsundbrücke beginnt in Großenbrode) und neben Heiligenhafen, was sicherlich bekannter ist als das kleine Großenbrode, in dem auch tatsächlich nicht viel los ist. Muss aber auch gar nicht!

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Nun waren wir zehn Tage an der Ostsee, und eine Woche zuvor war meine neue Kamera angekommen. Euch ist schon klar, was das bedeutet, oder? Fotofluten! Ich habe so viele Bilder mitgebracht, dass mir die Auswahl wirklich schwerfällt. Daher gibt es einfach mal wieder eine Reihe: Ostsee-Liebe 2015! Nicht chronologisch sortiert, da das für euch nicht besonders interessant wäre, sondern thematisch sortiert. Und für den Anfang habe ich ein Thema ausgesucht, dass alle Meer-Liebhaber glücklich machen wird. Die schönsten Strandbilder!

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Unsere Ferienwohnung war keine 3 Gehminuten vom Strand entfernt, und dank meinen Eltern hatten wir für eine Woche einen Strandkorb gemietet. Unglaublich praktisch! Wir haben viele Stunden darin verbracht, einfach nur gelesen oder aufs Wasser geschaut. Es war Anfang Juni an den meisten Tagen noch nicht sooo heiß (trotzdem oder gerade deshalb haben wir es direkt am zweiten Tag geschafft, uns einen Sonnenbrand einzufangen), aber wir hatten die erste Woche durchgehend Sonnenschein und blauen Himmel. Der Strandkorb schützt dann vor dem küstentypischen Wind. Was will man mehr?

grossenbrode-seebuhneWie ihr sehen könnt, hatten wir traumhaft blauen Himmel! Wunderschön! Diese Buhnen und die Möwen, die sich darauf um die besten Plätze gezankt haben, waren mein liebstes Motiv für Experimente. Ihr wollt gar nicht wissen, wie viele Bilder ich davon gemacht habe. Allerdings sind natürlich nicht alle etwas geworden. Gerade die bewegten Möwen-Zank-Bilder. Aber ich übe ja schließlich noch.

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Der Strand in Großenbrode hat uns gut gefallen. Zu Beginn waren wir fast allein dort, doch je sonniger es wurde und je näher es ans Wochenende rückte, desto mehr füllte es sich mit Familien mit kleinen Kindern (es waren ja noch keine Ferien). Das hat uns gar nichts gemacht, denn so ein bisschen Strandlärm mit Kindergeschrei und Sandburgenstreit gehört ja auch irgendwie dazu. Doch die „leeren“ Tage haben wir auch genossen – nur die Schreie der Möwen und das Rauschen der Wellen.

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Der Himmel war meist wolkenlos (ich erwähnte den Sonnenbrand?). Auf diesem Bild gefällt mir das Wolkenspiel aber besonders gut:

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Mit dem Sammeln von Muscheln habe ich mich übrigens nicht wirklich beschäftigt. Aber diese niedliche kleine Muschel hat es dann irgendwie doch noch auf ein Bild geschafft:

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Strandkorb-Beschäftigung Nummer 1: Lesen. Lesen, lesen, lesen. Ich habe 6 Bücher in zehn Tagen gelesen. Hätte es nicht die Kamera-Experimente gegeben, wären es noch mehr geworden. Hier habe ich aber den Helden eingefangen:

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Ach, ich könnte direkt schon wieder losfahren! Großenbrode als Urlaubsort können wir also wirklich empfehlen. Allerdings nur, wenn man mit einem Auto ausgerüstet ist oder sich wirklich damit begnügt, Tag für Tag zum Strand zu gehen. Ansonsten hat der Ort nämlich einen Supermarkt, ein paar Restaurants, und ein-zwei Strandpromenadengeschäfte. Das war’s. Aber so als „Urlaubszentrale“ war es perfekt!

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Analogliebe #4: Urlaub

19. Juni 2015

Gerade sind wir aus dem Urlaub zurück, und schon gibt’s analoge Fotos? Natürlich nicht, jedenfalls nicht vom aktuellen Urlaub. In dem hatte ich die analoge Kamera nicht einmal mit, denn ich wollte ja das neue Schätzchen auf Herz und Nieren ausprobieren und so hätte ich ohnehin keine Zeit für zwei Kameras gehabt.

Trotzdem finde ich es ganz passend, das Thema „Urlaub“ in der Analogliebe jetzt einmal herauszuholen. Was ist wirklich wichtig im Urlaub? Woran möchte ich mich erinnern? Sind das wirklich die Sehenswürdigkeiten, die man sowieso schon tausende von Malen auf Bildern gesehen hat? Oder ist es nicht vielleicht doch irgendwie möglich, das Gefühl eines Urlaubs einzufangen und nicht nur Gebäude und Blumen? Bei meinen analogen Bildern versuche ich, dieses „Ach guck mal so war das damals“-Gefühl heraufzubeschwören, wenn ich sie in zehn Jahren wieder heraushole.

Zum Beispiel, indem ich festhalte, wie das Ferienhaus aussieht, wenn wir im Winter abends heimkommen. Das mag ein Gebäude sein, aber es ist auch ein Gefühl und darüber hinaus verändert es sich auch relativ regelmäßig.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie gemütlich wir es uns machen.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie viele Stunden wir nach dem Frühstück im Schlafanzug auf der Terrasse herumsitzen, Kaffee trinken und auf den See schauen.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie gerne ich auf dem Steg sitze. Einfach nur gucken, die Enten, Blässhühner, Schwäne & Co. beobachten, fotografieren, eventuell die Füße ins Wasser baumeln lassen, den Tag verplempern.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie unser kleines gelbes Ruderboot langsam immer dunkler wird. Wir fahren nicht viel damit, es ist eher ein Highlight, wenn mal Kinder zu Besuch sind. Meist liegt es einfach nur auf dem Steg herum. Macht nichts.

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Ich möchte mich daran erinnern, wie verliebt wir in das neue Badezimmer sind, solange es noch neu ist.

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Und hier möchte ich mich daran erinnern, dass die Sonnenblende nicht auf dieses Objektiv passt, wie mir scheint. 😉

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Hach, Urlaube! Wer liebt sie nicht? 😉

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12 von 12 im Juni 2015

12. Juni 2015

Urlaubsgrüße von der Ostsee! Ein wunderschöner Tag, den ich da heute in den 12 von 12 festhalten darf. Wie üblich gibt’s 12 Bilder vom 12. des Monats, und da unsere Ferienwohnung wie schon erwähnt WLAN hat, steht der monatlichen Tradition nichts im Wege! 🙂

Heute früh wurde ich wach, war halbwegs ausgeschlafen und es war total hell im Schlafzimmer. Ich schaute auf die Uhr: 4:45 Uhr! Das konnte ich wirklich nicht glauben, also bin ich kurzerhand aufgestanden, um in der Küche noch einmal auf eine andere Uhr zu schauen. Es war taghell! Aber Tatsache, es war gerade einmal viertel vor fünf. Nun ja, ich habe mich kurz auf den Balkon gestellt, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Ha ha, da hätte ich auch drauf kommen können, dass der schon längst vorbei ist, so hell wie es war! 😉 Der Himmel war aber immerhin noch zart rosa.

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Ich konnte dann netterweise noch ein bisschen schlafen, und als wir später auf dem Balkon frühstückten, leuchtete der Himmel bereits in einem strahlenden Blau.

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Der Plan stand fest: Heute wollten wir es uns ganz faul im Strandkorb gemütlich machen! Das hatten wir eigentlich gestern schon vor, aber da begann der Tag grau und bedeckt und gar nicht so schön wie versprochen. Heute hingegen zeigte sich das Wetter wirklich von seiner besten Seite. Zunächst musste aber eines her: Sonnenschutz!

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Der Weg von unserer Wohnung zum Strandkorb dauert keine fünf Minuten zu Fuß, und noch war es schön leer. Im Laufe des Tages sollte sich das noch ändern.

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Im Strandkorb haben wir dann gelesen und ich habe mich außerdem mit der neuen Kamera auseinandergesetzt und die ersten Bilder im manuellen Modus geschossen. Naja, üben muss ich das definitiv noch, aber jeder hat mal klein angefangen.

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Heute hatte ich übriges ein weiteres Näh-Ergebnis an, ein maritimes Jersey-Kleid. Es ist allerdings für meinen Geschmack etwas kurz geraten, was daran liegt, dass das obere Brustteil irgendwie viel zu kurz ist. Der Streifen gehört eigentlich weiter unten hin… Aber egal, für den Strand ist es natürlich optimal.

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Zu Mittag gab es Gyros mit Pommes. Und da wir uns dazu im Lokal hinsetzten und das Essen nicht mitnahmen, gab es um 14 Uhr erst mal einen Ouzo vom Haus. Ähm, ja. Ich trinke meinen ja sowieso nie, aber der Held hat zumindest seinen tapfer getrunken. Den zweiten (meinen) hat er sich aber gespart.

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Am Nachmittag war ich ganz mutig sogar einmal im Meer schwimmen, nachdem ich bis dahin nur mit den Beinen im Wasser war. Das war gar nicht vorgesehen, und daher hatten wir nicht einmal ein Handtuch mit! Lediglich ein Geschirrtuch war in unserer Tasche zu finden. Sah doof aus, hat aber auch seine Arbeit erledigt. 😉

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Außerdem habe ich natürlich noch etwas mit meiner Kamera herumgespielt.

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Abends waren wir dann noch in Heiligenhafen, dem Nachbarort von unserem „Heimathafen“ Großenbrode. Erst haben wir lecker gegessen, dann wollten wir noch durch den Hafen schlendern. Dazu gab’s ein Softeis. Und weil ich so oft auf Instagram Bilder gesehen hatte von Menschen, die in Dänemark begeistert von Softeis mit Lakritz berichteten, musste ich das auch einmal probieren. Nun ja. Kann man essen. Schlecht ist es nicht. Aber auch nicht wirklich großartig.

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Durch den Hafen sind wir dann natürlich auch noch geschlendert, wie geplant…

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…und haben uns am anderen Ende den Heiligenhafener Strand angesehen, der auch sehr schön ist.

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Das war unser Urlaubsfreitag! Morgen soll es gewittern, mal sehen, was wir dann machen. Wir genießen die Zeit jedenfalls sehr.

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(Juni 2013, Juni 2011)

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Verliebt in eine Kamera

3. Juni 2015

Zum Geburtstag habe ich mir in diesem Jahr mal richtig was gegönnt. Oft habe ich keine großen Wünsche, sondern freue mich über kleinere Überraschungen. Ich packe meist lieber viele kleine als ein großes Päckchen aus. Dieses Jahr war das anders, ich habe mir von allen Seiten Geld gewünscht, und dieses dann direkt umgesetzt… In eine digitale Spiegelreflex-Kamera!

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Selbstverständlich hatte ich keine große Ahnung, aber ich wollte endlich mal „was ordentliches“. So oft gehe ich Kompromisse ein, weil mir etwas zu teuer ist, und dann ärgere ich mich hinterher über die Qualität! Aber nicht dieses Mal, so war zumindest der Plan. Also begab ich mich auf die Suche.

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Beim Bloggerfrühstück hatte ich sie dann zum ersten Mal in der Hand, und Nina sprach so verliebt über ihre neue Kamera, dass sie mir einfach nicht mehr aus dem Kopf wollte. Also, die Kamera, nicht Nina. Lange habe ich also hin- und herüberlegt, Testberichte gelesen, im Kopf gedacht „Das muss doch auch günstiger gehen“, mit dem Kopf geschimpft, mir das technische OK vom Helden geholt (der in solchen Dingen einfach objektiver ist als ich, denn wenn ich mich einmal in ein Ding verguckt habe…).

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Und nun – Zeit für einen Trommelwirbel – war es tatsächlich so weit und ich konnte am Samstagmorgen noch vor dem Frühstück mein Paket auspacken! Eine Canon EOS 70D ist also bei mir eingezogen, inklusive dem 18-55mm Kit-Objektiv (welches vermutlich nicht das beste ist, aber hey, ich bin Anfänger und mit Objektiv kostete die Kamera schlappe 80 Euro mehr als ohne)!

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Probeaufnahmen mit der Kamera konnte ich bisher übrigens nur im Haus und im Garten machen. Aber ich bin jetzt schon begeistert! Heute ist dann endlich die passende Kameratasche angekommen, so dass die Kleine endlich das Heim verlassen und bald auch mit in den Urlaub fahren darf. 😉

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Jetzt muss ich mich natürlich noch etwas einarbeiten. Zum Glück ist im Urlaub Zeit dafür, und anschließend hat mir der Held auch noch einen Fotokurs zum Geburtstag geschenkt.

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Ansonsten wollte ich einfach nur mal meine Begeisterung mit euch teilen und einige vollkommen zusammenhanglose Fotos zeigen! 😉

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Foto-Hüpfer

Analogliebe #3: Alltag

19. Mai 2015

Ihr Lieben, das Wichtigste zuerst: Die Kamera ist wieder da! Also, die digitale. Die analoge ist zwischendurch dann halt auch mal wieder zum Einsatz gekommen, und das hat mich an diese kleine Reihe hier erinnert. In den ersten Teilen habe ich Bilder von früher und von unserem Zuhause gezeigt.

Heute geht es bei der Analogliebe um den Alltag. Wieso nicht den Alltag festhalten? Sich in 20 Jahren daran zu erinnern, wie man sich mal eben ein Brot in der Küche geschmiert hat, welche Bücher man gelesen hat, und sich an die unfassbar gemütlichen Sternchenpantoffeln erinnern, um direkt zu googlen, wo es solche Retro-Schuhe heute noch zu kaufen gibt? 😉

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Alltag – den Haushalt machen, gemeinsam fernsehen, kochen oder Wäsche waschen. Oder auch einfach mal die Füße hochlegen auf dem Balkon:

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Komplett fertig für die Fahrt zur Arbeit – der Hose nach zu urteilen hat es geregnet:

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Robi Wan Kenobi, unser Staubsaugerroboter, bewegt sich. Das macht das Fotografieren etwas schwieriger. Und ihr wisst ja: Es gibt nur einen Versuch. So ist er etwas aus dem Fokus gefahren. Machts nichts.

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Letztes Jahr war das der SUB (Stapel ungelesener Bücher), mittlerweile sind sie bis auf das mittlere alle durchgelesen:

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Wie gesagt: Wäsche waschen gehört definitiv zum Alltag. Vermutlich ist das Foto für euch nicht sehr spannend. Aber eines Tages werde ich es ansehen und denken „Ach ja, diese Socken… Und die Wäscheklammern…“ 😉

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Ein Fish-Eye-Selfie im Gästebad!

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Und so sieht ein gemütlicher Blog-Abend aus:

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Gelegentlich ist auch das Alltag – einfach mal nicht kochen, sondern Pizza bestellen und gemütlich auf dem Sofa mampfen, dabei eine spannende Serie gucken und total entspannt den Abend genießen:

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Welchen Part eures Alltags müsst ihr unbedingt mal mit der Kamera festhalten?

 

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Erlebt | Foto-Hüpfer

Kulinarische Stadtführung durchs Münsteraner Kreuzviertel

26. April 2015

Habt ihr schon mal an einer Stadtführung teilgenommen? Ich bin mir eigentlich sicher, dass jeder von euch das schon einmal getan hat. Sich eine Stadt ansehen, Details entdecken, die man sonst übersehen hätte, und das Beste: Jemand ist dabei, der sich wirklich auskennt und dir alles erklärt. Nix mehr mit verzweifeltem Blättern im Reiseführer, welche Kirche das nun ist, dann zwei Seiten langweiligen Text lesen und anschließend ein wenig in der Gegend herumirren, bis man den richtigen Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit entdeckt hat. Stattdessen steht dir eine ausgewiesene Expertin oder ein erfahrener Profi zur Seite, führt dich fachmännisch auf den besten Wegen von Kirche zu Rathaus und erzählt im besten Fall die interessanten Highlights zur Stadt (und lässt die langweiligen Stellen einfach weg). Man kann sich voll und ganz auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

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Stadtführung mit Benefits

Aber habt ihr auch schon mal eine Stadtführung in der eigenen Stadt mitgemacht? Das haben der Held, meine Eltern und ich letztes Jahr im Herbst einmal probiert. Und zwar nicht mit einer gewöhnlichen Führung, sondern viel besser: mit einer kulinarischen Stadtführung! Dabei wird man durch ein Stadtviertel geführt, bekommt einiges erklärt ganz wie bei einer normalen Führung, aber zwischendurch wird Halt gemacht und gefuttert. Klingt nach einer großartigen Idee – war es auch!

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Wir hatten uns für eine Tour durch Münsters Kreuzviertel entschieden – ein Stadtteil in Münsters Mitte mit schönen Häusern, viel Gastronomie und einigem an Geschichte. Natürlich hatten wir vieles schon einmal gehört, aber dennoch war es spannend, und vieles wusste ich auch als Zugezogene noch nicht.

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Fisch, Altbier und süße Köstlichkeiten

Erster kulinarischer Halt war an der Fischbrathalle, wo es seit 1926 Fisch in allen Variationen gibt. Ein Familienbetrieb in der vierten Generation – und ich war noch nie dort! Sollte ich aber bald einmal ausprobieren, denn die Kostprobe, oben auf dem Bild zu sehen, war wirklich gut und hat sogar dem Helden geschmeckt, der zur Fraktion der Fisch-Skeptiker gehört. So wie auf dem Bild gab es übrigens an jedem Stopp kleine Häppchen zum Naschen. Satt wird man aber trotzdem, denn es gibt insgesamt sieben völlig unterschiedliche kulinarische „Haltestellen“.

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Als nächstes ging es zu Pinkus Müller. Die letzte Altbier-Brauerei Münsters! Dieser Name ist wohl auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt – wer mal als Tourist in Münster war, hat zumindest höchstwahrscheinlich auch einmal bei Pinkus gesessen.

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Und bei Pinkus sieht es auch genau so aus, wie es meiner Meinung nach in einer Brauerei einer Studentenstadt auszusehen hat. Urig, gemütlich, mit Geschichte. Nicht elegant und modern. Darum sollen sich die anderen kümmern.

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Wir haben natürlich ein Pinkus-Altbier getrunken. Dabei waren wir ganz erstaunt, dass es helles Altbier gibt. Wir sind ja doch eher das Düsseldorfer Bier gewohnt. Einen typischen Snack gab es natürlich auch wieder. Die Getränke sind übrigens nicht inbegriffen, und an den meisten Stationen ist auch keine Zeit, etwas zu bestellen. Es empfiehlt sich also, eine Flasche Wasser mitzunehmen. Bei Pinkus haben wir uns aber etwas mehr Zeit gelassen und konnten sogar draußen sitzen.

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Weiter ging es über die Promenade (die die Altstadt einmal umschließt, der frühere Befestigungsring um Münster) ins Herz des Kreuzviertels.

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Dort gab es erst einmal etwas Süßes im Café „La Petit Reve“. Ich kann mich zwar nach nun über einem halben Jahr nicht mehr wirklich daran erinnern, was es genau war, aber ich weiß dafür noch genau, dass es für mich das kulinarische Highlight der Tour war – so lecker! Kuchen, eine Kugel Eis und – das weiß ich noch, weil es so außergewöhnlich war) – Walnussöl dazu. Der Besitzer Andreas war dabei übrigens auch sehr sympathisch und hat uns persönlich serviert.

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Das Kreuzviertel zeigte sich derweil so, wie sich ein Münsteraner Vorzeige-Stadtteil nun einmal zu zeigen hat: sonnig, idyllisch, und mit Fahrradreparaturen auf dem Gehweg.

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Ich mag den Stadtteil sehr, die Häuser sind alle wunderschön. Die Mieten entsprechen dem leider aber auch, und einen Parkplatz möchte man dort wirklich auch nicht suchen. 😉

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Im weiteren Verlauf der Tour gab es dann noch Hähnchen, Pizza, Antipasti – alles wild durcheinander, man sollte also einen robusten Magen haben. Aber auch alles ausgesprochen lecker und empfehlenswert!

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Der Abschluss der Tour fand dann am „Nachtisch“ statt – ein Dessertcafé (ob das wirklich noch zum Kreuzviertel gehört, darüber lässt sich vortrefflich streiten)! Wenn es das auf der Welt gibt, kann sie so schlecht nicht sein, oder? 🙂 Übrigens: Es war alles sehr lecker und die Touristen, die mit uns unterwegs waren, konnten einfach nicht warten, bis ich alles fürs Blog fotografiert habe. Wie man hier sieht. Unhöflich, oder? Deshalb gibt es auch nicht von jedem Halt Bilder! 😉

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Ich kann euch jedenfalls nur empfehlen, auch mal in der Heimat eine Stadtführung mitzumachen. Wenn sie dazu noch von Leckereien begleitet wird, umso besser. Das Gute ist ja, dass man hinterher weiß, wo man unbedingt noch einmal hingehen muss. Und das nutzt einem daheim schließlich viel mehr als in der Fremde! 😉

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Alltagshüpfer | Foto-Hüpfer

12 von 12 im April 2015

12. April 2015

Heute ist es wieder einmal Zeit für 12 Bilder vom Monatszwölften! Heute war ein sonniger Sonntag, der mit viel Action begann und dann ruhig ausklingen durfte. Ein schöner Tag!

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Los ging er bei den Maufelines! Dort war nämlich gestern Spieletag, und ich bekam netterweise einen Schlafplatz, weil die Fahrt ja doch eine Weile dauert. Morgens wurde erst einmal der Tisch farbenfroh und frühlingshaft geschmückt. Macht gute Laune, so ein gemischter Tulpenstrauß, oder?

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Die Kinder tobten sich im Garten aus, Katha deckte den Tisch, der Superpapa machte Rührei und ich saß so rum. Naja. Vielleicht habe ich auch etwas geholfen und schon mal mein Zeug zusammengepackt. 😉

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Dann durfte ich das fertige Rührei probieren: Köstlich! Mit Pilzen, wunderbar. Und dazu ein belegtes Brot mit Schinken (hier bitte, ein Ohrwurm, gern geschehen).

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Katha genoss ihren Kaffee sichtlich. Es war ja schließlich auch ein Kakao-Kaffee. Entschuldigung – ein Schokocino natürlich (Chococino?)! Das Gegenüber-Bild gibt’s bei Katha zu sehen. 😉

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Dann wurde es für mich auch langsam Zeit, mich auf den Weg zu machen. Übrigens habe ich heute irgendetwas an meiner Kamera verstellt, was dazu führte, dass die Bilder alle viel zu hell geworden sind. Natürlich ist mir das erst abends aufgefallen. Naja, so oder so war es unspektakulär unterwegs, nicht so voll wie befürchtet und nach knapp 2 Stunden war ich zu Hause.

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Dort half ich dem Helden noch kurz bei der Hausarbeit. Wäsche wieder in der Sonne aufhängen, ist das nicht wunderbar? Ich mag es so gern, die Wäsche riecht so gut und ist auch viel schneller trocken als im ollen Keller.

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Anschließend ging es zu den Schwiegereltern. Wir waren zum Grillen eingeladen. Ganz neu im Garten ist ein tolles Spielhaus für die Enkelkinder, das natürlich direkt eingeweiht werden musste. Hier ist der Patenneffe begeistert dabei, die Fenster zu testen.

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Erwähnte ich, dass es sommerlich sonnig war? Die Kinder wurden sogar zu Sonnencreme und Sonnenhüten genötigt. 😉 Sonderlich warm war es trotzdem nicht, aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, trotzdem so zu tun.

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Wir grillten sehr lecker und viel…

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…und zum Nachtisch gab es Matschepampe-Suppe aus dem Sandkasten.

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Später war dann Entspannung angesagt. Eingekuschelt auf dem Sofa schaute ich die eine oder andere Folge meiner aktuellen Serie: Arrow. Sehr spannend!

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Und abends dann natürlich den neuen Tatort aus Nürnberg. Ich fand ihn ganz gut, aber die Quintessenz (woher sie wussten, wer es nun war), ist mir irgendwie entgangen. Es war aber wohl auch wichtiger, das neue Team vorzustellen.

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sonntag! Mehr Einblicke in den 12. April findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen.

(April 2012, April 2014)

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