Erlebt

Bloggen mit Herz 2.0 – Grüße von Föhr

27. September 2015

Ihr Lieben, viele liebe Grüße aus dem wunderschönen Hoftel auf der Insel Föhr! Ein Haufen toller Bloggerinnen hat sich hier zur Neuauflage des Workshops „Bloggen mit Herz“ getroffen, bei dem wir im letzten Jahr bereits viel Spaß hatten.

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Sandra und Katja haben wieder ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, und der Austausch mit den vielen völlig unterschiedlichen Menschen macht großen Spaß.

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Momentan sitzen hier tatsächlich ungefähr 22 Bloggerinnen (der einzige Mann ist bereits abgereist – ob’s an uns lag?) mit ihren Laptops, sind fleißig und quatschen nebenher. Eine wunderbare Atmosphäre, die ich gern häufiger genießen würde!

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Die gesamte Foto-Anzahl des Wochenendes will vermutlich niemand erfahren, dürfte aber locker in die Tausende gehen.

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Das Hoftel Föhr bietet das perfekte Ambiente, mit wunderschönen Zimmern, leckerem Essen und einem gemütlichen Aufenthaltsraum im maritimen Look. Rundherum sind Felder, Bauernhöfe und Kühe zu finden. Entspannter geht es kaum. Erst morgen müssen wir abreisen.

In den nächsten Tagen werde ich sicher noch von unseren Erfahrungen auf der Insel berichten. Aber jetzt schon möchte ich Katja und Sandra ein dickes DANKESCHÖN fürs Organisieren zurufen – es ist wieder einmal zauberhaft mit euch!

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Erlebt | Foto-Hüpfer

Kulinarische Stadtführung durchs Münsteraner Kreuzviertel

26. April 2015

Habt ihr schon mal an einer Stadtführung teilgenommen? Ich bin mir eigentlich sicher, dass jeder von euch das schon einmal getan hat. Sich eine Stadt ansehen, Details entdecken, die man sonst übersehen hätte, und das Beste: Jemand ist dabei, der sich wirklich auskennt und dir alles erklärt. Nix mehr mit verzweifeltem Blättern im Reiseführer, welche Kirche das nun ist, dann zwei Seiten langweiligen Text lesen und anschließend ein wenig in der Gegend herumirren, bis man den richtigen Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit entdeckt hat. Stattdessen steht dir eine ausgewiesene Expertin oder ein erfahrener Profi zur Seite, führt dich fachmännisch auf den besten Wegen von Kirche zu Rathaus und erzählt im besten Fall die interessanten Highlights zur Stadt (und lässt die langweiligen Stellen einfach weg). Man kann sich voll und ganz auf die Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

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Stadtführung mit Benefits

Aber habt ihr auch schon mal eine Stadtführung in der eigenen Stadt mitgemacht? Das haben der Held, meine Eltern und ich letztes Jahr im Herbst einmal probiert. Und zwar nicht mit einer gewöhnlichen Führung, sondern viel besser: mit einer kulinarischen Stadtführung! Dabei wird man durch ein Stadtviertel geführt, bekommt einiges erklärt ganz wie bei einer normalen Führung, aber zwischendurch wird Halt gemacht und gefuttert. Klingt nach einer großartigen Idee – war es auch!

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Wir hatten uns für eine Tour durch Münsters Kreuzviertel entschieden – ein Stadtteil in Münsters Mitte mit schönen Häusern, viel Gastronomie und einigem an Geschichte. Natürlich hatten wir vieles schon einmal gehört, aber dennoch war es spannend, und vieles wusste ich auch als Zugezogene noch nicht.

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Fisch, Altbier und süße Köstlichkeiten

Erster kulinarischer Halt war an der Fischbrathalle, wo es seit 1926 Fisch in allen Variationen gibt. Ein Familienbetrieb in der vierten Generation – und ich war noch nie dort! Sollte ich aber bald einmal ausprobieren, denn die Kostprobe, oben auf dem Bild zu sehen, war wirklich gut und hat sogar dem Helden geschmeckt, der zur Fraktion der Fisch-Skeptiker gehört. So wie auf dem Bild gab es übrigens an jedem Stopp kleine Häppchen zum Naschen. Satt wird man aber trotzdem, denn es gibt insgesamt sieben völlig unterschiedliche kulinarische „Haltestellen“.

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Als nächstes ging es zu Pinkus Müller. Die letzte Altbier-Brauerei Münsters! Dieser Name ist wohl auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt – wer mal als Tourist in Münster war, hat zumindest höchstwahrscheinlich auch einmal bei Pinkus gesessen.

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Und bei Pinkus sieht es auch genau so aus, wie es meiner Meinung nach in einer Brauerei einer Studentenstadt auszusehen hat. Urig, gemütlich, mit Geschichte. Nicht elegant und modern. Darum sollen sich die anderen kümmern.

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Wir haben natürlich ein Pinkus-Altbier getrunken. Dabei waren wir ganz erstaunt, dass es helles Altbier gibt. Wir sind ja doch eher das Düsseldorfer Bier gewohnt. Einen typischen Snack gab es natürlich auch wieder. Die Getränke sind übrigens nicht inbegriffen, und an den meisten Stationen ist auch keine Zeit, etwas zu bestellen. Es empfiehlt sich also, eine Flasche Wasser mitzunehmen. Bei Pinkus haben wir uns aber etwas mehr Zeit gelassen und konnten sogar draußen sitzen.

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Weiter ging es über die Promenade (die die Altstadt einmal umschließt, der frühere Befestigungsring um Münster) ins Herz des Kreuzviertels.

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Dort gab es erst einmal etwas Süßes im Café „La Petit Reve“. Ich kann mich zwar nach nun über einem halben Jahr nicht mehr wirklich daran erinnern, was es genau war, aber ich weiß dafür noch genau, dass es für mich das kulinarische Highlight der Tour war – so lecker! Kuchen, eine Kugel Eis und – das weiß ich noch, weil es so außergewöhnlich war) – Walnussöl dazu. Der Besitzer Andreas war dabei übrigens auch sehr sympathisch und hat uns persönlich serviert.

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Das Kreuzviertel zeigte sich derweil so, wie sich ein Münsteraner Vorzeige-Stadtteil nun einmal zu zeigen hat: sonnig, idyllisch, und mit Fahrradreparaturen auf dem Gehweg.

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Ich mag den Stadtteil sehr, die Häuser sind alle wunderschön. Die Mieten entsprechen dem leider aber auch, und einen Parkplatz möchte man dort wirklich auch nicht suchen. 😉

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Im weiteren Verlauf der Tour gab es dann noch Hähnchen, Pizza, Antipasti – alles wild durcheinander, man sollte also einen robusten Magen haben. Aber auch alles ausgesprochen lecker und empfehlenswert!

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Der Abschluss der Tour fand dann am „Nachtisch“ statt – ein Dessertcafé (ob das wirklich noch zum Kreuzviertel gehört, darüber lässt sich vortrefflich streiten)! Wenn es das auf der Welt gibt, kann sie so schlecht nicht sein, oder? 🙂 Übrigens: Es war alles sehr lecker und die Touristen, die mit uns unterwegs waren, konnten einfach nicht warten, bis ich alles fürs Blog fotografiert habe. Wie man hier sieht. Unhöflich, oder? Deshalb gibt es auch nicht von jedem Halt Bilder! 😉

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Ich kann euch jedenfalls nur empfehlen, auch mal in der Heimat eine Stadtführung mitzumachen. Wenn sie dazu noch von Leckereien begleitet wird, umso besser. Das Gute ist ja, dass man hinterher weiß, wo man unbedingt noch einmal hingehen muss. Und das nutzt einem daheim schließlich viel mehr als in der Fremde! 😉

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DIY-Hüpfer | Erlebt | Geek

Unfall im Lego-Labor oder: Ein Stempel-Workshop bei Binedoro

15. März 2015

Es war ein ganz gewöhnlicher Tag im Labor, der Frau Professor Doktor Knudstorp bevorstand. Ein ganz normaler Tag im Lego-Klonlabor, denn bekanntermaßen können Lego-Männchen sich nicht selbst reproduzieren (es fehlen ihnen jegliche biologischen Voraussetzungen dazu). Ihr Job war es also, neue kleine Lego-Männchen herzustellen, damit alle Kinderzimmer genauso wie die Wohnzimmer von jung gebliebenen Erwachsenen jederzeit mit den gelbhäutigen Wesen bevölkert werden könnten.

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Doch heute war etwas anders. In Gedanken war Frau Professor Doktor Knudstorp noch bei ihrer Nachbarin, die sich heute Morgen darüber beschwert hatte, sie würde das Treppenhaus nicht häufig genug putzen. Pff! Sie, als Wissenschaftlerin, wusste genau, wie häufig und gründlich man etwas reinigen musste, damit es einwandfrei war. Doch diese Lego-Kreise (der Fachbegriff war Nupsis) waren zwar rutschfest, aber wahnsinnig schwer zu reinigen.

Da passierte es. Frau Professor Doktor Knudstorp stolperte über einen dieser dämlichen Nupsis! Die Gefäße für mindestens 23 Lego-Klone rutschten ihr aus der Hand und vermischten sich auf dem Fußboden.

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Was geschah nun?! Frau Professor Doktor Knudstorp war entsetzt. Statt 23 einzelner Lego-Klone entstand… ein einzelner Riesenklon! Schnell rief sie die Werkspolizei. Kriminaltechnikerin Abby war schnell zur Stelle. Gemeinsam begutachteten sie das Problem.

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„Meine Lupe hätte ich wohl nicht mitbringen müssen“, staunte Abby fasziniert. Frau Professor Doktor Knudstorp war immer noch außer sich. „Das kann gar nicht sein! Das darf gar nicht sein! Was tun wir denn nun?!“ Abby überlegte einen Moment. „Ich muss das näher untersuchen.“ Sie rief den Hausmeister, Herrn Gelbkopf, für eine kleine Vergleichsanalyse herbei.

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„Es ist eindeutig“, konstatierte Abby. „Er ist genau wie einer von uns, aber viel, viel größer. Irgendwann wird er versuchen, die Macht über Legotham an sich zu reißen. Das ist eine Nummer zu groß für uns. Wir brauchen professionelle Hilfe.“ Gesagt, getan. Herr Gelbkopf schloss ihnen die Tür zum Dach des Laborgebäudes auf. Frau Professor Doktor Knudstorp richtete den Signalstrahler aus, und Abby schaltete das Licht ein. Und es dauerte nicht lange – da war der schwarze Rächer schon herbeigeeilt!

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„Ein überdimensionierter Lego-Klon?“, durchdrang Batmans heisere, tiefe Stimme das Labor. „Gar kein Problem. Lasst mich damit kurz allein, und ich regle das.“ Die Frauen verließen den Raum, und nach nur zehn Minuten kam Batman zurück. „Das ist erledigt. Kein Problem. Doch sollten sich die Kräfte des Bösen irgendwann wieder erheben, und ihren Schatten auf das Herz dieser Stadt werfen, so ruft mich.“

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Und so blieb nur noch für Herrn Gelbkopf die nicht ganz so glorreiche Aufgabe übrig, das Labor sauberzufegen, bevor Frau Professor Doktor Knudstorp sich wieder in Ruhe an die ganz normale Klon-Arbeit machen konnte.


In einer alternativen Welt war es Bine, die uns vor einiger Zeit zum DIY-Workshop einlud, und ich, die Lego-Männchen klonte stempelte. Stempel aus Moosgummi waren das Thema. Und so trafen wir uns eines Samstag Nachmittags in ihrer wirklich schnuckelig-gemütlichen Wohnung und waren auf einen Tag voller Basteln eingestellt!

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Bine hatte nicht nur ein hervorragendes Kuchenbuffet vorbereitet, sondern uns allen auch total großartige Bastelmaterialien bereitgelegt. Alles, um Stempel zu basteln, natürlich – aber auch alles, um sie zu verwenden. Kissenhüllen, Stofftaschen, und sogar das Rohmaterial für ein kleines Täschchen, das wir bestempeln durften, und das Bine anschließend für jeden von uns zusammengenäht und per Post zugeschickt hat! Meines beinhaltet nun Legosteine (denn der Lego-Stempel wollte nun einmal benutzt werden):

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Es war ein wirklich lustiger Tag – ich wiederhole mich vielleicht, wenn ich sage, dass Kreativität gemeinsam unglaublich viel Spaß macht, und die Damen an diesem Tag bildeten eine fröhliche, gesellige und natürlich kreative Runde! 🙂 Vertreten waren neben Bine noch Sabine von LiebesSeelig, Janine von Schnins Kitchen, Monika von Mo’Beads und Janine von JOs Creativ.

Mein erster Gedanke war – ihr mögt es schon erraten haben – ein Lego-Männchen. Das war filigran und durchaus etwas Fummelarbeit, aber es hat sich gelohnt. Glücklicherweise habe ich damit gleich auch noch Monika inspiriert, die dann aus mehreren größeren Stempeln das Riesen-Legomännchen gebastelt hat. So konnten wir uns wunderbar austauschen und unsere Designs ergänzen. Auf dem Sofa darf das Kissen nun manchmal mit der Mega-Seite und manchmal mit der Mini-Seite vorn glänzen – natürlich neben meinem liebsten Original-Binedoro-Kissen:

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Außerdem habe ich gleich zwei Stofftaschen gestaltet. Die Punkte auf der Hurra-Tasche habe ich einfach mit Wattestäbchen gestempelt (der Schriftzug ist frei Hand gepinselt), für Pacman und seinen Geisterkumpel in eleganter Kupferfarbe durfte ich wieder Stempel basteln.

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Liebe Bine, vielen Dank noch einmal für einen wirklich spaßigen Nachmittag! Und allen anderen, die bis zum Ende dieses Mega-Artikels durchgehalten haben: Respekt! 😉 Was würdet ihr auf euer Kissen stempeln?

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Erlebt

3 Highlights vom Spiele-Wochenende 2015

5. März 2015

Einmal im Jahr fahren der Held und ich zu einem Spiele-Wochenende. Eigentlich ist diese Bezeichnung grob übertrieben: Wir fahren Samstagmittag los und Sonntag nach dem Frühstück heim, es ist also eher ein ausgedehnter Spieletag mit anschließender Übernachtung. Macht aber nichts, es heißt nun mal Spiele-Wochenende bei uns. Wir treffen uns dann mit zahlreichen Menschen, die wir sonst nie sehen und auch nur von dort kennen, in einer alten Mühle.

Der Veranstalter hat haufenweise Spiele dabei (2012 habe ich euch einen Teil davon schon einmal gezeigt), die er bei Bedarf auch erklärt. SEHR hilfreich, denn nichts ist nerviger, als wenn man erst mal eine halbe Stunde die Anleitung lesen muss und dann noch den anderen erklären muss, was man eben gelesen hat! Und so freuen wir uns jedes Jahr wieder darauf, neue Spiele zu entdecken und auszuprobieren.

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Dieses Bild zeigt das Spiel „Myrmes“, das ich selbst nicht ausprobiert habe.

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SEVEN WONDERS

Dieses Jahr haben wir zum Beispiel Seven Wonders gespielt, was eigentlich nicht neu ist – für uns war es aber trotzdem eine Premiere und das Spiel hat mir überraschend gut gefallen! Man muss mithilfe von Karten eine Stadt und dazu noch ein Weltwunder errichten, und dabei möglichst viele Siegpunkte sammeln. Den Bau von Gebäuden muss man mit Rohstoffen bezahlen, die man selbst haben kann, aber auch bei seinen direkten Nachbarn (und nur diesen beiden!) kaufen kann. Gegen diese beiden Nachbarn muss man am Ende einer Runde auch kämpfen und kann so weitere Siegpunkte erlangen.

Das Schöne an dem Spiel ist, dass es durchaus ein Strategiespiel ist, bei dem man auch mal nachdenken muss – trotzdem dauert es nicht zu lange! Es gibt Spiele, die sich über den ganzen Abend ziehen. Die sind mal schön und gut, aber manchmal will man lieber etwas kürzeres spielen und da eignet sich dieses Spiel wirklich gut!

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Die persönliche Spieler-Tafel bei „Terra Mystica“.

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TERRA MYSTICA

Außerdem haben wir Terra Mystica ausprobiert. Ein eigentlich klassisches Strategie-Spiel, bei dem man auf einer Landkarte Häuser errichten und zu Festungen oder Heiligtümern ausbauen, dabei auf seine Nachbarn achten und seine Arbeiter, Machtpunkte und Priester sinnvoll einsetzen muss. Jeder spielt dabei ein anderes Volk mit eigenen Vor- und Nachteilen, zum Beispiel die Halblinge oder Hexen.

Die Regeln wirken umfangreich, sind aber einleuchtend und nach kurzer Zeit nicht nur verstanden, sondern auch verinnerlicht. Dafür dauert dieses Strategiespiel wirklich ganz klassisch etwas länger, aber trotzdem wurde uns nicht langweilig. Eine echte Empfehlung – aber in unserer Spielesammlung bisher trotzdem noch nicht enthalten, da es derzeit doch ziemlich teuer ist (alles über 40 Euro finde ich für ein Spiel eigentlich übertrieben).

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STILLE POST EXTREM

Ich spiele neben Strategiespielen auch sehr gern lustige Spiele. Unser Highlight des letzten Jahres haben wir deshalb zu fortgeschrittener Stunde auch dieses Jahr wieder ausgiebig gespielt: Stille Post Extrem. Der Name „Stille Post“ ist dabei etwas irreführend, denn es wird nicht geflüstert, sondern gezeichnet. Jeder Spieler bekommt einen Begriff und einen Block, auf den er diesen Begriff zeichnet. Dann reicht er seinen Block weiter an den Nachbarn, der nun raten muss, was Spieler A gezeichnet hat. Anschließend wird wieder weitergereicht und der dritte Spieler muss nun den Begriff zeichnen, den Spieler B vermeintlich erkannt hat – und immer so weiter, bis der Block wieder bei Spieler A angekommen ist.

Da die Zeichenkünste (und die Schwierigkeit der Begriffe) variieren, kommen einfach großartige, witzige Ergebnisse dabei heraus, wenn man sich den kompletten Block am Ende anschaut. Das vorgesehene Zählen von Punkten lassen wir übrigens gleich weg bei diesem Spiel – wir haben auch so genug Spaß und Bauchschmerzen vor Lachen! Am lustigsten ist das Spiel übrigens mit größeren Gruppen – mindestens 4, maximal 8 Spieler (wobei hier auch schon das Zuschauen Spaß macht).

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Was sind eure liebsten Spiele? Habt ihr Interesse an weiteren Spieletipps?

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DIY-Hüpfer | Erlebt

Kreativtag in Münster / Machen, nicht pinnen

15. November 2014

Heute ist wieder der 15. des Monats, und bei Geschwister Gezwitscher heißt es daher: Pinnst du noch, oder machst du schon? Vor kurzem hatte ich ganz tollen Besuch bei mir zuhause, und gemeinsam haben wir gleich mehrere Projekte umgesetzt, die wir auf Pinterest entdeckt hatten!

Eva, Jutta und Claudia waren hier – wir hatten nämlich einen Kreativtag nach Steffis Vorbild geplant. Eva hatte lecker gebacken, und wir hatten einen wunderbaren, gemütlichen, verquatschten und natürlich kreativen Tag miteinander – meine Damen, schön, dass ihr da wart!

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Unser erstes Projekt: Stempel schnitzen aus Radiergummis (Pin). Haben sicherlich viele von euch schon gemacht, für uns alle war es Neuland. Und es ging viel besser, als wir es uns vorgestellt hatten! Wir hatten nämlich ordentlich Respekt vor den scharfen Messern. Aber alle Finger blieben dran und wir haben durchaus respektable Ergebnisse erzielt – das kann wiederholt werden! Kleiner Tipp: Mit einem ordentlichen Bastelmesser geht es doch noch mal eine ganze Ecke einfacher als mit einem billigen Cutter.

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Bei unserem zweiten Projekt konnten wir die neuen Stempel teilweise schon direkt einsetzen! „Stempeln mit Bleiche“ (Pin) war an der Reihe. Guter Tipp: Macht es draußen oder öffnet die Fenster! 😉 Wir hatten Stoffservietten, die wir bestempelten. Das Motiv aus der Anleitung war sehr schön, zusätzlich haben wir Buchstabenstempel verwendet und natürlich den einen oder anderen Radiergummistempel.

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Das Stempeln mit Bleiche ist etwas tricky, da unterschiedliche Stoffe höchst unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Vorher weiß man einfach nicht, ob das Gestempelte nun rosa, gelb, weiß oder ganz anders wird. Gelegentlich verläuft sich die Bleiche auch ziemlich in den Textilfasern, so dass kein klares Stempelbild möglich ist. Aber wir haben trotzdem einige schöne Ergebnisse zustande gebracht und hatten Spaß an der Sache – also, alles gut! 🙂

Außerdem haben wir an diesem Tag noch Bilder auf Holz transferiert, die Anleitung dazu findet ihr hier. Da wir dies aber nicht zum ersten Mal gemacht haben, war es kein „Machen statt pinnen“ – schön war es trotzdem!

Und, welches Pinterest-Projekt könnt ihr mir für den nächsten Monat empfehlen?

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Erlebt

Kreativfieber-Buchparty: Fotowohnsinn und Königinnen-Cupcakes!

6. November 2014

Kürzlich war ich auf eine Party eingeladen. Soweit, so gut. Aber es war keine gewöhnliche Party – nein, sie verwirrte den Helden ungemein. „Ich gehe auf eine Buchparty“, verkündete ich ihm. „Eine was?“, war seine Reaktion. „Na, eine Buchparty! Eine Party, die geschmissen wird, weil ein Buch veröffentlicht wurde.“

Ein Buch? Ja genau, ein Buch. Um genau zu sein, ein Kreativbuch. Etwas anderes hätte man auch nicht erwartet von Jutta und Maike – immerhin schreiben sie gemeinsam am Blog Kreativfieber, der übrigens immer einen Besuch wert ist! „Fotowohnsinn“ heißt das Werk*, und es enthält gefühlte hundert großartige Ideen, die man mit Fotos umsetzen kann, damit diese nicht mehr auf der Festplatte verstauben. Was wirklich sinnvoll ist – ich habe derzeit 5.109 Fotos gespeichert. Wohlgemerkt: Aus dem Jahr 2014. Also, ich sollte zum einen dringend aussortieren und zum anderen die Fotos auch wirklich nutzen! Und dafür habe ich jetzt die perfekten Anleitungen.

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Ich machte mich also eines schönen Freitagabends auf in Münsters Süden, zum Landwirtschaftsverlag. „Landwirtschaftsverlag?“ – das war die nächste irritierte Frage des Helden. Ja, denn der Landwirtschaftsverlag verlegt nicht nur so aufregende Publikationen wie das Landwirtschaftliche Wochenblatt, die Schweinezucht und Schweinemast oder Milchrind, sondern ist auch beispielsweise Verleger der bekannten Zeitschrift Landlust. In der Buchsparte setzt man seit einigen Jahren auf DIY- und Bastelthemen, und ich war vor Ort wirklich überrascht, was für schöne Koch- und Bastelbücher im Verlag erschienen sind, den ich bis dato kaum auf dem Schirm hatte. An diesem Abend feierten wir nicht nur den Fotowohnsinn, sondern auch die Cupcake Queen, die ihr Backbuch vorstellte – und uns dabei mit süßen Köstlichkeiten versorgte!

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Das dritte Mal sorgte eine Smartphone-Konversation während der Party für Verwirrung beim Helden. „Na, wie ist’s?“, schrieb er mir ganz harmlos. Meine Antwort: „Alles super – wir basteln!“ 🙂 „Ich stelle mir eine Party anders vor“, meinte er später, als ich wieder daheim war, zu mir. Aber: Ich fand, das war die beste Art, auf die man diese Party hätte gestalten können! Nach einer kleinen Einführung, zunächst durch den Verlagsleiter, dann durch Maike und Jutta, durften wir nämlich selbst kreativ werden. Es gab einen Photo Booth für verrückte Blogger-Fotos, meine Küchenschranktür ist nun verziert mit selbst gemachten Foto-Magneten und das absolute Highlight war natürlich das Übertragen von Fotos auf Holz! Die Fotos wurden direkt vor Ort gedruckt, nachdem man sie auf Instagram mit dem passenden Hashtag versehen hatte. Eine echt clevere Idee!

Leider habe ich nicht so viele gute Bilder vom Abend, meine Indoor-Fotografiekenntnisse müsste ich noch dringend trainieren (oder meine Kamera kann es nicht – wer weiß). Außerdem war ich viel zu sehr mit Basteln und natürlich Quatschen mit den netten anderen Damen beschäftigt.

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Wieder zuhause angekommen, habe ich natürlich als erstes die coole Goodie Bag ausgepackt. Wow! Nicht nur das Foto-Buch, auch das Cupcake-Buch hat seinen Weg in mein Heim geschafft. Außerdem ein weiteres Bastelbuch und gleich drei hübsche Zeitschriften! Ich bin wirklich begeistert und bedanke mich bei Maike, Jutta und natürlich beim Landwirtschaftsverlag herzlich für die Einladung.

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  • Das Buch „Foto Wohnsinn“ findet ihr beispielsweise hier oder in eurem lokalen Buchhandel – sehr empfehlenswert!
  • Hier gibt es einen Blick in die leckeren Rezepte der Cupcake Queen. Ich gebe mich zwar nicht ab mit solchen Kleinigkeiten in der Küche (hüstel, oder ich bin zu ungeduldig, wenn man ehrlich ist), aber es sieht alles ganz köstlich aus.
  • „Kritzelkram und Schnipselei“ findet ihr hier. Darin gibt es Ideen, was man mit Kinderzeichnungen im Alltag schönes anfangen kann.

* Ich will ehrlich sein. Das Buch heißt eigentlich „Foto Wohnsinn“. Aber das hat mein Texter-Herz nicht über sich gebracht. Also: Fotowohnsinn. 😉

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DIY-Hüpfer | Erlebt

Luv und Lee im Logbuch / #bloggenmitherz

17. Oktober 2014

Na, habe ich euch schon überzeugt, dass der nächste Bloggen mit Herz-Workshop unbedingt in euren Kalender gehört? Wir hatten Strand, Watt, tolle Menschen, ein bewegendes Konzert UND Blog-Knowhow. Da fehlt nur noch ein Teil des Wochenendes, von dem ich euch berichten muss: das Logbuch!

Das Logbuch? Na gut, vielleicht kennt ihr es eher unter dem Begriff „Memory Book“. Die wunderbare Ja-Sagerin hat sich nämlich die wahnsinnige Arbeit gemacht, für jeden von uns ein Memory-Book zur Verfügung zu stellen! Dazu addiere man Massen an Bastelmaterial von der Scrapbook-Werkstatt und Ikea sowie zwei supertolle Fotodrucker von Canon.

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Da wir Blogger bekanntermaßen allzeit begeistert fotografieren, bietet sich so ein Erinnerungsbuch im Grunde genommen an. Und so nutzten wir (fast) alle die großartige Gelegenheit, nicht nur zusammen zu quatschen und zu lernen, sondern auch gemeinsam zu basteln. Für mich war das mal wieder die Erfahrung, dass das Basteln in der Gruppe einfach total viel Spaß macht. Man inspiriert sich gegenseitig, vergisst die Zeit, und es ist einfach noch viel schöner als daheim im stillen Kämmerlein. Deshalb habe ich auch bald nach dem Workshop einen Kreativtag bei mir ins Leben gerufen, auf den ich mich schon sehr freue.

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Wir nutzten also fast jede freie Minute zum Basteln, und mein Memory Book ist nun schon ordentlich gefüllt, obwohl es nur um ein Wochenende ging, was festgehalten wurde!

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Ihr seht: Teilweise waren die Tische nicht ausreichend, so wild wurde geklebt, gestempelt, geschnitten und gemalt. Und wer keine Lust hatte oder eine Pause brauchte, konnte in der Zeit einfach an seinem Blog schrauben, jemanden um Hilfe oder Input bitten, einfach mit den anderen quatschen oder bei der Musik mitsingen (was wir sehr gern und manchmal schief getan haben)!

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Aber genug drumherum geredet: Hier kommen ein paar Einblicke in mein Memory Book Logbuch! Schon auf der Fähre konnte ich nicht umhin, den Himmel und das Meer zu fotografieren. Blau in blau, wunderschön! Quasi der Startschuss für das Borkum-Abenteuer:

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Natürlich musste auch unser singender Wattführer Bertus festgehalten werden – genau wie die schon erwähnte Tatsache, dass Blogger immer alles fotografieren müssen (nicht, dass ich besser wäre – ich habe die Blogger beim Fotografieren fotografiert!):

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Aber zunächst gehörte unser erster Abend am Strand ins Logbuch. Inklusive Sonnenuntergang, Vorstellungsrunde, und natürlich Meerblick.

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Eine Challenge hatten uns Sandra und Katja auch noch aufgetragen. „Luv und Lee“ sollten wir fotografisch festhalten, oder auf Nicht-Seemanns-Deutsch: Gegensätze. Dabei kamen viele kreative Ideen zustande, und so war ich auch nicht die einzige, die von der Wattwanderung inspiriert wurde! Trotzdem gefällt mir mein Beitrag immer noch sehr gut:

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Diese süße Möwe war übrigens das Logo des Workshops und wurde von der Binenschmiede entworfen! Total niedlich, oder? Ihren Dawanda-Shop kann ich daher nur empfehlen – die Buttons, hach, zauberhaft! Genauso toll wie auch die Postkarten vom Cosmic Shop – diese Karte habe ich auf die Rückseite eines Fotos geklebt und beides zusammen dann einfach als kleine Zwischenseite eingeklebt:

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Chris, der auf Borkum lebt und somit stetig als Experte herangezogen wurde (ob er wollte oder nicht), hatte Bine und mir eine kleine Exklusiv-Tour durch Borkums Hafen gegeben – vielen Dank dafür! Natürlich wurde auch dieser Ausflug ins Logbuch aufgenommen. Inklusive Analog-Hashtags, die hiermit wieder digitalisiert wurden – Hashtagception!

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Wenn ich das so sehe, bin ich wieder versucht, tatsächlich mal ein regelmäßiges Memory Book zu führen. Aber das scheitert bei mir an mehreren Faktoren. Erstens kann ich mich, wie man hier schon sieht, nicht kurz fassen. Wenn ich an einem Wochenende schon so viele Seiten (und ich habe nicht einmal alle gezeigt) fabriziere, ist das Buch wahrscheinlich nach einem Monat voll. Zweitens bin ich ein riesiger Bastelmessi. Wenn ich anfange, das Scrapmaterial rauszuholen, ist der Tisch belegt. Komplett und zwar bis ich fertig bin. Ich habe auch das ungeschlagene Talent, die Schere neben mich zu legen und dann verschwindet sie innerhalb eines Augenschlags (das ähnelt dem Wurmloch auf meinem Sofa, nur dass dort die Zeit verschwindet, gell Heiterwerden-Steffi? 😉 )! Also, Chaos und Zeit. Aber ich bin ja inzwischen wieder totaler Fan von analogen Fotos und diese klebe ich dann auch ein. Bislang noch in ein Notizbuch und ganz einfach, aber vielleicht steige ich ja irgendwann auf zum Memory Book.

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Erlebt | Foto-Hüpfer

Herzblut-Themen und ein Watt-Konzert / #bloggenmitherz

9. Oktober 2014

Als ich den ersten Hinweis auf den Blog-Workshop beim Mädchen mit Herz gelesen hatte, dachte ich vor allem an zwei Dinge: Natürlich ans Bloggen in all seinen Facetten (Blogger treffen, etwas übers Bloggen lernen, übers Bloggen reden…). Zweitens ans Meer. An die Nordsee, die ich viel zu selten sehe und in die ich viel häufiger meine Füße stecken sollte. Spoiler: Beide Erwartungen wurden voll erfüllt – und ein drittes Haupt-Thema kristallisierte sich schnell heraus!

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Am Samstag begannen wir den Tag im Seminarraum der Jugendherberge. Dort erwartete uns erst mal eine liebevoll zusammengestellte Goodie Bag (unter anderem nenne ich jetzt ein wunderschönes Memory Book der lieben Ja-Sagerin mein eigen, das sich im Regal ganz wunderbar neben dem Gästebuch-Album macht, das ich bei ihr einmal bestellt habe) – und geballtes Know-how. „Herzklopfen vs. Herzschmerz“ lautete der Titel unserer ersten Diskussion. Was macht uns noch Spaß, welche Themen bereiten uns Bauchschmerzen? Es war wirklich toll, in der Blogger-Runde diskutieren zu können.

Später am Tag lernten wir noch, wie wir unser eigenes Media Kit erstellen, Sandra führte uns mit einem Vortrag über PR (mehr dazu hier) in die „andere Seite“ ein, wir erfuhren alles über Impressumspflicht, machten einen Photoshop-Schnellkurs und mehr. Am Sonntag setzten wir uns dann noch für eine ausführliche „Blogkritik“ zusammen und schauten uns jeden Teilnehmer-Blog von Kopf bis Fuß an. Dort kam viel hilfreicher Input zusammen, den ich gerade noch sortiere und versuche, umzusetzen.

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Der Blog-Teil des Events wurde also schon mal voll und ganz erfüllt. Und das Meer? Das hatten wir ja schon am ersten Abend besucht, aber dabei sollte es nicht bleiben. Auf dem Programm stand nämlich noch eine Wattwanderung.

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Nun war meine letzte Wattwanderung schon über zehn Jahre her und daher freute ich mich ohnehin auf diesen Programmpunkt. Die Matsche zwischen den Füßen, das Getier, der Geruch – was will man mehr? Aber diese Wanderung bot nicht nur matschige Zehen, Muschelrennen und Quallen, sondern auch noch einen ganz besonderen Wattführer. Albertus Akkermann, ein gebürtiger Borkumer, zeigte uns nicht nur die Tiere im Watt, sondern spielte uns auch noch das eine oder andere Liedchen auf seinem Akkordeon. Was nun vielleicht etwas verstaubt-spießig klingen mag, war das ganz und gar nicht! Es gab Rio Reiser und Element of Crime zu hören und wir alle standen ganz andächtig da und genossen die ganz besondere Stimmung.

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Wir Bloggerinnen konnten unserer Foto-Begeisterung hier auf jeden Fall freien Lauf lassen (die größte Sorge galt jeweils der Kamera), und so findet ihr noch viele andere Posts mit wunderschönen Bildern bei anderen Teilnehmerinnen (und unserem Quoten-Blogger natürlich auch) – zum Beispiel bei

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Ihr seht, der singende Wattführer hat uns nachhaltig beeindruckt. Wenn ihr also mal nach Borkum fahren solltet, kann ich euch eine Tour mit Bertus (den ihr schon aus dem NDR Fernsehen kennen könntet) nur ans Herz legen!

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Ach ja, und was war nun neben Bloggen und Nordsee das dritte Thema? Nun, wie schon erwähnt hatten wir die tollen Memory Books in unseren Goodie Bags. Auch die Scrapbook-Werkstatt hatte das Wochenende mit viel, viel Material gesponsort – und Canon hatte für die Fotodrucker gesorgt. Tja, 16 Bloggerinnen, 1 Blogger, 17 Kameras, 17 Memory Books, 2 Drucker und zahlloses Bastelzubehör in einem Raum? Was dabei herauskommt – das zeige ich euch beim nächsten Mal!

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Erlebt | Foto-Hüpfer

Zum Bloggen auf die Insel / #bloggenmitherz

3. Oktober 2014

Am Donnerstagabend lag ich im Bett und konnte nicht einschlafen. Ich drehte mich von links nach rechts und wieder nach links, bis ich irgendwann aufrecht im Bett saß. „Ich glaube, ich bin doch ein bisschen aufgeregt„, gestand ich dem Helden, der neben mir eigentlich schlafen wollte. Das wollte ich ja auch, schließlich musste ich am nächsten Morgen pünktlich aufstehen, um rechtzeitig an der Fähre zu sein – und ein Wochenende mit vielen völlig fremden Menschen zu verbringen, die anschließend auch noch darüber bloggen würden!

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Natürlich waren all meine Sorgen vollkommen unbegründet und verflogen schon auf der Fähre nach Borkum. Der Bloggen mit Herz-Workshop, den Sandra (Wortkonfetti) und Katja (Mädchen mit Herz) organisiert hatten, war eine großartige Erfahrung. Die Teilnehmerinnen waren allesamt ausgesprochen sympathisch und auch an Themen, über die man sich unterhalten konnte, fehlte es uns nie. Blogger unter sich eben – es war sehr nett, endlich einmal von Menschen umgeben zu sein, die Verständnis dafür hatten, dass man alles und jedes fotografieren muss!

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Das Programm, das Katja und Sandra für uns vorgesehen hatten, war sehr vielfältig. Am ersten Abend wurde direkt unser aller Herzenswunsch erfüllt: Ab an den Strand! Ein obligatorisches Gruppen-Hüpf-Foto (zu sehen beispielsweise hier), kurz die Füße ins Wasser und anschließend eine Vorstellungsrunde im Sonnenuntergang – so wünsche ich mir ab sofort jeden Workshop. Anschließend besuchten wir das Café Ostland. Von dem groß-ar-tigen Kutterteller träume ich noch immer, ich habe selten so guten Fisch gegessen! Nebenbei lernten wir uns alle ein bisschen näher kennen und sorgten mit unserer Heiterkeit (und Gruppengröße) für einige Verwirrung beim netten Kellner. 😉

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Nach einer kleinen Radtour gelangten wir dann schließlich zurück zur Jugendherberge. Dort teilte ich mir das Zimmer mit Steffi (und wie es sich fürs Klassenfahrt-Feeling gehört, haben wir nach dem Ins-Bett-Gehen noch ausgiebig gequatscht – wunderbar!). Die Jugendherberge (die sogar einen eigenen Blog hat) liegt übrigens direkt am Wattenmeer und wir mussten auch nicht in Doppelstockbetten schlafen. Wie sich später herausstellte, hatten wir außerdem das größte Badezimmer von allen. Besonders überzeugt hat mich dann am nächsten Morgen das Frühstücksbuffett. Nichts von wegen roter Tee und Graubrot, wie ich es aus Jugendherbergen in Erinnerung hatte! Nein, es gab verschiedene Brötchensorten, Brot, Toast, alle Arten von Aufschnitt und Süßkram, Obstsalat, verschiedene Müslisorten, Quark, Eier… Fast wie im Hotel! Der einzige Unterschied war, dass wir uns wie früher auch selbst Lunchpakete für den Mittag machen mussten. Es lag schließlich ein vollgepackter Tag vor uns. Aber davon erzähle ich beim nächsten Mal…

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Erlebt | Foto-Hüpfer

Bloggen mit Herz und Nordsee

25. September 2014

Vergangenes Wochenende war eines von den guten. Ach was, von den besten! Katja und Sandra hatten auf die wunderschöne Nordsee-Insel Borkum gerufen, und 14 Bloggerinnen sowie ein Quotenblogger waren diesem Ruf gefolgt. Kein Wunder: Lockte uns doch eine tolle Kombination aus Meer, netten Menschen und Blog-Knowhow in den Norden!

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Wer kann da schon widerstehen? Ich jedenfalls nicht, und daher verbrachte ich mein letztes Urlaubswochenende tatsächlich in einer Jugendherberge (zum ersten Mal seit Jahren – und ich war positiv überrascht)! Die drei Tage waren gefüllt mit guten Gesprächen, kreativen Bastelstunden, einer musikalisch untermalten Wattwanderung, einer Bloggerrunde im Sonnenuntergang am Strand und viel, viel Wissen und Feedback. Darüber werde ich in nächster Zeit noch genauer berichten – und natürlich viele Fotos zeigen. Doch an dieser Stelle möchte ich zunächst noch einmal Katja und Sandra für die gute Organisation danken und euch mit einem ersten Teaser hoffentlich Lust auf mehr Nordsee-Impressionen machen!

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