Kategorie Archive: Alltagshüpfer

Grauer Morgen

Heute früh war es richtig friedlich. Ich war allein, mein Held ist gestern Abend weggefahren bis heute Nachmittag irgendwann. Gestern Abend fand ich das noch etwas seltsam, ich war schon lang nicht mehr allein in meiner Wohnung (obwohl ich dort doch sogar fast ein Jahr ganz allein gewohnt habe!). Aber ich hatte ja was zu tun und so ging es. Heute früh fand ich es dann echt entspannt. Aber nicht nur das Frühstücken, auch die Fahrt zur Arbeit. Es war zwar grau in grau am Himmel, aber die Luft war sehr angenehm. Ich bin über eine Straße gefahren, auf der irgendwie gar keine Autos unterwegs waren. Mein Fahrrad und ich waren die einzigen, und ein paar Fußgänger. Es war ganz still und friedlich… Das fand ich schön.

Na gut, kurz darauf kam ich wieder auf die Hauptstraße, da hatte sich das mit dem Frieden wieder locker erledigt. 🙄

Ich merke echt Unterschiede beim Fahrradfahren, was die Kraft und Kondition angeht. An manchen Tagen kriege ich kaum die Pedale getreten, an anderen Tagen sause ich dahin wie ein Blitz. Das ist echt erstaunlich. So brauche ich manchmal 10, manchmal 20 Minuten zur Arbeit! Heute war ich schnell, dann macht’s auch viel mehr Spaß, als wenn man sich so abstrampeln muss. Aber da ich heute Abend vermutlich wieder Inlineskaten gehen werde, werden morgen meine Beine wohl wieder wie Blei sein…

Wilde Träume

Also, meine Träume möchte ich wirklich manchmal deuten lassen. Ich träume ja oft und viel, und häufig kann ich mir halbwegs erklären, wo zumindest die Thematik oder die Personen des Traums herkommen. Aber heute Nacht mal wieder… Nachdem ich zunächst geträumt hatte, ich hätte im Schwimmbad ein kleines Kind, das mich nassgespritzt hatte, “gedöppt” (sagt man das überhaupt deutschlandweit so? Naja, untergetaucht halt) und sein Bruder wäre wie wild auf mich zugestürmt (“Du hast meine Schwester umgebracht!!!” – “Die schwimmt doch noch da hinten ganz quietschfidel?”), weil seine Schwester ihm doch noch ihre Niere spenden sollte, aber nicht wollte, weil sie einen reichen Scheich heiraten sollte, den sie gar nicht kannte, und überhaupt doch erst fünf Jahre alt war… Naja, nach diesem “völlig harmlosen” Traum kam schon direkt der nächste:

Ich habe ein Baby bekommen. Nun muss man dazu sagen, dass Kinder beim meinem Helden und mir noch nicht ansatzweise Thema sind. Im Traum habe ich dennoch ein Baby bekommen (und mein Held war nirgends zu sehen). Es hieß Emily. Ich war bei meinen Eltern mit dem Baby und habe es getragen, ihm die Brust gegeben (das fühlte sich sehr seltsam an – vermutlich aber völlig anders als in Wirklichkeit :roll:) und es ständig fallen gelassen. Jedes Mal war mir das sehr unangenehm, aber da es niemand gesehen hatte, war das nicht weiter schlimm (das Baby hat auch nie geschrieen oder so, hauptsächlich geschlafen). Dann ging ich in den Garten, um der versammelten Verwandtschaft das Baby zu zeigen. Auf dem Weg überlegte ich mir, dass “Emily” eigentlich ein total doofer Name sei. Also hieß das Baby ab sofort Jonas. Is klar. Ich ging also mit Jonas in den Garten, zeigte ihn vor allem meinem Opa und setzte mich dann an den Gartentisch.

Und dann ist das Baby beinahe in meiner Kaffeetasse ertrunken. 😯 Das lag keineswegs daran, dass ich eine riesige Kaffeetasse hatte, sondern ein winziges Baby. Mein Opa fragte “Wo ist den Jonas” und ich meinte “Der badet im Kaffee” 🙄 und als ich hinsah, konnte man das Baby nicht mehr sehen. Also fischte ich mit meiner Hand in der Tasse rum, bis ich das Baby rausgeholt hatte. Dann bin ich panisch und laut “Hilfe” und “Er atmet nicht mehr” schreiend mit dem Baby auf der Handfläche ins Krankenhaus gerannt (das dieses im Flur meines Elternhauses war, wo man die eigentliche Kellertür öffnete, ist schon fast nicht mehr erwähnenswert), wo das Mini-Baby wiederbelebt werden musste. Was glücklicherweise auch geklappt hat.

Aber mal ehrlich – was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Oder was will es verarbeiten!? 😯

Herbst

Wird es wirklich schon Herbst?

Es ist der 3. September, es regnet und stürmt, nur ab und zu schaut die Sonne heraus. Die Blätter sind noch grün, aber ich trage bereits einen Pulli und die neuen Ballerinas, die ich bestellt habe, warten noch auf ihren ersten Einsatz (ich hoffe sehr, dass er noch in diesem Jahr stattfinden wird!). Heute früh bin ich in Regenjacke und -hose auf dem Rad ins Büro gefahren, auch wenn ich trocken geblieben bin. Und für morgen sagt der Wetterbericht ganze 14 Grad voraus… Brr!

Obwohl der Herbst ja auch seine schönen Seiten hat. Ich finde es zum Beispiel sehr gemütlich, wenn ich in meiner Wohnung bin und der Regen prasselt auf die Dachgaube im Schlaf- oder Wohnzimmer. Ebenso schön ist es, mit meinem Helden auf dem Balkon zu sitzen und den Regen zu beobachten – dafür muss es natürlich noch etwas wärmer sein. Ich mag Gewitter und Stürme, ich finde sie sehr spannend und beobachte sie gern. Das Problem ist nur – man muss ja doch zwischendurch noch manchmal das Haus verlassen, und dann gefallen mir all diese Dinge überhaupt nicht mehr! Dann wünsche ich mir wieder Sonnenschein und Freibadwetter.

War der Sommer dieses Jahr schlecht? Na es geht, er war eigentlich in Ordnung, er hat nur zu einem sehr großen Teil unter der Woche stattgefunden. Wie oft haben meine Kolleginnen und ich die Wetterseiten aufgerufen, als es wahnsinnig heiß war, und enttäuscht festgestellt: “Na toll – Samstag regnet es schon wieder”. Aber ich war immerhin zwei Mal im Freibad, konnte auf dem Mittelalterfestival problemlos den ganzen Tag barfuß laufen, sogar der 1. Mai, wo es normalerweise immer regnet, war dieses Jahr schön. Also will ich mich nicht beschweren. Aber ich wünsche mir trotzdem noch ein paar schöne Tage. Uns sei es nur, um meine neuen Ballerinas auszuführen.

In der Studentenzeit hat der Sommer irgendwie doch noch mehr Spaß gemacht. Da konnte man bei heißem Wetter die Uni auch mal Uni sein lassen, das Lernen auf später verschieben, seine zwei erlaubten Sitzungen schwänzen und sich auf die Wiese legen. Oder man konnte einfach direkt auch auf der Wiese lernen (mal mehr, mal weniger effektiv). In meiner Erinnerung ist sowieso fast das ganze Studium über Sommer gewesen… 😉 Aber im Büroleben macht der Sommer einfach deutlich weniger Spaß.

Goldene Welt

Im September ist alles aus Gold:
Die Sonne, die durch das Blau hinrollt,
Das Stoppelfeld,

Die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,
Das Kreuz auf der Kirche,
Der Apfel am Baum.

Ob er hält? Ob er fällt?
Da wirft ihn geschwind
Der Wind in die goldene Welt.

von Georg Britting

Training mal anders

Ich? Muskelkater? Vom Wii Fit-Spielen?! *unauffällig pfeif* Kann ja gar nicht sein! Na gut, er ist immerhin nicht mehr so stark wie nach meiner ersten Wii Fit-Session. Da konnte ich tagelang nicht lachen, weil ich so einen Bauchmuskelkater hatte. Niesen ging auch nicht – ist nur leider schwer zu unterlassen. 🙄 Heute ist der Muskelkater eher ein Muskelkätzchen. Daher werde ich auch nach der Arbeit brav ins Fitnessstudio fahren und hoffen, dass ich pünktlich zum mittwochlichen Schund-TV (Super-Nanny *schäm* ) wieder da bin!

Hände waschen!

Gestern Abend kam im Fernsehen eine neue Folge Monk. Darauf hatten mein Held und ich schon gewartet. Wie üblich war es lustig, spannend und häufig zum Kopfschütteln. 😉 Zwischendurch kam Werbung. Besonders gestolpert bin ich dabei über diesen Spot:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=qFOs6mAQAIw]

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ruft uns alle dazu auf, uns die Hände zu waschen. Vermutlich wegen der Grippe, sei es nun die “Schweinegrippe” oder die ganz normale, ebenso potentiell gefährliche “normale” Grippe (wie heißt die eigentlich?). Das Video finde ich gut gemacht, aber ich war dennoch überrascht, es zu sehen. Ich habe nämlich so ein “Aufklärungsvideo” noch nie im deutschen Fernsehen gesehen. Das kenne ich nur aus den Niederlanden, wo unter dem Namen “Postbus 51” regelmäßig solche Spots im Fernsehen und Radio laufen, unterstützt durch Plakate, Broschüren und Websites. Hier ein Beispiel:

Hier will uns der Staat mitteilen, dass wir doch bitte mit Licht am Fahrrad fahren sollen. Ja, ich habe diesen “holland-typischen” Thematik bewusst ausgewählt! 😆 Der Unterschied zwischen dem deutschen und dem niederländischen Spot wird trotzdem deutlich: das niederländische Video ist von Anfang an deutlich als “Postbus 51”-Spot gekennzeichnet. Das finde ich sehr wichtig, auch für den Wiedererkennungswert. Die niederländischen Spots laufen außerdem nicht während einer Werbeunterbrechung (das deutsche Video kam mitten zwischen kommerziellen Spots), sondern auf einem gesonderten Sendeplatz. Schließlich soll es nicht als Werbung wahrgenommen werden. Das finde ich ebenfalls wichtig!

Ich mag die Idee, auch solche Spots bei uns zu senden. Als ich in den Niederlanden gewohnt habe, haben sie mir meist gut gefallen. Sie müssen natürlich gut gemacht sein, am besten etwas witzig, so dass man auch darüber redet und sie sich merkt. Und die Regierung darf sie nicht für umstrittene Themen gebrauchen. So gab es in den Niederlanden Proteste, als der sehr umstrittene Euro eingeführt wurde und es einen Postbus 51-Spot dazu gab, wieso der Euro gut sei. Aber für gesundheitliche Themen (Hände waschen!) oder Verkehrsthemen (Nicht ohne Licht fahren, Genügend Sicherheitsabstand halten) finde ich es gut. Ob es etwas hilft, ist eine andere Frage. Wobei, ich habe mir seit dem Spot häufiger die Hände gewaschen als sonst. 😉

Meinen Lieblingsspot von “Postbus 51” habe ich in einem Seminar über Regierungskommunikation gesehen. Leider finde ich ihn online nicht… Er stammt aus dem Jahr 1969 und zeigt einen Doktor, der im weißen Kittel hinter seinem Schreibtisch sitzt. Es geht dabei um Hygiene, ich lache mich heute noch kaputt, wenn ich nur den Text lese. Er sagt:

“Van ons leven verslapen we een derde deel. Die slaap hebben we nodig. Het geeft ons lichaam ontspanning en rust na een drukke werkdag. Dat geldt zeker voor jonge mensen. Maar driekwart van de Nederlandse jeugd slaapt in hetzelfde ondergoed waarin het werkt, voetbalt of gymnastiek doet. Thuis trekt het eroverheen ‘s avonds gewoon een pyjama of nachtpon aan en stapt zo in bed. Maar voor een goede slaaphygiëne is het echt nodig dat uw kinderen zónder dat ondergoed, dus alleen in hun nachtkleding naar bed gaan, nadat ze zich gewassen of gedoucht hebben. Help ze. Let erop dat dat wassen dagelijks gebeurt. Geef ze zo vaak mogelijk, beter nog: iedere dag schoon ondergoed. Laat ze niet de hele week dat ondergoedpantser aanhouden. Dat is niet hygiënisch en ongezond. Leer uw kinderen hygiëne, een ander woord voor: lekker schoon! En: leer het ze van jongs af aan. Ook U!”

Auf Deutsch: “Von unserem Leben verschlafen wir zwei Drittel. Den Schlaf benötigen wir auch. Er gibt unserem Körper Entspannung und Ruhe nach einem harten Arbeitstag. Das gilt natürlich auch für junge Menschen. Aber drei Viertel der niederländischen Jugend schläft in der selben Unterwäsche in der sie auch arbeitet, Fußball spielt oder Gymnastik macht. Zuhause zieht man einfach einen Schlafanzug oder Nachthemd drüber und geht so ins Bett. Aber für eine gute Schlafhygiene ist es wirklich nötig, dass Ihre Kinder ohne diese Unterwäsche, also ausschließlich in ihrer Nachtwäsche ins Bett gehen, nachdem sie sich gewaschen oder geduscht haben. Helfen Sie ihnen. Achten Sie darauf, dass das Waschen täglich geschieht. Geben Sie ihnen so oft wie möglich, besser noch: jeden Tag saubere Unterwäsche. Lassen Sie sie nicht die ganze Woche ihren Unterwäschepanzer (?) anbehalten. Das ist nicht hygienisch und ungesund. Lehren Sie ihre Kinder Hygiene – ein anderes Wort für “lecker sauber”! Und: Lehren Sie es von klein auf. Auch Sie!”

Ikea-Katalog!

Hui… Als ich heute früh ins Büro kam, lag der neue Ikea-Katalog auf meinem Schreibtisch! Meine Kollegin war gestern dort und hat ihn mir mitgebracht. Müsste ich ihn als Family-Mitglied nicht sowieso per Post bekommen? Na egal. Die Mittagspause ist verplant! 😀

Hüpf, hüpf: Da bin ich!

Hmm, mein eigenes Blog. Mein erstes, eigenes Blog… Was schreibt man in den ersten Eintrag? Vermutlich eine kleine Vorstellung.

Ich bin extrafruity. Ich mag alles Bunte und Gestreifte, bin manchmal etwas verwirrt von mir selbst, ansonsten aber meistens ganz hüpfig und sommerlich… Deshalb soll mein Blog auch “bunt, gestreift und hüpfig” heißen. Das klingt nett, habe ich beschlossen.

So, und jetzt werde ich  mich erst einmal hier umsehen und mich mit den Einstellungsmöglichkeiten vertraut machen, und außerdem auch ein bisschen am Design rumbasteln! 🙂