Mir fällt es etwas schwer, diesen Beitrag zu beginnen. Immerhin leben wir irgendwie zwischen zwei Polen. Zwischen Magerwahn und Body Positivity, zwischen Schlank im Schlaf und Fat Acceptance. Das Buch, das ich empfehlen möchte, hat auf Twitter auch in meiner Timeline Staub aufgewirbelt, das Wort „Sektenanhänger“ fiel, und der Satz „Ich dachte, übers Kalorienzählen wären wir als Gesellschaft mittlerweile hinaus“. Das ist die eine Seite; auf der anderen Seite lese ich von Menschen, denen nach Jahren plötzlich wieder die Jeans passen und die plötzlich Spaß an der Bewegung haben. Ich habe mich bisher selten dazu geäußert: Das Thema Gewicht ist sehr persönlich, ich habe keine Lust auf Grabenkriege und von mir aus soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Wer mich nicht fragt, kriegt zumeist auch nichts gesagt und selbst bei meiner Meinung nach offensichtlichem Bullshit seufze ich zumeist nur innerlich und schweige. Der Mensch will ja in der Regel nicht belehrt werden und die Reaktion ist in den seltensten Fällen positiv. Dann sollen die Leute doch glauben, was sie gern glauben möchten; da bin ich mit den Jahren offen gestanden etwas resigniert.

Dieser recht lange Beitrag wird daher vor allem nicht: Anleitung zum Abnehmen. Regeln für alle. Vorschriften darüber, wer welche Figur haben sollte. Leute! Ihr wisst selbst, wie ihr euch am wohlsten fühlt und wenn ihr Menschen, die abnehmen möchten oder Kalorien zählen oder davon erzählen, dass sie zu dick sind,  grundsätzlich blöd findet, solltet ihr jetzt das Browserfenster schließen.

Selbstdiagnose: Huch, ich bin dick!

In unserer Familie bin ich ja so was wie die Fotografin. Bei allen wichtigen Ereignissen schleppe ich die große Kamera an – neulich bekam ich sogar den offiziellen Auftrag, die Taufe der Mini-Nichte festzuhalten. Das hat eine logische Konsequenz, die vermutlich die meisten Bloggerinnen kennen: Auf den meisten Fotos bin ich nicht zu sehen. Viel lieber dokumentiere ich, wie die Kinder groß werden – die sind ja auch viel niedlicher.

Umso erschrockener war ich, als ich Weihnachten 2015 die Kamera doch mal aus der Hand gab. Plötzlich war ich nämlich auch auf den Bildern. Und nicht von mir selbst möglichst vorteilhaft in Pose gesetzt. Denn natürlich war mir aufgefallen, dass ich mir dafür mittlerweile etwas mehr Mühe geben musste. Gewisse Winkel sehen einfach besser aus als andere. Oder man hält sich einfach dekorativ-unauffällig einen Puschel vors Doppelkinn. Aber auf familiären Schnappschüssen klappt das eben nicht. Und so sah ich mich damit konfrontiert:

Ein Schritt auf die Waage bestätigte: Ich kratzte langsam, aber sicher am Rand des starken Übergewichts, wenn man meinen BMI ausrechnete. Die 30 hatte ich nämlich so gerade überschritten. Hallo, Adipositas! Und da der BMI nicht mit dem Alter identisch sein sollte (naja, außer vielleicht, man ist gerade Anfang 20), sollte sich etwas tun.

Fettlogik überwinden? Nadja to the rescue!

Den Blog von Nadja Hermann lese ich schon lange: erzählmirnix. Er steht auch seit Jahren auf meiner Blogroll. Als ich angefangen habe, dort mitzulesen, war Nadja selbst noch stark übergewichtig. Also, deutlich mehr noch als ich. Wenn ich mich recht entsinne, wog sie um die 150 Kilo. Sie postete gelegentlich darüber – eher in Richtung Fat Acceptance denn kritisch. Mir war’s recht, im Grunde genommen war es mir egal, ich mochte ihren Blog eher wegen der politischen, feministischen Grundeinstellung und natürlich der Comics, die zum Lachen bringen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.

Irgendwann jedoch begann Nadja, auf dem Blog Artikel zum Thema Abnehmen einzustreuen. Und sie nahm ab (im Buch erfährt man, dass eine Verletzung und andere Gesundheitsprobleme der Auslöser waren). Und sie beschäftigte sich mit dem Thema, recherchierte, las Studien, las Gegenstudien, und sicherlich gibt es auch Gegen-Gegenstudien, las Bücher, Foreneinträge, Artikel. Und schließlich und endlich veröffentlichte sie ein Buch zum Thema: Fettlogik überwinden.

Aufgrund der regelmäßigen Begleitung des Themas auf ihrem Blog bekam ich das schnell mit. Trotzdem kaufte ich mir das Ebook erst, als es bei mir selbst akut wurde. Und ganz klassisch, am 1. Januar 2016, begann ich: mit dem Abnehmen. Mit der Diät? Mit der Lebensumstellung? Nahrungsumstellung? Von allem etwas, nehme ich an.

Erkenntnisse: Das nehme ich mit

Nun bin ich weder Neuling in Sachen Abnehmen (ich habe vor zehn Jahren schon einmal rund zehn Kilo abgenommen und danach mehrere Jahre mein Gewicht gehalten), noch ernähre ich mich unfassbar ungesund. Tatsächlich ist es bei mir die schiere Menge, die das Übergewicht langsam, aber sicher angefuttert hat. Ein Gummitierchen nach dem anderen, eine Portion Nudeln extra, eine große statt kleiner Pizza, und zum Überbacken die Hand großzügig in die Tüte mit dem Reibekäse.

Innerhalb von 9 Monaten verlor ich ungefähr 15 Kilo. Keine Frage wurde mir seither so oft gestellt wie: Wie hast du das gemacht? Und meine Antwort lautet stets: weniger essen, mehr bewegen. Die meisten sind dann enttäuscht. Sorry, aber das ist das ganze Geheimnis. Weniger essen, als man verbraucht. Das wusste ich auch, bevor ich „Fettlogik überwinden“ gelesen habe. Und ja: So revolutionär, wie es oft dargestellt wird, ist das Buch vermutlich nicht. Es stellt im Grunde gängige Ernährungsmythen bzw. übliche Ratschläge und „Allgemeinwissen“ zum Thema Gewicht nacheinander auf den Prüfstand und untersucht sie einzeln anhand von Studien. Und ich wette, jeder fühlt sich bei wenigstens einer dieser so genannten „Fettlogiken“ irgendwie ertappt. Hier eine Checkliste für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben – welchen dieser Aussagen würdet ihr zustimmen:

  • Es ist gefährlich, wenig zu essen, dann hat man keine Energie und baut Muskeln ab!
  • Im Alter nimmt man zu, weil der Stoffwechsel langsamer wird.
  • Leichtes Übergewicht ist sogar gesünder als Normalgewicht!
  • Jojo-Diäten sind viel schädlicher als Dicksein!
  • Wer mit dem Rauchen aufhört, nimmt unweigerlich zu.
  • Von Diätprodukten nimmt man zu!
  • Wer abnehmen will, sollte mehr Obst essen.
  • Kalorien zählen ist essgestört und genussfeindlich.
  • Man sollte maximal ein Pfund pro Woche verlieren.
  • Manche Menschen können nie wirklich schlank sein, dafür sind sie körperlich einfach nicht gebaut.
  • Kalorienzählen funktioniert bei mir nicht. Ich esse nur 1.000 Kalorien am Tag und nehme trotzdem nicht ab! Mein Stoffwechsel ist ruiniert!
  • Bei zu schnellem Abnehmen oder zu viel Gewichtsverlust rutscht man ganz schnell in die Magersucht.
  • Das Idealbild der dünnen Frau ist ein Phänomen unserer Zeit, früher war das ganz anders.
  • Abnehmen ohne Sport geht nicht.
  • Das Übergewichtsproblem ist überbewertet. (Das ist doch noch nicht adipös!)
  • Tägliches Wiegen ist schlecht oder sogar gefährlich.

Und? Also, ich muss zugeben, obwohl ich „weiß, wie es geht“ und quasi frei Schnauze schon mal erfolgreich abgenommen hatte, hätte ich einigen dieser Sätze zugestimmt. Vor allem der Aussage, dass man langsam abnehmen soll, damit es gesund bleibt; aber auch, dass leichtes Übergewicht gesünder sei als Normalgewicht oder dass man maximal einmal in der Woche auf die Waage steigen sollte. Tja. Ich werde jetzt nicht Punkt für Punkt widerlegen, aber allen diesen Punkten (und zahlreichen mehr) widerspricht Nadja Hermann in dem Buch. Sämtliche Aussagen untermauert sie dabei mit Studien, bezieht auch Studien ein, die vermeintlich das Gegenteil beweisen, und nimmt diese Studien Schritt für Schritt auseinander, was den Aufbau und die Aussagekraft betrifft.

Jojo-Effekt und Hungerstoffwechsel: Kann man nix machen!

Zum Beispiel der Jojo-Effekt: Das weiß man doch, dass der Körper nach einer Diät froh ist, endlich wieder genug zu essen zu bekommen, und alles einlagert, was er kriegen kann. In Vorbereitung auf die nächste Hungersnot. Der Stoffwechsel fährt runter und man nimmt plötzlich viel schneller zu – gibt’s doch Studien zu und hat auch jeder schon mal erlebt, nach einer Diät wiegt man ganz schnell und quasi urplötzlich wieder mehr als vorher, obwohl man nicht anders isst.

Tja, nun. Das denkt man so. Und ja, es stimmt. Nimmt man ab, verbraucht man weniger Kalorien und kann nicht mehr so viel essen wie vorher. Zudem man ja auch schon vorher mit eben dieser Menge an Nahrung offenbar zugenommen hat, sonst wäre ja die Diät nicht nötig gewesen. Aber ja, auch abgesehen von den Kalorien, die man aufgrund von geringerer Körpermasse weniger verbraucht, benötigen laut einigen (längst nicht allen) Studien einige Menschen nach einer Diät plötzlich weniger Kalorien als erwartet. Und zwar ungefähr 50-80 täglich. Das ist nicht besonders viel. Es ist also nicht so, als dürfte man nach einer Diät keinen Apfel mehr ansehen, ohne zuzunehmen. Und selbst dieser Effekt trat nur bei Menschen auf, die bei der Abnahme völlig auf Sport verzichtet hatten. Warum der Hungerstoffwechsel Unsinn ist, wird im Buch ausführlich und nachvollziehbar erklärt.

Umsetzung: Wiegen, wiegen, wiegen oder Quantifizierung ist alles

Fettlogik überwinden“ sagt dem Leser nicht, was er tun soll. Es will keine Anleitung zur Abnahme sein. Nadja erzählt von ihrem eigenen Weg und stellt ansonsten eben die üblichen Mythen auf die Probe. Daraus kann sich jeder selbst mitnehmen, was ihm weiterhilft. Mein Weg war der folgende: Ich habe Kalorien gezählt. Alle. Ich habe mir eine Mini-Waage fürs Büro gekauft und mein Mittagessen abgewogen. Ich habe beim Kochen jede Zutat einzeln auf die Waage gelegt und in die FDDB-App eingetragen. Ich hatte kein festes Kalorienziel; möglichst wenig halt, ohne zu viel Hunger zu haben (und oh Wunder, Hunger kann man manchmal aushalten, wenn man das will). An manchen Tagen war das mehr, an anderen weniger. Ich habe ganz normal auswärts gegessen, wenn es Anlässe gab; aber das Essen dort habe ich dann eben geschätzt und trotzdem in die App eingetragen. So war ich eben manchmal nur knapp unter meinem täglichen Kalorien-Gesamtumsatz und manchmal sehr viel.

Nicht nur mein Essen habe ich gewogen; auch mich selbst. Täglich. So lernte ich, dass Schwankungen ganz normal sind und konnte auch ein bisschen abschätzen, woran sie lagen. Bei bisherigen Abnahme-Aktionen hatte ich mich maximal einmal in der Woche gewogen. Das kann sehr frustrierend sein, wenn die Waage dann genau am Wiegetag einen Ausreißer nach oben hatte. Außerdem gab es mir Routine, sich halt jeden Tag draufzustellen. Wenn mir das Ergebnis gefiel, freute ich mich; wenn nicht, gab ich nicht allzu viel drum.

Die dritte Säule meines „Quantifizierungswahns“ kam nach ein paar Monaten hinzu. Ich erstand nämlich günstig ein gebrauchtes Fitbit-Fitnessarmband. Yay, ein Gerät, das alle meine Bewegungen aufzeichnet und auf dubiosen Servern in den USA speichert! Was tut man nicht alles. Das Armband zählte zuverlässig meine Schritte und zeichnete meinen Sport auf. Außerdem rechnete es erstaunlich genau meinen Kalorienverbrauch aus, was natürlich fürs Zählen äußerst hilfreich war. Und das tägliche Schrittziel von 10.000 Schritten zu erreichen – und sich womöglich gar in Wettbewerben mit anderen Nutzern zu messen – hat mich enorm motiviert. Vor allem, weil ich sehen konnte, was ein Tag mit 3.000 Schritten für einen Kalorienverbraucht hat im Vergleich zu einem mit 10.000. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage: Der Unterschied ist erstaunlich. So ein paar Schritte durch die Wohnung, da erwartet man ja nix. Aber doch, es bringt etwas, definitiv. (Mittlerweile habe ich ein neues Armband, das die Kalorien weitaus ungenauer ausrechnet, aber ich kann den Verbrauch relativ zuverlässig selbst abschätzen.)

Sportlich bin ich also viel gegangen (dazu kam ja auch noch Pokemon Go in der Zeit, yay!). Und mit dem Bouldern habe ich in der Zeit angefangen. Was das so verbraucht, weiß ich aber nicht, doch Muskelaufbau kann ja schließlich auch nicht schaden und der Spaß stand dabei im Vordergrund.

Ein Fazit und zwei Sätze, die ich nicht mehr hören kann


Bis September 2016 hatte ich also 15 Kilo abgenommen. Aber in der Überschrift steht doch 20? Bin ich danach etwa auf meinen ominösen Setpoint gestoßen, ab dem es nicht mehr weitergeht? Nö, es ist viel banaler. Ich habe pausiert. Im Oktober sind wir umgezogen und danach bin ich irgendwie nicht mehr richtig in den Tritt gekommen. Wie sagt Nadja so schön? Es ist nicht schwierig, aber es ist trotzdem schwer. Ungefähr im März habe ich wieder angefangen, und seither sind wieder etwa fünf Kilo runter. Also, keine Sorge: Es klappt. Außerdem keine Sorge: Ich bin weder magersüchtig noch zu dünn, noch werde ich zu dünn, wenn ich mein Gewichtsziel eines mittleren Normalgewichts erreicht haben werde. Denn das ist einer der beiden Sätze, die ich nicht mehr hören kann – in verschiedensten Variationen: Wo willst du denn noch abnehmen? Jetzt ist es aber gut. Das reicht doch jetzt. Vor der Magersucht hat mich noch niemand gewarnt, aber hey, ich schmiere es auch nicht allen aufs Butterbrot, dass ich noch nicht fertig bin. Ich finde dennoch, das muss eigentlich niemand kommentieren. Ich sage ja auch niemandem, dass er unbedingt abnehmen sollte; wieso sollte es besser sein, jemandem zu sagen, dass er das auf keinen Fall tun sollte?

Die zweithäufigste Satzvariation kommt nach meiner Antwort auf die Frage, wie ich das denn gemacht hätte (zur Erinnerung: weniger essen, mehr bewegen). Dann kommt nämlich gefühlt in der Hälfte der Fälle eine Rechtfertigung, wieso das bei mir zwar geklappt hat, aber bei meinem Gegenüber auf keinen Fall so klappen kann: Ach, in deinem Alter geht das ja auch noch. Dafür habe ich keine Zeit. Das klappt bei mir nicht, habe ich schon probiert. Wenn das mal so einfach wäre. Das ist zu kompliziert. Das ist ja auch Typsache. Leute, echt jetzt? Ihr braucht euch nicht zu rechtfertigen. Mir ist das doch egal, was ihr wiegt. Ihr habt mit dem Thema angefangen. Allerdings ist die Hälfte von dem, was ihr sagt, durch Studien widerlegt. In der Regel habe ich aber keine Lust auf Diskussionen und steige aus dem Gespräch aus. Manchmal erwähne ich das Buch – das ich mir mittlerweile gleich zwei Mal als Printversion gekauft habe, weil ich gern darin blättere, es aber auch regelmäßig verleihe.

Post Author: Nele

19 Replies to “Buchtipp: 20 Kilo weniger dank „Fettlogik überwinden“”

    1. Hehe, ja, die Pause war länger als geplant, und ich gebe auch nicht mehr Vollgas wie zu Beginn. Du kennst das vielleicht, wenn der Leidensdruck weniger wird, man sich naturgemäß mehr anstrengen muss wegen geringerem Verbrauch und das Thema nicht mehr völlig im Mittelpunkt steht… Und dann musste ich noch meine persönliche Challenge, 100 Tage am Stück 10.000 Schritte zu gehen, am Wochenende nach über einem Monat unterbrechen, weil ich halt einfach flachlag. Grummel. Aber Bangemachen gilt nicht, jetzt bin ich halt wieder an Tag 2 statt 34. Kann nur gut für die Figur sein, im Prinzip mache ich es dadurch ja länger. 😉

      1. Oh, sehr interessante Challenge! Schade, dass du kein Fitbit mehr hast, sonst hätte ich mich sehr gerne mit dir vernetzt. Vielleicht überleg ich mir auch mal so eine 100-Tage-Challenge. 🙂 Sehr gute Idee, um weiter dran zu bleiben, wenn der Leidensdruck sinkt. 😉 (Wobei er bei mir ja noch hoch genug ist, hihi. 🙂 )

        1. Ja, das Fitbit wollte leider nicht mehr mit meinem Smartphone kommunizieren, und mein Smartphone-Modell wird leider offiziell nicht unterstützt (auch wenn es zunächst trotzdem geklappt hat). Da war ein anderes Armband günstiger als ein anderes Telefon. 😉

    1. Liebe Manuela, das freut mich, wenn ich motivieren konnte! Das Buch zeigt echt, dass es kein Hexenwerk ist. Ich hoffe, es motiviert dich so sehr wie mich!

  1. Ich kann zu dem Ganzen nicht viel Wissen beitragen; ich esse wie ich esse und bin eigentlich zufrieden und gesund. Trotzdem kann ich mich aber für dich freuen, dass du diesen Weg gegangen bist und so viel erreicht hast. Toll finde ich ja auch, dass man zb über IG mitbekommt, wie viel Freude die zusätzliche Bewegung ja auch bringt, das spornt an sich auch mal für einen Spaziergang im schönen Münster aufzuraffen 🙂 Ich hoffe, dir bleiben nervige Fragen und Kommentare irgendwann erspart 😉

    1. Du hast wohl das Glück, intuitiv „richtig“ zu essen – aber du hast ja dafür genug anderen Essensärger, da möchte ich auch nicht tauschen. Ja, die Bewegung macht Spaß, erstaunlich, aber wahr. Manchmal (pssst!) gehe ich sogar joggen. So ganz ohne Trainingsplan und Marathonambition, einfach weil es Spaß macht. Hätte ich früher auch nicht gedacht!

  2. Liebe Nele,
    Herzlichen Glückwunsch zu deiner Disziplin und natürlich zu dieser tollen Abnahme. Man hat es ja zwischenzeitlich immer mal wieder auf neuen Fotos von dir gesehen, dass sich da was tut, und ich hab dann immer so gedacht, dass du klasse aussiehst! Ich persönlich finde ja, dass es nicht nur die Kilos weniger sind, die einen verändern, sondern auch all das, was sich im Innern abspielt. Nennen wir es einfach mal Zufriedenheit. 🙂 Und ich gebe dir vollkommen recht: Jeder sollte für sich heraus finden, wie und mit welchem Gewicht oder Körperform er für sich selbst zufrieden ist.

    Was mich allerdings an diesem „Hype“ um das Buch und auch an deinem Bericht etwas stört, ist, dass diese „Fettlogiken“ als das A-und-O dargestellt werden. Ich hab deine Checkliste gelesen und bei vielen Punkten stimme ich dir zu, dass es Quatsch ist bzw. Ausreden sind. Jeder Mensch kann abnehmen, wenn er will – egal wie alt, egal mit welchem Startgewicht. ABER jeder Mensch ist auch anders, hat einen anderen Stoffwechsel, Tagesrhytmus, Hormonhaushalt, Alltag, Stress, Schlaf. Daher finde ich, dass dieses Pauschalisieren auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist. Und sind wir doch mal ehrlich: Zu nahezu jeder Studie gibt es mindestens eine Gegenstudie, oder? 😉
    Versteh mich bitte nicht falsch: Ich finde es super, dass du deinen Weg gefunden hast und freue mich aus ganzem Herzen für dich über deine Abnahme. Punkt.

    Ich selbst gehe einen ähnlichen Weg, wiege mich jedoch nicht täglich, denn für mich persönlich ist das Quatsch und der Ausschlag nach oben am Wiegetag einer dieser berühmten Ausreden, die ich so oft höre oder auf IG oder sonst wo lese. „Am Ende des Tages“ (bildlich gesprochen) zählt doch, ob man bzw. wie viel man insgesamt abgenommen hat; dann zeigt die Waage an Wiegetag A eben eine Zunahme… So what? Betrachte ich mein Höchstgewicht und mein jetziges Gewicht, so kann ich doch mehr als zufrieden sein – und du sowieso! 🙂
    Ebenso halte ich persönlich nichts davon, unter seinem Grundumsatz zu essen. Der Körper braucht nun mal Energie, um zu funktionieren und zu atmen. Zumindest diese Kalorien sollte ich ihm doch schon zufügen – finde ich. Dass ich dann natürlich trotzdem unter meinem Tages-Gesamt-Umsatz essen sollte, wenn ich abnehmen will, ist dann auch klar. Und ja, Abnehmen ohne Sport geht, möchte ich persönlich aber nicht, schließlich möchte ich Fett durch Muskeln ersetzen und zudem vermeiden, dass meine Haut hängt (weswegen ich persönlich Abnehmen im gesunden Maße (also nicht 3kg die Woche) auch so wichtig finde, aber auch dazu gibt es bestimmt Studien……….).

    Wie dem auch sei: Es muss jeder seinen eigenen Weg finden. Und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg dabei. Ich werde das Buch selbst wahrscheinlich nicht lesen. Man muss ja nicht jeden Hype mit machen und kann trotzdem abnehmen. Hihi. Aber schön, dass es dir geholfen hat.

    Liebe Grüße
    Nika

    1. Liebe Nika,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar!

      Ich stimme dir zu: Jeder Mensch ist anders. Allerdings widerspreche ich dir auch: Für jeden Menschen gelten nun mal biologisch-physikalische Grund“regeln“. So funktionieren Körper halt. Und die Grundregel fürs Abnehmen ist: Wenn du weniger isst, als du verbrauchst, nimmst du ab. Da ist dem Körper egal, wie dein Stoffwechsel, Tagesrhythmus, Hormonhaushalt ist. Und dabei ist es dem Körper wurscht, ob du weniger als deinen Grundumsatz isst oder nicht. Der Körper denkt sich nämlich nicht um Mitternacht „Ok Zellen, heute benötigen wir 1.400 kcal, um unsere Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten!“ und spart die dann auf fürs Atmen. Nehmen wir mal an, du isst an dem Tag deinen Grundumsatz von 1.400 kcal und machst nach dem Aufstehen erst mal Sport, bei dem du 500 kcal. Dann nimmt der Körper die Kalorien, die du zu dir nimmst, für diese Leistung. Wenn er dann die weiteren 900 kcal verbraucht hat, die du zu dir genommen hast, um den Grundumsatz nicht zu unterschreiten, dann stellt er ja nicht plötzlich das Atmen und den Herzschlag ein. Wäre ja auch ziemlich blöd. 😉

      Im Buch wird übrigens erklärt, dass die Symptome, die viele Menschen einer starken Kalorienreduktion zuschreiben (Erschöpfung, Konzentrationsprobleme etc.), oft ein Nährstoffmangel sind. Die Gefahr besteht natürlich, denn je weniger Kalorien, desto weniger Nährstoffe! Man muss wirklich ein bisschen darauf achten. Und ich merke ganz extrem, dass ich darauf achten muss, genügend Proteine zu mir zu nehmen. Seit ich Quark statt Müsli frühstücke, geht es mir jedenfalls deutlich besser. Jedenfalls empfiehlt ja auch niemand (und schon gar nicht das Buch, das im Prinzip gar nichts empfiehlt), dass du unter deinem Grundumsatz essen sollst. Ich persönlich fühle mich auch oft nicht wohl damit und esse mehr als die mittlerweile „nur noch“ 1.350 kcal, die mein berechneter Grundumsatz sind. Aber wenn es mal an einem Tag passiert, dass man nur 1.000 kcal zu sich genommen hat und trotzdem gar keinen Hunger empfindet, ist es halt Unsinn, sich das Brötchen reinzustopfen, nur damit man auf die 1.400 kcal Grundumsatz zu kommen. Und ja, viele machen das!

      Ich persönlich empfinde die Sätze auf der Checkliste gar nicht mal als Ausreden. Die Menschen glauben das, weil sie es nicht besser wissen. Dabei stehen sie sich manchmal selbst im Weg, und das ist einfach schade. Keineswegs sind sie deswegen zu faul, blöd oder suchen nur nach Entschuldigungen! Es tut mir Leid, dass das Buch dich irgendwie nervt bzw. seine Leser. 😉 Ich kann das verstehen. Ich persönlich glaube einfach, dass es ein sehr gut recherchiertes Buch ist (im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Büchern, die so auf dem Markt sind), daher verlasse ich mich auch auf die Thesen, die darin aufgestellt werden – zumal sich vieles mit meinen Erfahrungen deckt. Wenn es jemand anders machen will, ist mir das im Grunde genommen egal. Manchmal finde ich es halt nur anstrengend, wenn Menschen sich über Dinge beklagen, die meines Wissens nach so nicht stimmen. (Insbesondere den Satz mit dem Alter kann ich ECHT nicht mehr hören.) Das Problem dabei ist ja, dass viele Menschen das zum Anlass nehmen, dann halt einfach gar nichts zu ändern. „Ich bin älter, daher funktioniert das nicht mehr so schnell/einfach/gut wie bei Jüngeren, dann kann ich’s mir auch sparen. Aber ich bin zu dick, mimimi!“ Sorry, das ist natürlich überspitzt dargestellt.

      Was die Studien betrifft: Das Buch und vor allem der zugehörige Blog hat mich allerdings echt dazu gebracht, Studien kritischer zu hinterfragen. Oder besser gesagt: die Berichterstattung über Studien, wie wir sie am Ende in der Tageszeitung lesen. Einfach, weil Nadja auf ihrem Blog oft Studien, die durch die Nachrichten geistern, komplett auseinandernimmt und schaut, wie sie gemacht wurden, von wem, weshalb, und was die genauen Ergebnisse waren. So steht dann am Ende zum Beispiel in der Zeitung „Zu wenig Schlaf macht DICK!!!“, wenn eine Studie ergeben hat, dass man bei nur 4 Stunden Schlaf seinen Ruheumsatz um etwa 2.6% verringert (was bei mir spektakuläre 35 kcal wären, die ich vermutlich 3x verbraucht habe dadurch, dass ich wach war, anstatt zu schlafen). Solche Themen werden halt gern sehr weit vereinfacht und stehen dann als winzige Meldung in der Zeitung, obwohl viel mehr Worte nötig wären, um sie zu erklären und in den richtigen Kontext zu setzen. Schön in dem Zusammenhang „Es gibt zu jeder Studie eine Gegenstudie“ finde ich diesen Text: https://fettlogik.wordpress.com/2017/02/15/wer-garantiert-dass-das-nicht-alles-einseitig-zitiert-wurde/

      Aber ich will mich nicht zum ritterlichen Verteidiger „DES BUCHS“ aufschwingen. Ich fühle mich selbst manchmal doof dabei! 😉 Ich bin eben ganz offensichtlich überzeugt. Ich freue mich jedenfalls, dass du auch so Erfolg hast. Kein Mensch MUSS dieses Buch lesen und ich habe auch lediglich aufschreiben wollen, wie es mir geholfen hat. Eine ganz persönliche Geschichte ohne Anleitung, einfach weil ich oft danach gefragt wurde. Wenn’s auch so gut läuft, ist das ja auch nicht wirklich nötig. Nur finde ich, dass man dann nicht wirklich sinnvoll behaupten kann, Dinge in Fettlogik überwinden würden nicht stimmen oder wären übertrieben. Wer nur die Zusammenfassungen wie meine liest, der bekommt eine sehr subjektive Version ab, die stark verkürzt ist und genau das, was ich an dem Buch so schätze – nämlich die umfangreichen Erklärungen und Belege – fehlen natürlich komplett.

      Liebe Grüße
      Nele

  3. Liebe Nele, danke für den tollen Artikel!
    Ich hab das Buch auch gelesen, hatte einige AHA-Effekte, die aber leider in letzter Zeit wieder ein wenig aus den Augen verloren. Aber ich möchte auch gern weitermachen. Ich hatte vor 6 Jahren relativ schnell 35 Kilo abgenommen (mit Weight Watchers, ohne Treffen allerdings, nur die online Version). Das mit dem Kalorienzählen hab ich in letzter Zeit ein wenig aus den Augen verloren, aber da ich mir inzwischen an vielen Tagen mein Mittagessen selbst von zuhause mitbringe, habe ich da auch ein bisschen mehr Kontrolle.
    Bei mir fängt das mit der Motivation dann übrigens auch immer dann an, wenn ich Fotos von mir sehe…
    Liebe Grüße!
    Andrea

    1. Jaaa, Fotos sind so was von motivierend! Vor allem halt die nicht gestellten, wo man auch mal ungünstig guckt. Uuuh! 😉 35 Kilo ist ja eine echte Hausnummer, Respekt. WW funktioniert natürlich auch, allerdings muss ich zugeben, dass ich schnödes Kalorienzählen einfacher finde, weil da halt schon fast überall die Kalorien draufstehen und gratis ist es auch noch. Zumal sich die WW-Dinge ja auch alle Nase lang ändern… Ein WW-Kochbuch haben wir allerdings auch zuhause! 😉
      Dir weiterhin viel Erfolg! 🙂

      1. Heute würdedas für mich auch nicht mehr funktionieren, aber damals war das super. Für mich hat WW am meisten gebracht, weil ich gelernt habe, dass ich mehr (Volumen) essen kann/darf, wenn das gesunde Sachen sind und man quasi umerzogen wird, weil Gemüse halt (damals) keine Punkte hatte. Aber stimmt schon, Kalorienzählen ist praktischer 😉
        Ich hab eine App, die sich Timehop nennt und bei der man die Fotos, die man heute vor einem, zwei, drei, vier Jahren gemacht hat angezeigt bekommt. Da fiel mir neulich auf, dass ich vor 3 Jahren schon deutlich fitter war als heute. Damals bin ich aber auch noch regelmäßig gejoggt und Fahrrad gefahren und war im Fitness Studio… Ich arbeite dran!

        1. Aus irgendeinem Grund lässt er mich nicht auf „Kommentar senden“ klicken, wenn ich es als direkte Antwort unter deinen Kommentar oben setze. Sorry, dass es jetzt unordentlich wird. 😀

          Oh ja… Ich finde mich im Spiegel mittlerweile auch überaus lecker… Ergebnis: Ich hänge seit Wochen auf „Es fehlen nur noch 9kg“. 9kg. Das ist so nen Witz. Das hätte ich am Anfang in 1-2 Monaten locker erledigt gehabt… jetzt plätschert es so fröhlich vor sich hin. Grammweise. Aber! Ich habe auf den Monatsschnitt gesehen immer ein Defizit… und nehme nicht wieder zu. Obwohl ich gerade 1/4 Verbrauch am Tag mit Schokolade fülle. 😀

          Wäre natürlich einfacher, wenn das Knie mitspielen würde… aber das ist halt auch nur ne halbe Ausrede. Ich könnte ja auch einfach die Schokolade weglassen. 😀 Mit Knie ginge aber beides!

  4. Sehr schöner Artikel!
    Ich habe das Buch Ende Mai gelesen, und es hat mich ebenso überzeugt wie dich. Seitdem habe ich 23 Kilo abgenommen – das hätte ich kurz zuvor niemals für möglich gehalten! Ich war bereits komplett resigniert und hatte mich damit abgefunden, allenfalls noch Schadensbegrenzung betreiben zu können. Aber weit gefehlt! 🙂
    22 Kilo sollen noch folgen, und ich bin sicher, dass ich auch das schaffen kann. Dann wäre ich das erste Mal in meinem Leben normalgewichtig.
    Alles Gute dir!

    1. Yeah, das ist super! Ich bin mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo es mir wirklich schwer fällt, noch weiterzukommen. Das liegt aber an mir, wie ich sehr wohl weiß, und nicht an ominösen „Set Points“ oder ähnlichem. 😉 Das Gute ist aber auch: Ich MUSS nicht mehr. Ich bin im Normalgewicht und der Rest ist nicht wirklich zwingend nötig, also mal sehen, ob die verbliebenen 3-5 Kilo noch fallen werden oder halt nicht.
      Dir alles Gute für den restlichen Weg!

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