Und der Preis für den unkreativsten Blogtitel aller Zeiten geht an… Mich! Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nicht die erste bin, die diese unfassbar gute Idee einer Überschrift hat. Ist mir aber egal, ich find’s lustig!

Unser Berlin-Wochenende ist jetzt schon wieder zwei Monate her und ich habe es noch nicht geschafft, euch irgendwelche Bilder zu zeigen. Vorher hatte ich sogar überlegt, die große Kamera zu Hause zu lassen. Doch dann war kurz vor der Reise das 24 mm-Objektiv im Angebot – ein so kleines, niedliches Ding, das die Kamera klein und handlich machte. Und deswegen konnte ich auch nicht widerstehen, sie doch mitzunehmen. So hatte ich eine kleine Festbrennweite dabei, was fürs Fotografieren wirklich ungewohnt war, vor allem unterwegs. Aber so hat es extra viel Spaß gemacht, und war mal etwas anderes.

Heute habe ich ein paar Fotos von unserem ersten Tag in Berlin mitgebracht. Wir kamen an einem Freitag Vormittag an und durften netterweise schon vorzeitig in unserem wirklich schönen und empfehlenswerten Hotel (dem Vienna House Easy) einchecken. Anschließend machten wir uns auf zur klassischen Touri-Runde. Bundestag, Brandenburger Tor, Siegessäule (der Aufstieg hier ist übrigens vergleichsweise günstig und lohnt sich, fand ich)… Da man diese Highlights schon alle tausend Mal gesehen hat, verzichte ich darauf, euch Fotos davon zu zeigen. Nach dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas besuchten wir die empfehlenswerte, sehr umfangreiche und kostenlose Ausstellung „Topographie des Terrors“ über Berlin zur NS-Zeit – hier habe ich wiederum keine Fotos gemacht, wir waren froh, anschließend ein wenig in Ruhe laufen zu können, ohne gleich zum nächsten Programmpunkt übergehen zu müssen. Nach einem Mini-Abstecher zum Checkpoint Charlie standen dann noch die Hackeschen Höfe auf dem Programm. Hier fanden wir auch ein Restaurant – das District Mot – das noch einen Platz für uns hatte. Ohne Reservierung war das wirklich etwas schwierig!

Natürlich war das ein völlig klischeehaftes Programm, aber wir sind ja auch völlig klischeehafte Touristen! 😀 Am Abend hatten wir müde Füße und waren froh, dass unser Hotelzimmer eine Badewanne hatte.

Post Author: Nele

2 Replies to “Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!”

    1. Ja, das Essen war auch sehr gut dort. Ich könnte gleich noch mal hin! Hier bei uns gibt es keine vietnamesischen Restaurants, in Berlin standen die gefühlt an jeder Ecke.

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