April.

Und plötzlich ist es schon April. Das erste Quartal des Jahres 2017 vorbei. Frühling in vollem Gange – das hätte ich zumindest gestern noch geschrieben. Heute hingegen habe ich tatsächlich nach zwei Wochen wieder die Handschuhe auf dem Fahrrad angezogen und die Heizung im Büro auf Stufe 5 gedreht. So war das nicht geplant!

Der März war hingegen fabelhaft – nicht nur, was das Wetter betrifft. Wir sind irgendwie mal wieder vollgepackt mit Terminen und so hatten wir im vergangenen Monat kein einziges freies Wochenende. Dennoch war alles wunderbar – vom doppelten Geburtstagswochenende über den Besuch von Katha bis hin zum Baustellen-Wochenende im Ferienhaus. Dort habe ich wieder einmal festgestellt, wie gern ich so was eigentlich mache – abreißen, renovieren, buddeln. Generell mich anstrengen und am Ende Ergebnisse sehen, das macht doch wirklich glücklich!

Der April fing dann dieses Wochenende so an, wie der März aufhörte: mit Terminen. Unsere jüngste Nichte wurde getauft und so verbrachten wir einen wirklich schöne und entspannten Nachmittag mit der Schwiegerfamilie. Sonntag zog mich das schöne Wetter eigentlich nach draußen – ich hatte eine Wanderung vor Augen. Der Held hatte allerdings seinem Vater versprochen, Computerprobleme zu lösen. Das hat ihn tatsächlich einige Stunden beschäftigt und so habe ich stattdessen mal wieder die Inlineskates aus dem Schrank geholt.

Schuld daran war vermutlich eigentlich unsere große Nichte, die mich am Wochenende ungefähr zehn Mal fragte, wann wir end-lich mal wieder zusammen Inliner fahren könnten. Aber gestern war ich ganz allein und fuhr einfach drauflos. Wir haben genug Felder und Wiesen um unseren Stadtteil, es fahren kaum Autos auf diesen Straßen und fürs Inliner fahren eignen sie sich super. Ich übte mich ein wenig im “Och, wo geht’s denn wohl hin, wenn ich hierlang fahre?” und verlor tatsächlich kurzzeitig die Orientierung – zumindest hatte ich nicht mehr wirklich eine Idee, in welche Richtung die Heimat lag. Ich überlegte schon, einen der zahlreichen Radfahrer anzuhalten, aber letzten Endes kam ich irgendwann doch noch zu einem Schild und fuhr dann tatsächlich sogar noch einen kleinen Umweg, weil es so schön war. Letzten Endes standen 14 Kilometer auf dem Tacho (meine neue Fitnessuhr hat dankenswerterweise einen eigenen GPS-Empfänger, um das zu messen).

Schade nur, dass ich auf solchen Touren nie mein Handy dabei habe, weil ich in den Sportsachen einfach keine Taschen habe. Ich überlege tatsächlich, mir so einen Gürtel zuzulegen, in dem man Telefon & Co. unterwegs verstauen kann. Und sei es nur, um Fotos zu machen, weil es wirklich einfach so wunderschön ist momentan! Andererseits würde mich das ja doch nur dazu bringen, dauernd anzuhalten und zu fotografieren. Auch nicht der sportliche Sinn der Übung. 😉 So kann ich jedenfalls den Beitrag nicht passend bebildern.

Im April stehen schon wieder gefühlte hundert Termine im Kalender. Kindergeburtstag, eine Verabredung zum “perfekten Dinner” mit Freunden, dann ist Ostern und noch ein Renovierungswochenende. Das Wochenende zum ersten Mai haben wir verlängert und fahren an die Nordsee. Vielleicht ist auch ein Abstecher nach Amsterdam drin. Ich freue mich schon – endlich wieder Meeresluft!

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