Vor zwei Wochen habe ich meine kleine Reihe zur Analogliebe gestartet – mit Bildern aus der Vergangenheit. Dort habe ich auch erklärt, weshalb meine analogen Bilder eher einen dokumentierenden als künstlerischen Charakter haben.

Das heutige Analogliebe-Thema lautet „Zuhause“ und zeigt Bilder, die im vergangenen Jahr entstanden sind. Die Fotos sollen mich in der Zukunft daran erinnern, wie es war, als wir in diesem Häuschen lebten, als kinderloses Ehepaar mit einem Hang zu Schnickschnack, mit Gemüsekiste und Bastelzimmer.

Zum Beispiel unser Eingangsbereich – ich nenne dieses Bild auch „Home is where the Müllabholplan an der Pinnwand hängt“:

analog-pinnwand
Unsere Gemüsekiste, wie eben schon erwähnt, sorgt natürlich auch immer für Foto-würdige Motive. Wobei ich zugeben muss, dass wir die Kiste nicht immer so vorbildlich ausräumen. Oft genug nehmen wir uns unsere Äpfel einfach eine Woche lang direkt aus der Kiste. Hüstel. Aber auch in der fotografischen Dokumentation muss man ja nicht ZU ehrlich sein. Was sollen denn später mal die Leute denken? 😉

analog-obstschale
Zu unserem Heim gehört natürlich auch der Balkon. Hier ein Bild aus dem Sommer, als ich lange draußen saß, das Sonnenglas leuchtet, und ich erkenne am Netzteil, dass der Laptop bei mir war, denn dankbarerweise hat der Balkon eine Steckdose (unser Häuschen aus den 70er Jahren ist nicht gerade großzügig mit Steckdosen, aber immerhin, draußen gibt es eine).

analog-sonnenglas
Unser Balkongeländer, als es frisch gestrichen war. Das Foto hält zwar die Farbe nicht wirklich korrekt fest, aber ich mag es trotzdem.

analog-gelaender
Das Bastelzimmer im Fischauge. Ich bin immer noch ganz verliebt in die Aufbewahrungslösung mit dem Ikea-Küchenzubehör! Derzeit halte ich mich definitiv zu selten im Bastelzimmer auf, aber das wird schon wieder (im Bild übrigens: eine von zwei Steckdosen des Zimmers – ich bräuchte ungefähr zehn?! 😉 )!

analog-naehzimmer-fisheye
Beim Blick aus der Küche. Später werde ich sagen: „Oh, diese Stühle hatten wir ewig. Und den Toaster auch.“ Und der Held wird sagen: „Oh, dieses nervige Metallschild in der Tür, wo ich immer gegen gerannt bin und dann hat’s Lärm gemacht.“ 😉

analog-kuechenblick

 

In der Küche wird gekocht. Häufiger als Fenster geputzt jedenfalls. Aber das macht nichts.

analog-kueche

 

Außerdem wird hier Tee getrunken und gespült. Naja, eigentlich wird der Tee hier gar nicht getrunken, sondern nur zubereitet. Aber wir wollen mal nicht so sein. Ich liebe meine Teekanne von Le Creuset!

analog-teekanne

 

Auf ins Wohnzimmer, wieder mit Fischauge. Ich erwähnte, dass wir Freunde von Schnickschnack sind? 😉 Ich mag dieses Foto wirklich sehr.

analog-wohnzimmer-fisheye

 

Und, wie sieht euer Zuhause aus? Haltet ihr es manchmal fest, um euch in zehn Jahren über den merkwürdigen Einrichtungsgeschmack zu wundern, über kleine Details zu freuen oder euren Kindern zu zeigen, wie ordentlich es war, bevor es sie gab? Dann zeigt eure Fotos!

 

Post Author: Nele

9 Replies to “Analogliebe #2: Zuhause.”

  1. Hallo 🙂
    Uh ja, Steckdosen, da ist uns grad auch aufgefallen, was die bedeuten können. In Dortmund hatten wir in der kleinen Küche ungelogen 15 Stück. Und nun sind wir immer nur am Suchen, wie es gehen könnte, und kaufen gedanklich schon Steckerleisten … ach je 😀
    Ich mag die Bilder, und jetzt mag ich dich noch lieber besuchen kommen. Nächste Woche hätte ich frei … ?
    Grüüße!

  2. Ein schöner Beitrag 🙂
    Gegen das Metallschild würde ich bestimmt auch immer rennen 😀
    Wirklich bewusst mache ich nicht unbedingt Fotos von meiner Wohnung, aber vor allem durch Schnappschüsse wird ja doch immer wieder ein Teil der Wohnung festgehalten.
    Liebe Grüße, Goldengelchen

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