Alltagshüpfer

2018 – das Jahr ohne gute Vorsätze

10. Januar 2018

Ein frohes neues Jahr in die Runde! Der Blog hat langsam schon Staub angesetzt, oder? Aber hey, ein kleiner Frühjahrsputz wird ihn schon wieder in Top-Zustand bringen. Zumindest habe ich heute das Problem gelöst, dass in den Kommentaren Jedes Wort Mit Einem Großbuchstaben Anfing. Könnt ihr so etwas auch so schlecht lesen wie ich? Mein Gehirn macht dann beim Lesen vor JEDEM Wort eine kleine Atempause. So entstehen völlig zerhackte Sätze. Leider war die Lösung nur durch ein neues Theme möglich. Aber so richtig gewöhnt hatten wir uns ja vermutlich alle noch nicht an das kleine Zwischen-Theme, das den Blog für ein paar Monate zierte.

Wie ist denn sonst so die Lage der Nation? Also, nicht der gesamten Nation. Aber bei euch und bei mir so? Mein 2018 hat entspannt angefangen, zu Besuch bei Freunden, klassisch mit Raclette und Wunderkerzen. Seither drömmel ich mich so durchs neue Jahr. Ich habe nicht einmal einen Neujahrsvorsatz! Dabei habe ich gute Vorsätze echt gern und es macht mir immer Spaß, darüber nachzudenken. Aber nachgedacht und reflektiert habe ich auch dieses Jahr – um dann festzustellen, dass ich eigentlich sehr zufrieden bin. Alles, woran ich mit guten Vorsätzen wirklich etwas ändern könnte, läuft eigentlich so, wie ich es mir vorstelle. Unglaublich eigentlich: Ich bin zufrieden mit dem, was ich mache, ich bin zufrieden mit meinem Aussehen, mit meinem Verhalten, mit allem, worauf ich selbst Einfluss habe. Wow!

Klar habe ich über Weihnachten wieder zwei Kilo zugelegt, die jetzt runtersollen. Aber das ist kein Vorsatz, sondern ist halt einfach so und wird jetzt eben „erledigt“. Ich weiß ja, wie es geht. Auch der Sport (nun ja, die kleinen Turneinheiten vor der Arbeit 3x die Woche) sind kein Vorsatz, sondern gehören mittlerweile dazu. Gesunde Ernährung? Bewegung? Freizeitverhalten? Läuft rund. Im vergangenen Jahr hatte ich meine „100 x 10.000 Schritte täglich“-Challenge. Vielleicht wiederhole ich so etwas im Laufe des Jahres noch einmal – aber momentan habe ich nicht einmal mehr einen Fitnesstracker! (Ich muss zugeben, er fehlt mir…)

Auch im Haushalt läuft es super, das Ausmisten nach Marie Kondo ist zwar immer noch nicht zu 100% abgeschlossen, aber es ist alles schon viel besser und ich war wirklich positiv überrascht, wie schnell das Nähzimmer wieder aufgeräumt war, nach dem das December Daily fertig war. Es ist wirklich eine echte Arbeitserleichterung, wenn alles von Grund auf organisiert ist und einen festen Platz hat! Das werde ich also weiter beibehalten und die paar Baustellen, die da noch offen sind, sollten schnell abzuhandeln sein. Habt ihr eigentlich Interesse an einem Beitrag zum Konmarie-Thema? Mir und noch einigen anderen, die ich kenne, hat die Methode sehr geholfen!

Kurz hatte ich überlegt, das Jahr mal wieder in „Themenmonate“ einzuteilen, wie ich es 2015 mal gemacht habe. Das hat damals eigentlich super geklappt. Aber hey. Nö. Ich mach einfach alles, ganz nach Gefühl. Läuft ja. Never change a running system und so! 🙂

  1. Oh ja, mich würde ein Beitrag über Ordnung sehr interessieren! Bin auch laufend dabei, auszumisten, aber ohne System. Funktioniert auch. Also, am Ende ist weniger da, aber mit dem Ordnung halten könnte es besser sein.
    Dein Tipp (aus einer Story, glaube ich), an einen Kreislauf zu denken, der immer wieder beendet werden will (irgendwie ein Widerspruch, aber du weißt sicher, was ich meine), hilft mir in der Küche schon sehr. Benutzt? Abwaschen-einsortieren-aufgeräumt. Schwirrt immer in meinem Kopf. Danke dafür!
    Gruß Corinna

    1. Ja, der „Complete the circle“-Satz. An den könnte ich auch mal wieder häufiger denken… 😉
      Wenn dir das widersprüchlich vorkommt, denke doch einfach „Schließe den Kreis“. Dann kommt der nächste Kreis dran.

  2. Ich bin sowas von für Konmarie! Wohnte ich alleine, wäre die Umsetzung (und/oder Beibehaltung) auch weniger ein Problem – the struggle is real. Ich liebe ausmitsen, aussortieren und ordnen. Mein Freund liebt horten und Dinge irgendwo abstellen wo Platz ist und da auch gern mal eine Weile stehen lassen…

  3. Ja, ein Aufräum-Beitrag wär toll! Mich interessiert besonders, wie/wo man aussortierte Dinge mit gutem Gewissen hingeben kann.
    Liebe Grüße!
    Angela

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