DIY-Hüpfer | Foto-Hüpfer

Mein Beitrag zum Adventskalendertausch 2014

8. Dezember 2014

Dieses Jahr nehme ich bereits zum dritten Mal an einem DIY-Adventskalendertausch ein – zum zweiten Mal an dem vom lieben Goldengelchen organisierten! Wer noch nicht weiß, worum es geht: 25 Damen (Herren dürfen auch, ich habe aber noch keine gesehen) tun sich zusammen, um einen gemeinsamen Adventskalender auf die Beine zu stellen. Jede bereitet 24 kleine Geschenke vor, handgemachte Kleinigkeiten, und sendet sie an Person Nummer 25. Diese Person nun packt jedem die 23 anderen Päckchen ein, zusätzlich eines, das sie selber gefüllt hat – dieses kommt an die jeweilige Nummer, die man selbst gepackt hat. Ähm. Vielleicht verständlicher: Ich habe die 8 zugelost bekommen, und 24 Päckchen mit einer 8 drauf gepackt. Heute haben also 24 Menschen irgendwo in Deutschland meine Nummer 8 ausgepackt. Ich für meinen Teil habe aber Goldengelchens Nummer 8 ausgepackt. Denn ihr Päckchen packt jeden Tag die Person aus, die für alle anderen das Türchen des Tages gefüllt hat.

Ich hoffe, es war jetzt verständlich. Jedenfalls hatte ich nun einmal die Nummer 8 und die Tradition will es, dass ich heute ein bisschen zeige, was ich gemacht habe. Die Tradition will es aber auch, dass ich beim Entstehungsprozess wenig fotografiere. 😉 Das war letztes Jahr schon so, und es ist dieses Jahr nicht viel anders. Die Geschenke entstanden bei mir nun einmal im August und September – da war der heutige Blogpost noch ganz weit weg!

Aber zu meinem Glück war das die Zeit, in der ich meine analoge Kamera wieder herausgekramt habe. Und inzwischen sind die Fotos ja auch fertig – das dauert ja ungewohnt lange, daran sind wir im digitalen Zeitalter gar nicht mehr gewohnt! Also kommt ihr heute in den Genuss, ein paar teils unscharfe, teils rauschige, aber dafür total original analoge Bilder zu sehen (auch wenn ich es immer etwas irritierend finde, analoge Bilder digital zu präsentieren) – die ziemlich offensichtlich noch etwas aus meiner Übungsphase stammen, aber ich mag sie trotzdem sehr!

adventskalender-analog1

Auf diesem Bild seht ihr die Grundidee: Tassen! Ich habe Tassen mit Porzellanmaler gestaltet. Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Grunddesigns: Die Wimpelketten-Tasse mit einem fröhlichen Spruch, oder die etwas elegantere Variante mit einem abstrakten (leicht floral angehauchten) Motiv und eher inspirierendem Spruch!

adventskalender-analog2

Wochenlang stand unser Wohnzimmer voller Tassen! Tassen im Regal, Tassen auf dem Tisch, Tassen auf dem Kaminsims. 24 klingt ja nicht viel, aber erstens verzähle ich mich grundsätzlich, zweitens gab es die Tassen nur im 30er Paket und drittens brauchte ich ja auch ein paar Übungstassen! Den Beweis seht ihr übrigens hier, da hatte der Held sich mal die Kamera geschnappt (das Scharfstellen muss er zwar noch mal üben, aber so liegt der Fokus wunderbar auf den Tassen auf dem Kaminsims hinter mir, während ich Xbox spiele – für diesen Zweck ja gar nicht schlecht 😉 ):

nele-analog

So beschriftete ich also fast 30 Tassen, ganz ohne weihnachtliche Motive. Erstens, weil wir nun einmal August hatten. Zweitens, damit man die Tassen ganzjährlich verwenden kann! Dann ging es ans Einpacken. Oh Mann! Hätte ich da mal vorher drüber nachgedacht, dann hätte ich mir etwas anderes überlegt. Es gibt doch nichts, was blöder zu verpacken ist als Tassen. Kleine Kartons wären ein Traum gewesen, aber die hatte ich natürlich nicht. Also gab es eine mäßig hübsche, aber zweckmäßige Verpackung aus Papierservietten. Und natürlich Luftpolsterfolie, denn sie sollten ja noch mehrfach quer durch Deutschland reisen!

adventskalender-analog3

Übrigens lagen den Tassen natürlich auch 24 kleine Zettel bei, auf denen ich vermerkte, dass die Tassen nicht spülmaschinenfest sind. Darauf hatte ich auch meine Blog-URL vermerkt. Und vor knapp 2 Wochen fiel es mir siedend heiß ein: Die neue Blog-URL! In meinen Gedanken war ich zu diesem Zeitpunkt nämlich schon lääängst umgezogen mit dem Blog. Im wahren Leben war das nun nicht der Fall. Also habe ich das zum Anlass genommen, den Umzug tatsächlich endlich durchzuziehen. Gut so!

Von den fertigen Tassen habe ich natürlich kein ordentliches Foto, typisch. Großstadtprinzessin hat aber auf Instagram sogar ein Video gedreht!

Für die Adventskalender-Teilnehmer: Ich hoffe sehr, dass die Tassen haltbar sind. Also, die Motive auf den Tassen. Leider habe ich zu spät gesehen, dass die Tassen aus Steingut und nicht aus Porzellan sind. Auf meinen Testobjekten hat der Porzellanmarker trotzdem gehalten, aber beim Spülen und vor allem auch Abtrocknen sollte man etwas vorsichtig sein und nicht zu doll reiben. Die Tassen, die ich hier in Gebrauch halte, sehen noch gut aus, einen Besuch in der Spülmaschine haben sie leider nicht so gut überstanden.


Noch mal in eigener Sache: Mein RSS-Feed macht Fortschritte! Ihr könnt ihn jetzt mit einem Klick aufs RSS-Symbol in der Seitenleiste abonnieren! Nur Bloglovin will noch nicht so wie ich. Aber ich gebe nicht auf! (Es gab wohl einen Konflikt mit einem Plugin, falls es irgendwen interessiert…) Ihr könnt mir weiterhin gern Rückmeldung geben, ob es funktioniert. Und was ihr von der Bildergröße im Blog haltet. Sind die Fotos zu groß? (Wie in diesem Beitrag die Querformat-Bilder, meine ich.)

weiterlesen