DIY-Hüpfer

Nach der Hochzeit

26. Oktober 2013

Mittlerweile sind der Held und ich schon seit einem halben Jahr verheiratet. Ich habe fast überall meinen Namen geändert und mich daran so gut wie gewöhnt, und es ist auch fast normal geworden, „mein Mann“ zu sagen. Die Hochzeit selbst ist zu einer schönen Erinnerung geworden. Und damit wir nichts davon vergessen, habe ich gleich mehrere Alben und Bücher, die ich hier einmal kurz zeigen wollte!

Zum einen ist da natürlich das Fotoalbum. Das ist für meine Verhältnisse außergewöhnlich groß, aber für die vielen Fotos war das genau das richtige!

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Hier ein paar Einblicke – Klick macht groß!

hochzeitsalbum

Erst kürzlich habe ich es geschafft, endlich für einen Ordner zu sorgen, in dem wir unsere Gästebuchzettel unterbringen können. Diesen hat die liebe Ja-Sagerin nach meinen Wünschen angefertigt und er passt super zum Album:

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Wir hatten nämlich kein klassisches Gästebuch, sondern auf den Tischen einzelne Zettel mit „Lückentext“ vorbereitet. Das hatte viele Gründe: Zum einen halten wir auf solchen Veranstaltungen selbst oft genug ein Gästebuch in der Hand und fragen uns, was um alles in der Welt wir jetzt hier schreiben sollen. Unsere persönlichen Grüße und Wünsche haben wir doch eigentlich schon in der Glückwunschkarte niedergeschrieben, und außerdem erschlägt mich die Kreativität der Leute, die schon vor mir reingeschrieben haben und so wird es doch wieder was langweiliges, ähnliches. Zum anderen komme ich bei ebenso vielen Veranstaltungen gar nicht erst dazu, auch nur zu überlegen, denn zu Beginn ist das Gästebuch von allen Seiten umlagert und später wird es von aller Welt vergessen. Also: Zettel, die sowohl ernst (meist von Familienmitgliedern) als auch spaßig (von Freunden) ausgefüllt wurden! (Es überrascht wenig, dass mit fortgeschrittener Uhrzeit und steigendem Pegel die Schrift krakeliger und die Antworten alberner wurden. Dazu haben einige Gäste auch mehrere Zettel ausgefüllt. Es scheint also gefallen zu haben, und wir haben uns bei der Lektüre gleich am nächsten Tag köstlich amüsiert!)

hochzeitszettel

Zu guter Letzt wollte ich die vielen Karten, die wir bekommen haben, natürlich ebenfalls aufbewahren. Dazu habe ich einfach eine Vorder- und Rückseite aus Pappe sowie ein bisschen Hochzeitsdeko gebastelt (die bunten Zettel hingen als Girlanden auf der Party, der Schnurrbart war ein Foto-Accessoire) und die Karten gelocht. So konnte ich mit Buchringen alles zusammenhalten. Es passt so gerade eben, bei den Unmengen an Karten! Es ist nicht perfekt geworden (weshalb ich für die Hochzeitszettel doch lieber den Profi rangelassen habe), aber für diesen Zweck völlig ausreichend:

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Eine letzte „buchige“ Erinnerung habe ich nicht selbst gemacht, sondern es war ein Geschenk von meiner Trauzeugin. Die Idee des Hochzeitskochbuchs ist dabei sicherlich nicht revolutionär neu, aber dieses ist etwas ganz besonderes! Denn erstens sieht es großartig aus und zweitens ist es unseres! 😉 Und drittens ist es der erste Versuch meiner Trauzeugin, so etwas zu erstellen – was man gar nicht glauben mag, wenn man es in der Hand hält.

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Die Rezepte sind von (fast) allen Gästen zusammengesammelt, aber danach noch wunderschön aufbereitet. Neben der Rezepte, von denen wir schon einige ausprobiert haben, mag ich ganz besonders die Anekdoten, die viele Gäste ebenfalls beigesteuert haben. Zum Beispiel in der Mitte von meinen Eltern:

hochzeitskochbuch

So, jetzt habe ich aber das Thema Hochzeit wirklich abgehakt! 😉 Die Alben wollte ich aber unbedingt noch zeigen (der Held fand, das sei viiiel zu spät) und vielleicht kann es ja die eine oder andere Heiratende noch inspirieren.

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