Alltagshüpfer

So viel zum Thema…

5. Dezember 2011

…neue Pläne und Perspektiven.

„Ihre Texte haben uns sehr gut gefallen, und das Bewerbungsgespräch war auch super. Der einzige Grund, weshalb ich Ihnen jetzt die feste Stelle nicht anbieten kann, ist die Tatsache, dass wir die Abteilung leider komplett einstellen und in Zukunft nur noch mit Freelancern arbeiten werden.“

Ähm. Ja, danke. Die perfekte Stelle. Der perfekte Ort. Das perfekte Vorstellungsgespräch, zum ersten Mal in meinem Leben. Mental schon die Wohnung ausgesucht. Eine Woche seit dem Vorstellungsgespräch und schon gibt es eine „konzeptionelle und strategische Neuausrichtung der Geschäftsleitung“?

Und schon ist alles wieder ganz, ganz weit in die Zukunft gerückt. Alle Pläne über den Haufen geworfen und alle Perspektiven, nun ja, verschoben.

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Foto-Hüpfer

Noch 3 Wochen…

Zu früh? Schnickschnack! Die Weihnachtspolizei wird mich jetzt wohl an die Wand stellen, aber der Held und ich sind der Ansicht, man sollte auch etwas haben von seinem Weihnachtsbaum. Da wir nach Weihnachten häufig viel unterwegs sind und Silvester meist in Münster feiern, stellen wir den Baum üblicherweise 2 Wochen vor Weihnachten auf.

Wait a second… Zwei Wochen? Aber wie der Titel doch schon sagt, sind es doch noch drei Wochen! Ja… Aber nächstes Wochenende sind wir nicht zuhause, und eine Woche später wäre es mir schon zu spät. Also wurde Samstag die Rückbank vom Auto umgeklappt und der Baumarkt angesteuert. Und als wir den ersten Baum in der Hand hatten, waren wir verliebt. Aber den ersten Baum! Den kann man doch nicht nehmen? Ungefähr zehn Bäume später beschlossen wir, dass man das sehr wohl kann, denn es ist reine Zeitverschwendung, sich eine Stunde lang eine Tanne nach der anderen anzustarren, bis man einen schiefen Ast nicht mehr vom anderen unterscheiden kann.

Die Nacht durfte die gute Nordmanntanne noch auf dem Balkon verbringen, gestern wurde dann „gar herrlich aufgeputzt“ (ein herrliches Gedicht). Und was bietet sich dafür auch besser an als ein entspannter Adventssonntag? Erst die Lichterkette (die größte Herausforderung), dann die Kugeln (dicke rote und kleine weiße) und dann der Rest. Bunt zusammengewürfelte Anhänger, Strohsterne und meine selbst gebastelten Anhänger. Und zum Schluss die echten Kerzen. Die werden aber wirklich erst am Heiligen Abend angezündet. Ach, was freu ich mich schon!

…und wenn es Weihnachten schon rieselt? Tja… Dann kann man das auch nicht ändern und nächstes Jahr sieht die Planung ja vielleicht schon wieder ganz anders aus.

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