Es geistert mal wieder durch die Blog-Welt, und ich kann es mir nicht nehmen lassen, mitzumachen: 20 random facts about me – Dinge, von denen ihr selbst noch gar nicht wusstet, dass ihr sie über mich wissen wolltet! Ich fühlte mich nach der Lektüre bei Jessica inspiriert, denn ich liebe solche Listen und finde es immer total lustig, wenn andere Leute genau die gleichen Schrullen haben wie ich selbst. Hoffentlich habe ich noch nichts davon bei anderen, ähnlichen Aktionen aufgeführt… 😉

1. Von Anfang an – ich muss Serien immer von Beginn an und in der richtigen Reihenfolge schauen oder lesen. Das gilt auch für mehrteilige Filme. Ich würde z.B. gerne den neuen Star Trek-Film mit Benedict Cumberbatch sehen, aber das geht nicht, weil ich sonst noch nie irgendwas Trekkiges geschaut habe. Wenn ein Bestseller erscheint und ich ihn unbedingt lesen will, muss ich leider erst die ersten 38 Teile der Reihe lesen. Das kann ganz schön nerven. Aber ich habe immer Angst vor Spoilern und außerdem habe ich Angst, sonst irgendetwas nicht zu verstehen… Und hey, in dieser Reihenfolge ist es doch nun mal gedacht, oder nicht?

2. Es stört mich überhaupt nicht, dass meine beste Freundin nach Kanada ziehen möchte. Mal abgesehen davon, dass ich mir natürlich etwas Sorgen um sie mache und hoffe, dass alles so klappen wird, wie sie es sich vorstellt, macht es für mich so gar keinen Unterschied, ob nun 500 km Luftlinie wie derzeit, oder 5000 km wie in Zukunft zwischen uns liegen. Der modernen Technik sei Dank werden wir uns genauso oft schreiben wie bisher, und wenn wir uns mal besuchen, wird es genauso sehr etwas besonderes sein wie jetzt auch schon.

3. Ich habe überhaupt kein Problem mit Radarfallen und rege mich über Leute auf, die sich über Radarfallen aufregen. 😉 Ich finde, Radarfallen sind keinesfalls „Abzocke“, egal wo sie stehen. Denn wenn man sich einfach an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält, kann einem nichts passieren und man kommt im Normalfall auch nicht viel später an. Über die Höchstgeschwindigkeit selbst kann man sich gerne aufregen, dass sie unangemessen wäre – die Blitzer sind auf jeden Fall völlig legitim. Ich halte mich im Normalfall auch an die 50 innerorts und alle anderen Begrenzungen, und habe das Gefühl, ich bin der einzige Trottel, der das tut. Trotzdem bin ich im Urlaub geblitzt worden und musste 25 Euro bezahlen, weil ich 11 km/h zu schnell in den Ort hineingefahren bin.

4. Ich schaue viel auf Englisch und lese viel auf Englisch. Daher kommt es vor, dass ich auf Englisch denke und mir deutsche Worte nicht einfallen wollen. Manchmal unterhalte ich mich auf Englisch mit dem Helden, aber meistens ist er davon bald genervt. Wenn ich meine Lieblingsserien schaue, merke ich gar nicht mehr, dass es eine andere Sprache ist. Außer bei Doctor Who, denn Eleven nuschelt.

5. Meine besten und eloquentesten Blogposts verfasse ich auf dem Heimweg vom Büro, wenn ich auf dem Fahrrad lange geradeaus neben der Hauptstraße entlangradle. Ich verfasse die Postings Wort für Wort und feile an den Formulierungen, bis ich irgendwann wieder auf den Verkehr achten muss. Wenn ich zuhause bin, das Fahrrad abgestellt habe, den Helden begrüßt und meine Jacke aufgehängt habe, bin ich froh, wenn ich noch halbwegs das Thema weiß, um das es in meinem imaginären Post ging. Daher entgeht euch meine schönste Formulierungskunst und ihr müsst euch mit diesem Geschreibsel zufriedengeben.

6. Wenn etwas nicht so klappt wie geplant, ärgere ich mich meistens nicht. Wenn eine Zutat fürs Essen schlecht geworden ist, wenn etwas kaputtgeht, wenn ich geblitzt wurde 😉 oder wenn das Computerspiel abstürzt, ohne dass ich gespeichert habe. „Da kann man jetzt auch nix dran machen, das ist jetzt das eben so“ sage ich dann meistens. Der Held hingegen regt sich über solche Sachen tierisch auf und dann rege ich mich über den Helden auf – auch nicht besser. 😉 Statt mich zu ärgern, überlege ich meistens eher, was wir nun stattdessen machen können. Ich glaube, das kommt von dem „Try and Error“-Prinzip, das wir zuhause oft beim Handwerken, Kochen oder ähnlichem angewendet haben. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin total stoisch. Ich weiß nicht so recht, ob das gut oder schlecht ist.

7. Seit neuestem habe ich das dringende Bedürfnis, eine Tätowierung zu haben. Allerdings weiß ich nicht, was und wo, und deshalb werde ich es wohl eher noch lange vor mir herschieben. Es soll etwas bedeuten und daher möchte ich auf gar keinen Fall einen Schnellschuss wagen. Daher werde ich wahrscheinlich nie tatächlich ein Tattoo haben. 😉

8. Ich verstehe Instagram nicht. Eigentlich ist das hier ja eine Instagram-Aktion, dort habe ich zwar einen Account, aber der hat vielleicht 3 Bilder. Ich hätte kein Problem damit, meine Bilder dort zu posten (aber meistens fotografiere ich mit der Kamera und nicht mit dem Handy), aber mir ist nicht ganz klar, wieso ich noch ein soziales Netzwerk verfolgen soll (ich bin mit Facebook und den Blogs schon ausreichend ausgelastet) und mir dann Hunderte von Bildern ansehen soll. Ich glaube, damit wäre ich zeitlich total überfordert. Ach, Twitter ist mir übrigens auch immer fremd geblieben.

9. Zahlen, zum Beispiel Telefonnummern oder Hinweise beim Cachen, muss man mir in einzelnen Ziffern diktieren und nicht in Zweierblöcken. Wenn man mir eine 59 als „Neunundfünfzig“ vorliest, steht auf meinem Zettel hinterher meistens 95, weil ich die 9 nun mal zuerst höre und dann erst die 5. Das kriegt mein Hirn irgendwie nicht so gut sortiert. Wenn ich mir auf der Arbeit Zahlen merken muss und z.B. irgendwo eintragen muss, merke ich mir die Zahl oft verkehrt herum, schreibe sie aber trotzdem richtigherum auf. Das verwirrt mich selbst enorm. 😉

10. Ich kann bei Filmen und Büchern nicht mehr so schön weinen wie früher und finde das richtig schade. Ein-zwei Tränchen kullern zwar über mein Gesicht, aber dieses richtig emotionale Schluchzen, das kommt einfach nicht mehr. Andererseits muss ich zwar mittlerweile weniger bei den richtig traurigen Stellen heulen, dafür kommen mir bei den schönen Stellen ziemlich oft die Tränen…

11. Ich liebe Musicals und kann bei meinen Lieblingsmusicals alle Parts mitsingen. Naja, „kann“ ist vielleicht zuviel gesagt – sagen wir lieber, ich singe einfach alle Parts mit und liebe es. Mein Lieblingsmusical ist Les Misérables, was ich auch mehrfach live gesehen habe, als es noch in Duisburg lief. Mein skurrilstes Musical ist das Käpt’n-Blaubär-Musical, was tatsächlich richtig gut ist und welches ich gerne im Auto mitgröle („Ich bin nuuuuuuuuuur eine schleeeeechteee Ideeeeeee….“)!

12. Ich trage meine wenigen, aber sehr geliebten Geek-Shirts nur zu sorgfältig ausgewählten Anlässen und bin dann immer etwas enttäuscht, wenn mich niemand darauf anspricht (also so gut wie jedes Mal).

13. Ich verfahre mich erst mal lieber, als das Navi einzuschalten. Einfach um zu beweisen, dass ich den Weg kenne und dieser Technik-Schnickschnack reine Zeitverschwendung ist. In 90% der Fälle geht das gut. Die anderen 10% reibt mir der Held dann aber sehr gern unter die Nase.

14. Im Bürokühlschrank liegt eine Packung mit Kinderriegeln, die ich glaube ich im Juli gekauft habe, als es noch richtig heiß war (daher im Kühlschrank). Ab und zu esse ich einen und dann vergesse ich die Packung wieder. Generell kann ich mich aber bei Schokolade äußerst gut zurückhalten, viel besser als bei Weingummi oder Chips.

15. Ich habe recht viele Hobbys und deswegen für keines davon so richtig Zeit. Ich sag nur: Bloggen, Nähen, Scrappen, Lesen, Serien schauen und im Chor singen. Außerdem natürlich Geocaching und mit dem Tablet spielen. Ab und zu will man auch noch telefonieren und Freunde treffen. Der Tag braucht mehr Stunden.

16. In der Grundschule gehörte ich zu den größeren Kindern. Dann habe ich irgendwann einfach aufgehört zu wachsen. Ich messe mit viel gutem Willen 163,5 cm! Zum Glück ist der Held auch nicht der größte (für mich natürlich schon – aber nicht in der Länge).

17. Ich merke, dass ich älter werde, denn ich kann mir Liedtexte kaum noch merken. Früher hat es gereicht, ein Lied einige Male zu hören, dann konnte ich den Text und habe außerdem keinen Einsatz verpasst. Inzwischen kann ich von neueren Liedern immer nur Fragmente mitsingen. Ich finde das sehr schade.

18. Ich mache gerne Smalltalk. Wenn ich mit der Frau bei der Post, dem Busfahrer oder dem Kassierer im Supermarkt 3 freundliche Worte wechseln kann, gehe ich zufriedener durch den Tag. Allerdings telefoniere ich total ungern mit fremden Menschen und schiebe Anrufe, z.B. zum Termin vereinbaren beim Arzt, zu lange vor mir her.

19. Ich kaufe noch CDs. Und höre sie. Mit den „neuen Medien“ werde ich nicht so ganz warm. Auch wenn ich mittlerweile Spotify durchaus zu schätzen weiß, habe ich es doch lieber, wenn ich im Auto nur ein Album einwerfen muss. Das hat dann seine Ordnung, wurde so zusammengestellt vom Künstler (auch wenn ich vielleicht jedes 2. Lied überspringe – hüstel) und wenn es zu Ende ist, kann ich ein neues aussuchen. Ich mag es auch, wenn ich am Ende eines Liedes schon weiß, welches als nächstes kommt. Mit dem Helden höre ich dann aber doch meistens Spotify und muss ja zugeben, dass es eigentlich doch praktischer (und günstiger, und platzsparender) ist…

20. Ich kann mich nicht kurz fassen. Beweis: siehe 1-19. Das soll es zu diesem Punkt gewesen sein. 😉

Post Author: Nele

11 Replies to “20 facts about me”

  1. 3) Du bist ja eine 😉
    5) hihi, ich auch, nicht unbedingt beim Fahrradfahren, sondern auch beim Autofahren oder Sport – auf jeden Fall in solchen Situationen, in denen man nix aufschreiben kann
    6) beneidenswert!
    8) Instagram ist toll – probiers doch einfach (noch)mal aus 🙂
    9) Geht mir ganz genauso! Ich hasse es, wenn mir jemand Artikelnummern (im Büro) so mitteilt – argh! Bitte als einzelne Ziffern!!!
    15) same here
    16) Bei mir das Gegenteil 😉 In der Grundschule und bis zur 7.-8. Klasse war ich immer normal groß und irgendwann gehörte ich dann zu den Größten
    18) same here
    19) ich auch
    20) hihi, ich auch 😉

    Mal wieder sehr sympathisch – ich will bei den 20 facts auch noch mitmachen.

    Liebe Grüße, Goldengelchen

  2. Okaaaay…. bist Du GANZ Sicher, dass Du nicht über mich geschrieben hast?????
    Gut, die SChokolade wäre schon mehrfach weggefressen,und MEINE GÜTE kann ich bei traurigen Stellen heulen (wenn ich in Heulstimmung bin), und die Tattoosache war bei mir schon vor einigen Jahren, ich habe mich damit abgefunden dass es nix gibt was ich mir wirklich dauerhaft aufnadeln lassen möchte…
    Aber der Rest…???
    Achja, immerhin bin ich einen Zentimeter größer als Du 😉

  3. zu punkt 5) geht mir absolut genauso! meistens fallen mir die besten sachen nachts ein, wenn ich wach liege. dann überlege ich ausgiebig und versuche mir bestimmte „stichpunkte“ bis zum nächsten morgen zu merken…aber nix da…wenn ich aufwache, dann ist alles weg ;(

    zu punkt 8) ich könnte auf fb und twitter und alles verzichten, aber auf ig nicht!

    zu punkt 15) stimme ich dir zu! und bei punkt 17 und 18 auch 🙂

    lg
    bina

  4. 1) Ich auch.
    4) Ich überhaupt nicht. Auf Englisch lesen oder schauen finde ich anstrengend. Dabei mag ich die Sprache sehr und fühle mich darin (wenn ich einmal wieder ‚drin‘ bin) sehr zu Hause.
    5) Kenn ich. Geht mir mit Diskussionen allerdings noch häufiger so.
    6) Beneidenswert!!
    8) Geht mir mit Facebook so. Ist mir viel zu anstrengend.
    9) Endlich! Ge-nau-so geht’s mir auch! Nä, Zahlen sind nicht meine Welt.
    12) Mach hier doch mal eine Geek-T-Shirt-Ausstellung. Da bekommst du garantiert Kommentare. Außerdem bin ich jetzt neugierig.
    13) Nix da. Aber ich drucke vorsichtshalber den Weg immer noch mal aus, selbst wenn ich mit Navi losfahre.
    14) Schokolade kaufe ich meist auch nur für die anderen. Und Kinderriegeln werden mir garantiert nie zum Verhängnis werden..
    16) Ha, wir sind gleich groß! Und mein Herzensmann ist zum Glück auch nicht besonders groß. (Aber dafür großartig!)
    20) Ich auch nicht!

  5. Oh ja, ne T-Shirt-Aufstellung 🙂
    Hihi, ich stelle mir grad bildlich ein Bloggertreffen vor.
    Extrafruity, Ms. 101things, seifenblasenbeats: alle so ca. 1,63m
    Goldengelchen: 20cm größer
    ohje, was das wohl für ein Bild abgeben würde 😀
    LG

  6. 1) recht hast du!
    4) hmm, same here
    6) ja, genau.
    9) ohoh, ich weiss wovon du redest. Besonders das falsch herum merken und richtig notieren…
    10) Krieg’n Kind. Dann funktioniert das mit dem Weinen wieder. Das hilft so gut (und langfristig – unsere Tochter ist drei!), dass es schon wieder peinlich ist… ;o)
    11) Jaha… und jaaaahaaaa zu Les Miz… Das Tochterkind singt jetzt auch schon „nachts baut der Schlaf…“
    14) bei mir ist definitiv die Schokolade die gefährlichste Falle… Wobei, Chips… aber dann gerne „traditionell“ Paprika oder Salz, nix zu „exotisches“…
    15) wem sagst du das…
    18) geht mir genauso.

    Ich denk mir grade, dass ich im wahren Leben sehr gerne mit dir befreundet wäre, ich glaube, wir würden uns sehr gut verstehen!!!

  7. Wie schön dass ich dich inspirieren konnte 😉
    Ganz viele Sachen kann ich so unterschreiben und was den Star Trek Film angeht: es reicht den Film davor zu gucken, da die Geschichte auf einer anderen Zeitschiene spielt und quasi von vorne anfängt (so habe ich mir zumindest eingeredet, dass ich von ‚vorne‘ anfange *g*).
    Und aufgehört zu wachsen? Bei 163,5? Ich habe noch eher aufgehört 😉

    Liebe Grüße, Jessica

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