Sehr verehrte Damen und Herren, die heutigen 12 von 12 werden Ihnen präsentiert von… meiner neuen großen Liebe, dem 50mm Festbrenn-Objektiv für meine Kamera! Gestern bin ich in die Stadt gefahren und habe mir dieses schmucke Teil zugelegt, denn als brave Bloggerin höre ich natürlich darauf, was andere Blogger mir empfehlen. Seither laufe ich glückselig grinsend durch die Gegend und fotografiere alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die heutigen Motive konnten sich nicht wehren und landen somit nun alle hier im Blog, hurra!

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Erste Amtshandlung des Tages: Den Eierkocher auf „AN!“ stellen. Die beiden Symbole auf dem Schalter fand ich nie sonderlich aussagekräftig, und so ist es mir einmal zu oft passiert, dass ich in die falsche Richtung gedrückt habe und wir uns nach einer gefühlten Ewigkeit fragten, wann denn wohl die Eier endlich fertig wären. Rechts ist nämlich nur die Warmhalte-Funktion (braucht kein Mensch), so dass man warme rohe Eier bekommt – köstlich. Daher habe ich vor kurzem zum Edding gegriffen und hässlich, aber funktional markiert, was Sache ist. Hat funktioniert:

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Das sieht man hier! Naja, eigentlich sieht man es nicht wirklich, es könnten ja auch rohe Eier in den Eierbechern sein. Aber sie sind gekocht, versprochen. Ich wollte im Prinzip ja auch nur unsere niedlichen Eierbecher präsentieren.

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Außerdem gab es Mettbrötchen zum Frühstück, ein Luxus, den wir uns gelegentlich mal gönnen. Natürlich mit Zwiebeln, sonst kann man es sich auch gleich sparen.

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Dazu habe ich in der Neon gelesen. Das Magazin habe ich seit einem Angebot im Abo, und eigentlich wollte ich es schon kündigen, als die Zeitschrift vor wenigen Ausgaben plötzlich komplett umgestellt hat. Neues Layout, neues Papier, und gefühlt (ich weiß nicht, ob das offiziell ist) auch neue Themen. Seither freue ich mich wieder über jede neue Ausgabe. Dieses Mal mit einem interessanten Artikel über junge Menschen in Italien sowie dem abgebildeten Text über einen Grenzzaun zwischen Bulgarien und der Türkei (den ich noch nicht zu Ende geschafft habe, daher an dieser Stelle keine weiteren Informationen, auch wenn der bisher gelesene Teil schockierend war).

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Der Plan war gewesen, heute einen actionreichen Sonntag zu präsentieren. Wir wollten aufs Stadtfest und ich hatte der kleinen Nichte versprochen, endlich mal ihre Kaninchen zu besuchen. Tatsächlich haben wir all das aber dann schon gestern gemacht, als weitaus besseres Wetter war. Zum Glück, denn heute hat es dann die meiste Zeit geregnet. Stattdessen durften wir uns also der Hausarbeit widmen, für die gestern keine Zeit war… Ich war mit der Küche dran.

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Nach einer Weile sah es dann so aus und ich war zufrieden. Der Held hatte sich derweil das Badezimmer vorgeknöpft.

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Zeit für eine Pause! Wir spielten Lego Batman, und später noch ein bisschen Witcher 3 (ich bin ein bisschen verliebt in Geralt von Riva).

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Zwischenzeitlich musste dann noch Wäsche aufgehängt werden…

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…und zum Abendbrot gab es dann Falafel mit Hummus und Salat. Ja, Falafel aus der Packung, ich bin eben kein Foodblogger. 😉

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Abends in der Tagesschau gab es (fast) nur ein Thema: die Griechenlandkrise. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickelt, und ich bin gespannt, wie die Schlagzeilen beim nächsten 12 von 12 im Juli aussehen.

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Es ist Tatort-Sommerpause! Stattdessen habe ich heute überlegt, dass wir jeden Sonntag einen Film schauen und abwechselnd der Held und ich einen aussuchen dürfen. Heute war ich dran (da der Held gestern schon etwas ausgesucht hatte) und weil meine erste Wahl nicht verfügbar war, klickte ich mich kurz durch Netflix und wählte The Road„. Das Buch hatten wir beide bereits gelesen und waren sehr beeindruckt gewesen. Der Film war ebenfalls sehr krass, die Bilder waren noch mal etwas anderes, als es zu lesen. Aber insgesamt hat mir das Buch trotzdem besser gefallen, weil es die beklemmende Atmosphäre noch intensiver darstellen konnte. Alles in allem kein Gute-Laune-Kino, und so war ich auch enorm irritiert, als am Ende des Films der Abspann mit seiner äußerst ruhigen Musik von Netflix abrupt mit Serienreklame unterbrochen wurde. Man war noch ganz im Nachdenk-Modus. Das ist etwas, was mir an Netflix nicht so gut gefällt (ich bin ein großer Abspann-Fan), aber im Fernsehen ist das auch nicht anders.

Mehr 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen!

(Juli 2014, Juli 2013, Juli 2012, Juli 2011)

Post Author: Nele

7 Replies to “12 von 12 im Juli 2015”

      1. Hmm, da hast Du auch wieder Recht. Vielleicht an Maufeline verschenken. Das 50mm ist an Deinem Sensor eher ein gutes Portrait-Objektiv. Wenn Du mal die Gelegenheit hast, probier‘ auch mal ein 35mm aus.

        1. Jaaa, erst mal alles kaufen können… 😉 Und natürlich habe ich auch Porträts ausprobiert ohne Ende, aber die gehören hier ja nun leider nicht hin (auch wenn ich so gern mit meinen süßen Neffen und Nichten angeben würde). 🙂

  1. Schöner entspannter Sonntag 😉 Ich bin ein wenig verliebt in deine Fotos, glückwunsch zum neuen Objektiv (trotzdem steht und fällt ein Foto immer mit der Person hinter der Kamera :D)!

    Liebe Grüße, Jessica

    1. Danke Jessica, das Thema hatten wir am Wochenende auch. Klar ist die Person auch wichtig, aber wenn das Equipment besser wird, ist es trotzdem einfacher, gute Bilder zu machen (manchmal vielleicht dann eher zufällig)! 🙂 Also, mit einer guten Kamera kriegt vielleicht schon ein Foto-Depp anständige Fotos raus, der Profi dann aber saugute Bilder. Oder so. Du weißt schon. 😉

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